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  1. Ureinwohnerin

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

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    Geändert von phaenomenal (15.04.2021 um 12:16 Uhr)
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  2. Ureinwohnerin

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Naja, gut du kannst doch aber nix für die aktuellen Gegebenheiten...?
    "Ich verlange nicht nach einem Leben ohne Schwierigkeiten,
    aber ich will auf seiner Höhe sein können, wenn es schwierig wird." (Camus)


    ʕ•͡ᴥ•ʔ »Katzen-Insta « ^ᴥ^

    “Gaslighting doesn’t exist. You made it up ‘cause you’re fucking crazy.”

  3. Get a life!

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    die frau klingt nicht schlecht! der master-betreuer wär halt insofern sinnvoll, weil er dich theoretisch (auf dem papier) passend fachlich und zu deiner (wissenschaftlichen) arbeit beurteilen kann. ich würde theoretisch als referenz wohl auch den/die betreuer*in der masterarbeit erwarten, wenn ich dich für eine doktorarbeit einstelle. aber: ich finde das nicht zwingend komplett notwendig. es gibt ja auch viele leute, die sich weit nach dem studium für solche stellen bewerben und die würden wohl auch eher jemanden nehmen, der sie aktuell bewerten kann und nicht den/die betreuer*in.

    leute von vor 2 jahren fänd ich prinzipiell auch ok. die frage wär halt, ob derjenige sich noch an dich erinnern kann, wenn er gefragt wird. ansonsten hab ich als referenz für meine letzte bewerbung eine chefin von vor 4 jahren genommen (weil ich die danach ausgelassen habe) und sie wurde angefragt und es scheint kein nachteil gewesen zu sein (allerdings hab ich mit ihr so viel kontakt, dass sie sich immer an mich erinnern kann ).

    gmitsch gmatsch gmotsch

  4. Addict

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen

    (bitte das auch nicht zitieren! danke)
    Ich würde deinen Chef nehmen, da du ja dort auch fachlich arbeitest. Und Infos über Orga-Kompetenz sind sicher auch gut.
    Den MA-Betreuer würde ich nicht nehmen, da er wahrscheinlich eh gefragt wird, wenn die eventuell Chefin eh mit dem eng zusammenarbeitet.
    Die Gastdozentin würde ich nur nehmen, wenn sie dich fundiert fachlich einschätzen kann. Auf ein "Ich finde Phäno gut, weil ich sie kenne" würde ich lieber verzichten.
    Zitat Zitat von Paul Ziemiak
    Die AfD (ist) nicht unser Partner, sondern unser entschiedener Gegner.
    Unser christdemokratischer Kompass zeigt uns, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht verantwortbar und nicht möglich ist. Die AfD will ein anderes, ein dunkleres, ein kälteres Deutschland. CDU und CSU wollen ein besseres Deutschland. Konrad Adenauer hatte recht: "Wer wirklich demokratisch denkt, muss Achtung vor dem anderen, vor dessen ehrlichem Wollen und Streben haben."

  5. Member

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Ja, so wie Schnelmi es beschreibt sehe ich es auch in etwa. Es ist halt einfach deine aktuellste Referenz im wissenschaftlichen Bereich, eine Auslassung könnte da eher komischer wirken mMn, als dass es vielleicht nicht die Person ist, dich am allerallerbesten kennt.
    Gerade weil du auch schreibst, dass sich dein MA-Betreuer und die Person bei der du dich bewirbst kennen... da könnte ich mir dann schon vorstellen, dass die da informell nachfragt und wenn die Referenz nicht dabei ist dann eben auch entsprechend in die Richtung, ob es da Probleme oä gab, dem würde ich eben mit det Angabe zuvorkommen wollen.

    Die Stiftungs-Frau klingt gut, dann die als zweite Referenz!

