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  1. Senior Member Avatar von Nicci***
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Ich frage mich eben auch, wieviel Platz man als Teenie benötigt. Wir sind beide in großen Häusern aufgewachsen und daher etwas verwöhnt. Wenn wir dann ein Haus mit schlecht geschnittenen 9qm Kinderzimmern angucken, denke ich immer, das macht keinen Sinn. Allerdings ist das eben schon Glück wenn jeder ein Zimmer hat.

  2. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Denke ich auch. Ich glaube, wir sind da eine etwas verwöhnte Teenie-Generation, in der eigene Zimmer für viele (nicht alle, natürlich) Mindeststandard waren..

  3. Alter Hase Avatar von stöckchen
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Ich hoffe, dass meine zukünftigen Teenager-Kinder zu schätzen wissen, dass sie zu jeder Tages-und Nachtzeit in 20 Minuten von der Innenstadt zur nahegelegenen S-Bahn-Station fahren können. Dafür müssen sie eher kleine Zimmer in Kauf nehmen.
    Ich hatte als Kind allerdings deutlich weniger Platz bzw. habe mir ein Zimmer mit meiner Schwester geteilt. Ich habe das nicht als schlimm empfunden. Da war es für meine Eltern deutlich schwieriger, dass sie im Wohnzimmer geschlafen haben.
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  4. Alter Hase
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Zitat Zitat von stöckchen Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, dass meine zukünftigen Teenager-Kinder zu schätzen wissen,
    Ich glaube, Kinder wissen überhaupt nie irgendwas zu schätzen, weil sie nicht wissen, wie es schlechter sein könnte. Sie sehen nur, was andere mehr haben.

    Ich denke mir übrigens, dass Teenies nicht so besonders viel Platz brauchen. Die hängen doch eh nur auf dem Bett rum Kleinere Kinder spielen ja noch viel auf dem Boden, da finde ich etwas mehr Platz wichtiger, dafür sehe ich überhaupt kein Problem, wenn sie sich ein Zimmer teilen "müssen".
    Zumindest unsere Kinder schlafen gern zusammen.

    Ein eigenes Zimmer im Teeniealter finde ich schon erstrebenswert, ehrlich gesagt. Also kommt auf die Geschwisterkombi an, wenn es gleichgeschlechtliche Kinder sind und sie sich einigermaßen verstehen, geht es sicher auch zusammen in einem Zimmer.

    Dem Stauraum-Argument stimme ich übrigens zu. Wenn man weniger Stauraum hat, hat man automatisch weniger Krempel, muss rigoroser aussortieren. Meist braucht man das Zeug ja sowieso nicht. Wenn man in einer Wohnung wohnt, hat man ja meist auch allenfalls ein winziges Kellerabteil, wenn man Glück hat ne Abstellkammer, das war´s. Geht auch.

  5. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Na klar ist das erstrebenswert, aber bei den heutigen Preisen doch oftmals trotzdem völlig utopisch.

  6. Alter Hase
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Ich meinte das im Gegensatz zu "oh, wir bekommen ein zweites Kind, jetzt müssen wir dringend bauen mit total vielen Zimmern, nicht dass die beiden sich noch in einem Zimmer aufhalten müssten! Es ist doch total wichtig, dass jedes Kind ab Geburt sein eigenes Reich hat! Mit eigenem Spielzeug, geschlechterspezifische Wanddeko, und nicht, dass sie sich gegenseitig wach machen!"
    Nur geringfügig übertrieben.

    Und im Teeniealter: Ich glaube, da ist es schon nicht mehr so einfach. Zumindest einen Rückzugsort für jeden Pubi finde ich wirklich wichtig. Da würde ich norfalls auch im Wohnzimmer schlafen, um das zu ermöglichen. Also klar, kommt auf die Kinder an, aber ich kann mir viele Kombinationen vorstellen, wo ein gemeinsames Zimmer in dieser Zeit wirklich nicht mehr geht.
    Und solange wir hier noch von Arbeitszimmern reden, ist es vielleicht nicht ganz so utopisch. Jedenfalls sind ungünstig geschnittene 9qm mit einer Tür davor um Welten besser als kein eigenes Zimmer. Wie gesagt, bei Teenagern, für kleinere Kinder würde ich das nicht so sagen.

