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Thema: Promotion

  1. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    Promotion

    Aus Neugier hinsichtlich des anderen Threads:

    Wollt/ habt ihr promoviert? Wieso?
    Wie habt ihr euch finanziert, hattet ihr eine Stelle als Wissenschaftlicher Miatrbeiter?
    Wie war die Beziehung zu Doktormutter/-vater?
    Was waren die größten Schwierigkeiten?
    Gibt es Leute hier, die die Promotion abgebrochen haben oder nicht wissen, ob sie sie fertig bekommen?
    Wie lange habt ihr gebraucht?
    Geändert von phaenomenal (10.06.2019 um 16:59 Uhr)
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  2. Get a life! Avatar von Schnelmi
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    AW: Promotion

    Hab mit ner stelle an nem primär drittmittel-finanzierten Institut promoviert. Vor allem deshalb, weil ich das Gefühl hatte, ich krieg sonst keinen Job ohne dr. Bin dann da geblieben (wer weiß wie lange, die Sicherheit ist ja nicht gerade hoch ). Ich hatte keine Lehre und habe nur geforscht. Hatte anfangs ne halbe Stelle und ganz zum Schluss waren 3/4-stellen üblich. Mit meiner direkten Betreuerin wars oft nicht leicht, weil wir glaub ich zu eng waren, ich war ihre 1. Doktorandin. Mein offizielle Doktorvater war entspannt. Das größte Problem war die Unsicherheit meiner betreuerin, die meine paper erstmal 100 mal korrigieren musste, bevor wir sie eingereicht haben. Außerdem ist sie manchmal zu investiert gewesen. Aber: heute verstehen wir uns sehr gut und haben viel Respekt füreinander. Der Weg dahin war sehr lang

    Ich sag mal: wäre die Promotion nicht mein Job gewesen, ich hätte sie nicht geschafft (aus Faulheit). Ich habe sehr viel Respekt für jede, die das „nebenbei“ macht.

    gmitsch gmatsch gmotsch

  3. Senior Member Avatar von BlueLizard
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    AW: Promotion

    Wollt/ habt ihr promoviert? Wieso? Angefangen, nach 2 Jahren aufgegeben
    Wie habt ihr euch finanziert, hattet ihr eine Stelle als Wissenschaftlicher Miatrbeiter? Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter, durch Drittmittel finanziert, die nichts mit der Promotion zu tun hatte
    Wie war die Beziehung zu Doktormutter/-vater? Sehr schlecht. Meine Diss hat ihn nicht interessiert und auch persönlich war er ein Vollidiot
    Was waren die größten Schwierigkeiten? Neben dem Doktorvater: Ich hab sehr viel Leidenschaft und Zeit in meinen Job gesteckt. Für die Promotion hatte ich null Motivation und auch kaum noch Zeit neben dem Job.
    Gibt es Leute hier, die die Promotion abgebrochen haben oder nicht wissen, ob sie sie fertig bekommen? Hier

  4. Member Avatar von talia
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    AW: Promotion

    Wollt/ habt ihr promoviert? Wieso? Mir wurde während des Schreibens meiner Diplomarbeit von meinem Betreuer eine Doktorandenstelle angeboten (evtl. war es auch schon vor Beginn der Diplomarbeit) und es erschien mir ein sanfter Einstieg in die Arbeitswelt, deshalb habe ich zugesagt.
    Wie habt ihr euch finanziert, hattet ihr eine Stelle als Wissenschaftlicher Miatrbeiter? Ich hatte eine Stelle als Wissenschaftliche Mitarbeiterin. Meistens 100%, zwischendurch ein paar Monate 75%.
    Wie war die Beziehung zu Doktormutter/-vater? Sehr gut. Er war damals sehr frisch Professor und ich mit seine erste Doktorandin. Im Gegensatz zu anderen Wissenschaftlichen Mitarbeitern unseres Instituts habe ich mich allerdings fachbezogen nur über meine Arbeit mit ihm unterhalten und nicht über andere Forschungsthemen unseres Fachs. Sonst haben wir nur über private/allgemeine Dinge gesprochen.
    Was waren die größten Schwierigkeiten? Dass ich selbst keinen Forschungstrieb und keine eigenen Forschungsideen habe/hatte und im Prinzip nur gemacht habe, was mein Doktorvater mir vorgeschlagen hat. Und dass er seine Ideen so schnell vorgebracht hat, dass ich sie oft erst mal nicht verstanden habe. Außerdem hat er ein Jahr vor Abschluss meiner Promotion unsere Uni verlassen (erst Sabbatical, anschließend Elternzeit mit Wohnort in einem anderen Land).
    Wie lange habt ihr gebraucht? 3,5 Jahre
    Geändert von talia (10.06.2019 um 18:10 Uhr)


  5. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Promotion

    Wollt/ habt ihr promoviert? Wieso?
    Ich hatte die Idee dazu schon während der späten Schulzeit, ohne konkrete Vorstellung, was das bedeutet. Es gehört zu meinem Studienfach aber eh quasi dazu, deswegen war es dann nie eine Frage, es nicht zu machen.


