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  1. Urgestein Avatar von durga
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    Obwohl hier angeblich viele Fahrräder geklaut werden, ist mir in 15 Jahren nur eins geklaut worden, nachts am Bahnhof natürlich, das Schloss war nicht gut genug. Eins (auch schon gebraucht gekauft), war verschlissen. Aktuell hab ich zwei solide 28er Damenräder, eins hat bei Ebaykleinanzeigen 120 Euro oder so gekostet, eins 80, da musste ich aber noch einen Nabendynamo einbauen lassen. Letzteres steht in der Arbeitsstadt am Bahnhof und wurde dankenswerterweise noch nicht geklaut, damit fahr ich nur 15 km/Woche, mit meinem "Haupt"fahrrad in meiner Wohnstadt komm ich wahrscheinlich im Schnitt auf 25 bis 30 km/Woche, aber bei jedem Wetter und jeder Temperatur, Alternative gibt es nicht, ich sag ja auch nicht, es sind -15 Grad (gut, kommt dank Klimakatastrophe auch kaum noch vor), ich kann nicht gehen. Selbst bei Schnee wird früher oder später so geräumt, dass ich mit dem Rad wieder schneller bin als zu Fuß.

    Für das Arbeitsrad hatte ich nach der Aufrüstung am Anfang keine Kosten mehr, über ein Jahr jetzt, für das andere komm ich vielleicht auf 50 Euro/Jahr.
    Die Hosen waren früher auch das größte Problem, jetzt trag ich seit Jahren fast nur noch Röcke, zum Glück kann man mit allen bis auf einen gut radfahren, die verschleißen nicht so doll dabei. Gibt hier zum Glück keine Steigungen, daher ist schwitzen nur ein Problem, wenn es heiß ist, was hier auch nicht so ausgeprägt wie im Rest des Landes ist, ich muss zum Glück zur Arbeit hin nicht schnell fahren. Zurück manchmal, um den Zug zu kriegen, aber verschwitzt nach Hause zu kommen ist ja nicht so problematisch.

  2. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    Zitat Zitat von fitzgerald Beitrag anzeigen
    Langsamer fahren.
    Und der ultimative Tipp, den du sicher nicht hören willst: Mit dem Rauchen aufhören.
    Wie wirkt sich das denn aus? Also ich bin ja nicht aus der Puste oder so. Ich kann mir nicht so richtig vorstellen, inwiefern sich meine Leistung steigert, wenn ich nicht rauche (ich weiß auch nicht, was du über meinen Rauchkonsum weißt. Ich bin kein "richtiger Raucher", ne?).
    Und wie gesagt, ich jogge ja auch 5km ohne Probleme.

    Ich hab das Fahrrad abgeholt und bin zurückgefahren und bin auch wieder fix und fertig. :')
    Ich habe das mal getrackt, das waren 5,5km. Bin durchschnittlich 12,5km/h gefahren (war für mich sehr gemütlich eigentlich) und habe somit 26min gebraucht. Ich glaube, körperlich fand ich es weniger anstrengend als psychisch, ehrlich gesagt (also Angst vor den anderen Verkehrsteilnehmern, Aufregung über die anderen zum Teil telefonierenden Radfahrer, und halt seit über einem Jahr das erste Mal wieder auf einem (unbekannten) Rad gesessen).

    Die Fahrräder von Swapfiet sind ganz gut, wirken nicht so klapprig wie manche To-Go-Mieträder. Das Abholen war völlig unkompliziert. Die Schlösser sind mit einem einzigen Schlüssel zu bedienen und fest am Fahrrad verbaut, was ich auch ganz gut finde. Muss mich nur an den erhöhten Einstieg gewöhnen bzw. hinten rüber aufzusteigen.
    Geändert von phaenomenal (08.08.2019 um 13:57 Uhr)
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  3. Addict Avatar von blauer_Engel
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    Zitat Zitat von hiwi Beitrag anzeigen

    hast du täglich 60 km arbeitsweg, oder wie setzt sich das zusammen?
    .
    Geändert von blauer_Engel (08.08.2019 um 16:13 Uhr)

