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  1. Get a life!

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Zitat Zitat von wendo Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon, dass die neue Stelle doch auch nochmal separat hätte nachfragen müssen, ob sie die Referenz kontaktieren dürfen. Selbst wenn du die Kontaktdaten in der Bewerbung angegeben hast... solange du da nicht explizit dazu geschrieben hast, dass sie NICHT bei dir Nachfragen müssen, müssen sie erst nochmal nachfragen. Damit du dann nämlich ggf. auch nochmal selbst die Referenz darüber informieren kannst, dass und wer da Kontakt aufnehmen wird.
    Das ist ja kurios.
    Ich nahm immer an, dass ehemalige AG generell aufgeführt werden im LL, aber eben die Referenzen explizit dazu aufgelistet werden, damit man die kontaktieren kann. Genau deswegen fragt man doch die Personen, ob man sie als Referenz auflisten darf. Von eher wäre doch klar, dass sich evtl. jemand meldet?

    Als AG würde ich immer davon ausgehen, dass wenn mir jemand Referenzen nennt, ich da auch anrufen darf.

    Wie ist denn da die rechtliche Lage? Weiß das jemand?
    Geändert von Sorglos (02.12.2020 um 07:49 Uhr)

  2. Get a life!

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Zitat Zitat von Sorglos Beitrag anzeigen
    Das ist ja kurios.
    Ich nahm immer an, dass ehemalige AG generell aufgeführt werden im LL, aber eben die Referenzen explizit dazu aufgelistet werden, damit man die kontaktieren kann. Genau deswegen fragt man doch die Personen, ob man sie als Referenz auflisten darf. Von eher wäre doch klar, dass sich evtl. jemand meldet?

    Als AG würde ich immer davon ausgehen, dass wenn mir jemand Referenzen nennt, ich da auch anrufen darf.

    Wie ist denn da die rechtliche Lage? Weiß das jemand?
    Also mir hat das eine Person, die sich in HR und Arbeitsrecht sehr gut auskennt, so erklärt.
    (Wobei ich natürlich wieder nicht weiß, ob es da zwischen D und Ö konkrete Unterschiede gibt, sorry! In der Schweiz ist das aber meines Wissens auch so.)

    Also natürlich kann man als BewerberIn nicht plötzlich nein sagen, wenn man eine Person vorher als Referenz nennt. Kann man schon, aber welchen Sinn hätte das? Da denkt sich ein Arbeitgeber natürlich das Übrige.
    Aber dass man die Bewerberin vorher zumindest darüber informiert, DASS man die Referenz kontaktieren wird, finde ich selbstverständlich.


    Was aber in jedem Fall so ist, ist dass nichts negatives gesagt werden darf, oder nichts, was die Entscheidung des potentiellen neuen Arbeitgebers irgendwie negativ beeinflussen könnte.
    DAS wiederum hat die Referenz meiner Meinung nach sehr wohl getan, insofern hätte ich da ihr gegenüber jetzt auch nicht so die argen Gewissensbisse, dass sie nachher seltsam dastehen könnte...

  3. Get a life!

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    ich mach das ja eigentlich immer mit Referenzen, weil das in meinem Bereich deutlich häufiger genutzt wird als Arbeitszeugnisse. bisher wurde ich tatsächlich vorher nie informiert, dass man die Referenzen jetzt kontaktieren würde. ich hab da ja persönlich auch nicht mehr mit gerechnet, weil das Gespräch vor 6 Wochen war. mich ärgert das auch so ein bisschen, dass sie da zwischendurch nicht mal informiert haben, was jetzt passiert. die ganze situation ist irgendwie leicht absurd. ich hab sie vor längerer zeit gefragt, ob ich sie als Referenz verwenden kann und dann aber nicht für jede stelle neu, weil ich mich in letzter zeit ja häufiger bewerben musste und das hatte sie wohl auch vergessen (das ist aber nicht unnormal ). sie war auch nur die 2. Referenz, frage mich, ob sie auch meine aktuelle Chefin kontaktiert haben (wobei ich mir nicht sicher bin, dass sie eine Weiterleitung ihres Telefons ins HO hat, weil sie so wahnsinnig viele Telefonkonferenzen hat, dass sie vermutlich aufs Telefon gar nicht mehr achtet. dann also eher nicht).

