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  1. Junior Member Avatar von |Penny
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    Zitat Zitat von Schnelmi Beitrag anzeigen
    ich hatte das erwähnt, weil der beitrag mit "bei anderen fiel mir auf, dass sie XXX nicht können" anfing. ich könnt mir halt gut vorstellen, dass viele leute bei mir auch denken, ich wär halt einfach sau unfit. deswegen bin ich da mittlerweile zurückhaltender, was die bewertung des fitness-zustands anderer leute betrifft (weil man eben nicht weiß, ob es da nicht einfach andere hintergründe als "bewegt sich halt nicht mehr" gibt)
    Ja, ich verstehe was Du meinst - der Beitrag ging eben so los, weil diese Beobachtung der Auslöser für den Beitrag war. Ich habe versucht, das im letzten Absatz des Beitrags noch besser zu erklären, dass es mir nicht um das Aburteilen geht, aber vielleicht ging das etwas unter.

    Ich finde das Thema auch deshalb spannend, weil Sportlichkeit so viele Dimensionen hat, aber oft auf Muskelkraft und Ausdauer reduziert wird. Dieses Spielerische, mit dem man komplexere Bewegungsmuster lernt (und was ja füe die Sturzprävention enorm wichtig ist!), kommt irgendwie in der öffentlichen Wahrnehmung gar nicht so vor, wenn man nicht gerade gesundheitsorientiertes funktionales Training macht.
    We all change, when you think about it. We are all different people, all through our lives. And that's OK, that's good, you gotta keep moving so long as you remember all the people that you used to be.

  2. Member Avatar von Sublus
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    Ich möchte (den entsprechenden Gesundheitszustand vorausgesetzt) im Alltag nicht durch mangelnde Fitness eingeschränkt sein. Es wurde ja schon alles genannt, eine gewisse Grundausdauer, -kraft, -beweglichkeit und -koordinationsfähigkeit ist da nötig.

    In Zahlen ist das schwierig zu benennen, aber sowas wie ein paar Stockwerke Treppen steigen können ohne komplett zusammenzubrechen, mit dem Rad zur Arbeit und Besorgungen erledigen können, über unwegsames Terrain laufen können, auch mal schwerere Sachen in die Wohnung schaffen können, auch mal ne mittelschwere Wanderung oder Radtour.

    Speziell trainiert habe ich dafür bisher nicht, ausser vielleicht ein paar Übungen, wenn mein Knie mal wieder wehtut. Ich will aber demnächst mehr für meine Ausdauer tun, das fällt mir am schwersten und es nervt mich, wenn ich so schnell ausser Atem komme, zum Beispiel beim Wandern.
    Mom! Theron's dried his bed again!

  3. Urgestein Avatar von melody.
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    Aber wahssip, ihr fahrt doch total viel fahrrad?

    Ich finde eine gute Ausdauer wichtig ( habe ich nicht wirklich) und ich will mehr Kraft in den Armen und rücken haben.

    Aber kopfstand und Handstand?!

  4. Alter Hase
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    Zitat Zitat von |Penny Beitrag anzeigen
    Ich finde das Thema auch deshalb spannend, weil Sportlichkeit so viele Dimensionen hat, aber oft auf Muskelkraft und Ausdauer reduziert wird. Dieses Spielerische, mit dem man komplexere Bewegungsmuster lernt (und was ja füe die Sturzprävention enorm wichtig ist!), kommt irgendwie in der öffentlichen Wahrnehmung gar nicht so vor, wenn man nicht gerade gesundheitsorientiertes funktionales Training macht.
    Ich verorte das irgendwie in der Kindheit.
    Meine Kinder sind andauernd dabei, sich komplex zu bewegen und nehmen jede Gelegenheit für "Sport" wahr. Die haben auch 3 Stunden Schulsport pro Woche, wo sie alles mögliche ausprobieren, dazu andauernd irgendwelche Sportaktionen für Kinder, innerhalb und außerhalb von Schule / Kindergarten.
    Aber als Erwachsener hat man ja nicht mehr so die Gelegenheit und Freiheit für alles. Wo hat man denn überhaupt die Möglichkeit, sich "spielerisch" zu bewegen? Man kann in nem Sportverein sein und dort Sport x machen, was viele ja schonmal nicht tun. Oder man macht selbst für sich irgendwelchen Ausdauersport, da kommen ja auch immer dieselben Bewegungsabläufe vor.
    Geändert von Whassup (20.05.2019 um 10:43 Uhr)

  5. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    Ich hab mal im Radio von einem Sportverein gehört, wo man in der Gruppe jede Woche eine andere Sportart ausprobieren kann. Das fände ich so toll. War irgendwo in D.


