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  1. Addict

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    Erzählt: Euer "Bruch", um das Leben zu bekommen, das ihr immer wolltet

    Ich glaube, es gab hier in den letzten Monaten schon einmal einen ähnlichen Thread, wo Leute davon schrieben, wie sie beruflich oder privat total neu angefangen haben. Ich finde ihn nicht, aber ich will jetzt trotzdem solche Geschichten lesen.

    Hintergrund: Ich überlege seit geraumer Zeit, mich beruflich völlig neu zu orientieren. Ich habe mich lange nach Möglichkeiten informiert und schließlich einen Weg gefunden, wie es klappen könnte, nämlich berufsbegleitend. Ich würde die Weiterqualifikation über sechs Jahre parallel zu meinem aktuellen Beruf betreiben und diesen dann aufgeben. Wenn der erste Teil der Qualifikation nach zwei Jahren abgeschlossen ist, möchte ich zurück in meine alte Heimat ziehen, den zweiten Teil könnte ich nämlich auch dort machen. Ich habe richtigen Herzschmerz nach meiner alten Heimat. Ich wohne aktuell fünf Stunden entfernt und habe ein so starkes Bedürfnis, wieder in der Nähe meiner Familie und alter Freunde zu sein und in dieser wunderschönen Gegend zu leben.
    Die Vorstellung von meinem Leben, das ich dann in meinem neuen Beruf an meinem neuen, aber vertrauten Wohnort hätte, macht mich so furchtbar glücklich (mein aktueller Beruf hingegen macht mich aufgrund der Rahmenbedigungen sehr unglücklich und auch in der aktuellen Stadt mag ich es zwar mittlerweile, aber es ist trotzdem mein bisher ungeliebtester Wohnort). Eigentlich muss ich nur noch die Finanzierung durchdacht durchspielen und festzurren und der Weg in mein "neues Leben" würde beginnen, aber das macht mir doch ganz schön Angst, zumal der neue Beruf zwar wohl sicherer als mein jetziger wäre, aber mit Selbständigkeit verbunden und auch nicht zum Reichwerden, während meine Heimat sehr teuer ist.

    Während mein Kopf noch Däumchen dreht, will ich eure Geschichten lesen. Ob berufliche oder private Brüche oder alles zusammen, egal. Ich will von Neuanfängen und von lange erträumten und endlich in die Tat umgesetzten Plänen, von totalen Brüchen lesen, von euch oder über Leute, die ihr kennt, mit und ohne Happy End, aber natürlich lieber mit.

  2. V.I.P.

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    AW: Erzählt: Euer "Bruch", um das Leben zu bekommen, das ihr immer wolltet

    Die Schwester meiner Bürokollegin hat eigentlich BWL studiert und arbeitet ganz normal in einer Firma.

    Mittlerweile hat sie nebenbei eine Ausbildung zur Heilpraktikerin gemacht (keine Ahnung, was man da genau für Qualifikationen braucht), hat sich in eine Praxis eingekauft und arbeitet dort jetzt zweimal in der Woche. An den anderen Tagen arbeitet sie weiter in der Firma.

    Ziel ist es, sich einen Kundenstamm aufzubauen und dann nur noch als Heilpraktikerin zu arbeiten.

    Das fand ich irgendwie ganz schön, gerade weil es nicht so mega krass "ich habe alles aufgegeben" ist, sondern sehr bedacht und für mich vorstellbarer und näher an meiner Lebensrealität :spießer:
    "Thanks, but I don’t really like to eat breakfast after lunch, it spoils my dinner."

  3. Urgestein

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    AW: Erzählt: Euer "Bruch", um das Leben zu bekommen, das ihr immer wolltet

    ich finde auch, dass das super klingt.
    allerdings bin ich viel zu ungeduldig, 6 jahre nebenbei eine weitere ausbildung zu machen wäre mir glaube ich zu lang. da kann es sich ja eigentlich nur um ein studium halten, oder? da würde ich persönlich dann glaube ich ab irgendeinem zeitpunkt nach finanzierungsmöglichkeiten gucken, sodass ich mir 1-2 semester komplett dafür freinehmen kann. aber das musst du ja selbst wissen.
    und ich bin selbst noch in der ausbildung (im studium), überlege aber jetzt schon, was ich noch für zusatzqualifikationen machen kann, damit ich danach möglichst viele jobs finden kann, und bitte auch im ausland...
    Zitat Zitat von Lamb
    Aus großen Kartoffeln mache ich immer kumpir.

