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  1. Inaktiver User

    erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

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    Geändert von Inaktiver User (14.10.2018 um 22:00 Uhr)

  2. Senior Member

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    AW: erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

    Ich hab berufsbegleitend nochmal studiert. Ist ein 2-jähriger Master für einen bestimmten Bereich im Bildungswesen. Der ist modular aufgebaut (9 Module in verschiedenen Städten à 1 Woche Präsenzzeit, entsprechende Vor- und Nachbereitungen, die bewertet werden plus Projektarbeit und Masterarbeit). Mein Arbeitgeber hat die Studiengebühren bezahlt, ich Fahrtkosten und Unterkunft, die Präsenzzeiten hab ich erst durch Urlaub, dann durch Überstunden abgedeckt, Vor- und Nachbereitungen passierten in der Freizeit. Weniger gut: während der Module hab ich nie meine reguläre Arbeit ruhen lassen können, weil einfach zu viel los war und ich nicht entbehrlich, das fand ich stressig und belastend und ich hätte die Präsenzzeit gern bewusster erlebt. Gut: trotz des Stresses würde ich es wieder machen, war ne tolle Erfahrung und ich bin froh, meine Kommilitonen kennengelernt zu haben, daraus haben sich Freundschaften quer über Deutschland verteilt ergeben.
    Geändert von BomChickaWahWah (05.04.2017 um 22:21 Uhr)

  3. Senior Member

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    AW: erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

    Ach so... warum: weil's mich interessiert hat, aber auch in meinem Bereich mit bestimmten beruflichen Zielen zum "guten Ton" gehört und auch Türen öffnet.
    Ich hab Vollzeit gearbeitet, Vor- und Nachbereitungen liefen wie gesagt in der Freizeit. Geplant war eigentlich, jeden 2. Freitag frei zu nehmen. Hat durch das Arbeitspensum aber nicht geklappt. Daher hab ich zum Ende hin die Präsenzzeiten zum Abbummeln von Überstunden genutzt statt Urlaub zu nehmen.

  4. Urgestein

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    AW: erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

    Keine Ahnung ob ich ein gutes Beispiel bin, denn ich weiß bis heute nicht wie ich das hinbekommen habe aber ich schreib einfach mal
    Ich hab neben meinem vollzeitjob (viel reisen und von Oktober bis März auch gern mal mehr als 40 Stunden und evtl arbeiten am we) innerhalb von 3,5 Jahren einen Master in BWL an der fernuni hagen gemacht. “nur“ Bachelor hat mir irgendwie nicht gereicht.
    Ich hatte keinen Plan aber bin wo es ging zu präsenzveranstaltungen gegangen. Es gab auch keine festen lerntage und um die Zeit zur Abgabe der einsendearbeit habe ich Mich meistens das erste mal mit dem Stoff beschäftigt
    Ein Modul hab ich mal ausfallen lassen, weil ich da schon 3 Bücher für die EA hätte lesen müssen und das alles so schwammig war. Ich hab den weg des geringsten Widerstandes gewählt und hauptsächlich auswendig gelernt und gerechnet.
    Zum richtig lernen hatte ich dann meistens eine Woche Urlaub vor jeder Klausur und in der Zeit dann Panik geschoben und hardcore gelernt. Durch eine Klausur bin ich mal durchgefallen aber sonst liefs.

    Alles also eher unkoordiniert. Etwas mehr Organisation hätte mir bestimmt nicht geschadet. Aber ich war schon im Bachelor niemand, der Zusammenfassungen von Skripten schreibt.
    Mein Arbeitgeber hat das ein bisschen unterstützt, indem ich trotz urlaubssperre im März für Klausuren Urlaub bekommen habe. Irgendwann allerdings nur noch eine Woche insgesamt aber ging schon. Außerdem konnte ich meinen Bonus gegen Urlaub tauschen und hatte dann insgesamt 48 Urlaubstage. Ging also nicht alles für's Studium drauf.
    Im nachhinein haben die präsenzveranstaltungen mir echt den arsch gerettet
    See the line where the sky meets the sea? It calls me!

  5. Inaktiver User

    AW: erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

    Ich habe einen Bachelor in Kulturwissenschaften an der FernUni Hagen gemacht. Noch lieber hätte ich was anderes woanders studiert, aber das war mir alles zu teuer, hätte ich schlicht nicht bezahlen können. Hagen ist staatlich, die Kosten halten sich also in Grenzen. Den Master werde ich evtl jetzt auch noch hinterherschieben.