  6. Alter Hase
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    Zitat Zitat von melody. Beitrag anzeigen
    Aber wahssip, ihr fahrt doch total viel fahrrad?
    Ja, wir fahren Fahrrad, ich sagte ja, der Alltag enthält viel Bewegung, die Freizeit/Urlaub auch. Aber über die Alltagsbewegung hinaus bin ich sehr eingerostet, glaub ich. So Sachen wie Gymnastik- und Turnübungen kann ich nicht (mehr).

  7. Regular Client Avatar von rubysoho
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    Höh? Hier ging's doch um Menschen, die einfach so und eben nicht aufgrund von Krankheiten bestimmte Sachen nicht können. Und ich habe hier auch in keinem Beitrag Entsetzen darüber rausgelesen, dass irgendwer irgendwas nicht kann.

    Ich kann z.B. keinen Kopf- oder Handstand. Konnte ich auch noch nie, selbst als Kind nicht. Muss ich aber auch nicht.
    Mir ist vor allem wichtig, dass ich meinen Alltag bewältigen kann ohne ständig kraft- oder konditionsmäßig am Limit zu sein. Also Treppen steigen, mal eine längere Strecke mit Gepäck laufen, Getränkekisten tragen, mich bücken, so Sachen eben. Ich habe da wirklich keine besonders hohen Ansprüche.
    i expect to find him laughing

  8. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    Was ich auch nicht möchte (für die SarahYasemins dieser Welt: für mich persönlich, aus jetziger, "able-bodied" Perspektive): Schmerzen oder Einschränkungen, die aus Bewegungsmangel herrühren. Rückenschmerzen wären da bei mir ein klassisches Beispiel, und ich hatte bestimmte Knieschmerzen, die durch häufiges Radfahren weggehen, aber bei Bewegungsmangel auch wieder kommen können.

  9. V.I.P. Avatar von gewitter
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    Ich finde es wichtig für mich im Alltag wenig eingeschränkt zu sein. Treppen steigen, meine Einkäufe nach Hause kriegen, klarkommen.

    Als ich geboren wurde, gab man mir die Prognose, dass es mit dem laufen wohl schwierig werden könne. Ich habe (einen leichten) spasmus. Ich kann heute also mehr, als erwartest war. Ich muss mich aber wenn ich müde bin wirklich richtig konzentrieren, einen Fuß unfallfrei vor den anderen zu setzten. Das kann sich wie eine komplexe Choreografie anfühlen. Einfach weil ich meine Muskeln nicht richtig kontrollieren kann. Manchmal zittere ich sehr stark. Muskeln entspannen ist harte Arbeit bis teilweise unmöglich, was wiederum zu Schlafstörungen führt.

    Es könnte alles noch besser sein. Früher habe ich - auch wenn das paradox klingt - professionell Ballett gemacht. Das hat SEHR geholfen. Einfach weil es die muskelführung bewusst gemacht hat. Und ich kann sehr viel mit meinem Körper machen und habe relativ viel Kraft, aber dafür muss ich die Vorgänge ganz präsent haben. Beim Tanzen geht das gut. Im Alltag, wenn man sich zb noch unterhält o.ä., eher schlecht.
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

  10. Member Avatar von Sublus
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Ich verorte das irgendwie in der Kindheit.
    Meine Kinder sind andauernd dabei, sich komplex zu bewegen und nehmen jede Gelegenheit für "Sport" wahr. Die haben auch 3 Stunden Schulsport pro Woche, wo sie alles mögliche ausprobieren, dazu andauernd irgendwelche Sportaktionen für Kinder, innerhalb und außerhalb von Schule / Kindergarten.
    Aber als Erwachsener hat man ja nicht mehr so die Gelegenheit und Freiheit für alles. Wo hat man denn überhaupt die Möglichkeit, sich "spielerisch" zu bewegen? Man kann in nem Sportverein sein und dort Sport x machen, was viele ja schonmal nicht tun. Oder man macht selbst für sich irgendwelchen Ausdauersport, da kommen ja auch immer dieselben Bewegungsabläufe vor.
    Man kann doch alle möglichen Sportarten ohne Verein machen. Am spielerischsten fand ich bisher die Boulderhalle Sonst sowas wie Trimm-dich-Pfad, irgendwelche Ballsportarten mit Freunden, Tanzen... da gibts doch endlose Möglichkeiten?
    Was man in der Kindheit gemacht hat, langt sicher nicht über Jahrzehnte, wenn man danach nie wieder Sport treibt. Bei mir wars umgekehrt, ich habe als Kind Sport gehasst und war auch viel zu schüchtern für einen Verein, aber jetzt mache ich mindestens dreimal die Woche was.

