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Thema: wtf momente

  1. Addict

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    AW: wtf momente

    Zitat Zitat von Kainene Beitrag anzeigen
    Da würde ich einfach sagen, du bis weggefahren und kannst die ganze Woche nicht.
    Da würde ich einfach grundlos sagen du kannst die ganze Woche nicht. Kann denen eigentlich scheiss egal sein ob du weggefahren bist oder eine Woche lang die Wand anstarrst.

  2. V.I.P.

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    AW: wtf momente

    Naja, wenn man weggefahren ist, wird man nicht mehr angerufen. Wenn nicht, dann versuchen die Suchenden es halt schon noch mal.
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

  3. Enthusiast

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    AW: wtf momente

    Ich wäre wahrscheinlich nicht sofort rangegangen.

    Das ist natürlich so eine Sache. Niemand möchte das Kollegenschwein sein. Auf der anderen Seite will man eben auch mal richtig abschalten und ja klar wegfahren.

  4. Urgestein

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    AW: wtf momente

    Die Anderen müssen auch ihre Überstunden aufschreiben und auch konsequent FZA nehmen. Wenn sich nichts ändert und es so nicht machbar ist: Kündigen.
    Haben wir alles gemacht an meiner ersten Klinik und die, die gegangen sind, wie ich, sind jetzt zufriedener. Die alte Klinik hat fast keine Assistentinnen mehr. Tut mir leid für die Patientinnen, aber dann soll es wohl so sein, die einzige Person, die man retten kann (und muss) im Gesundheitssystem ist man selbst.
    Wir hatten aber auch guten Zusammenhalt dort unter den Assistentinnen, haben fast alle drauf geachtet, dass die Zusatzbelastungen gleichmäßig verteilt sind.
    Hatte neben den Diensttelefonen auch die Kolleginnen und OÄ im Handy gespeichert, um mich dagegen entscheiden zu können, ranzugehen. War aber kaum nötig.
    Also, ich hab natürlich auch Zusatzdienste gemacht, auch spontan dann halt bis nachts geblieben, aber wenn man weg ist, ist man weg. Sonst kann man sich die eigene Einweisung für in n paar Jahren ja gleich schon ausdrucken.

  5. V.I.P.

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    AW: wtf momente

    Zitat Zitat von NeroDAvola Beitrag anzeigen
    Niemand möchte das Kollegenschwein sein.
    oh, da kenn ich schon so einige, die damit kein Problem haben

  6. Enthusiast

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    AW: wtf momente

    Zitat Zitat von durga Beitrag anzeigen
    Die Anderen müssen auch ihre Überstunden aufschreiben und auch konsequent FZA nehmen. Wenn sich nichts ändert und es so nicht machbar ist: Kündigen.
    Haben wir alles gemacht an meiner ersten Klinik und die, die gegangen sind, wie ich, sind jetzt zufriedener. Die alte Klinik hat fast keine Assistentinnen mehr. Tut mir leid für die Patientinnen, aber dann soll es wohl so sein, die einzige Person, die man retten kann (und muss) im Gesundheitssystem ist man selbst.
    Wir hatten aber auch guten Zusammenhalt dort unter den Assistentinnen, haben fast alle drauf geachtet, dass die Zusatzbelastungen gleichmäßig verteilt sind.
    Hatte neben den Diensttelefonen auch die Kolleginnen und OÄ im Handy gespeichert, um mich dagegen entscheiden zu können, ranzugehen. War aber kaum nötig.
    Also, ich hab natürlich auch Zusatzdienste gemacht, auch spontan dann halt bis nachts geblieben, aber wenn man weg ist, ist man weg. Sonst kann man sich die eigene Einweisung für in n paar Jahren ja gleich schon ausdrucken.
    !!!
    A lot of bread was buttered on the side of no distinction

  7. Urgestein

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    AW: wtf momente

    Wenn die Quote der Kollegenschweine niedrig genug ist, kann man sie in die Mangel nehmen und zwingen, hat bei uns zumindest ein gewisses Stück weit funktioniert. Wenn die Quote zu hoch ist, hat man eh verloren.
    Geändert von durga (30.06.2020 um 17:44 Uhr)

  8. Addict

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    AW: wtf momente

    es kann ja nicht angehn dass der Personalmangel immer auf dem Rücken des Personals ausgetragen wird.

  9. Urgestein

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    AW: wtf momente

    Wenn das alle durchziehen würden, würde in exakt dem Moment das deutsche Gesundheitssystem zusammenbrechen.
    Aber wie gesagt, retten kann ich eh nur mich.
    Und so lange und je länger ich mich rette, desto länger kann ich auch für Patientinnen da sein.