  6. Get a life!

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Zitat Zitat von sommerlinde Beitrag anzeigen
    Die Gastdozentin würde ich nur nehmen, wenn sie dich fundiert fachlich einschätzen kann. Auf ein "Ich finde Phäno gut, weil ich sie kenne" würde ich lieber verzichten.
    also ich schätze leute, die in dem bereich sind (wissenschaft, wo oft nach referenzen gefragt wird), so kompetent ein, dass sie nicht einfach nur zustimmen, referenz zu sein, wenn sie dann nachher nur eine einschätzung auf persönlicher ebene geben (also keine person, die ich in dem millieu kenne, würde sich so präsentieren bei einer referenz, auch wenn das eigentlich der wahrheit entspräche). letztendlich geht es darum, dass phaeno möglichst gut dasteht und deshalb würd ich ohne zweifel die nehmen, die mich am besten dastehen lassen und auf dem papier ganz gut aussehen.

    gmitsch gmatsch gmotsch

  7. Member

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Ist es denn ganz klar auf nur 2 Referenzen begrenzt?
    Sonst könntest du ja auch einfach drei angeben, also Betreuer, Chef, Stftungsfrau.

  8. Get a life!

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Abseits von der ganzen Überlegung, welche Referenzen es denn werden sollen, würde ich mir vor allem vorab schon mal gute Begründungen überlegen, warum es gerade diese Referenzen sind.

    Vor allem wenn das - bei Bewerber*innen für einen PhD, die ja üblicherweise nicht schon zig Festanstellungen hatten aus denen sie ggf. wählen könnten - nicht die letzten beiden Vorgesetzten sind, würde bei uns garantiert die Frage kommen, warum du diese beiden gewählt hast...
    Weil da genau die Vermutung aufkäme, dass du zeitlich so "zerissen" gewählt hast, weil eine andere kürzliche Vorgesetzte dir vielleicht keine gute Referenz geben würde - sofern es eben keine andere gute Begründung dafür gibt.

  9. Ureinwohnerin

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Zitat Zitat von Schnelmi Beitrag anzeigen
    die frage wär halt, ob derjenige sich noch an dich erinnern kann, wenn er gefragt wird.
    ja, ich denke schon. im allgemeinen kennen mich immer mehr leute, als ich denke. und ich hatte mit dem eine engere verbindung. ich würde ihn ja auch vorher fragen.

    Zitat Zitat von sommerlinde Beitrag anzeigen
    Auf ein "Ich finde Phäno gut, weil ich sie kenne" würde ich lieber verzichten.
    Ja, das stimmt, das ist ein guter Ansatz. Sie kann zwar schon was über meine fachlichen Qualitäten sagen, aber sie kann das nicht an eine konkrete Zusammenarbeit o.ä. knüpfen. Das wäre dann blöd.

    Zitat Zitat von mais Beitrag anzeigen
    Ja, so wie Schnelmi es beschreibt sehe ich es auch in etwa. Es ist halt einfach deine aktuellste Referenz im wissenschaftlichen Bereich, eine Auslassung könnte da eher komischer wirken mMn, als dass es vielleicht nicht die Person ist, dich am allerallerbesten kennt.
    Gerade weil du auch schreibst, dass sich dein MA-Betreuer und die Person bei der du dich bewirbst kennen... da könnte ich mir dann schon vorstellen, dass die da informell nachfragt und wenn die Referenz nicht dabei ist dann eben auch entsprechend in die Richtung, ob es da Probleme oä gab, dem würde ich eben mit det Angabe zuvorkommen wollen.

    Die Stiftungs-Frau klingt gut, dann die als zweite Referenz!
    Hm. Ich dachte, ich versuche eine Formulierung zu finden, die aussagt, dass sie die Kontaktdaten von dem ja eh hat und ihn fragen kann..? Ich soll auch die MA zusammenfassen und beilegen, da könnte ich ja auch den Betreuer und Kontaktdaten hinschreiben und dann an anderer Stelle die Referenz-Personen?

    Zitat Zitat von mais Beitrag anzeigen
    Ist es denn ganz klar auf nur 2 Referenzen begrenzt?
    Sonst könntest du ja auch einfach drei angeben, also Betreuer, Chef, Stftungsfrau.
    Das habe ich mich auch schon gefragt. Also, ob das so blöd aussehen würde, wenn ich den Betreuer einfach auch angebe, zu den zwei von mir ausgesuchten Personen.