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    Was ich auch nicht möchte (für die SarahYasemins dieser Welt: für mich persönlich, aus jetziger, "able-bodied" Perspektive): Schmerzen oder Einschränkungen, die aus Bewegungsmangel herrühren. Rückenschmerzen wären da bei mir ein klassisches Beispiel, und ich hatte bestimmte Knieschmerzen, die durch häufiges Radfahren weggehen, aber bei Bewegungsmangel auch wieder kommen können.
    Der Satz in der Klammer
    Ich stimme dir zu mit den Schmerzen. Leider merkt man das ja oft zu spät
    Mom! Theron's dried his bed again!

  11. Member Avatar von Tethys
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    Was mich neulich sehr irritiert hat: Als meine Kollegin A vom anderen Ende des Büros einen Karton mit Broschüren holen wollte und dann ohne Karton wiederkam, da der Karton 10 kg wiege und daher für sie alleine nicht tragbar sei. Ich bin dann nochmal losgelaufen und die Kollegin B, von der ich den Karton abholte, fragte, ob ich mir sicher sei, den alleine tragen zu wollen, da er so schwer sei (10 kg). Ich habe ihn dann getragen und fand ihn in keinster Weise ungewöhnlich schwer, da trage ich in meinem Alltag ständig deutlich schwerere Sachen. Da aber beide Kolleginnen (beide jung und körperlich gesund) so total selbstverständlich davon ausgingen, dass man (bzw. frau?) 10 kg nicht alleine tragen könne, wundere ich mich seitdem, ob das wirklich so eine allgemeine Auffassung ist und ob andere Frauen hier ähnlich reagiert hätten?

    Ich meine das jetzt nicht abschätzig, sondern ich bin einfach nur ehrlich irritiert. Ich weiß, dass ich ganz gut schleppen kann und ich mache auch Kraftsport, daher will ich jetzt eben nicht sagen, dass mein "Standard" da Allgemeingültigkeit besitzt und würde mich über ernstgemeinte Rückmeldungen freuen.

    Ansonsten: Mir ist es wichtig, über die hier schon genannte Grundfitness (Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination) zu verfügen, die mich den Alltag gut bewältigen lässt. Lange Spaziergänge, schnelles Gehen oder Laufen (bspw. um mal ne Bahn zu erwischen), mehrere Stockwerke hochlaufen zu können ohne danach völlig kaputt zu sein, schwere Sachen tragen können, usw.

    Etwas random, aber ist mir irgendwie wichtig (wohl weil ich bei meiner Mutter immer beobachtet habe, wie sie dabei ächzt und die Gelenke krachen und sie sich abstützen oder hochziehen lassen muss): Aus dem Liegen oder Sitzen am Boden ohne sich abzustützen in den Stand aufstehen können.

    Ich weiß nicht, ob es so ganz hier reinpasst, aber was ich auch schätze, ist eine schnelle Reaktionsfähigkeit. Ich bin ein ziemliches Schussel und schmeiße oft was runter oder lasse was fallen, doch in einem Großteil der Fälle fange ich die Sachen dann mit teils höchst akrobatischen Moves wieder auf. Also da bin ich oft echt von mir selbst überrascht. Dieses schnelle Reagieren kommt mir auch im Straßenverkehr immer wieder zugute und ist sicher auch bei Stürzen nützlich.

    Mein Gleichgewichtssinn ist nicht so gut (vielleicht tragen dazu auch die hypermobilen Gelenke bei?), das finde ich schade und ist sicher eine wichtige Fähigkeit.