  10. Enthusiast

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    AW: wtf momente

    Dasselbe in der Schweiz.
    A lot of bread was buttered on the side of no distinction

  11. V.I.P.

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    AW: wtf momente

    Zitat Zitat von ginsoakedgirl Beitrag anzeigen
    es kann ja nicht angehn dass der Personalmangel immer auf dem Rücken des Personals ausgetragen wird.
    Arbeitest du in der Gesundheitsversorgung? Ich finde nicht, dass es einen Personalmangel im Gesundheitswesen gibt. Zumindest nicht in dem Krankenhausbereich, den ich kenne. Eine Menge Arbeit ließe sich einsparen, wenn Patienten selbst kooperativer wären oder mit größerem Bedacht mit den vorhandenen Ressourcen umgehen würden. Ich bin der Meinung, dass sich mit dem vorhandenen Personal ohne weiteres eine hervorragende Gesundheitsversorgung der gesamten Bevölkerung durchführen lassen würde.

    Ausbeutung im Gesundheitswesen findet für mich deshalb auch zu einem sehr großen Teil vonseiten der Patienten und Angehörigen statt.

    Ich glaube, wer nicht im Krankenhaus arbeitet, kann sich das Ausmaß an Anspruchsdenken, das ins Krankenhaus - besonders nachts - hineingetragen wird, nicht vorstellen. Natürlich ist es wahr, dass wegen Überlastung im Krankenhaus wichtige Dinge hinten runter fallen, und man hat immer das Gefühl, zu wenig Zeit zu haben, aber man erlebt auch täglich, dass fast jeder Beschäftigte "an der Front" unglaublich viel Zeit (manchmal den größten Teil seiner Arbeitszeit) mit komplett unnötiger Arbeit / Quatsch und völlig absurden Vorstellungen / Ansprüchen von Patienten- und Angehörigenseite verbringt. Auf der einen Seite kommt die Nachtschwester zu Sachen nicht, die ihr (und für Patienten) wichtig wären, auf der anderen Seite klingeln Leute nach ihr, damit sie ihnen das Kissen aufschüttelt und anders hin legt, obwohl sie dazu selbst in der Lage wären. Alltag im Krankenhaus.

    Zitat Zitat von durga Beitrag anzeigen
    Wenn das alle durchziehen würden, würde in exakt dem Moment das deutsche Gesundheitssystem zusammenbrechen.
    Ich versteh, dass du das nur als theoretische Überlegung meinst. Aber Corona hat uns doch anschaulich vor Augen geführt, was passieren wird, wenn die Bevölkerung ein Zusammenbrechen des Gesundheitswesen befürchtet: Behördliche und gesetzliche Zwangsverpflichtungen von Personal, Reduzierung medizinischer Standards, die keine kausale Beweiskette für den einzelnen (Zwischen)fall erlauben, Rekrutierung von minderqualifiziertem Personal, teils freiwillig, teils unter Druck. Der Schutz des Personals wurde durch das angeblich "drohende Zusammenbrechen" nicht verbessert, sondern verschlechtert. Die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes (einschließlich der Höchstgrenzen bei der Arbeitszeit) sind für Gesundheitspersonal aktuell weiterhin wegen der ausgerufenen pandemischen Lage gemäß Infektionsschutzgesetz ausgesetzt, das wurde noch nicht aufgehoben. Bei aktuell bundesweit knapp 7.000 nachgewiesen Erkrankten, also von Überstunden wegen Pandemie-Bewältigung kann im Gesundheitswesen aktuell keine Rede sein.

    Wenn das deutsche Gesundheitswesen drohen sollte, zusammenzubrechen, weil genug Leute zu den Bedingungen nicht mehr arbeiten wollen, würde sich die Politik schon was überlegen, aber ich glaube nicht, dass das Ergebnis eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen wäre. Arbeitszeit-Erhöhungen, kurzfristig Zwangsrekrutierungen, Fachkräfte aus dem Ausland ranholen so wie für die Spargelernte, unkomplizierte Anerkennung von vorgelegten "Qualifikationen" durch entsprechende Behörden, Möglichkeiten gibts viele. Manche davon darf man ja auch heutzutage schon täglich live erleben, beispielsweise Personal, das sich nicht mit deutschsprachigen Patienten verständigen kann. Meine Nachbarin (Rentnerin) würde dringend vorschlagen, Pflegekräften und Ärzten die Stundenlöhne zu kürzen, damit die Leute mehr arbeiten müssen, um ihren finanziellen Lebensstandard zu halten. Das Hauptproblem in der Gesundheitsversorgung ist aus ihrer Sicht, dass zu viele Leute sich leisten können, in Teilzeit zu arbeiten.

    Ich persönlich bin ziemlich erstaunt, dass die Corona-Krise aktuell tatsächlich zu einer starken Erhöhung der Bewerberzahl für unsere Krankenpflegeschule (und nicht nur unsere) geführt hat. Ich hätte gedacht, dass viele sich angesichts der letzten Monate denken "nicht mit mir". Aber vielleicht hoffen sie auf einen besonders sicheren Arbeitsplatz in der Pflege in der kommenden Wirtschaftskrise?
    Geändert von bwlstudent (01.07.2020 um 01:53 Uhr)

  12. Urgestein

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    AW: wtf momente

    In den ostdeutschen ländlichen Akutpsychiatrien, die ich direkt kenne, gibt es kaum Angehörige und die Anspruchshaltung bei Patientinnen kann ich da auch nicht wie von Dir beschrieben ausmachen, die geht eher von den "psychisch Gesunden" aus nach meiner Wahrnehmung, v.a. auch in der Rettungsstelle.