    Zitat Zitat von wendo Beitrag anzeigen
    Abseits von der ganzen Überlegung, welche Referenzen es denn werden sollen, würde ich mir vor allem vorab schon mal gute Begründungen überlegen, warum es gerade diese Referenzen sind.

    Vor allem wenn das - bei Bewerber*innen für einen PhD, die ja üblicherweise nicht schon zig Festanstellungen hatten aus denen sie ggf. wählen könnten - nicht die letzten beiden Vorgesetzten sind, würde bei uns garantiert die Frage kommen, warum du diese beiden gewählt hast...
    Weil da genau die Vermutung aufkäme, dass du zeitlich so "zerissen" gewählt hast, weil eine andere kürzliche Vorgesetzte dir vielleicht keine gute Referenz geben würde - sofern es eben keine andere gute Begründung dafür gibt.
    Ja. Da habe ich mir auch schon Gedanken drüber gemacht. Die "kürzlich Vorgesetzte" war nicht in dem Sinne eine Vorgesetzte. In dem Projekt gab es ein Pendant zu ihr, einen Mann, den ich sehr gerne angeben würde. Aber dann habe ich halt nur Männer.
    Ich schlafe noch ein paar Nächte drüber.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  10. Get a life!

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Zitat Zitat von wendo Beitrag anzeigen
    Abseits von der ganzen Überlegung, welche Referenzen es denn werden sollen, würde ich mir vor allem vorab schon mal gute Begründungen überlegen, warum es gerade diese Referenzen sind.
    das wurde ich tatsächlich noch nie gefragt und ich bewerb mich eigrntlich nur mit referenzen. ist aber vielleicht nicht verkehrt, dafür eine antwort zu haben.

    gmitsch gmatsch gmotsch

  11. Get a life!

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Zitat Zitat von Schnelmi Beitrag anzeigen
    das wurde ich tatsächlich noch nie gefragt und ich bewerb mich eigrntlich nur mit referenzen. ist aber vielleicht nicht verkehrt, dafür eine antwort zu haben.
    Das wird ja auch immer weniger gewichtig, je länger man schon im Beruf arbeitet... deshalb hatte ich das mit der PhD-Position noch erwähnt. Bei PhD-Bewerbungen würde da bei uns mit Sicherheit nachgehakt, wenn es auffällt (und normalerweise tut es das, weil gerade bei diesen Positionen die Referenzen Gewicht haben).
    Aber auch bei einer Postdoc-Bewerbung, wenn es z.B. der folgende Fall ist: zweiter Postdoc-Aufenthalt, als Referenzen angegeben sind PhD-Betreuer*in und jemand aus dem Masterstudium. Da würden wir in jedem Fall nachfragen, warum die Gruppenleitung des ersten Postdoc-Aufenthalts nicht genannt wurde. Das wird bestimmt nicht überall so sein, aber zumindest vorbereiten auf diese Frage würde ich mich in jedem Fall - kann ja durchaus Gründe dafür geben, da stört sich dann ja auch keiner weiter dran.

  12. Get a life!

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Ja. Da habe ich mir auch schon Gedanken drüber gemacht. Die "kürzlich Vorgesetzte" war nicht in dem Sinne eine Vorgesetzte. In dem Projekt gab es ein Pendant zu ihr, einen Mann, den ich sehr gerne angeben würde. Aber dann habe ich halt nur Männer.
    Ich schlafe noch ein paar Nächte drüber.
    Diese "nur Männer"-Sache würde mich persönlich jetzt nicht so stören... also von der anderen Seite betrachtet zumindest nicht. Mir ist das auch schon häufiger aufgefallen, dass viele Referenzen männlich sind, andererseits ist es zum aktuellen Zeitpunkt leider auch (noch) so, dass es in meinem Bereich deutlich mehr männliche als weibliche Gruppenleitungen gibt bzw. Personen, die Nachwuchswissenschaftler*innen betreuen.

