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  1. Ureinwohnerin

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    AW: Flugzeugabsturz

    Zitat Zitat von GuteMiene Beitrag anzeigen
    Warum denn leiden? Das ist doch auch im Interesse der anderen Piloten dass Kollegen nicht krank fliegen.
    Und anscheinend kann man nicht davon ausgehen, dass Leute sich krankmelden.
    Red mal mit Piloten, was die von all dem halten...

  2. Inaktiver User

    AW: Flugzeugabsturz

    Zitat Zitat von Teufelchen Beitrag anzeigen
    Kann man das? Dann hätte er sich vielleicht eine andere Lösung überlegt, wenn er genau das erreichen wollte?!
    er wollte sein Leben beenden, dass 150 dabei mit draufgehen ist ihm scheinbar egal gewesen.
    so hätte er sich erschossen oder was weiß ich, aber 150Leute wären noch am Leben.

  3. V.I.P.

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    AW: Flugzeugabsturz

    Ich nehme an dass du mit Piloten darüber gesprochen hast? Was haben die dazu gesagt, würde mich interessieren.

  4. V.I.P.

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    AW: Flugzeugabsturz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    würdet ihr in einen Flieger steigen, dessen Pilot 5 Wochen zuvor eine Therapie wegen Depression mit Stimmungsschwankungen erfolgreich beendet hat?
    Viel lieber jedenfalls als in einen Flieger zu steigen, dessen Pilot Depressionen und Stimmungsschwankungen hat und der keine Therapie macht, weil er es niemenadem sagen kann, ohne seine Laufbahn aufs Spiel zu setzen.

  5. Inaktiver User

    AW: Flugzeugabsturz

    Zitat Zitat von viole(n)t eyes Beitrag anzeigen
    Viel lieber jedenfalls als in einen Flieger zu steigen, dessen Pilot Depressionen und Stimmungsschwankungen hat und der keine Therapie macht, weil er es niemenadem sagen kann, ohne seine Laufbahn aufs Spiel zu setzen.
    ich will aber nicht die Wahl des geringeren Übels haben.

    Warum verheimlichen Lehrer solche Erkrankungen oder vermeiden Therapien, weil sie Angst um die Verbeamtung haben... jetzt schlag mal die Brücke zum Piloten...

    Außerdem teile ich nicht GuteMienes Meinung zu 100%, ich kann sie aber nachvollziehen

  6. V.I.P.

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    AW: Flugzeugabsturz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich will aber nicht die Wahl des geringeren Übels haben.
    Hast du auch nicht.

  7. Inaktiver User

    AW: Flugzeugabsturz

    Zitat Zitat von viole(n)t eyes Beitrag anzeigen
    Hast du auch nicht.

  8. V.I.P.

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    AW: Flugzeugabsturz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    würdet ihr in einen Flieger steigen, dessen Pilot 5 Wochen zuvor eine Therapie wegen Depression mit Stimmungsschwankungen erfolgreich beendet hat?
    6 Jahre. Jahre. Nicht Wochen. Und ja. Hätte ich von der Erkrankung vor 6 Jahren gewusst, wäre ich ohne Bedenken in den Flieger gestiegen.

  9. Inaktiver User

    AW: Flugzeugabsturz

    er war krank geschrieben! für den tag

  10. V.I.P.

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    AW: Flugzeugabsturz

    Nein. ECHT jetzt?!??!


    Brand!neue Information.

  11. Inaktiver User

    AW: Flugzeugabsturz

    Zitat Zitat von GuteMiene Beitrag anzeigen
    Der Mann hat vermutlich sehr gelitten und hat mein Mitgefühl, genau wie alle anderen Opfer auch.
    also dass finde ich jetzt auch irgendwie etwas gekünstelt. nicht jeder, der eine psychische störung hat, ist ein armer, lieber, bemitleidenswerter mensch. der pilot war meilenweit davon entfernt, ein regulärer patient mit depression zu sein. nach dem was ich gelesen habe, wenn es wahr ist, hat er schon länger darüber phantasiert, menschen mit in den tod zu reißen. ich habe in erster linie mit den menschen mitleid, die er getötet hat. gleichzeitig ist dies so ein sonderfall, dass man einem solchen menschen doch fast eh nicht vorbeugen kann. es wird leider immer wieder menschen geben, die andere töten. der pilot war odh nicht berufsunfähig, sondern nur temporär krankgeschrieben. wenn er angeblich wirklich schon vor 1 jahr darüber gesprochen hat, etwas derartiges zu tun, dann hätte er das auch an einem tag tun können, an dem er nicht krankgeschrieben gewesen wäre. von daher finde ich diese krankendiskussion müßig.