    muss auch kurz ne Lanze für die Referenz brechen. ich bin mir ziemlich sicher, dass sie mich nicht absichtlich in diese situation gebracht hat (bzw. nicht aus Bosheit oder sowas). wir kennen uns seit über 10 jahren und (mittlerweile) verstehen wir uns sehr gut. ich weiß, dass sie mich sehr schätzt und sie versucht eigentlich immer, mir zu helfen. das problem ist nur, dass sie öfter relativ ungefiltert einfach das sagt, was sie denkt und dann passiert genau sowas wie jetzt. wenn sie vor 2 Wochen angerufen hätten, hätte das vermutlich anders ausgesehen, weil da noch nix zusammen geplant war. ich vermute stark, dass sie tatsächlich angst hat, dass ich nicht mehr zur verfügung stehe, sollte das Projekt klappen, weil sie weiß, dass ich da sehr zuverlässig bin (sowohl sie als auch meine aktuelle Chefin wollten mich unabhängig voneinander dabei haben, also die schätzen meine Arbeit da schon). ein anderer Kollege, den sie ebenfalls gern dabeihätte, kann schon nicht, das spielt da sicher auch rein. und dann ist halt das dabei rumgekommen. bei diesem Projekt kann man auch aktuell nicht abschätzen, ob das klappt oder nicht (das ist auch nicht das, bei dem wir die beste Aussicht haben), also das hat damit auch nix zu tun. ja. that said, die situation ist trotzdem kacke und auch wenn sie es gut gemeint hat, ist das jetzt alles andere als ideal (weil jetzt gerade können sie mir keine alternative bieten).

    (ist auch irgendwie beschissen, ich muss heute noch die Bewerbung für das Amt machen und für das Projekt einen text zusammenschreiben, was rein intellektuell auch nicht unbedingt einfach sein wird, weil ich in dem Thema noch nicht drinnen bin und die ganze situation belastet mich da gerade nur )
    Geändert von Schnelmi (02.12.2020 um 08:44 Uhr)

    gmitsch gmatsch gmotsch

  4. Addict

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Schnelmi, das ist doch auch sehr normal und üblich so in der Wissenschaft. Dein Problem löst sich ja auch nicht durch irgendwem rechtlichen Spitzfindigkeiten. (Und mit DSGVO hat das eh nichts zu tun, es geht ja höchstens um vertrauliche Infos und nicht personenbezogene Daten).

    Könntest du die Zeit bis du wegen der Projekte Bescheid bekommst denn irgendwie überbrücken?

  5. Fresher

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Zitat Zitat von wendo Beitrag anzeigen
    Also mir hat das eine Person, die sich in HR und Arbeitsrecht sehr gut auskennt, so erklärt.
    (Wobei ich natürlich wieder nicht weiß, ob es da zwischen D und Ö konkrete Unterschiede gibt, sorry! In der Schweiz ist das aber meines Wissens auch so.)

    Also natürlich kann man als BewerberIn nicht plötzlich nein sagen, wenn man eine Person vorher als Referenz nennt. Kann man schon, aber welchen Sinn hätte das? Da denkt sich ein Arbeitgeber natürlich das Übrige.
    Aber dass man die Bewerberin vorher zumindest darüber informiert, DASS man die Referenz kontaktieren wird, finde ich selbstverständlich.
    Ok, das finde ich interessant. Ich kenne es nämlich aus keinem der drei genannten Ländern, dass der Bewerber nochmals darüber informiert wird, wenn eine angegebene Referenz kontaktiert wird. Allerdings kenne ich Referenzen auch nur über Bewerberplattformen erfasst. Da war dann auch das Kästchen anzukreuzen mit 'Ich bin damit einverstanden, dass meine angegeben Referenzen während des Bewerbungsprozesses kontaktiert werden.' Vielleicht ist das damit abgedeckt?

  6. Addict

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Ja, klar. Du musst ja nicht mehrmals die Zustimmung geben.