    Wie habt ihr euch finanziert, hattet ihr eine Stelle als Wissenschaftlicher Miatrbeiter?
    Hier auch WiMi-Stelle, erst 50%, später 100% (sehr unüblich in meinem Fach, da hatte ich viel Glück). Wenig Lehre, viel wissenschaftliche Dienstleistung, die mich aber auch selbst vorwärts gebracht hat und teilweise in Veröffentlichungen mündete.


    Wie war die Beziehung zu Doktormutter/-vater?
    Im Großen und Ganzen prima. Die Betreuung war sehr eng. Wenn es Stress gab, war normalerweise einer von uns beiden urlaubsreif.

    Was waren die größten Schwierigkeiten?
    Gab eigentlich keine. Es war viel Arbeit, die mir aber auch viel Spaß gemacht hat. Auch dank der Unterstützung meines Chefs ging es relativ schnell. Komplett nebenberuflich würde ich das aber nicht machen wollen und eine rein theoretische Arbeit wäre auch nicht meins.

  6. V.I.P. Avatar von engl
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    AW: Promotion

    Mir war relativ früh klar, dass ich in die Wissenschaft will (also irgendwann Ende Bachelor). Ich habe dann während des Masters als studentische Hilfskraft gearbeitet und bin dann nach dem Abschluss erstmal dort als wiss. Mitarbeiterin geblieben. Das war dann aber fachlich doch nicht das, was mich wirklich interessiert hat, deswegen habe ich die Stelle gewechselt und habe jetzt eine unbefristete Stelle als wiss. Mitarbeiterin. Weil sie eben unbefristet ist, hatte ich nicht so den Riesenstress, mit der Promotion anzufangen und habe erstmal 2 Jahre "nur so" gearbeitet. Inzwischen bin ich im letzten Jahr, und werde wohl nächsten Sommer fertig. Ich werde extern an einer anderen Uni betreut, und unser Verhältnis ist sehr gut, was aber zumindest teilweise daran liegen könnte, dass sich der Kontakt eben nur auf die (wirklich gute!) Betreuung beschränkt und sie mir ansonsten z.B. keine Aufgaben geben (können).
    Schwierigkeiten... klingt komisch, aber echt keine nennenswerten. Ich war immer motiviert, ich fand das Thema immer super, die Betreuung war sehr gut... am ehesten graut es mir jetzt vor der "alles-zusammenschreiben-Phase", das ist nicht so sehr meins.

    edit: 4 Jahre dann insgesamt ab Beginn, also nach Plan.
    Geändert von engl (10.06.2019 um 17:50 Uhr)

    If it's not forever, if it's just tonight
    Oh, it's still the greatest, the greatest, the greatest



  7. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: Promotion

    Ich habe eine wesentliche Frage vergessen: :') Wie lang habt ihr gebraucht?

    Schnelmi, dein Thema war dann vermutlich vorgegeben?

    BlueLizard, wie bist du auf den Doktorvater gekommen? Ihr hattet dann vermutlich vorher nicht viel Kontakt?
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  8. Get a life! Avatar von Schnelmi
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    AW: Promotion

    Ja, das ist in den Naturwissenschaften aber in den meisten Fällen vorgegeben. Besonders wenn die Promotionen an drittmittel gebunden sind, weil sie sich konkret mit den Fragestellungen in den Projekten beschäftigen. Letztendlich hat sich die explizite Promotion aber im flow während der Promotion ergeben (also der konkrete Fokus war dann halt ne Mischung aus dem, was ich wollte, was im Projekt vorgesehen war, wo wir feldarbeit bekommen haben und was so rausgekommen ist). Ich hab 4,5 Jahre gebraucht und man hätte mit weniger korrekturzyklen durchaus schneller fertig werden können (das laste ich so ein bisschen meiner Betreuerin an, aber letztendlich ist mir aus der Länge bisher kein Nachteil entstanden. Insofern ist es dann auch egal).