    Mein AG hat nichts dazu gegeben, aber war sehr tolerant, das heißt, ich durfte bei Leerlauf auch mal Uni-Sachen im Büro machen. Ich habe Vollzeit gearbeitet, allerdings in der Regel nur 4 Tage/Woche (aber trotzdem halt 35 Stunden ca). Man muss halt lernen, seine Prioritäten neu zu ordnen, in Prüfungsphasen geht vieles einfach nicht mehr so spontan, weil man da natürlich echt brutal auf die Wochenenden und Abende angewiesen ist, bzw musste ich oft auch meinen Urlaub fürs Studium opfern.

    Ich habe das Studium in Teilzeit gemacht und trotzdem irgendwie nur 5 statt 6 Jahre gebraucht, hatte aber wohl auch Glück mit dem Studiengang. Da ist schon einiges echt flexibel geregelt, sodass es einfach gut in den Alltag zu integrieren ist. Wir hatten zum Beispiel keine Einsendeaufgaben. Ist aber auch ein bisschen Geschmackssache, es gibt sicher auch Leute, denen das mit mehr Struktur und Terminen/Deadlines leichter fällt.

    Ich hatte btw oft Phasen, in denen ich wochenlang gar nichts gemacht habe und dann eben auch welche, in denen ich wirklich stundenlang jeden Tag gelernt habe. Kam auch immer extrem auf die Prüfungsform an. Gebracht hat es mir bisher nicht viel, das liegt aber daran, dass ich quasi mit Abschluss schwanger wurde und jetzt erstmal den Master mache (bzw es versuche), also quasi in der Elternzeit, bevor ich mir dann einen neuen Job suche in der Branche.

  6. Enthusiast

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    AW: erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

    Ich habe bereits während der Ausbildung parallel mit dem Fernstudium begonnen, also nach dem 1. Lehrjahr. Die Inhalte passten natürlich zusammen und es war gut, dass ich eh noch so im Lernen drin war, da das Abi erst 1 Jahr zurück lag, dann die Ausbildung,... Außerdem ist man in der Ausbildung ja beruflich noch nicht so unter Druck hinsichtlich Überstunden / Pensum, das habe ich nach den ersten 4 Semestern schon gemerkt, als die Ausbildung vorbei war und ich regulär gearbeitet habe.
    Nächster Vorteil war natürlich, dass ich keine Geldsorgen hatte und trotz Studium meinen Lebensstandard von zuvor halten konnte. Als Nachteil empfinde ich, dass ich nie dieses typische Studentenleben hatte, wie "normale" Studenten es haben.

    Wir hatten jeden Samstag (freiwillige) Präsenzveranstaltungen in unserer Stadt von 8-17 Uhr, das war absolut Gold wert! Rückblickend frage ich mich zwar manchmal wie ich das durchgehalten habe 4 Jahre lang keinen freien Samstag zu haben (habe noch auf Diplom studiert), aber ohne diese Vorlesungen und den engen Kontakt zu den Dozenten und Kommilitonen hätte ich es definitiv nicht gepackt.

    Wir haben damals mit ca. 30 Leuten in unserem Studiengang begonnen, 4 davon haben letztlich den Abschluss geschafft. Und das waren eben die 4, die die Präsenzveranstaltungen mitgemacht haben. Sowas komplett in Eigenregie durchzuziehen erfordert glaube ich so viel Disziplin, wie die wenigsten Menschen haben
    Geändert von Moehrchen (06.04.2017 um 09:37 Uhr)

  7. Fresher

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    AW: erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

    Ich habe nach dem Diplomstudium noch einen berufsbegleitenden Master gemacht und weiter Vollzeit gearbeitet. Präsenzzeiten waren 2 Abende in der Woche und Freitag Nachmittag+Abend. Mit Überstunden, Dienstreisen und Pendeln war das gar nicht so leicht zu vereinbaren und bedeutete oft Nachtschichten, phasenweise hat auch das Privatleben ziemlich darunter gelitten. Unterstützung vom Arbeitgeber gab es eher wenig, da das Studium als mein Privatvergnügen angesehen wurde. Immerhin konnte ich zu Prüfungszeiten oder vor Abgaben Zeitausgleich nehmen.