  4. Regular Client

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    AW: Erzählt: Euer "Bruch", um das Leben zu bekommen, das ihr immer wolltet

    Ich hatte diesen Bruch vor etwa 2 1/2 Jahren.
    Zuerst habe ich meine feste Stelle aufgegeben ohne etwas Neues zu haben, weil mich die Unzufriedenheit so erdrückt hat, dass ich nicht in der Lage war konstruktive Gedanken zu fassen. Zu der Zeit habe ich zwei Jahre in dem Beruf gearbeitet, auf den mich mein Studium vorbereitet hatte. Zwar habe ich recht früh gemerkt, dass ich falsch bin, habe mich sowohl bei der Arbeit als auch in der Stadt, in die ich extra dafür gezogen bin, kreuzunglücklich gefühlt, aber nichts an der Situation geändert. Das lag zum einen daran, dass ich mich aus Vernunftgründen nicht getraut habe (Stelle war unbefristet und für meinen Bereich gut bezahlt, ich wollte meinen Lebenslauf nicht versauen usw.), zum anderen wusste ich einfach nicht, was ich stattdessen machen sollte. Mein Studium lässt eindeutig auf einen bestimmten Beruf schließen und obwohl uns währenddessen immer wieder gesagt wurde, wir hätten damit ja auch noch viele andere Möglichkeiten, wurden uns diese nie wirklich gezeigt und ich hatte keine Ahnung wo und wie ich mit der Suche anfangen sollte.
    Nach meiner Kündigung habe ich mich dann intensiv mit mir selbst, meinen Wünschen und Bedürfnissen beschäftigt, ein Buch zu dem Thema durchgearbeitet und ein Coaching gemacht. Ein paar Monate später habe ich meine jetzige Stelle gefunden, die mir gezeigt hat, dass Arbeit wirklich Spaß machen und erfüllend sein kann. Auch wenn sich mein Aufgabenbereich mittlerweile geändert hat und ich nicht mehr so viel Freude habe wie im ersten Jahr, gibt es immer noch keinen Tag, an dem ich völlig unmotiviert aufstehe, was bei meiner alten Stelle Normalität war.
    Die Richtung habe ich übrigens nicht ganz gewechselt. Es gibt kein Studium, das genau auf diesen Beruf vorbereitet. Meine Kollegen haben alle was ganz Unterschiedliches studiert. Ohne meine Vorkenntnisse und Erfahrungen wäre ich dafür aber ungeeignet gewesen. Es hat also alles genau so gepasst und im Nachhinein sehe ich die zwei Jahre nicht mal mehr als verschwendete Zeit.
    So ein Neuanfang ist wirklich sehr zu empfehlen

    Ein paar Monate nach Antritt der neuen Stelle habe ich auch mit meinem alten Privatleben gebrochen und meine langjährige Beziehung beendet. Ich denke schon, dass es da einen Zusammenhang gab.
    Hold it in, let's go dancing!

  5. Ureinwohnerin

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    AW: Erzählt: Euer "Bruch", um das Leben zu bekommen, das ihr immer wolltet

    ich glaube, ich kenne ehrlich gesagt überhaupt keine geschichte dieser art, die auch eine langfristige erfolgsgeschichte ist.

    ich kenne schon leute, die ihren alten beruf hingeschmissen haben oder erst berufsbegleitend etwas neues gelernt und dann hingeschmissen haben. aber um ehrlich zu sein waren das immer leute, die einfach generell zum unzufriedensein neigen. so ein klassischer fall von "the grass is always greener on the other side". nach einiger zeit war das neue dann auch wieder nicht mehr das richtige.

    ah doch, ich kenne zwei frauen (schwestern), deren eltern ihnen eine "solide" ausbildung aufs auge gedrückt haben und die alle beide diese ausbildung abgeschlossen haben und dann flugs was völlig anderes gelernt haben, was sie mehr interessiert hat. die eine macht das jetzt seit 10 jahren, hat sich weitergebildet, ist aufgestiegen etc., das ist definitiv eine erfolgsgeschichte. die andere hat was künstlerisches gemacht, was natürlich schnell etwas holpriger verlaufen kann, aber bisher läuft es eigentlich auch. aber ich weiß nicht, ob das wirklich zählt, weil sie beide beim "umentscheiden" noch so jung waren.