    gmitsch gmatsch gmotsch

  9. Ureinwohnerin Avatar von rhabarber*
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    AW: Promotion

    Wollt/ habt ihr promoviert? Wieso?
    Die frage hat sie irgendwie nicht gestellt. Mir war immer klar, dass ich forschen und promovieren möchte/werde.
    Wie habt ihr euch finanziert, hattet ihr eine Stelle als Wissenschaftlicher Miatrbeiter?
    Vollzeitstelle als doktorand
    Wie war die Beziehung zu Doktormutter/-vater?
    Gut. Ich hatte drei doktornütter Alle mit vorzügen und nachteilen natürlich, aber insgesamt gut.
    Was waren die größten Schwierigkeiten?
    Nichts specielles. Es war viel Arbeit und es war zumindest phasenweise sehr intensiv und anstregend, aber die meiste zeit über habe ich es gemacht und durchaus auch genossen, was nicht zuletzt auch an meinen tollen kollegen gelegen hat.
    Gibt es Leute hier, die die Promotion abgebrochen haben oder nicht wissen, ob sie sie fertig bekommen?
    /
    Wie lange habt ihr gebraucht?
    Bei uns sind die stellen auf mindestens vier jahre ausgelegt. Ich habe nach 4 jahren und ein paar monaten promoviert.

  10. Senior Member Avatar von BlueLizard
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    AW: Promotion

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen

    BlueLizard, wie bist du auf den Doktorvater gekommen? Ihr hattet dann vermutlich vorher nicht viel Kontakt?
    Doch, er war auch der Prof, der meine Masterarbeit betreut hat, ich hätte wissen sollen, auf was ich mich einlasse. Er hat mir die Promotion aufgedrängt und konnte es mir mit der Stelle schmackhaft machen. Als ich dann keinen anderen Job in dem Bereich gefunden habe, dachte ich, das krieg ich schon irgendwie hin... Sehr schlechte Grundvoraussetzungen

  11. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: Promotion

    Schnelmi, ja genau, das ist mir ja klar. Aber wie war das für dich dann konkret, hast du dich vorher dann für diesen Bereich interessiert/ entschieden oder hast du dich breit beworben, das bekommen und jetzt bist du da halt?

    Ich finde das sau schwer. Die Projekte, die es hier in der Stadt so gibt, interessieren mich nicht so wirklich (also schon, aber nicht so, dass ich denke, eine Doktorarbeit in dem Bereich aushalten zu können). Und ich wüsste auch einfach nicht, welchen Prof ich ansprechen könnte, der das betreut, was ich so grob im Sinn habe (weil wir für diesen Bereich leider keinen Lehrstuhl an der Uni haben). Ich habe ja noch Zeit und plane jetzt, mal an den anderen Unis zu gucken und Profs kennenzulernen. Aber hm.
    Geändert von phaenomenal (10.06.2019 um 19:02 Uhr)
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  12. Get a life! Avatar von Schnelmi
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    Meinst du mich, Phaeno?

    gmitsch gmatsch gmotsch

  13. Senior Member Avatar von SarahYasemin
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    Naja, wer Karriere machen will, sollte schon ein bisschen flexibler im Wohnort sein....
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  14. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: Promotion

    ja!

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Naja, wer Karriere machen will, sollte schon ein bisschen flexibler im Wohnort sein....
    Äh, ja. Das hat schon Gründe, warum ich die Stadt nicht wechseln möchte/ werde.
    Geändert von phaenomenal (10.06.2019 um 19:04 Uhr)
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  15. Get a life! Avatar von Schnelmi
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    AW: Promotion

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    ja!
    Ok, also ich hab mich ehrlich gesagt auf genau eine Stelle beworben und die auch bekommen vom Thema hatte ich damals 0 Ahnung, aber es klang spannend genug, dass ich es mir vorstellen konnte. Der überbereich war mein wunschbereich und das Institut eines der renommiertesten und größten in Deutschland und weltweit. Regional bin ich wegen des Fachbereichs sowieso auf Norddeutschland festgelegt, weil fast alle Institute sich im Norden befinden. Für die Promotion ist es natürlich gut, wenn man Bock aufs Thema hat. Also grundsätzlich vorstellen können, müsste man es sich schon. Ich hab jetzt mittlerweile aber zb. mit dem postdoc gewechselt, weil das promotionsthema nicht mehr so en vogue ist und das Geld woanders liegt. Man kann die Themen aber theoretisch verbinden. Also letztendlich würde ich sagen, dass die Übergänge fließend sind und sich Themen auch weiterentwickeln. Professoren/innen anschreiben und kennenlernen halte ich aber für ne gute Idee. Oft haben die ja auch stellen, die sie nicht ausschreiben und die tendenziell vielleicht eher jemandem geben, den sie schon kennen.

    gmitsch gmatsch gmotsch

  16. Urgestein Avatar von Ion
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    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Ich habe eine wesentliche Frage vergessen: :') Wie lang habt ihr gebraucht?
    Ziemlich genau 3 Jahre. Ich habe die Diplomarbeit beim selben Prof gemacht, das kann ich sehr empfehlen, da weiß man, worauf man sich einlässt und ist in den Themen auch schon ganz gut drin.