  7. Get a life!

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    ich hab die Referenzen in meinem Lebenslauf drinnen gehabt, auf der Bewerbungsplattform wurde keine Zustimmung abgefragt. ich nehme mal an, das nennen der Referenzen in der Bewerbung selbst wurde in dem fall als Zustimmung gewertet.

    gmitsch gmatsch gmotsch

  8. Get a life!

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Schnelmi, das ist doch auch sehr normal und üblich so in der Wissenschaft. Dein Problem löst sich ja auch nicht durch irgendwem rechtlichen Spitzfindigkeiten. (Und mit DSGVO hat das eh nichts zu tun, es geht ja höchstens um vertrauliche Infos und nicht personenbezogene Daten).

    Könntest du die Zeit bis du wegen der Projekte Bescheid bekommst denn irgendwie überbrücken?
    Ich weiß ja auch sehr gut was üblich und normal ist in Naturwissenschaften, ich arbeite ja selbst in dem Bereich. Aber auch in unserer Disziplin gibt es sowas wie Datenschutz und auch wenn es das Problem aktuell nicht löst, ist es durchaus angebracht, dieses Stichwort vielleicht für die Zukunft mal auf den Tisch zu bringen.
    Ich weiß auch, dass gerade in naturwissenschaftlichen Disziplinen (im akademischen Bereich) in Bewerbungsverfahren darauf sogar noch weniger Wert gelegt wird als eh schon, aber umso mehr ist es wichtig, da auch mal ein Bewusstsein zu schaffen. Besonders vor dem Hintergrund von befristeten und projektabhängigen Verträgen, wo es ja eh schon schwer genug ist.

    Personenbezogene Daten... naja, also über eine andere Person zu behaupten, dass sie die Stelle ja auf jeden Fall annehmen wird, wenn sie sie angeboten bekommt. Das ist schon ziemlich anmaßend.
    Ich sehe das ja auch wie Schnelmi selbst, das wird keine Boshaftigkeit gewesen sein, aber unbedacht und unnötig war es trotzdem... als Referenz muss einem klar sein, dass man lieber weniger als zu viel sagt. Bzw. wenn man überrumpelt wird, dann steht es ja jeder Referenz frei, sich Zeit zu verschaffen, einen separaten Termin auszumachen und in der Zwischenzeit ggf. nochmal kurz mit der Bewerberin zu sprechen. Also ja, keine Boshaftigkeit, aber Naivität, und das ist jetzt nichts, was meiner Meinung nach Schnelmi durch ein schlechtes Gewissen oder eine Absage ausbaden müsste.

  9. Addict

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Ja klar, aber daran ändert sich ja auch nichts wenn man mit dem Gesetzbuch wedelt.

  10. Get a life!

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Zitat Zitat von mauri Beitrag anzeigen
    Ok, das finde ich interessant. Ich kenne es nämlich aus keinem der drei genannten Ländern, dass der Bewerber nochmals darüber informiert wird, wenn eine angegebene Referenz kontaktiert wird. Allerdings kenne ich Referenzen auch nur über Bewerberplattformen erfasst. Da war dann auch das Kästchen anzukreuzen mit 'Ich bin damit einverstanden, dass meine angegeben Referenzen während des Bewerbungsprozesses kontaktiert werden.' Vielleicht ist das damit abgedeckt?
    Ja, damit ist das abgedeckt, damit hast du ja explizit die Zustimmung gegeben, dass sie kontaktiert werden.

    Wenn nur allgemein in der Ausschreibung nach Referenzen gefragt wird, ist das tatsächliche Kontaktieren aber wohl noch nicht abgedeckt.
    Und wenn "ungefragt" Referenzen angegeben werden, wie in der Wissenschaft üblich, ist das definitiv nicht abgedeckt - wohlgemerkt eben in Ö (und ich meine der Schweiz), für D kann ich nicht sagen, wie oder ob es da eine rechtliche Grundlage gibt.

