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Thema: wtf momente

  1. Ureinwohnerin

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    AW: wtf momente

    Zitat Zitat von gewitter Beitrag anzeigen
    Der Kollege sagt, ich soll ihr aufs Maul hauen.

    i rest my case.
    love is a litany, a magical mystery

  2. Ureinwohnerin

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    AW: wtf momente

    Zitat Zitat von gewitter Beitrag anzeigen
    Als wir vor ein paar Wochen das erste mal aufeinander trafen, war ich sehr sehr sehr froh über die Maskenpflicht.

    Ich so: „Hallo ich bin insertklassischweiblichenvornamenhere.„ und sie so „Und welches Pronomen wünscht du dir?“

    Mir ist wirklich ALLES ausm Gesicht gefallen.
    Das ist hier mittlerweile ziemlicher Common Sense, so in bestimmten Magazinkreisen und WG-Castings und so.
    Ich musste auch schon Diskussionen darum führen, warum ich zB. bei meinem Instagram kein Pronomen angebe. Joa, ich stelle mich sehr klar weiblich dar, werde weiblich gelesen und habe einen weiblichen Vornamen und dazu sehe ich mich als weiblich. Das ist aber für viele ein Affront gegen Queerness etc.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  3. Enthusiast

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    AW: wtf momente

    Wärst du in Schwaben, hättest du dich sowieso als "Hallo, ich bin die Anna-Marie-Sophie" vorgestellt, da ist das Pronomen gleich dabei!

  4. Ureinwohnerin

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    AW: wtf momente

    Zitat Zitat von Akureyri Beitrag anzeigen
    Naja, ein Freund von mir postet auf Facebook viele Artikel, z.B. dass wir das eigentlich alle Leute fragen sollten...

    Ich tippe darauf, dass er ein Kind hat, dass entweder trans oder intersex ist.

    Ich habe ja auch eher die Position, dass das übertrieben ist. Aber für manche Leute bin ich damit schon intolerant.

    hm. ich kenne es aus dem erweiterten umfeld so, dass sich menschen mit nicht klarer oder in frage gestellter geschlechtsidentität, zumindest in bereichen, in denen sie sich selbst vorstellen können, meist mit einem unisexnamen oder einem dem geschlecht, dem sie sich zugehörig fühlen, entsprechenden namen vorstellen. und ich würde, zumindest in solchen situationen bei angabe eines klar zuordbaren vornamens, wie in gewitters fall, nicht nachfragen.
    love is a litany, a magical mystery

  5. Ureinwohnerin

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    AW: wtf momente

    Gewitter in Kleid und langen Haaren!
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

  6. Ureinwohnerin

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    AW: wtf momente

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Das ist hier mittlerweile ziemlicher Common Sense, so in bestimmten Magazinkreisen und WG-Castings und so.
    Ich musste auch schon Diskussionen darum führen, warum ich zB. bei meinem Instagram kein Pronomen angebe. Joa, ich stelle mich sehr klar weiblich dar, werde weiblich gelesen und habe einen weiblichen Vornamen und dazu sehe ich mich als weiblich. Das ist aber für viele ein Affront gegen Queerness etc.

    das sind in etwa die gleichen menschen, die es als affront gegen sich und ihre queerness ansehen, wenn im feministischen kontext über tabuisierung von menstruation etc. diskutiert wird, richtig?
    love is a litany, a magical mystery

  7. Ureinwohnerin

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    AW: wtf momente

    Joa, kann ich mir schon vorstellen.

    Ich hatte immer das Gefühl, dass dahinter eher so ein großes Gefühl von "ich möchte alles richtig machen" steckt. Und darüber dann leider andere Sachen vergessen werden.

    Schönes Beispiel ist zB. der Kreis um den Buchladen Shesaid, der ja letztes Jahr eröffnete. Da wird auch "alles richtig gemacht", so mein Eindruck. Leider vergaß die Betreiberin zu erzählen, dass das geerbte Geld, was sie für den Laden verwendet(e), Geld aus Nazi-Reichtum ist. Tjaja, schadeschade. Stört das durchpronomisierte Publikum jetzt aber auch nicht so, habe ich den Eindruck.
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  8. Senior Member

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    AW: wtf momente

    Ein kurzer Beitrag, warum die Angabe von Pronomen Sinn macht/machen kann: Login • Instagram

  9. Regular Client

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    AW: wtf momente

    Ich finde das tatsächlich überhaupt nicht schlimm oder unnormal. Selbst käme ich wahrscheinlich zwar nicht auf die Idee, das zu fragen, weil ich davon ausgehe, dass Leute das für sich selbst äußern können.
    In sehr vielen Bereichen, in denen ich mich online bewege (und die sind alle nicht dezidiert queer, queerfeministisch o.ä.), ist es aber absolut Standard, ins Profil seine Pronomen zu schreiben.

