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  1. Alter Hase Avatar von Johnny Fan
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    Mein Eindruck war immer, dass es so eine Mischung aus "wenn ich nichts tue, dann ist klar, woran es liegt, dass ich durchfalle, und ich kann weiter daran glauben, dass ich es super geschafft hätte, wenn ich nur gelernt hätte" und "wenn ich mit Lernen anfange, werde ich herausfinden, was ich alles noch machen müsste, und dass ich das niemals schaffen werde, also schaue ich gar nicht erst rein" war.
    Eine akkurate Beschreibung meines Studiums.

    So und jetzt klärt mich mal auf, was macht ein Staatsexamen so furchtbar? Die schiere Masse an Stoff?

  2. Urgestein Avatar von Sternenratte.1
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    kommt vll aufs Fach an, in vielen Bereichen ist ein Dr aber keine zwingende Voraussetzung für irgendwas. deswegen gehe ich davon aus, dass, wer als Jurist einen Dr. macht, vermutlich nicht auf so schlechtem Fuß mit der nötigen Arbeitsweise steht. natürlich gibt es da in der Endphase auch Empathie und ggf. Unterstützung, aber nicht für jahrelanges rumgeleide. dann soll man es halt lassen.
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  3. Foreninventar Avatar von Ally Mc Beal
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    Das ist ja sehr subjektiv. Ich fand zum einen die Masse, weil man den gesamten Stoff seit dem ersten Semester wissen muss und nix abschichten kann. Und die Klausurenwochen waren mental und körperlich schlimm, fand ich. 25h Klausur damals in NRW in 1 Woche, im zweiten examen 40h Klausur in 11 Tagen.

    Die Hausarbeit gibt es gott sei Dank nicht mehr, aber auch das Procedere in der mündlichen Prüfung sehr unangenehm, weil gefühlt immer die anderen die leichteren Fragen kriegen, wenn man zu mehreren gleichzeitig geprüft wird
    Geändert von Ally Mc Beal (15.07.2019 um 10:30 Uhr)

  4. Regular Client Avatar von shine.on.
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    Zitat Zitat von hui Beitrag anzeigen
    In allen Bundesländern? Es gibt doch auch Bachelor und Master. Jedenfalls hab ich von lehramtsstudent*innen nie was vom druck des Staatsexamens gehört. Aber vielleicht kannte ich auch nie welche, wenn sie für diese Prüfungen lernten.
    Nicht in allen, das stimmt - aber das, was ich mitbekommen habe, ist auf jeden Fall ähnlich krass wie man immer so hört. Hier ist das alles während des laufenden Semesterbetriebs incl normaler Semesterprüfungen zu stemmen. Wäre eher Fan von Bachelor/Master - auch wenn das im Lehramt am Ende schon eher sinnlos ist.

  5. Get a life! Avatar von Schnelmi
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    Zitat Zitat von Sternenratte.1 Beitrag anzeigen
    kommt vll aufs Fach an, in vielen Bereichen ist ein Dr aber keine zwingende Voraussetzung für irgendwas. deswegen gehe ich davon aus, dass, wer als Jurist einen Dr. macht, vermutlich nicht auf so schlechtem Fuß mit der nötigen Arbeitsweise steht. natürlich gibt es da in der Endphase auch Empathie und ggf. Unterstützung, aber nicht für jahrelanges rumgeleide. dann soll man es halt lassen.
    ok, also jahreslanges rumgeleide ist selbstverständlich quatsch aber die phase kurz vor abgabe ist schon hart (aber kommt nicht überraschend). da hab ich durchaus verständnis (der aufwand, den man dann da reinstecken muss am ende, wird auch gern mal unterschätzt), auch wenn sicher die wenigsten einen doktor machen müssen (gilt aber ja auch für einige masterstudiengänge, dass diese abschlüsse nicht zwangsläufig notwendig sind).

    gmitsch gmatsch gmotsch

  6. Senior Member Avatar von stöckchen
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    Zitat Zitat von Johnny Fan Beitrag anzeigen
    Eine akkurate Beschreibung meines Studiums.