  13. Ureinwohnerin

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Zitat Zitat von Schnelmi Beitrag anzeigen
    das wurde ich tatsächlich noch nie gefragt und ich bewerb mich eigrntlich nur mit referenzen. ist aber vielleicht nicht verkehrt, dafür eine antwort zu haben.
    Naja, unabhängig von der konkreten Frage, warum man die Person als Referenz angibt, könnte ich mir schon vorstellen, dass man gefragt wird, woher man die überhaupt kennt. Und das finde ich dann komisch, wenn ich sage, dass ich bei der einmal einen Vortrag gehört habe :') und darüber hinaus wird es dann so sehr Vitamin B-mäßig.

    Ich spreche eh zuerst mit der, bei der ich mich bewerben möchte. Dann schaue ich mal weiter.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  14. Get a life!

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    ja, prinzipiell eine antwort zu haben, falls die frage kommt, finde ich sinnvoll. aber ich bin trotzdem nie konkret auf meine referenzen angesprochen worden (also so gar nicht. sie wurden manchmal angefragt und manchmal nicht, aber mit mir hat da keiner kommuniziert). und ich hatte tatsächlich genau so einen fall: doktorarbeit und erste monate postdoc, dann postdoc im ausland und dann rückkehr und die betreuerin für meinen postdoc im ausland gebe ich in der regel nicht an, weil ich die zeit nicht sehr positiv im kopf hab und sie nicht sonderlich sympathisch fand (wobei es grundsätzlich nicht unbedingt einen grund gäbe, warum sie mich fachlich schlecht bewerten sollte, weil wir projektziele erreicht und darüber publiziert haben). bisher hat sich niemand darüber gewundert, warum ich diese chefin nicht angebe, obwohl sie zeitlich näher dran wäre.


    edit: also bei rückkehr bin ich in eine andere abteilung und in ein anderes forschungsgebiet gegangen als vorher, aber meine dann-chefin kannte meine betreuerin während der doktorarbeit gut genug (wie ich später erfuhr, wohnten sie sogar mal zusammen in einer wg ), dass sie gar keine andere referenz brauchte und jetzt wundert sich keiner darüber, dass ich normalerweise die doktorbetreuerin und die chefin nach dem auslands-aufenthalt angebe.
    Geändert von Schnelmi (15.04.2021 um 13:49 Uhr)

    gmitsch gmatsch gmotsch

  15. Get a life!

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Zitat Zitat von Ally Mc Beal Beitrag anzeigen
    Jacksgirl, musstest du für deinen jetzigen Arbeitgeber keine Sicherheitsüberprüfung machen? (wegen des Themas mit den Urlaubsländern)
    lustigerweise nicht. personalbogen und so ja, aber ne SÜ war nicht dabei (auf meiner stelle bearbeite ich aber auch nix eingestuftes oder sicherheitsrelevantes. würde mal behaupten, dass mein chef zum beispiel ne Ü3 hat, der ist im rahmen seines jobs auch immer mal in afghanistan oder mali und bekommt höchstwahrscheinlich auch ganz andere dokumente als ich zu sehen. und ich nehme mal an, dass es bei den kolleg*innen bei den ingenieurwissenschaften auch zum teil anders aussieht). ich muss aber, wenn ich mich richtig erinnere, reisen in sicherheitsrelevante länder (ukraine, russland, china, etc.) zumindest angeben.

    Zitat Zitat von dzairia Beitrag anzeigen
    D.h. die erwarten dann implizit, wenn man sich irgendwo bewirbt, dass man seiner Verwandschaft verbietet, Jahre vorher in x, y und z Urlaub zu machen? Und wie ist es z.B. mit beruflichen Aufenthalten? Das liest sich alles ziemlich absurd, ehrlich gesagt.
    nein, das ist nicht die erwartung und nicht der sinn dahinter. deine verwandten (es geht da auch nur um leute wie geschwister, eltern und ehepartner*innen, jetzt nicht dein cousin zweiten grades oder dessen schwägerin oder so) und du dürfen da hin reisen, du musst es nur unter umständen angeben. es ist auch kein prinzipielles einstellungshindernis, wenn du oder deine verwandten in so ein land gereist sind. aber bei meinem arbeitgeber zum beispiel kanns dann schon sein, dass du während der bewerbungsphase mal ein freundliches gespräch mit dem MAD über den zweck der reise und deinen aufenthalt hast.