    EDIT: ich schreibe in mein Profil bei Instagram keine Pronomen, aber ich habe da auch vom Nickname abgesehen keinen Namen stehen und es ist mir in Zweifelsfall egal, wie andere über mich sprechen. Ich habe aber keine Lust, aktiv von jemandem darauf angesprochen zu werden, dass ich ja eine Transfrau wäre - bin ich nicht, wurde ich aber schon mehr als einmal für gehalten
    Geändert von Sakamoto (04.03.2021 um 10:52 Uhr)
    Sakamoto: hat eventuell eine exhibitionistische Ader
    Oh don't even get me started! I keep watchin' that show and I'm waitin' for the darn dragon to show up and, and kick everyone's butt! But all I get is wiener, wiener, wiener. It's not all gay wiener, but when they DO show a straight guy's wiener, it's all soft and floppy. Even though he just got done humpin' a pretty girl! Why is that? Because a soft wiener isn't threatening, just like a gay wiener.

    HEATHCLIIIIIIFFFF~

  10. Member

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    AW: wtf momente

    Hm, verstehe ich einerseits schon, aber andererseits wollen sich ja va Frauen aus gutem Grund nicht als weiblich kennzeichnen, weil das Hate Speech oder anderes nach sich ziehen kann. (Siehe Wikipedia, siehe Twitter...)

  11. Ureinwohnerin

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    AW: wtf momente

    Ich denk wohl einfach zu materialistisch für solche Spirenzchen. Und empfand es, warum kann ich nicht sagen, in dem Moment auch als irgendwie übergriffig. Das Angebot mit der gewaltfreien Kommunikation eben wieder. Und das scheint auch in anderen Belangen eine Spezialität von ihr zu sein.
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

  12. Ureinwohnerin

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    AW: wtf momente

    Zitat Zitat von BomChickaWahWah Beitrag anzeigen
    Ein kurzer Beitrag, warum die Angabe von Pronomen Sinn macht/machen kann: Login • Instagram
    Ich glaube, niemand hier wollte aussagen, dass die Angabe von Pronomen generell keinen Sinn macht.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  13. Senior Member

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    AW: wtf momente

    Inwiefern hab ich das mit meinem Posting behauptet?

  14. Get a life!

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    AW: wtf momente

    Zitat Zitat von gewitter Beitrag anzeigen
    Ach die ist halt auch so das Kaliber ‚Also nein, Hierarchien sind nix für mich. Wir sind alle gleich!‘
    Da weißte Bescheid. Genauso wie die Sachbearbeiterin im Finanzamt aus Pforzheim auch echt ‚Crazy!‘ is.
    Zitat Zitat von gewitter Beitrag anzeigen
    Der Kollege sagt, ich soll ihr aufs Maul hauen.
    stimme dem kollegen zu. leute, für die "hierarchien nix sind", hab ich gefressen. und stellenausschreibungen, in denen "flache hierarchien" oder ähnliches erwähnt werden, fliegen bei mir direkt raus. so was ist ein grund für mich, mich irgendwo NICHT zu bewerben. deswegen arbeite ich sehr gerne bei meinem autoritären arbeitgeber, wo das auch für die meisten zivilist*innen ganz klar geregelt ist
    I will always place the mission first.
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    I will never quit.
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  15. V.I.P.

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    AW: wtf momente

    Ich finde das Hinterfragen von Hierarchien super und das sollten mehr Leute tun, gerade die weiter unten sitzen....aber die Mail ist so schön passiv-agressiv...man möchte sie einrahmen
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  16. Get a life!

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    AW: wtf momente

    infragestellen ist ja noch mal was anderes als "das is nichts für mich, wir sind alle gleich!" infragestellen heißt für mich nämlich auch, dass man sich vor allem auch den informellen hierarchien bewusst ist, und die gibt es gerade in so arbeitsumgebungen, wo "alle gleich" sind, wirklich zuhauf. dann lieber wie bei meinem arbeitgeber, wo es zwar auch informelle hierarchien gibt, deren negative auswirkungen aber durchaus durch ganz klar geregelte rechtlich bindende weisungsbefugnisse ausgeglichen werden können. im zweifelsfall kann ich dann nämlich schon sagen "nichts da, herr hauptmann, sie können mich gerne freundlich bitten, das zu machen, aber dazu ANWEISEN kann ich mich nur mein chef. schönen tag noch."
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  17. V.I.P.