    Ich habe während der Promotion die Stadt gewechselt, weil mein Chef einen Ruf in eine andere Stadt angenommen hat. Konnte ich mir früher eher nicht vorstellen, die Vorteile überwogen aber ganz klar und auch im Nachhinein war die Entscheidung absolut richtig und gut für mich.

  17. Get a life! Avatar von Schnelmi
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    AW: Promotion

    Zitat Zitat von Ion Beitrag anzeigen
    Ziemlich genau 3 Jahre. Ich habe die Diplomarbeit beim selben Prof gemacht, das kann ich sehr empfehlen, da weiß man, worauf man sich einlässt und ist in den Themen auch schon ganz gut drin.
    Das ist ein sehr guter Punkt. Bei uns sind auch eindeutig diejenigen schneller, die schon ihre Abschlussarbeit im ähnlichen Thema gemacht haben (eine unserer ehemaligen masterstudentinnen kann sogar schon Sachen aus ihrer Masterarbeit für Ihre Promotion verwenden). Vor allem kennt man auch schon die strukturen, die Methoden, die wichtigen Leute ... hätt ich auch lieber so gemacht, aber der Chef meiner promotionsabteilung hat mir auf meine diplomarbeitsanfrage damals nicht geantwortet, musste ich ins Ausland :P (irgendwie war es witzig, dass ich nachher dennoch dort landete).

  18. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: Promotion

    Zitat Zitat von Schnelmi Beitrag anzeigen
    Professoren/innen anschreiben und kennenlernen halte ich aber für ne gute Idee. Oft haben die ja auch stellen, die sie nicht ausschreiben und die tendenziell vielleicht eher jemandem geben, den sie schon kennen.
    Nein, ich gehe ja noch zur Uni und es passt jetzt gut ans Ende des Masters, dass ich mir einfach mal Seminare etc. an den anderen Unis angucke und die so kennenlerne Ich werde auch keine Stelle brauchen vermutlich. Ich frage mich eben nur, ob es nicht besser wäre, so der Betreuerin bzw. der Doktormutter schon vorher ein besseres Verhältnis zu haben und nicht einfach zu irgendwem zu gehen. Allerdings ist bei uns am Institut gerade so ein bisschen Wechsel und es sieht eben so aus, als müsste ich dann eben doch die Person nehmen, die halt eben am besten passt. Durch die Stadt habe ich ja eh das Privileg, mich an drei Unis wenden zu können.

    edit. Genau, es ist in meinem Fach auch ganz extrem so, dass die Leute ihren Schwerpunkt ewig weiterverfolgen. Das macht mir halt auch ein bisschen "Angst", weil ich fürchte, das ganze dann irgendwann nicht mehr ab zu können. Aber ich habe mittlerweile ein grobes Thema, über das ich auch die MA schreibe und mit dem ich mich schon länger beschäftige. (wobei das natürlich auch alles flexibel ist).
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  19. Ureinwohnerin Avatar von rosaPony
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    AW: Promotion

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Äh, ja. Das hat schon Gründe, warum ich die Stadt nicht wechseln möchte/ werde.
    na ja, aber so falsch ist der punkt ja nicht. ich kenne eigentlich nur leute, die früher oder später eben doch mal die stadt (land) wechseln mussten, um in der forschung weiterarbeiten zu können. meine beste freundin war auch in berlin. zumdoktor hat sie in ein anderes institut gewechselt und dann noch ein jahr post-doc bekommen und dann wurde ihr unmissverständlich mitgeteilt, dass sie ins ausland muss, wenn sie weiter forschen will. früher oder später wirst du das tun müssen.
    We are the angry mob
    We read the papers every day
    We like who we like, we hate who we hate
    But we’re also easily swayed.

  20. Ureinwohnerin Avatar von rhabarber*
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    AW: Promotion

    Zitat Zitat von rosaPony Beitrag anzeigen
    na ja, aber so falsch ist der punkt ja nicht. ich kenne eigentlich nur leute, die früher oder später eben doch mal die stadt (land) wechseln mussten, um in der forschung weiterarbeiten zu können. meine beste freundin war auch in berlin. zumdoktor hat sie in ein anderes institut gewechselt und dann noch ein jahr post-doc bekommen und dann wurde ihr unmissverständlich mitgeteilt, dass sie ins ausland muss, wenn sie weiter forschen will. früher oder später wirst du das tun müssen.
    Keine frage, dass das gern gesehen wird. Mein ganzes umfeld ist allerdings voll von gegenbeispielen.
    vi kysstes ivrigt. våra läppar blödde

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