    Zitat Zitat von Ally Mc Beal Beitrag anzeigen
    So speziell ist das nicht, das ist Gegenstand einer Sicherheitsüberprüfung (dazu gibt es ein Gesetz, das ist jetzt nix willkürliche, BND spezifisches), die man machen muss, wenn man in sicherheitsrelevanten Bereichen ist. Musste ich auch außerhalb des BND schon, weil ich die Ermächtigung für den Umgang mit eingestufte Dokumente brauchte
    ja, aber das is noch gar nicht die SÜ beim BND. das ist die bewerbung. die SÜ kommt erst noch, wenn du durch alle anderen reifen gesprungen bist... (und die ist auch einer der hauptgründe, warum das einstellungsverfahren beim BND und beim VS regulär 12 monate von der bewerbung bis zur einstellung dauert. die nehmen sich für die SÜ SEHR viel zeit...)

    Zitat Zitat von dzairia Beitrag anzeigen
    Also dass das im Rahmen einer SÜ angegeben / überprüft wird, verstehe ich ja, aber ich habe jacksgirl so verstanden, dass man raus ist, wenn man eine dieser Kriterien erfüllt. Oder stimmt das nicht?
    nee, stimmt nicht. nicht unbedingt, jedenfalls. reisen in bestimmte länder sind kein genereller ausschlussgrund, aber sie werden dann doch etwas genauer wissen wollen, was du da gemacht hast, wen du getroffen hast etc.

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    So eine Sicherheitsüberprüfung sollte ich sogar mal für ein Projekt bei der eine staatliche Organisation Kunde war machen. Habe mich aber wohl hinreichend gut als nicht gerade staatstreu positioniert als dass sie mich zum Glück ganz schnell wieder als Kandidatin für das Projektteam gestrichen haben.
    ich weiß, es ist en vogue, auf dem ÖD herumzuhacken und uns ÖD-angestellten zu unterstellen, dass wir alle staatstreue drohnen sind, die nicht für sich selbst denken können, aber: bei den sicherheitsüberprüfungen geht es nicht um "staatstreue". sondern darum, ob du erstens auf dem boden der FDGO stehst (was, entschuldigung, etwas anderes als "staatstreue" ist) und zweitens darum, ob du ein potentielles sicherheitsleck sein könntest. nicht, weil du so eine coole nicht staatstreue socke bist, sondern weil du ein gutes ziel für anwerbungsversuche anderer geheimdienste wärst, zum beispiel weil du hohe schulden hast, ein suchtproblem hast, irgendwie erpressbar bist etc. es geht nicht darum zu überprüfen, dass du auch ja alles tust, ohne nachzufragen, sondern darum, wie angreifbar du von außen bist.

    Zitat Zitat von Skippyli Beitrag anzeigen
    Mein heimlicher Traum Agentin beim BND zu werden, scheitert also, weil ich letztes Jahr durch die Ukraine gereist bin?
    Kann man da nicht lügen? Können/Dürfen die das überprüfen?
    muss nicht unbedingt an der reise scheitern. scheitert aber auf jeden fall, wenn du lügst. und ja, im rahmen einer sicherheitsüberprüfung können und werden sie das überprüfen. und dann fliegst du nicht aus dem prozess, weil du in der ukraine warst, sondern weil du gelogen hast. was dann verdient und berechtigt wäre.

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Machen die das dann auch nach Einstellung regelmäßig? Diese Überprüfung?