    Herausfordernd war weniger das Niveau der Veranstaltungen (da konnte ich gut mithalten, obwohl ich jahrelang kaum mit der Materie zu tun hatte) als das Pensum neben dem Job.

    Meine Hauptmotivation war, dass ich mich beruflich umorientieren wollte. Gegen Ende des Studiums habe ich dann auch den Job gewechselt. Den hätte ich wahrscheinlich auch ohne das Studium bekommen, aber jetzt hab ich zumindest einen Abschluss in einem Fach, in dem ich mich wohlfühle und langfristig bleiben möchte.

  8. Regular Client

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    AW: erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

    Ich habe vor einem Jahr begonnen, berufsbegleitend neben einem Vollzeitjob Jura zu studieren. Das Studium wir an einer öffentlichen Uni als Multi-Media-Studium angeboten, die Lehrveranstaltungen werden im Internet übertragen und sind zwei Wochen lang flexibel abrufbar, die Klausuren sind die gleichen wie bei Präsenzstudierenden.

    In der Firma habe ich nicht aktiv kommuniziert, dass ich studiere, einige Kollegen haben es aber mitbekommen. Für Klausuren nehme ich mir Urlaub, genauso für die Präsenzphasen (insgesamt aber nur 8 Tage).

    Ich habe schon ein Studium abgeschlossen, insofern kenne ich den Ablauf usw schon, das Lernen bleibt natürlich trotzdem anstrengend. Ich versuche halbwegs regelmäßig abends nach der Arbeit noch was zu machen (ca 2-3 Mal / Woche) und zusätzlich am Wochenende, allerdings habe ich noch nie das ganze Wochenende gelernt (sondern immer auch Freizeit gehabt). Wie lange das so klappt weiß ich natürlich noch nicht, ich habe aber keinen Stress, wann / ob ich fertig werde....

  9. Inaktiver User

    AW: erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

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    Geändert von Inaktiver User (14.10.2018 um 22:01 Uhr)

  10. V.I.P.

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    AW: erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

    Ich hab ja noch BWL mit Schwerpunkt Gesundheitswesen per Fernstudium mit Präsenzterminen studiert, wobei ich für die Präsenztermine selten Zeit hatte. Brauchte ziemlich viel Disziplin, vor allem zum Ende hin, und leider war es auch streckenweise sehr schwer mit dem Job zu vereinbaren. Prüfungen gingen noch so la la, aber Hausarbeiten, bei denen man ja gleichzeitig bestimmte Bücher / Medien aus Bibliotheken zur Verfügung haben mußte UND auch noch Zeit haben mußte, sie zu bearbeiten, das war wirklich schwer zu organisieren und oft frustrierend. Wenn ich mir überlege, wie oft ich abends nach einem 12-h-Tag noch in die StaBi Hamburg gefahren bin, um da noch schnell ein vorbestelltes Buch abzuholen, bevor um 21 Uhr die StaBi zumacht. Und wie oft ich Bücher zurückgeben mußte, ohne wirklich damit gearbeitet zu haben, weil auf der Arbeit mal wieder die Hölle los war.

    Trotzdem fand ich es immer gut, das nebenher zu machen. Und auch wenn dadurch alles noch anstrengender wurde, was ich die letzten Jahre gemacht habe, hätte ich ohne das Studium und den Lichtschimmer, den ich damit verband, meinen Drecksjob die letzten Jahre wahrscheinlich gar nicht durchgestanden.

    Inzwischen würde ich einen anderen Studiengang / eine andere Studienform wählen... ich glaube, daß mir mehr Präsenzzeiten oder wenigstens Videovorlesungen gut getan hätten. So war es schon eine ziemlich einsame und wirklich Disziplin fordernde Angelegenheit, ganz viel Selbst-Zusammensuchen von Informationen, um Prüfungen und Hausarbeiten zu bestehen. Am besten wären wahrscheinlich Präsenzzeiten in einem Block, so zweimal oder viermal im Jahr.

    Wichtig ist halt, daß es sich mit dem Job vereinbaren läßt, damit man nicht so viel Zeit sinnlos verplempert wie ich das getan habe, weil mal wieder was sich nicht mit dem Dienstplan vereinbaren ließ. Neben meinem jetzigen Job könnte ich ein Studium viel lockerer organisieren.

