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  1. Member
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    AW: Kinder im Umfeld

    also ich habe es so verstanden: während es zu echten jugendzeiten noch nahe lag, schwangerschaften vermeiden zu wollen und erstmal keine geplante anzunehmen, kann man mit mitte 20 langsam davon ausgehen, dass es geplant war, auch wenn man das selbst noch (für sich) krass findet. oder so.
    And all I want to do is ride bikes with you
    And stay up late and watch cartoons

  2. Senior Member
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    AW: Kinder im Umfeld

    Das erste Kind im Freundeskreis gab es, als ich 17 war, die Freundin war 19. Fand ich sehr krass damals, und war auch nicht so geplant. Das kurz darauf folgende Geschwisterchen war aber dann schon geplant In meinem Studenten-Freundeskreis (in Berlin!) gab es recht viele (naja, zumindest einige) Kinder ab Anfang/Mitte 20, die waren dann geplant.
    Seit ich selbst ein Kind habe, habe ich viele Leute irgendwie im Kinderkontext kennen gelernt, v.a. am neuen Wohnort dann. Es ist also nicht unbedingt repräsentativ, daß ich jetzt hauptsächlich Leute mit Kindern kenne. Viele haben aber ihre Kinder nicht erst ab 30 bekommen, es sind viele relativ junge Eltern dabei.

    Hochzeiten sind im Freundeskreis auch lange durch. Die Verwandtschaft (Geschwister, Cousind/Cousinen) zieht jetzt langsam nach, die sind alle später dran, so ü30.
    Geändert von Whassup (13.02.2019 um 18:57 Uhr)

  3. V.I.P. Avatar von hellogoodbye
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    AW: Kinder im Umfeld

    Neben uns gibt es in unserem Freundeskreis nur zwei weitere kinderlose Paare, die aber prinzipiell einen Kinderwunsch haben. Ganz ohne Kinderwunsch gibt es eigentlich nur uns. Alle anderen haben mit Ende 20 / Anfang 30 Kinder bekommen. Manche auch schon eher, die meisten haben mittlerweile auch zwei Kinder. Verheiratet sind allerdings nur knapp die Hälfte der Paare.

    Bei mir im Büro gibt es neben mir nur zwei weitere kinderlose Kolleginnen. Eine ist jünger als ich (Mitte 20) und die andere ist Ü50. Alle anderen Kolleginnen und Kollegen zwischen 30 und 60 haben alle min. ein Kind.

  4. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: Kinder im Umfeld

    Zitat Zitat von Cortina Beitrag anzeigen
    also ich habe es so verstanden: während es zu echten jugendzeiten noch nahe lag, schwangerschaften vermeiden zu wollen und erstmal keine geplante anzunehmen, kann man mit mitte 20 langsam davon ausgehen, dass es geplant war, auch wenn man das selbst noch (für sich) krass findet. oder so.
    Ja, so.
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  5. Member Avatar von chartreuse
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    AW: Kinder im Umfeld

    total spannend, wie die jeweiligen realitäten auseinandergehen. in meinem berliner freundes- und bekanntenkreis, selbst wenn ich den begriff sehr weit auslege und gefühlt ca 100 menschen zwischen 26 und 36 mit einschließe, die meisten so 29-33, gibt es nur ein einziges kind, das mir einfällt - und selbst das von einer entfernten bekannten (mitte 20, ungeplant, alleinerziehend).

    mir fallen aber auch nur zwei verheiratete paare ein, eine freundin (36) ist geschieden. gefühlt sind so einige langjährige beziehungen in den letzten paar jahren gerade so an dem punkt auseinandergegangen, wo der nächste schritt möglicherweise bald im raum gestanden hätte.
    miss almost, miss maybe, miss halfway

  6. Regular Client
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    AW: Kinder im Umfeld

    In meinem Freundes- und Bekanntenkreis bekommt das letzte Paar im März das 1. Kind, dann haben alle Kinder, bis auf ein Männerpaar, dass es aufgrund der Schwierigkeiten, ein Adoptivkind zu bekommen, nicht weiter versucht.
    Bis ich 31 war hatte fast niemand Kinder, in den 4 Jahren danach hat fast jedes Paar (inklusive uns) das erste Kind bekommen (alle in einem ähnlichen Alter zwischen 30 und 34).