    Die Quatscharbeit seh ich bei uns hauptsächlich in der Dokumentation. Und wenn alle die aktuell bestehenden Aufgaben erledigen würden, aber nur in ihrer vertraglichen Arbeitszeit, würde es nicht hinhauen, das meinte ich.
    Und ja, dass es z.B. keine zwingende Voraussetzung ist, mit Patientinnen sprechen zu können, ist schon ein fataler Schritt. Man kann natürlich verschiedene Schrauben anziehen, wie viel das netto mittelfristig bringt, weiß ich nicht.

    Individuell/ auf Teamebene kann man schon Druck damit machen, dass man nicht jede Art von Bedingungen akzeptiert.

  13. Ureinwohnerin

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    AW: wtf momente

    Zitat Zitat von bwlstudent Beitrag anzeigen
    Das Hauptproblem in der Gesundheitsversorgung ist aus ihrer Sicht, dass zu viele Leute sich leisten können, in Teilzeit zu arbeiten.
    Aus Sicht einer Rentnerin ist das bestimmt nicht nur ein Problem in der Gesundheitsversorgung, sondern übergreifend, oder nicht?
    Das Verhältnis zu Arbeit und die Leistungsbereitschaft hat sich doch einfach in den letzten 50 Jahren massiv gewandelt.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  14. Addict

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    AW: wtf momente

    Zitat Zitat von bwlstudent Beitrag anzeigen
    Arbeitest du in der Gesundheitsversorgung? Ich finde nicht, dass es einen Personalmangel im Gesundheitswesen gibt. Zumindest nicht in dem Krankenhausbereich, den ich kenne. Eine Menge Arbeit ließe sich einsparen, wenn Patienten selbst kooperativer wären oder mit größerem Bedacht mit den vorhandenen Ressourcen umgehen würden. Ich bin der Meinung, dass sich mit dem vorhandenen Personal ohne weiteres eine hervorragende Gesundheitsversorgung der gesamten Bevölkerung durchführen lassen würde.

    Ausbeutung im Gesundheitswesen findet für mich deshalb auch zu einem sehr großen Teil vonseiten der Patienten und Angehörigen statt.
    Nein, aber ein enges Familienmitglied, und das beobachte ich schon seit Jahren. Allerdings nicht im Krankenhaus sondern in der ambulanten Pflege.


  15. Urgestein

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    AW: wtf momente

    Zitat Zitat von ginsoakedgirl Beitrag anzeigen
    es kann ja nicht angehn dass der Personalmangel immer auf dem Rücken des Personals ausgetragen wird.
    bezieht sich jetzt auf bwls beitrag (ich habe ihn aber auch nur überflogen, vielleicht habe ich ihn falsch verstanden)

    wenn die angehörigen / patient*innen nerven, dann ist das doch trotzdem arbeit? wenn man sich mit denen abgeben muss? das wird doch trotzdem auf dem rücken des personals ausgetragen?

  16. Senior Member

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    AW: wtf momente

    Mein Freund hat bei einem Facebook-Gewinnspiel einer lokalen Klamottenmarke mitgemacht und "gewonnen". Die Gewinner sollten laut Ausschreibung einen Pullover und ein T-Shirt bekommen. Jetzt wurde ihm mitgeteilt, dass das Gewinnspiel nur für Werbezwecke war, er aber eventuell zumindest das T-Shirt bekommen kann
    La vie c'est plus marrant,
    C'est moins désespérant
    En chantant.

  17. Get a life!

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    AW: wtf momente

    Zitat Zitat von Aurita Beitrag anzeigen
    Mein Freund hat bei einem Facebook-Gewinnspiel einer lokalen Klamottenmarke mitgemacht und "gewonnen". Die Gewinner sollten laut Ausschreibung einen Pullover und ein T-Shirt bekommen. Jetzt wurde ihm mitgeteilt, dass das Gewinnspiel nur für Werbezwecke war, er aber eventuell zumindest das T-Shirt bekommen kann
    Da hätte man ja Lust die Nachricht öffentlich auf deren Website zu posten....
    I will dance
    when I walk away

  18. Senior Member

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    AW: wtf momente

    Ja, das hab ich auch gedacht. Ich bin mal gespannt, was genau die ihm geschrieben haben. Er hatte mir nur eine Sprachnachricht geschickt, weil er sich eigentlich total über den Gewinn gefreut hatte.
    La vie c'est plus marrant,
    C'est moins désespérant
    En chantant.

  19. V.I.P.

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    AW: wtf momente

    Zitat Zitat von Delisha Beitrag anzeigen
    Da hätte man ja Lust die Nachricht öffentlich auf deren Website zu posten....
    Würde ich auch in Erwägung ziehen. Frech.
    If Britney made it trough 2007 you can make it through this day

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