    Die wichtigste Botschaft ist aber, daß es keinen Zeitpunkt gab, zu dem ich es bereut habe, das zu machen / gemacht zu haben. Ich fand das Zweitstudium sehr motivierend. Und habe jetzt auch einen ziemlich guten Job angeboten bekommen, den ich ohne das Studium nicht bekommen hätte.
    Geändert von bwlstudent (06.04.2017 um 14:14 Uhr)

  11. Senior Member

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    AW: erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

    Ich habe einen Bachelor in Hebammenwissenschaften als Fernstudium an der Uni Glasgow gemacht und parallel Vollzeit gearbeitet. Das ging irgendwie, war aber ganz schön anstrengend.
    Präsenzzeiten gab es keine, das lief komplett online für die deutschen Studentinnen. Die Vorlesungen gab es als Videos plus Skript und es gab festgelegte Chattermine. Dienstplantechnisch konnte ich das meistens organisieren.
    Gemacht habe ich es, weil ich nach 8 Jahren im Job das Gefühl hatte, mal wieder was lernen zu wollen, gebracht hat es mir bisher nichts (außer mehr Anerkennung und bessere Argumentationsgrundlagen in Diskussionen).

  12. Inaktiver User

    AW: erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

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    Geändert von Inaktiver User (14.10.2018 um 22:02 Uhr)

  13. Senior Member

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    AW: erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

    Vielleicht ist ja die Bib der Uni, an der du dann studierst, gut mit elektronischer Literatur ausgestattet und du kannst dir so manche Fahrt zur Bib sparen.

  14. Ureinwohnerin

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    AW: erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

    Zitat Zitat von BomChickaWahWah Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist ja die Bib der Uni, an der du dann studierst, gut mit elektronischer Literatur ausgestattet und du kannst dir so manche Fahrt zur Bib sparen.
    das würde ich vor dem Hintergrund der Urheberdiskussionen an Hochschulen aktuell aber nicht als Hauptkriterium nutzen. Was nach September im Bereich e-Literatur an Hochschulen realistisch ist, steht momentan in den Sternen.
    och... nö.

  15. Senior Member

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    AW: erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

    Ah, daran hab ich jetzt nicht gedacht, guter Hinweis!

  16. Enthusiast

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    AW: erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

    ich habe einen Master-Studiengang berufsbegleitend absolviert. Präsenzzeit war jede zweite Woche Do - Sa und zusätzlich 6 Blockwochen Mo - Sa pro Jahr.
    Ich musste dafür meinen gesamten Urlaub + Zeitausgleich verwenden und habe 100% gearbeitet. Ausgegangen ist es sich nur, weil ich immer Mittwochs vor dem Block Nachtdienst gemacht habe und somit Donnerstag eh gleich "frei" (also eigentlich Feierabend) hatte.
    Rückblickend würd ich auch zumindest auf 80% reduzieren oder Teilzeitbildungskarenz in Anspruch nehmen (weiß nicht ob es das ich Deutschland auch gibt).
    Es war finanziell und zeitlich ne riesen Herausforderung, außerdem ist darüber eine Beziehung in die Brüche gegangen.
    Zumindest hat es mich beruflich weitergebracht.
    why fall in love when screaming is free?

  17. Inaktiver User

    AW: erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

    Zitat Zitat von BomChickaWahWah Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist ja die Bib der Uni, an der du dann studierst, gut mit elektronischer Literatur ausgestattet und du kannst dir so manche Fahrt zur Bib sparen.
    Hagen schickt die Bücher btw zu, die besorgen auch Fernleihen. Das war für mich auf dem Dorf damals echt ein Vorteil, auch wenn es etwas länger dauert.

  18. Senior Member

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    AW: erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

    Was ich noch vergessen hab: mein Arbeitgeber hat die Studiengebühren (18.000€) übernommen, dafür hab ich mich nach Abschluss des Studiums für 5 Jahre verpflichtet. Wechsel ich vorher den Arbeitgeber, wird pro Monat eine Ablösesumme fällig, die kleiner wird, je näher ich an die 5-Jahres-Frist komme.

  19. Inaktiver User

    AW: erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

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    Geändert von Inaktiver User (14.10.2018 um 22:02 Uhr)

  20. Senior Member

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    AW: erfahrungen fernstudium / berufsbegleitendes studium

    Es gibt aber auch Schlimmeres als 5 Jahre nen Job zu haben Und wenn ich doch vorher wechsel, könnte man mit dem neuen Arbeitgeber verhandeln, dass der die Ablöse zahlt.

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