  7. Senior Member Avatar von stöckchen
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    AW: Kinder im Umfeld

    Von meinen Freundinnen (Alter Mitte bis Ende 30) aus der Schulzeit haben alle bis auf zwei Kinder. Die eine möchte aber schon gerne, es hat nur aufgrund einer chronischen Krankheit bislang nicht geklappt. Ich muss zugeben, dass ich es besonders genieße, mit diesen beiden Zeit alleine zu verbringen oder auch, sie bei uns allen zu Besuch zu haben. Es mag es, dass wir auch mal andere Themen haben (Museen, Bücher, Reisen abseits von Familienhotel) und ich empfinde sie als mir gegenüber empathischer als andere Mütter. Ich würde fast sagen, dass unsere Freundschaft intensiver geworden ist, während sie bei alten Freundinnen mit Kindern abgeflacht ist.

    Studienfreund*innen haben mittlerweile auch fast alle Kinder. Da besteht aber durch die Zerstreuung ohnehin nur wenig direkter Kontakt.

    Neue Freundschaften haben sich nur aus dem Kontakt über die Kinder ergeben.

    Bei meinen Mann (Anfang 40) ist es im Freundeskreis ziemlich genau die Hälfte, die Kinder hat. Sind alles alte Schulfreunde.
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  8. V.I.P. Avatar von freitag
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    AW: Kinder im Umfeld

    In meinem Freundeskreis hält es sich die Waage. Es gibt Paare mit Kindern, langjährige Paare ohne Kinder (teils noch, teils so langfristig gewollt) und auch Singles.

    Die ersten haben ungefähr Mitte zwanzig geheiratet, die große Welle kam zwischen 28 und 32 (in den Jahren war ich jeweils auf ungefähr 5 Hochzeiten). Jetzt gibt es noch vereinzelte, dieses Jahr sind wir bisher auf zwei Hochzeiten eingeladen.

    Die Kinder kamen auch vereinzelt mit Mitte zwanzig, und das hat bisher jedes Jahr zugenommen, ich nehme an da kommen die nächsten Jahre noch einige.
    _______________________There's a tribe in Papua-New Guinea, where, when a hunter flaunts its success to the rest of the village, they kill him and then drive away the evil spirits with a drum made from his skin.


    Superstitious nonsense, of course, but one can see their point.

  9. V.I.P. Avatar von Tigerente99
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    AW: Kinder im Umfeld

    Ich habe aus Schulzeiten nur noch zu zwei Leuten losen Kontakt. Die haben beide keine Kinder, wobei ich nicht weiß, ob das so gewollt ist oder nicht. In meinem Studienfreundeskreis haben die allermeisten ganz klassisch kurz nach Abschluss des Studiums geheiratet, dann ein paar Jahre gearbeitet und mit Anfang 30 dann Kinder bekommen. Die haben mittlerweile so gut wie alle zwei bis drei. Die Ausnahmen sind Single.

  10. Addict Avatar von Graf_Zahl
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    AW: Kinder im Umfeld

    Zitat Zitat von durga Beitrag anzeigen
    Aber wenn man altert, ist man nicht mehr Mitte 20, oder?
    Es gibt hier eben auch noch Bymsen, die Mitte 20 sind
    Und mit Mitte 20 ist man halt nicht mehr Anfang 20 und damit natürlich "gealtert"?
    Wenn du die Bande zu mir kappen willst,
    werde ich nicht gewalttätig.

  11. Fresher
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    AW: Kinder im Umfeld

    Zitat Zitat von durga Beitrag anzeigen
    Bei mir ist das in der Masse gefühlt schon durch, mein erweiterter Freundeskreis und auch mein Semester, also die Leute, mit denen man mindestens sechs Jahre tagtäglich zu tun hat, hat erste Hälfte oder Mitte 20 angefangen, also bei denen in meinem Alter (oder nur wenige Jahre jünger) sind zumindest die ersten zwei, drei Kinder schon im Kindergarten oder auch schon in der Schule, teilweise auch schon konfirmiert. Babys und Kleinkinder sind entweder das dritte oder vierte Kind oder aber die Mütter sind mindestens fünf Jahre jünger als ich. Auf den meisten Hochzeiten war ich 2009.

    Sicher auch deshalb ist meine erste unreflektierte Reaktion wenn ich von einer Schwangerschaft deutlich über 30 höre erstmal ein, huch, so spät doch noch n Kind? und bei mir selbst ist das Gefühl halt auch, dass die "richtige" Zeit eigentlich um ist, auch wenn mir natürlich klar ist, dass ich noch ein paar Jahre hab und das evtl. auch nutzen würde.
    Du wohnst aber auch im Osten, oder? Ist dann ja mit dem Westen nicht wirklich vergleichbar.