  12. Member Avatar von Vitulina
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    Zitat Zitat von Tethys Beitrag anzeigen
    Was mich neulich sehr irritiert hat: ...
    Mein zukünftiger Hund darf maximal 10 kg wiegen, damit ich den tagtäglich in den dritten Stock gewuchtet bekomme. Wobei "gewuchtet" da übertrieben ist, denn ich sehe es wie du und erachte 10 kg als nicht außerordentlich schwer. Das ist ja nur ein bisschen mehr als ein Secherpack Wasser oder eben ein kleiner Hund. Beide will ich zwar nicht kilometerweit tragen müssen, aber wenn es rein ums Können geht, stellt das für mich wahrlich keine Hürde dar. Ob man das generell "tragen können sollte": Keine Ahnung. Aber ich wage mal zu behaupten, dass 10 kg auch ganz objektiv gesehen noch nicht in die Kategorie "oh mein Gott, sind das Backsteine oder was?" fällt.

  13. Regular Client Avatar von shine.on.
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    10 kg? krass. da wiegen doch schon 1-2 jährige Kinder mehr die muss man, als Eltern ja zumindest, auch häufig noch tragen oder hochheben.

  14. Enthusiast Avatar von jadore
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    ich weiß nicht genau, wieviel kg ich genau tragen kann. aber um zum Beispiel um eine Getränkekiste zu tragen, muss ich trainiert sein, das heißt ich muss Rückentraining im Fitnessstudio gemacht haben. ansonsten kann ich sie zwar tragen, riskiere damit aber Rückenschmerzen. deshalb kann ich deine Kolleginnen schon verstehen, wenn sie sagen, dass sie die Kartons nicht tragen wollen, obwohl sie vielleicht nicht sooo schwer sind.

  15. Regular Client Avatar von rubysoho
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    Ich finde 10 Kilo auch nicht unzumutbar, und ich bin echt kein Kraftpaket.
    Stundenlang möchte ich damit auch nicht rumlaufen, aber mal einen Karton den Flur runter zu tragen ist doch völlig normal. Also, das wäre definitiv das Minimum, das mein Körper können muss.
    i expect to find him laughing

  16. Alter Hase
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    Zitat Zitat von Sublus Beitrag anzeigen
    Man kann doch alle möglichen Sportarten ohne Verein machen. Am spielerischsten fand ich bisher die Boulderhalle Sonst sowas wie Trimm-dich-Pfad, irgendwelche Ballsportarten mit Freunden, Tanzen... da gibts doch endlose Möglichkeiten?
    Hm naja, theoretisch ja. Aber kriegst du das alles in deinem normalen Leben unter? Allein zeitlich, neben Arbeit, Familie, sonstigen Verpflichtungen, und von der Energie her?

    Was man in der Kindheit gemacht hat, langt sicher nicht über Jahrzehnte, wenn man danach nie wieder Sport treibt.
    Ich meinte auch nicht, dass es reicht, wenn man das als Kind gemacht hat. Sicher nicht. Ich meinte, dass man es da einerseits sowieso von selber macht UND es auch noch von außen gefördert wird, es massig Angebot in diese Richtung gibt.
    Als Erwachsener muß man sich das aktiv heroragnisieren. Es ist mitunter schwierig, eine Sportart anzufangen, die man nicht seit der Jugend betreibt, weil es kein Angebot gibt, um locker-flockig mit Freunden Sport zu machen, braucht man die richtigen Freunde etc. Und eben die Zeit und Energie neben den Pflichten des Erwachsenenlebens.

    Ich persönlich übe nicht zuhause Vorwärts- und Rückwärtsrollen, meine Kinder aber schon. Ich wüßte nicht, ob ich das noch könnte und fühle mich da sehr "eingerostet".

    Mit 10kg schleppen hätte ich jetzt gar kein Problem. Das mache ich eh dauernd, und das wäre auch etwas, was ich unter "den Alltag schaffen" verbuche. Wenn ich das nicht mehr könnte, würde mein Alltag nicht mehr laufen. Aber andere Leute haben wieder andere Anforderungen, die müssen das vielleicht nicht können, dafür aber andere Sachen.

  17. Regular Client Avatar von shine.on.
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    weil sich hier einige an handstand, kopfstand, klimmzügen etc hochgezogen haben: ich schrieb ja, vor allem für sarah, dass das für mich persönlich gilt und ich das sicher nicht als standard ansehe - aber ich bin, denke ich, schon ziemlich sportlich und das sind einfach so meine persönlichen mindestvoraussetzungen, die ich selbst haben will. ich studiere allerdings auch sport lehramt und wenn das nicht der mindeststandard für mich wäre, wäre das nicht der richtige beruf bzw. würde das natürlich meinen alltag entsprechend belasten.