  11. Ureinwohnerin

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Schnelmi, die Frage nach dem Karrierewechsel würde ich mal in den Vordergrund stellen. Also einerseits hängst du an den Projekten, andererseits wird ja auch immer wieder deutlich, dass diese ständigen Befristungen, die teilweise immer nur ein paar Monate gehen, super anstrengend und einfach prekär sind.
    Das andere mit der Referenz würde ich einfach mal außen vor lassen. Also das wäre einfach mein Bauchgefühl (!) zu der Sache und die Fragen, die ich mir stellen würde.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  12. Addict

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Na wenn du ungefragt Referenzen angibst hast du dann ggf tatsächlich ein DSGVO Thema

  13. Get a life!

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Ja klar, aber daran ändert sich ja auch nichts wenn man mit dem Gesetzbuch wedelt.
    Es geht darum, dass Schnelmi ein schlechtes Gewissen hat.
    Aber nachdem sie nicht diejenige war, die sich hier falsch verhalten hat, muss sie das nicht haben, sondern kann unabhängig von den Befindlichkeiten der anderen entscheiden. Natürlich lösen Gesetze oder Verordnungen die Situation nicht... aber ein "ach, das ist doch normal in der Wissenschaft" löst die Situation wohl ebenso wenig.

  14. Get a life!

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Na wenn du ungefragt Referenzen angibst hast du dann ggf tatsächlich ein DSGVO Thema
    Auch gefragt, ohne explizite Zustimmung zum Kontaktieren wie gesagt (in den erwähnten Ländern).

  15. Addict

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Ich verstehe, dass das für Schnelmi eine blöde Zwickmühle ist (mich würde es auch belasten), aber irgendwie ist das auch wieder mal so ein Fall, wo ein Mann wahrscheinlich keine drei Sekunden drüber nachdenken und einfach den ursprünglichen Plan durchziehen würde. Du bist wirklich nicht dafür verantwortlich, was deine Referenz sagt, du hast nicht so viele Alternativen, und du kannst dich nicht darauf verlassen, dass die Projekte in einem halben Jahr auch wirklich stattfinden. Also ich finde, das spricht schon für eine Zusage, wenn du dir diese Stelle grundsätzlich gefällt. Und jeder AG muss damit rechnen, dass mal jemand wieder kündigt, sei es nun weil die Arbeitnehmerin woanders ihren Traumjob angeboten bekommt oder einfach nach Mallorca auswandern will. Dass du es dir mit diesem AG dann für immer verscherzt, ist ja auch erstmal nur Spekulation und muss nicht so laufen.

  16. Ureinwohnerin

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Zitat Zitat von algol Beitrag anzeigen
    Ich verstehe, dass das für Schnelmi eine blöde Zwickmühle ist (mich würde es auch belasten), aber irgendwie ist das auch wieder mal so ein Fall, wo ein Mann wahrscheinlich keine drei Sekunden drüber nachdenken und einfach den ursprünglichen Plan durchziehen würde. Du bist wirklich nicht dafür verantwortlich, was deine Referenz sagt, du hast nicht so viele Alternativen, und du kannst dich nicht darauf verlassen, dass die Projekte in einem halben Jahr auch wirklich stattfinden. Also ich finde, das spricht schon für eine Zusage, wenn du dir diese Stelle grundsätzlich gefällt. Und jeder AG muss damit rechnen, dass mal jemand wieder kündigt, sei es nun weil die Arbeitnehmerin woanders ihren Traumjob angeboten bekommt oder einfach nach Mallorca auswandern will. Dass du es dir mit diesem AG dann für immer verscherzt, ist ja auch erstmal nur Spekulation und muss nicht so laufen.
    sehe ich auch so.

    Was wäre denn dein Zukunfts-Best Case, Schnelmi? Professur?

  17. Addict

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Zitat Zitat von Schnelmi Beitrag anzeigen
    .
    Sind deine Projekte von der jahreszeit abhängig? Wenn nicht, können sich die Projekte auch noch mal verschieben. Aus Gründn.
    Ich würde daher die Stelle annehmen und weitersehen, wenn alles klar ist: Startdatum, Bezahlung, Budget.
    Wenn du dann immer noch Bock hast, musst du halt kündigen.
    Zitat Zitat von Paul Ziemiak
    Die AfD (ist) nicht unser Partner, sondern unser entschiedener Gegner.
    Unser christdemokratischer Kompass zeigt uns, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht verantwortbar und nicht möglich ist. Die AfD will ein anderes, ein dunkleres, ein kälteres Deutschland. CDU und CSU wollen ein besseres Deutschland. Konrad Adenauer hatte recht: "Wer wirklich demokratisch denkt, muss Achtung vor dem anderen, vor dessen ehrlichem Wollen und Streben haben."