    Mir fallen ja ein paar andere Dinge ein die deutsche Organisationen wie Polizei und Bundeswehr eher abklopfen sollten....hüstel
    kommt auf den dienstposten an. die meisten DP brauchen keine regelmäßige sicherheitsüberprüfung (wo dann übrigens auch verfassungstreue abgeklopft wird oder zumindest werden sollte), aber je mehr man mit sicherheitsrelevanten inhalten zu tun hat, desto wahrscheinlicher ist es, dass man tatsächlich regelmäßig überprüft wird. der MAD ist da inzwischen sehr viel mehr hinterher (so weit ich weiß ist eine überprüfung der verfassungstreue von bewerber*innen mindestens bei den offizierbewerber*innen durch den MAD inzwischen standard. VOR der einstellung, noch im bewerbungsprozess), prüft aber verfassungstreue nicht "automatisch" (kann man bei 180.000 soldat*innen und 80.000 zivilbeschäftigten auch gar nicht leisten), sondern in den allermeisten fällen auf meldung. ein grund dafür, warum die vom MAD gemeldeten zahlen zu rechtsextremist*innen in der bundeswehr so gestiegen ist, ist dass sich das meldeverhalten verändert hat und leute eher bereit sind, mal beim MAD anzuklopfen, wenn sie merken, dass kamerad*innen nicht ganz so verfassungstreue politische einstellungen haben. insofern hat sich also auch was zum positiven verändert.
    I will always place the mission first.
    I will never accept defeat.
    I will never quit.
    I will never leave a fallen comrade.

    ------
    Jacky-Journal! | Ein für schrob | Gmitsch gmatsch gmotsch! |
    Ehrwürdigste und entsetzlichste aller Katastrophen

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    "I'm the only one of me, Baby, that's the fun of me!"


  16. Senior Member

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Danke für die Erklärungen, jacky.

  17. Addict

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Zitat Zitat von jacksgirl Beitrag anzeigen
    ich weiß, es ist en vogue, auf dem ÖD herumzuhacken und uns ÖD-angestellten zu unterstellen, dass wir alle staatstreue drohnen sind, die nicht für sich selbst denken können, aber: bei den sicherheitsüberprüfungen geht es nicht um "staatstreue". sondern darum, ob du erstens auf dem boden der FDGO stehst (was, entschuldigung, etwas anderes als "staatstreue" ist) und zweitens darum, ob du ein potentielles sicherheitsleck sein könntest. nicht, weil du so eine coole nicht staatstreue socke bist, sondern weil du ein gutes ziel für anwerbungsversuche anderer geheimdienste wärst, zum beispiel weil du hohe schulden hast, ein suchtproblem hast, irgendwie erpressbar bist etc. es geht nicht darum zu überprüfen, dass du auch ja alles tust, ohne nachzufragen, sondern darum, wie angreifbar du von außen bist.
    Ich mach mich doch nicht für den Staat nackig für ein Projekt, wenn ich genauso gut ein anderes Projekt für einen weniger beknackten Kunden und ohne nackig machen haben kann.
    Geändert von moth (16.04.2021 um 01:30 Uhr)

  18. Get a life!

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    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Ich mach mich doch nicht für den Staat nackig für ein Projekt, wenn ich genauso gut ein anderes Projekt für einen weniger beknackten Kunden und ohne nackig machen haben kann.

    das bleibt dir unbenommen und ist dein gutes recht. mit "staatstreue" haben sicherheitsüberprüfungen trotzdem nichts zu tun.
    I will always place the mission first.
    I will never accept defeat.
    I will never quit.
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  19. Regular Client

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    AW: Ganz große Bewerbungsscheiße

    Um mal was positives zu vermelden: mein erstes Gespräch der neuerlichen Bewerbungsrunde war sehr positiv - bin mir aber ob der Aufgaben unsicher. Ich müsste die Abteilung neu aufbauen und Prozesse festlegen und etablieren. Meinen Gehaltswunsch (rund 30% über der letzten Stelle) fanden sie realistisch. Ich hab aber in der kommenden Woche noch eins steigert aber gerade ungemein das Selbstbewusstsein.

  20. V.I.P.

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    Das klingt gut shine.on
    Daumen sind gedrückt für dich
    Steine sind ok!

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