  7. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Ich kenne hier eine Familie, die mit zwei Teenagertöchtern auf zwei Zimmern wohnt, dh die Eltern schlafen eh schon im Wohnzimmer. Es sind Zwillinge, dh man kann ihnen nicht mal vorwerfen, dass sie so unverantwortlich waren, mehr Kinder zu bekommen, als sie sich Zimmer leisten konnten.

  8. Alter Hase
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Klar gibt´s das. Ich kenne da auch einen Fall, gemeinsames Kinderzimmer für zwei Teenies, Junge und Mädchen, mit 4 Jahren Abstand. Geht sicher irgendwie, aber sowas kann auch leicht eskalieren.

    Ich kenne viele Familien, für die das eigene Zimmer ab Geburt scheinbar oberste Priorität hat, und wenn man sich nicht mehr Zimmer leisten kann, bekommt man eben nicht mehr Kinder.
    Bei Zwillingen ist das natürlich Pech

  9. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Klar gibt´s das. Ich kenne da auch einen Fall, gemeinsames Kinderzimmer für zwei Teenies, Junge und Mädchen, mit 4 Jahren Abstand. Geht sicher irgendwie, aber sowas kann auch leicht eskalieren.

    Ich kenne viele Familien, für die das eigene Zimmer ab Geburt scheinbar oberste Priorität hat, und wenn man sich nicht mehr Zimmer leisten kann, bekommt man eben nicht mehr Kinder.
    Bei Zwillingen ist das natürlich Pech
    Ich denke da ganz ehrlich auch drüber nach. Wir erwarten ja das zweite Kind und können vermutlich jedem ein eigenes Zimmer ermöglichen, aber einem dritten dann nicht mehr (oder wir müssten uns anderweitig einschränken, würde jetzt zu weit führen). Wäre für mich schon ein Faktor (neben anderen) für den Abschluss der Familienplanung. Ich mag einfach nicht schon wieder dieses "wir sollten zumindest die Augen offen halten, ob sich nicht doch eine gute Umzugsmöglichkeit ergibt"-Gefühl haben, ich möchte gerne mal irgendwo ankommen.

  10. Senior Member Avatar von Nicci***
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Zitat Zitat von stöckchen Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, dass meine zukünftigen Teenager-Kinder zu schätzen wissen, dass sie zu jeder Tages-und Nachtzeit in 20 Minuten von der Innenstadt zur nahegelegenen S-Bahn-Station fahren können. Dafür müssen sie eher kleine Zimmer in Kauf nehmen.
    Ich hatte als Kind allerdings deutlich weniger Platz bzw. habe mir ein Zimmer mit meiner Schwester geteilt. Ich habe das nicht als schlimm empfunden. Da war es für meine Eltern deutlich schwieriger, dass sie im Wohnzimmer geschlafen haben.
    Das denke ich mir eben auch. Ich selbst würde auch für kürzere Entfernungen weniger Platz in Kauf nehmen. Wo ich aufgewachsen bin, gab es allerdings beides, aber das geht hier eben nicht.

  11. Junior Member
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Für uns war die Lage das allerwichtigste. Und generell, dass die Wohnung vergleichbar attraktiv ist wie die Mietwohnung in der wir gewohnt haben. Da die Immobilienpreise in den letzten Jahren hier wahnsinnig angestiegen sind, war das gar nicht so einfach, die Wohnung die ich gemietet hatte, hat vor 8 Jahren etwa die Hälfte von dem gekostet, was wir letztendlich gezahlt haben und rein finanziell wäre es vermutlich günstiger gewesen, weiter in der Mietwohnung zu wohnen und die gekaufte Wohnung zu vermieten. Wollten wir aber nicht. In der gekauften Wohnung wäre es auch ziemlich einfach, ohne riesigen Umbau noch ein Zimmer zu schaffen, fanden wir sehr gut, weil wir evtl noch ein Kind wollen und so flexibler sind falls es dazu kommt.

  12. Enthusiast Avatar von Slimma
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Wenn man hier querliest, hat man den Eindruck, die meisten Leute wohnen in einer WG. Oder jedenfalls fast die meisten.
    Ist dem dann doch nicht so?

  13. V.I.P. Avatar von lassie_singers
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Zitat Zitat von Slimma Beitrag anzeigen
    Wenn man hier querliest, hat man den Eindruck, die meisten Leute wohnen in einer WG. Oder jedenfalls fast die meisten.
    Ist dem dann doch nicht so?
    interessant, mein eindruck ist immer, dass hier alle in einem eigenheim oder mindestens einer eigentumswohnung leben
    I used to think that melancholy was a vegetable.