    So und jetzt klärt mich mal auf, was macht ein Staatsexamen so furchtbar? Die schiere Masse an Stoff?
    Ja, die schiere Masse, die Ally beschreibt aber auch der Druck. Du hast zwei Versuche (bzw. drei bei uns, wenn man nach dem 8. Semester geschrieben hat) und wenn Du durchfällst, hast Du gerade mal Abi nach jahrelangem Studium. Bei einer Durchfallquote von 35 % (Bayern) ist das nicht gerade ein Spaziergang.
    Mal abgesehen davon, dass man in zwei Wochen 8 Klausuren à 5 Stunden schreibt, ja.
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  7. Senior Member Avatar von stöckchen
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    Zitat Zitat von Ally Mc Beal Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich sehr, das examen war für mich ein Horrortrip. Allerdings kann ich mich an einen Moment erinnern, dass ich zu einem Geburtstag musste mitten im 1. Examen und in der Woche schon 20 Std Klausur hinter mir hatte. Ich wurde san gefragt, warum ich so fertig aussah und als ich geantwortet habe, kam "oh, frag mich mal, ich hatte gerade Abschlussprüfung bei meinem VHS Kurs. So anstrengend!"


    Da hielt sich meine Empathie eher in Grenzen :/
    Ich hätte wohl entweder hysterisch gelacht oder geweint.

    Ich bin da sehr empathisch. Bei Jura schon alleine, weil ich es ja selbst erlebt habe. In anderen Fächern fehlt mir da der Einblick oft und gerade wenn es nur um die Note geht und nicht ums Bestehen an sich, fällt es mir manchmal schwer, das nachzuvollziehen.
    Eine Diss sehe ich auch irgendwie als selbstgewähltes Übel an. Als mein Mann promoviert hat, habe ich ihn natürlich unterstützt und mich sehr für ihn gefreut, als das endlich alles in trockenen Tüchern war. Ich hatte aber bisher auch noch bei keinem Promovierenden dad Gefühl, dass das mit Existenzängsten und Ausnahmezustand verbunden war, auch wenn es natürlich zeitweise gestresst hat. Weder im natur- noch im geisteswissenschaftlichen Bereich war das so.
    Geändert von stöckchen (15.07.2019 um 11:10 Uhr)

  8. Get a life! Avatar von Schnelmi
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    na ja, wenn man arbeitslos zu ende promoviert und nicht weiß, wie es danach weitergeht (und die promotion ist in den seltensten fällen der garant für einen job), kann das auch schon mal zu existenzängsten führen

    gmitsch gmatsch gmotsch

  9. Senior Member Avatar von stöckchen
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    Das sind für mich dann aber nicht prüfungsbedingte Existenzängste sondern solche, die mit befristeten Jobs einhergehen. Die kenne ich natürlich schon, auch selbst erfahren.
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  10. Get a life! Avatar von Schnelmi
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    ich weiß nicht, ob ich das so zusammenziehen würde. der unterschied ist ja, dass du in der zeit der arbeitslosigkeit keine zeit hast, einen neuen job zu suchen, sondern eben zu ende promovierst (und die letzten monate sind sehr arbeitszeitintensiv und können schon ganz schön nagen). das ist schon was anderes, als wenn man ohne diesen zusätzlichen druck arbeitslos wird (stressig ist die jobsuche natürlich schon trotzdem). natürlich ist man nicht gänzlich raus, wenn man den doktor in der zeit nicht schafft (das ist selbstverständlich ein unterschied), aber es gibt doch jobs, für die der doktor unabdingbar ist und die dann rausfallen, wenn man es in der zeit doch nicht packt. ich kenne durchaus den einen oder anderen abbrecher und das kann psychisch sehr belastend sein. insofern habe ich da durchaus sehr viel verständnis (und denk nicht nur "selbst schuld"). das ist natürlich ne andere form von stress und selbstverständlich nicht 1:1 vergleichbar, aber etwas empathie habe ich da schon.

    gmitsch gmatsch gmotsch

  11. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    Zitat Zitat von Johnny Fan Beitrag anzeigen
    Eine akkurate Beschreibung meines Studiums.

    So und jetzt klärt mich mal auf, was macht ein Staatsexamen so furchtbar? Die schiere Masse an Stoff?
    In meinen Lehramtsfächern: die unschaffbare Masse an Stoff und das Detailniveau, das am Ende erwartet wird. Es ist völlig unmöglich, das alles zu lernen, dh du lernst auf Lücke (das bedeutet immer noch, dass du von morgens bis abends lernst, "alles" ist wirklich komplett utopisch) und hoffst, dass das drankommt. Dh, während du dich zu Tode lernst, weißt du gleichzeitig, dass es völlig für die Katz sein kann.