  12. Member Avatar von apieceofcake
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    AW: Kinder im Umfeld

    Hier gibt es bisher nur vereinzelt Kinder. Von Schulfreunden (loser Kontakt) haben bisher 3 Kinder, aus dem Studium ist es eine Freundin, im Freundeskreis vor Ort hat niemand Kinder. Die meisten kommen nach Studium und Berufsstart mit vollem Fokus auf den Job jetzt erstmal so weit im Gedankenleben an, dass Heiraten, Kinderkriegen und Co jetzt erst relevant werden.

  13. Senior Member
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    AW: Kinder im Umfeld

    Zitat Zitat von DebbieDowner Beitrag anzeigen
    Du wohnst aber auch im Osten, oder? Ist dann ja mit dem Westen nicht wirklich vergleichbar.
    Der Westen ist aber nicht der Standard, nach dem in "normal" oder "Anweichung" entschieden wird. Ostdeutschland gehört genauso zu Deutschland.

  14. Urgestein Avatar von durga
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    AW: Kinder im Umfeld

    Zitat Zitat von DebbieDowner Beitrag anzeigen
    Du wohnst aber auch im Osten, oder? Ist dann ja mit dem Westen nicht wirklich vergleichbar.
    In der Masse ja, weil ich eben im Osten studiert habe, wo ein Großteil der Studierenden auch aus den "neuen Ländern" kommt und eben so aufgewachsen ist, dass es normal ist, mit 20, 22 im Studium mindestens das erste Kind zu kriegen und dass hinterher beide Eltern voll arbeiten gehen. Aber "DER OSTEN" ist ja nun kein nicht ernstzunehmender Einzelfall. Hier wohnen schon immer noch ein paar Leute. Oder geht es in diesem Thread nur um Westdeutschland? Ich weiß nicht von jeder, die hier schreibt, wo sie wohnt.
    Westdeutsche, die hergezogen sind, haben gesehen, es geht mit dem Kind im Studium und haben es auch gemacht, ostdeutsche Freunde von mir sind in den Westen gezogen und haben mit 25 das erste Kind gekriegt, weil sie es immer noch normal fanden. Und die (nicht so zahlreichen) in mindestens dritter Generation komplett westdeutschen und in Westdeutschland lebenden Paare in meinem Bekanntenkreis haben auch alle vor 30 zumindest das erste Kind bekommen, besonders dann, wenn beide promoviert sind (kenne irgendwie ne ganze Menge, die die Diss passend kurz vor der ersten oder zweiten Entbindung abgegeben haben).

    Mein Abijahrgang hat tatsächlich erst spät angefangen, da gab es meines Wissens das erste Kind mit 27 oder so, was ich schon bemerkenswert finde, auch für eine westdeutsche Akademikerkinderschule, dass es da gar keinen Ausreißer nach unten gibt, bei Freundinnen, die im selben Landkreis wie ich Abi gemacht haben, aber eher ländlich, sieht das ganz anders aus.
    Geändert von durga (15.02.2019 um 22:27 Uhr)

  15. Alter Hase Avatar von ~snow06~
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    AW: Kinder im Umfeld

    Zitat Zitat von whassup
    Der Westen ist aber nicht der Standard, nach dem in "normal" oder "Anweichung" entschieden wird. Ostdeutschland gehört genauso zu Deutschland.
    Oh ja.

    Zitat Zitat von durga
    In der Masse ja, weil ich eben im Osten studiert habe, wo ein Großteil der Studierenden auch aus den "neuen Ländern" kommt und eben so aufgewachsen ist, dass es normal ist, mit 20, 22 im Studium mindestens das erste Kind zu kriegen und dass hinterher beide Eltern voll arbeiten gehen.
    Wow. Das finde ich ziemlich cool und wenn ich zurückdenke, waren die einzigen Personen, die damals während des Bachelor-/ Masterstudiums in Westdeutschland schon ein Kind hatten, Studenten aus Ostdeutschland (und Osteuropa). Sie haben sie allerdings nicht mit in die Uni genommen, weil die Kinder schon etwas älter (so fünf bis sieben) waren.

    Auch jetzt in meinem Stipendiatenprogramm sind die einzigen beiden Frauen mit Baby (bzw. die eine ist gerade schwanger) aus Ostdeutschland und aus Tschechien (?).
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