  6. Addict

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    AW: Erzählt: Euer "Bruch", um das Leben zu bekommen, das ihr immer wolltet

    Danke für eure Antworten.

    Zitat Zitat von SPACEMACHINE Beitrag anzeigen
    ich finde auch, dass das super klingt.
    allerdings bin ich viel zu ungeduldig, 6 jahre nebenbei eine weitere ausbildung zu machen wäre mir glaube ich zu lang. da kann es sich ja eigentlich nur um ein studium halten, oder? da würde ich persönlich dann glaube ich ab irgendeinem zeitpunkt nach finanzierungsmöglichkeiten gucken, sodass ich mir 1-2 semester komplett dafür freinehmen kann. aber das musst du ja selbst wissen.
    Zu lang ist es mir eigentlich auch, aber die einzige Alternative wäre ein nur wenig kürzeres Vollzeitstudium, dessen teure Studiengebühren ich nicht finanzieren kann, weshalb ist die berufsbegleitende Variante die einzig mögliche ist. Hat aber auch den Vorteil, dass ich nach zwei Jahren schon einen qualifizierenden Abschluss hätte, der Voraussetzung ist, um das Studium des angestrebten Berufs berufsbegleitend aufnehmen zu können. Beim Vollzeitstudium hätte ich vor dem letztendlichen Abschluss nichts.

    Calany, ich schreib' dir später mal ne PM, ich hab' ne Frage an dich

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    ich glaube, ich kenne ehrlich gesagt überhaupt keine geschichte dieser art, die auch eine langfristige erfolgsgeschichte ist.

    ich kenne schon leute, die ihren alten beruf hingeschmissen haben oder erst berufsbegleitend etwas neues gelernt und dann hingeschmissen haben. aber um ehrlich zu sein waren das immer leute, die einfach generell zum unzufriedensein neigen. so ein klassischer fall von "the grass is always greener on the other side". nach einiger zeit war das neue dann auch wieder nicht mehr das richtige.
    Hm, ich bin eigentlich kein Mensch, der grds schnell unzufrieden ist und glaube auch nicht, dass ich im neuen Beruf dieselbe Unzufriedenheit hätte - selbst wenn die Rahmenbedingungen sich als ähnlich beschissen herausstellen würden wie im aktuellen Beruf, bin ich eigentlich überzeugt, dass er mich trotzdem mehr erfüllen würde. Zumal er in Sachen Arbeitsbedingungen zwei große Faktoren hätte, die ich im aktuellen Beruf sehr vermisse. Ich arbeite in meinem aktuellen Beruf eh schon inhaltlich mit der angestrebten Alternativfachrichtung (ein verwandtes Fach wollte ich ursprünglich auch mal studieren), d.h. eigentlich kann mir nichts passieren, das sich negativ auswirkt. Selbst wenn ich im Laufe der zweijährigen ersten Phase herausfinden sollte, dass es mich doch ankotzt, würde ich zumindest diese Qualifikation durchziehen (zwei Jahre halte ich für aushaltbar) und hätte dann einen Abschluss und Kenntnisse, die ich auch für meinen aktuellen Beruf gut gebrauchen und verkaufen könnte. Selbiges mit dem dann letztendlich in der zweiten Ausbildungsphase erlernten Beruf - wenn ich im Laufe dieser Phase schmeißen wollte, hätte ich mich immer noch gewinnbringend für meinen momentanen Beruf fortgebildet. Und in der zweiten Phase wären die Zeiten, in denen ich an der Ausbildungsstätte präsent sein müsste, in so großen Abständen und so kurz, dass ich das mit Unterstützung meines Mannes und den dann in der Nähe wohnenden Großeltern auch mit Kindern und Elternzeit vereinbaren könnte. Der einzige wirkliche Nachteil an meinem Plan ist eigentlich nur, dass ich ihn nicht kostenlos umsetzen kann