    Ach ja, und ich hatte 16 Abschlussprüfungen

  12. V.I.P. Avatar von ladyinrosa
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    Geht so. Also bei Freunden etc ist mir das egal, da respektiere ich das, biete Auszeiten an und die Person soll sich dann bei bedarf melden.
    Was ich nicht so ohne weiteres mehr akzeptieren würde, wäre ein Partner den ich dann 56 Wochen nicht zu Gesicht bekomme, weil er nur noch lernt. Da gab es hier einige Threads in der Vergangenheit zu und das fand ich immer komisch, weil mal abends was kochen und dann einschlafen zusammen ist doch immer drin.
    Ach und bevor jetzt jemand sagt: du kennst das nicht, hast wohl nicht studiert. Doch habe ich.
    Wer immer in den Himmel schaut,
    wird nie etwas auf der Erde entdecken.


    "Wenn du dich auf die Waage stellst kommt eine Handynummer heraus!"

  13. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    Also, bei mir waren Abende mit dem Partner schon noch drin, aber Treffen mit Freunden tatsächlich kaum noch.

  14. Foreninventar Avatar von Ally Mc Beal
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    Also keine Verabredungen so war es bei mir nicht, das hätte ich auch nicht durchgehalten über die lange Zeit
    «Le monde est irréel, sauf quand il est chiant.»

  15. Ureinwohnerin Avatar von Chisa
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    ich bin da auch grundsätzlich sehr empathisch und sehe den betroffenen ziemlich viel nach. ich hatte ja auch die freude, durch den jura staatsexamensparcours zu gehen und kann von daher wirklich nachvollziehen, was für krasse auswirkungen eine prüfungsphase haben kann. und mir ist klar, dass unterschiedliche menschen unterschiedlich gut mit solchen situationen umgehen können und das nicht in allen fällen gut zu beeinflussen ist.

    wobei es eine einschränkung gibt: wenig verständnis habe ich für aktionen, die einfach nur arschig sind und für die es noch nicht mal eine entschuldigung gibt. dass im prüfungsstress mal was daneben gehen kann, ist klar. aber das ist kein freifahrtschein.
    love is a litany, a magical mystery

  16. Ureinwohnerin Avatar von Chisa
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    ich fand (bei jura) die kombination aus der unschaffbaren menge an stoff, dem druck,dem wissen, dass auch eine gehörige portion glück dazu gehört und der extrem langen vorbereitungs- und examenszeit wesentlich.

    die vorbereitungszeit für das erste staatsexamen beträgt bei jura mindestens ein jahr, nicht wenige machen eineinhalb jahre, bis sie ins examen gehen. in dieser zeit habe ich jede woche mindestens 40 stunden konzentriert gearbeitet. ein richtiges wochenende, d.h. ohne samstags um neun im hörsaal zu sitzen um eine fünfstündige übungsklausur zu schreiben und nach dem mittagessen noch bis fünf in der bibliothek weiter zu lernen, gab es äußerst selten. die klausurenphase (2 wochen) fand ich persönlich nicht ganz so schlimm, aber die sich daran anschließende hausarbeit (6 wochen, durchschnittliche seitenzahl ohne literaturverzeichnis etc.: um die 80) und insgesamt bis zum abschluss (mündliche prüfung, zählte bei uns 40%) ein halbes jahr im examen gewesen zu sein, fand ich allerdings extrem anstrengend.

    als ich examen gemacht habe, war die durchfallquote in meinem land bei 25%, die prädikatsquote hat nicht mal die 20% erreicht. und es ist nicht nur so, dass es ein alles oder nichts spiel ist (das ist es ja letztlich bei alles studiengängen, wenn man am ende durchfällt oder die abschlussarbeit nicht fertig kriegt), sondern damals wirklich nur diese examensprüfungen am schluss in die note einflossen und nichts aus der studienzeit. und speziell bei jura ist es auch noch so, dass einem die examensnoten mit hoher wahrscheinlichkeit ein leben lang nachhängen. bei anderen bereichen habe ich es eher so erlebt, dass die abschlussnote relevant dafür ist, wie leicht man den ersten job danach bekommt, man sich dann aber durchaus durch gute performance im job vom vielleicht nicht so optimal bepunkteten abschluss emanzipieren kann. bzw. dass die jobs, die einem mit einem nicht so guten abschluss für immer verschlossen bleiben werden, keine so relevante größe sind. zumindest in den klassischen juristischen berufen wird aber auch bei positionen für die leute mit berufserfahrung vorgesehen sind nicht selten immer noch als erstes anhand der examensnoten ausgesiebt oder schon direkt bei der stellenanzeige geschrieben, dass man zumindest eines der beiden examina mit prädikat bestanden haben sollte. und es geht im grunde im referendariat schon los: mit einem guten ersten staatsexamen hast du viel höhere chancen, tolle praktische stationen machen zu können, die sich nachher gut im lebenslauf machen oder teilweise sogar faktische zugangsvoraussetzung für bestimmte jobs nach dem ref sind. das macht schon alles ziemlich großen druck, den man eben über insgesamt etwa zwei jahre hat.