  18. Junior Member

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Mal andersrum Wann und für wie lange verscherzt es sich ein potentieller Arbeitgeber mit euch?

    Wenn ihr mit einem großen Unternehmen schlechte Erfahrungen im Bewerbungsprozess gemacht habt (Ghosting, Unprofessionalität, kein Respekt vor eurer Zeit und Arbeitsaufwand, sowas in der Art.), würdet ihr euch dann irgendwann nochmal bewerben, wenn eine sehr interessante Stelle ausgeschrieben ist? Oder nicht?
    i like neon lights and your very blue eyes.

  19. Get a life!

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Ja ihr habt schon alle recht, werde die Stelle annehmen, denke ich. Primär aus dem Grund, dass ich schlicht die nächsten 6 Monate nicht einfach warten kann (und wenn nachher nix klappt, dann richtig doof da stehe). Das ist alles einfach zu unsicher. Ich meine, man kann ja auch aus anderen Gründen kündigen (und wer weiß, ob die die Details bis dahin noch im Kopf haben). Kann auch gut sein, dass mir das tatsächlich schlicht nicht liegt. Die Gefahr gehen sie ja durchaus auch ein, sie wissen durch meinen Lebenslauf ja, dass mir die Erfahrung in dem Bereich aktuell fehlt. Ich sehe es durchaus als Vorteil, in den Bereich reinzuschnuppern und da neue Sachen zu lernen (und vielleicht macht mir das auch mehr Spaß als ich jetzt denke). Insofern sind die großen Vorteile nicht arbeitslos (oder noch schlimmer Hartz iv) zu sein und neue Sachen zu lernen, die ich möglicherweise auch für andere Bereiche nutzen kann und das überwiegt dann wohl einfach. Als weg aus den prekären Verhältnissen sehe ich das aber nicht, weil es ja auch nur auf 2 Jahre befristet ist (aufgeben würde ich das aber auch nur, wenn ich hier ne längere Befristung bekäme. Für ein halbes jahr würd ich da sicher nicht kündigen) und absurderweise aus den gleichen Gründen möglicherweise nicht verlängert wird wie bei meinen wissenschaftlichen Stellen (und dass es dieses Problem speziell mit mir gibt, wissen die auch. Das kam schon im Gespräch auf. War mir auch sicher, dass das der Grund für ne absage ist). Wäre das eine unbefristete Stelle, wäre das auch eine ganz andere Diskussion.

    Professorin möchte ich nicht werden, wollte ich auch nie ich bin da glaub ich so der Klassiker, ich möchte primär spannende Projekte machen und irgendwie beitragen. Ne feste Stelle würde mir, wie sehr vielen Menschen in der Wissenschaft, völlig reichen. Aber die sind ja ähnlich rar gesät ins Ausland möchte ich nicht mehr, hab ich oft genug gemacht. Insofern sind die Möglichkeiten da auch beschränkt (was mir aber durchaus sehr klar ist).

    das eine, das wir gerade beantragen, kann corona-bedingt tatsächlich verschoben werden. Denke aber, das mit der potentiellen Impfung die Gefahr nicht mehr ganz so groß ist, dass es verschoben wird. Das andere dauert einfach nur in der Begutachtung aktuell sehr lang, ist aber tatsächlich auch trotz corona gut machbar und eh nicht auf saisonale problematiken angewiesen.

    btw ich fand es völlig legitim, dass sie die Referenz abgefragt haben. Dafür ist das ja da. Eine Vorwarnung wäre natürlich ganz nett gewesen (oder wenn sie tatsächlich selbst einen neuen Termin ausgemacht hätte, um nochmal mit mir darüber zu reden). Ich wusste ja wie gesagt nicht mal, dass das Verfahren noch läuft.

    gmitsch gmatsch gmotsch

  20. Ureinwohnerin

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Zitat Zitat von Schnelmi Beitrag anzeigen
    Ich wusste ja wie gesagt nicht mal, dass das Verfahren noch läuft.
    Also bitte!
    sonst hätten Sie dir doch selbstverständlich abgesagt.
    "Ich verlange nicht nach einem Leben ohne Schwierigkeiten,
    aber ich will auf seiner Höhe sein können, wenn es schwierig wird." (Camus)


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