    Ich will noch mehr Geschichten lesen

  7. V.I.P.

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    AW: Erzählt: Euer "Bruch", um das Leben zu bekommen, das ihr immer wolltet

    in meinem freundeskreis hab ich den eindruck, dass das jetzt mit mitte 30 gang und gäbe ist. viele machen nochmal ganz was anderes.

    mein lieblingsbeispiel ist eine freundin von mir, die psychologie studiert hat und eigentlich in die entwicklungszusammenarbeit wollte. hat dann ne weile nicht geklappt und sie hat bei so unternehmensberatungen gearbeitet, war aber latent unzufrieden. dann hat sie da dann mal ein jahr so eine juniorstelle in der entwicklungszusammenarbeit gehabt, fand die aber scheiße. zurück in dland ist sie dann wieder in die unternehmensberatung eingestiegen v.a. aus mangel an alternativen. vorletztes jahr hat sie dann endgültig gekündigt und war ne weile arbeitslos und hat sehr gezweifelt was sie jetzt machen soll. ich hab ihr geraten, sie soll sich nen neues hobby suchen und irgendwas lernen, was sie nicht kann und vielleicht auch noch nie angedacht hat. sie hat sich dann mit so youtube tutorials programmiersprachen beigebracht und darüber verschiedene kleine it-firmen kennengelernt, die wohl alle händerigend nach programmierern suchen (anscheinend gehen die meisten informatiker, die das studiert haben eher zu den großen firmen, und wer nicht so gut zahlen kann hat wohl das nachsehen, da ein extremer personalmangel herrscht). da hat sie dann nen praktikum gemacht und danach zack nen job gefunden bei einem mittelgroßem us-unternehmen. jetzt ist sie super zufrieden. und wie gesagt, das obwohl sie noch kurz vorher fast keinen plan von dem ganzen hatte.

    also: so kann es auch gehen!
    .the world has turned and left me here.

  8. Urgestein

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    AW: Erzählt: Euer "Bruch", um das Leben zu bekommen, das ihr immer wolltet

    Ich habe einen Fall in meiner Familie. Sie hat nach sehr langer Zeit im Unternehmen, davon viele gute Jahre, aber irgendwann war sie durch gewisse Umstände sehr unzufrieden, das hatte auch schon körperliche Auswirkungen wie Schlafstörungen. Hat dann erst angefangen, in TZ nebenbei was neues zu studieren und irgendwann den Job geschmissen, um aus der belastenden Situation rauszukommen. Dadurch gabs natürlich auch mehr Zeit fürs Studium, den Bachelor hat sie inzwischen und noch mehrere zusätzliche Abschlüsse von Weiterbildungen. Aktuell hat sie neben dem Studium keine Arbeit, ist aber mit dieser Situation um Längen glücklicher als vorher im alten Job. Ich bin mir auch sicher, dass sie noch mal fußfassen wird in der Arbeitswelt.

  9. V.I.P.

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    AW: Erzählt: Euer "Bruch", um das Leben zu bekommen, das ihr immer wolltet

    Ich habe Arzt gelernt und werde das aber nur noch ca. 1 Jahr machen. Danach wird es einen Bruch in meinem Berufsleben geben. Wobei ich eben schon vorher angefangen habe, mich umzuorientieren, indem ich neben dem Beruf BWL studiert habe und dafuer zeitweise auch in Teilzeit oder paar Monate gar nicht gearbeitet habe.

    War fuer mich eigentlich immer klar, dass ich den Job nur so lange mache, wie ich brauche, um was anderes zu finden oder ggf. genug Geld angespart zu haben, um mich mit einem Geschaeft selbstaendig zu machen. In 2016 werde ich, wenn nicht schwere Erkrankung oder aehnlich Unerwartetes dazwischenkommt, finanziell gut genug gepolstert und so unabhaengig sein, dass ich relativ entspannt auch verrueckte Dinge wagen koennte.