  12. Member

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    AW: Flugzeugabsturz

    Als jemand von Fach finde ich leider die Diskussion um die Depression vom Piloten für die Allgemeinheit sehr verwirrend und nicht zielführend. In keinster Weise ist davon auszugehen, dass jemand mit einer Depression so etwas macht (falls es denn so war). Vielmehr hatte der Pilot (wen es denn so war) eine Depression und, und vor allem, eine weitere psych. Auffälligkeit. So etwas ist sehr narzisstisch oder größenwahnsinning, womit die Depression abgewehrt wird, aber in meinen Augen in keinster Weise depressiv. Ein "nur" depressiver Mensch fühlt sich schlecht und für alles schuldig und würde nie andere mit in einen Suizid reißen, da viel zu viel Schuldgefühl. Das ist verletzter Stolz bzw. verletzter Narzissmus. In Studien hat sich gezeigt, dass nicht Menschen mit schlechtem Selbstwertgefühl (klassisch depressiv) gefährlich sind, sondern Menschen mit instabilem, also sehr gutem und dann frustriertem Selbstwertgefühl gefährlich sind. Ein nur depressiver Mensch wäre eher die perfekte Arbeitskraft, weil er alles tun würde, was gefordert ist. Ein grandios denkender Mensch würde dann, wenn er selbst nicht so leben kann wie er es für sein Empfinden sollte, also z.B. durch Krankheit behindert, Gedanken entwickeln wie "dann nehme ich andere mit und gehe in die Geschichtsbücher ein". Das ist kein depressiver Gedanke. Robert Enkes Selbstmord war klassisch depressiv, nicht aber dieser Fall. ich finde es sehr schade, dass es vermischt wird und dann Depressive weiter stigmatisiert werden, weil es einfach nicht stimmt. Ein erweiterter Selbstmord ist von der Motivation her altruistisch, wenn auch krank. Das ist hier nicht der Fall, da die Menschen unbekannt waren. In meinen Augen kann man diese Tat, sollte sie so von Statten gegangen sein, weder mit Depression noch mit erweitertem Selbstmord erklären, sondern wenn nur mit narzisstisch abgewehrter Depression, also im Kern Narzissmus oder übersteigertem Selbstwertgefühl. Oder schlicht kriminell (was in meinen Augen auch diskussionswürdig ist, gibt es wirklich Schuld? Bzw. wann ist etwas kriminell?).

    Bitte bitte nicht mischen mit einer echten Depression.
    Pure Vernunft darf niemals siegen, wir brauchen dringend neue Lügen

  13. Inaktiver User

    AW: Flugzeugabsturz

    Zitat Zitat von viole(n)t eyes Beitrag anzeigen
    Nein. ECHT jetzt?!??!


    Brand!neue Information.
    das macht die 150 Leute auch nicht wieder lebendig...

  14. Urgestein

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    AW: Flugzeugabsturz

    Zitat Zitat von GuteMiene Beitrag anzeigen
    Nein, das nehme ich nicht an. Mir ist klar das erweiterter Selbstmord keine typische Folge einer Depression ist.
    PPD hat doch nichts mit dem zu tun was hier besprochen wird.
    Und der Pilot WAR akut erkrankt. Er war krankgeschrieben und nicht arbeitsfähig. Das steht doch soweit fest. Es gibt auch Indizien dafür dass er Medikamente genommen hat. Und niemand hat das erkannt, dem Arzt sind die Hände gebunden. Da läuft doch was schief!
    Der Mann hat vermutlich sehr gelitten und hat mein Mitgefühl, genau wie alle anderen Opfer auch.
    Doch, hat es insofern, als eine Depression abgeschlossen und ausgeheilt sein, ob PPD oder andere Ursache. Die Rückfallgefahr ist nach abgeschlossener Therapie nicht so hoch, wie Du wohl annimmst. Insbesondere dann nicht, wenn Prophylaxe betrieben wird.
    Ich kann nicht mehr unterscheiden, was im Zusammenhang mit der Erkrankung reine Spekulation der Medien ist, was Gerücht und was tatsächlich bestätigt wurde. Das gilt insbesondere für Medikamenteneinnahme und die Art der Erkrankung. Deine ursprüngliche Aussage war jedoch, dass Du nicht verstehst, warum "so jemand" überhaupt für LH fliegen darf. Es kann aber genauso gut ein Pilot ein falsches Landemanöver fliegen, weil er seinem AG nicht die Krankmeldung übermittelt hat, weil er an einer Netzhautablösung leidet oder die Gefahr eines Herzinfarktes drohte. Die psychische Erkrankung, die der Kopilot hatte und verschwieg, hat möglicherweise nicht einmal mit der depressiven Episode zu tun, die er zuvor hatte!

  15. Inaktiver User

    AW: Flugzeugabsturz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    er war krank geschrieben! für den tag
    und du glaubst natürlich allen ernstes, dass er das nur an diesem bestimmten tag gemacht haben kann. na klar.

  16. Inaktiver User

    AW: Flugzeugabsturz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und du glaubst natürlich allen ernstes, dass er das nur an diesem bestimmten tag gemacht haben kann. na klar.
    damit wollte ich sagen, dass er nicht 6 Jahre lang "gesund" ist...