  14. Addict Avatar von blauer_Engel
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Zitat Zitat von perry_moppins Beitrag anzeigen
    Wir leben auf knapp 90qm zu sechst. Es gibt eigentlich zwei Kinderzimmer, eines wird aber nicht genutzt. Die Kinder (10.5, 8 und 4.5, Baby schläft bei uns im kombinierten Wohn-Schlafzimmer) schlafen in einem Zimmer und halten sich immer im selben Zimmer auf. So nutzen wir von unserer Wohnung also nur Küche, Bad und 2 Zimmer. Ein Zimmer und ein weiteres Bad mehr und sie wäre gut für uns. Zu Kindergarten, Krippe und Grundschule sind es 2 min Fußweg, zum Gymnasium 10min. Ins "Stadtzentrum" (100.000EW-Studistadt) fährt die Straßenbahn 10min, zu der wir 10 min laufen.
    Irgendwie verstehe ich deinen Post nicht. Ihr habt ein Zimmer, das ihr nicht benutzt. Aber eigentlich fehlt euch in der aktuellen Wohnung ein Zimmer. Warum nutzt ihr dann nicht das nicht genutzte?

  15. Stranger
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Ich denke mir, dass hier alle bzw. die meistens Eigentum Häuser haben und große Familie, mit 2-3 Kinder. )

  16. Member Avatar von sommerlinde
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Zitat Zitat von Slimma Beitrag anzeigen
    Ist dem dann doch nicht so?
    Studenten sind hier mittlerweile die wenigsten. Gefühlt haben 20 % hier Wohneigentum, 70 % eine normale Wohnung resp. Miethaus und der Rest wegen Job oder Studium WG.
    Zitat Zitat von Thomas de Maiziere
    Wenn wir wollen, dass Extremismusbekämpfung auch bei denen stattfindet, die schon gefährdet sind, oder halb abgerutscht sind, oder wenn es um Deradikalisierung geht, dann muss man auch mal den schwierigeren Weg probieren, und das heißt, dass man mit Menschen redet, mit denen man sonst vielleicht nicht so gerne reden würde, um eines höheren Ziels willen. Und wo da die Grenze zur Förderung ist, das ist nicht leicht zu bestimmen.

  17. V.I.P. Avatar von lassie_singers
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Zitat Zitat von sommerlinde Beitrag anzeigen
    Studenten sind hier mittlerweile die wenigsten.
    als würden bei den horrenden mietpreisen überall nur studenten in WGs wohnen
    I used to think that melancholy was a vegetable.

  18. Member Avatar von sommerlinde
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Zitat Zitat von sommerlinde Beitrag anzeigen
    Studenten sind hier mittlerweile die wenigsten. Gefühlt haben 20 % hier Wohneigentum, 70 % eine normale Wohnung resp. Miethaus und der Rest wegen Job oder Studium WG.
    Zitat Zitat von lassie_singers Beitrag anzeigen
    als würden bei den horrenden mietpreisen überall nur studenten in WGs wohnen
    was ich ja auch nicht geschrieben habe.
    Zitat Zitat von Thomas de Maiziere
    Wenn wir wollen, dass Extremismusbekämpfung auch bei denen stattfindet, die schon gefährdet sind, oder halb abgerutscht sind, oder wenn es um Deradikalisierung geht, dann muss man auch mal den schwierigeren Weg probieren, und das heißt, dass man mit Menschen redet, mit denen man sonst vielleicht nicht so gerne reden würde, um eines höheren Ziels willen. Und wo da die Grenze zur Förderung ist, das ist nicht leicht zu bestimmen.

  19. V.I.P. Avatar von lassie_singers
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Zitat Zitat von sommerlinde Beitrag anzeigen
    was ich ja auch nicht geschrieben habe.
    also die meisten die ich kenne wohnen nicht wegen eines jobs, sondern wegen der kosten in einer WG, aber egal.
    Geändert von lassie_singers (12.04.2019 um 11:45 Uhr)
    I used to think that melancholy was a vegetable.

  20. Alter Hase
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    AW: Wohnsituation mit Familie

    Ging es hier nicht um die Wohnsituation als Familie?
    Ich habe hier im Forum noch nie gelesen, dass jemand mit seiner Familie in einer WG wohnt (außer Panda).
    Im RL kenne ich genau einen Fall, und das ist nur übergangsweise.

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