    Seit 2 Jahren schaue ich mich relativ konkret nach Alternativen um und sehe immer wieder Alternativen, die ich mir vorstellen koennte, auszuprobieren. Da ich in 2016 nur noch wenig arbeiten werde, werden da sehr viele neue Ideen dazukommen, und wenn mir etwas ueber den Weg laeuft, das mir adaequat erscheint, werde ich zugreifen. Ich glaube, dass ich vorher sowieso nicht sicher einschaetzen kann, wie mir etwas liegt. Insofern ist es einerseits mit einer grossen Unsicherheit verbunden, etwas Neues zu waehlen, aber andererseits bedeutet es auch, dass es keine "richtige" Entscheidung in dem Sinn geben wird und ich einfach ausprobieren werde, wie es laeuft, sobald ich etwas sehe, das ich mir gut vorstellen kann.

    Ich habe auf den "Bruch" insofern hingearbeitet und mache ihn nicht ploetzlich aus einer Laune heraus. Ergebnisse des Bruchs kann ich leider noch nicht berichten

  10. Ureinwohnerin

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    AW: Erzählt: Euer "Bruch", um das Leben zu bekommen, das ihr immer wolltet

    jackalope, wenn ich ne so konkrete Idee hätte wie du würde ich das sofort machen. Dein Bauch sagt ja, du hast konkret die Gelegenheit, also: machen!!
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  11. Senior Member

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    AW: Erzählt: Euer "Bruch", um das Leben zu bekommen, das ihr immer wolltet

    ja, mach es unbedingt!
    dein plan klingt schon so ausgereift und wenn eigentlich dein kopf (du hast ja den plan gemacht und alles klingt sehr vernünftig) UND dein gefühl dafür sind, dann kann es nur richtig sein!

    ich warte schon länger auf diesen bruch. bzw. schiebe ich ihn seit 2enhalb jahren vor mich her.
    ich wollte ins ausland (haha- naja, von Ö nach D) gehn, nochmal studieren, perspektive wechseln, mich entfalten.
    aber meine vernunft war immer dagegen. was habe ich davon? ich stecke in meinem alten beruf fest, der mich kaputt macht und träume immer noch vom weggehen.
    ich versuchs diesen herbst nochmal. hab mich um ein stipendium beworben.
    dafür gibt es nach all dieser zeit einen anderen haken - nun hab ich wieder eine beziehung hier...
    läuft ja nie alles gerade

    aber mut ist immer gut!
    ~wir haben allzuviel erhofft und leider nichts getan~
    dann die große böse schwester der hoffnung, ihre waffe das schwert, ihr name enttäuschung

  12. Addict

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    AW: Erzählt: Euer "Bruch", um das Leben zu bekommen, das ihr immer wolltet

    Kleiner Zwischenstand: Ich hab durch einen glücklichen Zufall die Möglichkeit gefunden, die erste Ausbildungsphase auf nur 1 Jahr zu verkürzen (zu den selben Kosten und mit ein wenig längerer, aber günstiger gelegener Präsenzzeit an der Ausbildungsstätte und dafür zeitlich deutlich intensiverem Selbststudium, was ich aber in meiner Woche realistisch unterbringen kann), d.h. mit der 2. Phase könnte ich dann schon nächsten Herbst beginnen, solange ich alles bestehe.
    Hatte letzte Woche meine ersten Kurse und bin soweit inhaltlich und auch von der Ausbildungsstätte begeistert

  13. Ureinwohnerin

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    AW: Erzählt: Euer "Bruch", um das Leben zu bekommen, das ihr immer wolltet

    Oh toll, Glückwunsch!
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  14. Addict

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    Ich war lange nicht sicher, ob ich in diesem Thread je Update geben können würde, aber ich hab’ meinen Plan tatsächlich durchgezogen.
    Ich musste immer dran denken, dass ich hier mal gepostet und Zuspruch erhalten hatte (danke an alle ermutigenden Stimmen ) und zuletzt in der heissen Abschlussphase hat es tatsächlich ein bisschen motiviert, hier irgendwann ein positives Update posten zu wollen