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    AW: wtf momente

    Es ist vorallem kritisch, wenn sie in einer Hierarchie angestellt ist - die sie nun nicht einfach wegignorieren kann.
    Und es ist bekannt wie "gleicher" die meisten Menschen sind, die davon faseln wie gleich doch alle so sind.

    Aber grundsätzlich bin ich für weniger "anweisen" und für mehr "bitten" - egal von wem es kommt
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  18. Ureinwohnerin

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    AW: wtf momente

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Ich finde das Hinterfragen von Hierarchien super und das sollten mehr Leute tun, gerade die weiter unten sitzen....aber die Mail ist so schön passiv-agressiv...man möchte sie einrahmen
    Das ist schon wirklich fein.

    Wir arbeiten in zwei verschiedenen Abteilungen in der gleichen Position. Beide Teilzeit (aber in unterschiedlichen Modellen), Abstandsregelungen usw machen es notwendig, dass wir uns immer mal wieder absprechen, wer ins Einzelbüro geht. Und sie hatte mir ne ellenlange Mail mit irgendwelchen medizinischen Daten geschickt, die begründen sollten, dass... und ich war einfach nur ‚WILL ICH NICHT WISSEN!‘, müssen wir nämlich unabhängig von Befunden regeln, wie wir uns sicher fühlen. Aber dieses unaufgeforderte Aufdrücken ihrer medizinischen Biografie war einfach so... tja übergriffig. (Wäre es ein Quartett, hätte ich allerdings gewonnen.)
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

  19. V.I.P.

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    AW: wtf momente

    Zitat Zitat von gewitter Beitrag anzeigen
    Das ist schon wirklich fein.

    Wir arbeiten in zwei verschiedenen Abteilungen in der gleichen Position. Beide Teilzeit (aber in unterschiedlichen Modellen), Abstandsregelungen usw machen es notwendig, dass wir uns immer mal wieder absprechen, wer ins Einzelbüro geht. Und sie hatte mir ne ellenlange Mail mit irgendwelchen medizinischen Daten geschickt, die begründen sollten, dass... und ich war einfach nur ‚WILL ICH NICHT WISSEN!‘, müssen wir nämlich unabhängig von Befunden regeln, wie wir uns sicher fühlen. Aber dieses unaufgeforderte Aufdrücken ihrer medizinischen Biografie war einfach so... tja übergriffig. (Wäre es ein Quartett, hätte ich allerdings gewonnen.)
    Solche Kollegen sind ein wunderbares Kuriosum und es gibt irgendwie immer einen oder eine von der Sorte.
    Dieses dringende Bedürfnis sich mitzuteilen. Das ist einfach so...... VIEL
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  20. Get a life!

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    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Es ist vorallem kritisch, wenn sie in einer Hierarchie angestellt ist - die sie nun nicht einfach wegignorieren kann.
    Und es ist bekannt wie "gleicher" die meisten Menschen sind, die davon faseln wie gleich doch alle so sind.
    ja, da sind wir uns definitiv einig, bei beidem.

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Aber grundsätzlich bin ich für weniger "anweisen" und für mehr "bitten" - egal von wem es kommt
    ach, leute, die mir tatsächlich dienstrechtlich vorgesetzt sind, dürfen mich gerne anweisen, etwas zu tun (das is mir fast lieber, weil dann klar ist, was passiert, wenn ich es nicht mache. ganz besonders schlimm fand ich immer chef*innen, die "ach, machen sie, wie sie denken" gesagt haben, aber eine GANZ klare vorstellung davon hatten, was sie wollten. das endete dann regelmäßig in "ach, machen sie, wie sie denken........ nein, nicht SO!" ), die müssen mich nicht bitten. bei leuten, die mir dienstrechtlich nicht vorgesetzt, aber im "dienstgrad" überlegen sind (auf ziviler seite zum beispiel die professor*innen anderer lehrstühle, auf militärischer seite im grunde alles ab oberstleutant. E13 entspricht in UNGEFÄHR dem major, alles an offizierdienstgraden bis dahin betrachte ich als peer, ab oberstleutnant dann nicht mehr), fände ich dann schon schön, wenn man nicht vergisst, dass man mir gegenüber nicht weisungsbefugt ist und mich dann doch eher bittet statt anweist. aber wenn es halt wirklich ein klar dienstrechtlich geregeltes vorgesetztenverhältnis ist, bin ich manchmal sogar froh, wenn es klare anweisungen gibt.
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