    und das von sora beschriebene auf lücke setzen müssen, weil es völlig unmöglich ist, den gesamten im prüfungskatalog stehenden stoff in der erwarteten tiefe zu können bzw. zu erinnern, gibt es bei den juristen auch und macht die sache, angesichts der bedeutung der prüfungen, nicht gerade besser. es ist dadurch auch in nicht geringem maße glück, ob etwas dran kommt, das man einigermaßen kann oder nicht. und davon, dass es totales lotto ist, wie großzügig oder restriktiv die eigenen prüfer in sachen punktevergabe sind und es nichtmal so ist, dass es für die schriftlichen prüfungen eine musterlösung gibt, die zumindest insofern verbindlich ist, als dass dinge, die dieser lösung, und damit meist dem, wie es gelehrt wird, entsprechen nicht als falsch bewertet werden dürfen, möchte ich an dieser stelle gar nicht so richtig anfangen.

    und nein, ich möchte damit nicht sagen, dass die juristen es von allen am schwersten haben. ich weiß ja nicht, wie schwer es mir gefallen wäre, etwas zu studieren, wo ich jedes semester für abschlussnotenrelevante prüfungen hätte lernen müssen. und in die genauen modalitäten bei den lehrern und theologen habe ich nicht genug einblick. referendariat bzw. vikariat in pusemuckel, wo man nie hin wollte, machen zu müsssen und sich parallel noch auf zweite staatsexamen vorzubereiten, ist sicherlich auch in diesen bereichen kein spaß. aber juraexamenswahnsinn ist tatsächlich so krass, dass ich ich keinen einzigen juristen kenne, der das völlig unbeschadet überstanden hat.

    mit freunden getroffen habe ich mich in der zeit natürlich noch. das wäre, wie bei ally auch, wegen der länge der zeit auch gar nicht anders gegangen. ich brauchte das als ausgleich. wobei das gesamte privatleben natürlich im vergleich zu sonst trotzdem reduziert war.

    (bitte nicht zitieren)
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  17. Addict Avatar von blauer_Engel
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    Zum Glück studier ich nicht Jura
    Das hört sich echt heftig an. Ich bin jetzt in meinem 2. Studiengang mit Staatsexamina, aber zumindest beim ersten Studium waren sie nicht so krass.
    Mal sehen, was mich noch so erwartet.

  18. V.I.P. Avatar von luxuspanda
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    Also, bei mir waren Abende mit dem Partner schon noch drin, aber Treffen mit Freunden tatsächlich kaum noch.
    Ich hab das fast völlig runtergefahren. Ich hab einerseits hart prokrastiniert, andererseits konnte ich mir dann nicht erlauben, mal nen Abend abzuschalten

    Ich weiß auch nicht, woran das bei mir liegt, aber aktuell geht es mir so, was Bewerbungen angeht, und auch manchmal bei praktischen Aufgaben, es ist also nicht nur prüfungsbedingt.
    "Ich verlange nicht nach einem Leben ohne Schwierigkeiten,
    aber ich will auf seiner Höhe sein können, wenn es schwierig wird." (Camus)


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  19. Member Avatar von SisterOfNight
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    Zitat Zitat von Chisa Beitrag anzeigen
    ich fand (bei jura) ...
    Wo ich das so lese und nochmal daran erinnert werde, wie diszipliniert man für dieses Studium sein muss, kommt einfach nur wieder die Frage auf, wie zur Hölle manche meiner ehemaligen Chefs (bin gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte) dieses Studium schaffen konnten

    Aber gut, das ist so ein Gedanke, den man für viele Berufe haben kann.
    Geändert von SisterOfNight (16.07.2019 um 05:17 Uhr)

  20. V.I.P. Avatar von viole(n)t eyes
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    AW: Wie empathisch seid ihr bei Prüfungsstress?

    Ich habe großes Verständnis für Prüfungsstress. Mein Studium war ein Albtraum, ich hatte mehrfach Letztantritte und hätte bei Nichtbestehen einfach ohne irgendwas da gestanden, ohne Existenzgrundlage.

    Dass ich mich da nicht suizidiert habe, liegt ausschließlich daran, dass ich mich nicht getraut habe.

    Ich verstehe jeden, den die Situation an den Rand des Wahnsinns treibt und mein Studium war eigentlich objektiv weniger grauenvoll als Jura.

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