    Habe seit einer Woche meinen Abschluss in der Hand

    Wenn ich gewusst hätte, dass mich parallel zur beruflichen Neuorientierung - ganz zu schweigen natürlich von einer weltweiten Pandemie als Extrazuckerl - im Großteil meiner Lebensbereiche eine absolute Zäsur und damit auch eine sehr kraftraubende private Neuorientierung erwarten würde, hätte ich es NIEMALS angefangen. Ich war zwischendurch regelmäßig und nun vor allem auch im Rahmen der Abschlussprüfungen an einer Kombination aus gefühltem Zusammenbruch und absolutem Anschlag, bin tief erschöpft und hätte im Leben nicht mehr die Lust und Energie, sowas ein 2. Mal zu machen (wobei ich schon sagen muss, dass das hauptsächlich den schwierigen Rahmenbedingungen und nicht der bloßen Tatsache der beruflichen Neuorientierung geschuldet ist).

    Auch sechs Jahre stetig einen zusätzlichen Ball in der Luft zu halten und daher zwangsweise immer ein bisschen übermäßig auf die Zukunft hin- als in der Gegenwart zu leben, hat im Rückblick recht geschlaucht.

    Aber: Auch wenn noch nicht klar ist, was nun jobmäßig kommt (muss mich erst noch bewerben und werde den alten Beruf vorerst auch noch nicht aufgeben, sondern beides parallel ausüben), bin ich total froh und irre stolz, dass ich mich durch die vielen Durststrecken gequält habe. Es hat sich bestätigt, dass ich grundsätzlich meinen Traumberuf gefunden habe, ich wohne nun auch seit bald drei Jahren wieder in der alten Heimat und freue mich, nun mein Übergangskapitel langsam zum Ende zu bringen und mein „neues Leben“ kennenzulernen. Nach so viel Action aber hoffentlich erstmal mit ein bisschen gepflegter Langeweile (die nicht-coronöse Art von Langeweile, versteht sich

  15. Junior Member

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    AW: Erzählt: Euer "Bruch", um das Leben zu bekommen, das ihr immer wolltet

    Herzlichen Glückwunsch! Ich habe auch ein Zweitstudium gemacht und bin beruflich damit noch nicht angekommen, insofern weiß ich noch nicht, ob ich es wieder machen würde, aber eigentlich war es alleine die Erfahrung wert und ich habe tolle neue Leute kennengelernt.

  16. Member

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    AW: Erzählt: Euer "Bruch", um das Leben zu bekommen, das ihr immer wolltet

    Oh wie schön! Herzlichen Glückwunsch!

  17. Urgestein

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    AW: Erzählt: Euer "Bruch", um das Leben zu bekommen, das ihr immer wolltet

    Super gut, Glückwunsch!
    Ich hab meine berufliche Umorientierung innerhalb von einem Jahr Arbeitslosigkeit selbst finanziert durchgezogen und im Anschluss einen Job in der neuen Branche ergattert.
    Hab 2.5 Jahre vorher aber auch einen krassen bruch gemacht mit alles verkaufen und auf Reisen gehen.
    Aber es wird bestimmt nochmal Anpassungen geben um mich immer mehr dem anzunähern was mir am meisten Spaß macht, wenn ich das eben so nach und nach herausfinde.

  18. Senior Member

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    AW: Erzählt: Euer "Bruch", um das Leben zu bekommen, das ihr immer wolltet

    Wow, Respekt und herzlichen Glückwunsch.

  19. Senior Member

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    AW: Erzählt: Euer "Bruch", um das Leben zu bekommen, das ihr immer wolltet

    Sehr cool, herzlichen Glückwunsch!

    Ich stecke grad auch mitten im nebenberuflichen (? Bin nicht so sicher, ob ich jetzt nebenher studiere oder arbeite ) Studium. Und versuche mein Motivationstief zu überwinden.

  20. Senior Member

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    AW: Erzählt: Euer "Bruch", um das Leben zu bekommen, das ihr immer wolltet


    Herzlichen Glückwunsch!

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