  17. V.I.P.

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    AW: Flugzeugabsturz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    er wollte sein Leben beenden, dass 150 dabei mit draufgehen ist ihm scheinbar egal gewesen.
    Und genau das ist der Punkt, der einfach ständig falsch angenommen wird.
    Jemand, der nur depressiv ist, der nur Suizidgefährdet ist, bringt nicht 150 Menschen um. Der springt von einer Brücke, läuft in ein Triebwerk, rammt den Segelflieger in den Boden, springt aus dem Segelflieger, ohne den Fallschirm zu ziehen. Jemand, der suizidgefährdet ist, bringt sich eventuell um. Aber nicht andere. Wenn jemand bewusst einen Flieger mit 149 anderen Menschen zum Absturz bringt, war er nicht nur suizidgefährdet. Dann hatte er Hass auf Menschen oder wollte in die Geschichte eingehen. Der ganz normal depressive Selbstmörder bringt sich einfach um. Ohne großes Spektakel. Die Störung, die dieser Mensch gehabt haben muss, ist viel vielschichtiger, als eine blanke Depression.

  18. Inaktiver User

    AW: Flugzeugabsturz

    Zitat Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
    Und genau das ist der Punkt, der einfach ständig falsch angenommen wird.
    Jemand, der nur depressiv ist, der nur Suizidgefährdet ist, bringt nicht 150 Menschen um. Der springt von einer Brücke, läuft in ein Triebwerk, rammt den Segelflieger in den Boden, springt aus dem Segelflieger, ohne den Fallschirm zu ziehen. Jemand, der suizidgefährdet ist, bringt sich eventuell um. Aber nicht andere. Wenn jemand bewusst einen Flieger mit 149 anderen Menschen zum Absturz bringt, war er nicht nur suizidgefährdet. Dann hatte er Hass auf Menschen oder wollte in die Geschichte eingehen. Der ganz normal depressive Selbstmörder bringt sich einfach um. Ohne großes Spektakel. Die Störung, die dieser Mensch gehabt haben muss, ist viel vielschichtiger, als eine blanke Depression.
    da hast du sicherlich recht.

    umso schlimmer...

  19. Inaktiver User

    AW: Flugzeugabsturz

    Zitat Zitat von julimai Beitrag anzeigen
    Vielmehr hatte der Pilot (wen es denn so war) eine Depression und, und vor allem, eine weitere psych. Auffälligkeit. So etwas ist sehr narzisstisch oder größenwahnsinning, womit die Depression abgewehrt wird, aber in meinen Augen in keinster Weise depressiv.
    ja, eben. bei dem wort depression fühlt sich jeder plötzlich als experte und meint, aufgrund von halbwissen gesetze fordern zu können, die menschen mit depression diskriminieren.

  20. Urgestein

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    AW: Flugzeugabsturz

    Zitat Zitat von julimai Beitrag anzeigen
    Als jemand von Fach finde ich leider die Diskussion um die Depression vom Piloten für die Allgemeinheit sehr verwirrend und nicht zielführend. In keinster Weise ist davon auszugehen, dass jemand mit einer Depression so etwas macht (falls es denn so war). Vielmehr hatte der Pilot (wen es denn so war) eine Depression und, und vor allem, eine weitere psych. Auffälligkeit. So etwas ist sehr narzisstisch oder größenwahnsinning, womit die Depression abgewehrt wird, aber in meinen Augen in keinster Weise depressiv. Ein "nur" depressiver Mensch fühlt sich schlecht und für alles schuldig und würde nie andere mit in einen Suizid reißen, da viel zu viel Schuldgefühl. Das ist verletzter Stolz bzw. verletzter Narzissmus. In Studien hat sich gezeigt, dass nicht Menschen mit schlechtem Selbstwertgefühl (klassisch depressiv) gefährlich sind, sondern Menschen mit instabilem, also sehr gutem und dann frustriertem Selbstwertgefühl gefährlich sind. Ein nur depressiver Mensch wäre eher die perfekte Arbeitskraft, weil er alles tun würde, was gefordert ist. Ein grandios denkender Mensch würde dann, wenn er selbst nicht so leben kann wie er es für sein Empfinden sollte, also z.B. durch Krankheit behindert, Gedanken entwickeln wie "dann nehme ich andere mit und gehe in die Geschichtsbücher ein". Das ist kein depressiver Gedanke. Robert Enkes Selbstmord war klassisch depressiv, nicht aber dieser Fall. ich finde es sehr schade, dass es vermischt wird und dann Depressive weiter stigmatisiert werden, weil es einfach nicht stimmt. Ein erweiterter Selbstmord ist von der Motivation her altruistisch, wenn auch krank. Das ist hier nicht der Fall, da die Menschen unbekannt waren. In meinen Augen kann man diese Tat, sollte sie so von Statten gegangen sein, weder mit Depression noch mit erweitertem Selbstmord erklären, sondern wenn nur mit narzisstisch abgewehrter Depression, also im Kern Narzissmus oder übersteigertem Selbstwertgefühl. Oder schlicht kriminell (was in meinen Augen auch diskussionswürdig ist, gibt es wirklich Schuld? Bzw. wann ist etwas kriminell?).

    Bitte bitte nicht mischen mit einer echten Depression.
    Danke!

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