  18. Junior Member Avatar von mrs_november
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    Mir ist es wichtig, dass ich so lange wie möglich bergsteigen und skifahren kann, ohne Konditions- und Knieprobleme zu bekommen.

    Ansonsten kann ich nur müde lachen, wenn hier manche von Handstand oder dergleichen schreiben. Ich krieg schon die Krise, wenn ich länger als 5 Minuten auf dem Boden/im Schneidersitz sitzen muss.

    10kg wiegt bei längeren Touren schon mal mein Wanderrucksack. Das ist aber echt Veranlagung und unterschiedlich. Ich habe auch eine Freundin, die kaum was schleppen kann. Klar könnte sie mit Krafttraining etc. mehr heben. Ich mache aber null gezieltes Training und habe halt von Grund auf mehr Kraft.

  19. Senior Member Avatar von sternejule
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    Zitat Zitat von shine.on. Beitrag anzeigen
    weil sich hier einige an handstand, kopfstand, klimmzügen etc hochgezogen haben: ich schrieb ja, vor allem für sarah, dass das für mich persönlich gilt und ich das sicher nicht als standard ansehe - aber ich bin, denke ich, schon ziemlich sportlich und das sind einfach so meine persönlichen mindestvoraussetzungen, die ich selbst haben will. ich studiere allerdings auch sport lehramt und wenn das nicht der mindeststandard für mich wäre, wäre das nicht der richtige beruf bzw. würde das natürlich meinen alltag entsprechend belasten.
    naja eben. mein minimum (im moment!) ist, dass ich mich beim surfen für ne babywelle entsprechend aufrichten kann. dazu gehört viel armkraft und kraft aus den bauchmuskeln und beinen wo ich wieder mehr drauf hinarbeite nachdem das wegen stress und krankheit und bla in den hintergrund gerückt ist.
    beim laufen wenigstens 3km ohne große pausen (zeit ist da aber egal).
    und Limonadenbaum..dann bist du eben meine Südseepalme

  20. Regular Client Avatar von Caly
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    AW: Was ist für Euch das Minimum, das Euer Körper können muss?

    Das absolute Minimum ist der Alltag, der funktionieren muss. Ein paar Stockwerke hoch gehen ohne umzufallen, wenn der letzte Bus weg ist auch mal 10 km nach Hause laufen können und schwere Pakete selbst in die Wohnung kriegen. Das muss sein, alles andere ist erstrebenswerter Bonus Relativ schwer heben fällt mir leicht, da bin ich berufsbedingt aber auch jeden Tag im Training. Ich kann sehr, sehr viele Kilometer gehen und sehr lange schwimmen, das finde ich toll.

    Aus gegebenem Anlass: Steigungen müssen besser werden. Ich bin letzte Woche auf einen Berg im Spessart hoch und es ging 4 km stramm bergauf (teilweise wirklich sehr steil) und ich kam zwar oben an ohne unterwegs auszuruhen, diese Pause habe ich mir aber nur verboten, weil ich nie, nie wieder hätte aufstehen können, wenn ich einmal gesessen hätte. Ich hätte also im Wald leben müssen ab da Ich feiere mich ein bisschen fürs durchhalten, aber dass ich jetzt nach vier Tagen immer noch Muskelkater habe stört mich, da will ich in Zukunft ein bisschen trainieren.

    Und wo mein Körper mich immer wieder völlig im Stich lässt: Trittsicherheit. Nicht im Alltag, das ist kein Problem, aber wenn es drum geht, eine rutschige Böschung hoch oder runter zu kommen (zugegeben passiert das im normalen Leben nicht oft, aber bei meinem Hobby quasi ständig), dann bin ich völlig aufgeschmissen. Freunde von mir hüpfen oder sprinten die paar Meter einfach runter und wieder hoch, auch einer, der 15 Jahre älter ist als ich und im Leben noch nie Sport gemacht hat, während ich hilflos rumstehe, den Anfang gar nicht erst finde, weil ich keine Ahnung habe, was ich mit meinem Körper machen muss, oder ich schaffe den Anfang und bin dann mittendrin überfordert, so dass ich entweder aufm Hintern weiter muss oder hinfalle. DANN funktioniert der Körper allerdings wieder, fallen ohne sich weh zu tun kann ich super, diverse Abfangmoves fallen mir sehr leicht.
    Geändert von Caly (20.05.2019 um 16:24 Uhr)

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