  4. Member Avatar von hiwi
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    [QUOTE=phaenomenal;1073128612]
    Ich glaube, körperlich fand ich es weniger anstrengend als psychisch, ehrlich gesagt (also Angst vor den anderen Verkehrsteilnehmern, Aufregung über die anderen zum Teil telefonierenden Radfahrer, und halt seit über einem Jahr das erste Mal wieder auf einem (unbekannten) Rad gesessen).
    /QUOTE]

    Da hilft es mir, einen Helm zu tragen. Dadurch fühle ich mich echt sicherer und mittlerweile fühle ich mich ohne nackig und habe dann ein mulmiges Gefühl.
    Grade in Berlin find ich den Verkehr auch mittlerweile echt irre. Da sollten eigentlich auch diese ganzen Radverleihe immer einen Helm zu jedem Leihrad stellen, alles andere ist echt fahrlässig.

  5. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    hiwi, Helm ist bestellt. Ich bezweifle aber sehr stark, dass ich mich dadurch sicherer fühle.
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  6. Member
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    Zum Fahrradfahren in Berlin: Ich finde es macht wahnsinnig viel aus wo man fährt, auch wenn die Strecke dann eventuell ein bisschen länger ist. Also sowas wie wo sind Ampeln, wie viele andere Menschen sind unterwegs, wie ist der Radweg/die Straße etc. Gerade die Kombination aus immer wieder anhalten und losfahren, dann relativ schnell fahren und noch ständig aufpassen, nicht überfahren zu werden finde ich manchmal echt anstrengend. Es gibt auch super karten mit vielen Infos zu Alternativrouten, da kannst du ja nochmal schauen ob es bessere Strecken gibt. (hab leider vergessen wie genau sie heißen)

  7. Member Avatar von hiwi
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    hiwi, Helm ist bestellt. Ich bezweifle aber sehr stark, dass ich mich dadurch sicherer fühle.
    Top! Dann fühlst du dich vielleicht nicht sicherer, aber du bist es..

  8. Foreninventar Avatar von Ally Mc Beal
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    Zitat Zitat von hiwi Beitrag anzeigen
    Top! Dann fühlst du dich vielleicht nicht sicherer, aber du bist es..
    Ich bin einmal aus Versehen ohne los gefahren und das fühlte sich an, wie ohne Gurt Auto fahren. Ich fühle mich definitiv sicherer
    «Le monde est irréel, sauf quand il est chiant.»

  9. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    Ich habe halt einfach so Ängste, dass der Busfahrer einfach über mich drüber fährt. Da hilft ja der Helm nicht.
    Früher bin ich recht viel gefahren, da hatte ich nur einmal einen Unfall, der durch einen anderen Fahrradfahrer verursacht wurde. Vor so einer Situation habe ich auch Angst.
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  10. Member Avatar von hiwi
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    Kann ich voll verstehen, geht mir ähnlich. Ich hatte früher auch keine Angst im Straßenverkehr, bin gefahren wie ne besengte Sau, aber mittlerweile..

    Und wenns sein soll, ist es eh vorbei. Aber ich hab echt Zero Lust auf ne krasse Kopfverletzung mit Koma, evtl. nie wieder richtig leben können, Pflegebedürftigkeit auf ewig, usw..

  11. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    Wenn ich so wahnsinnig Schiss hätte, dann würde ich es sein lassen. Gerade wenn man sich auch gut anderweitig fortbewegen kann und durchs nicht Fahrrad fahren super eingeschränkt ist und man seine Bewegung auch anderweitig hinbekommt.
    Wer lebt stört.

  12. Urgestein
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    Ich habs hier im Forum schon mal gesagt, aber bitte darauf achten, dass der Helm dann auch wirklich fest sitzt. In letzter Zeit habe ich sogar paarmal Radfahrer mit Integralhelm (also mit Kinnbügel) im Straßenverkehr gesehen. Leider ist es immer wieder ein Problem, dass jemand seinen Helm entweder gar nicht zugemacht hat oder so locker, dass er beim Unfall durch Verrutschen die Schläfe oder die Stirn freigibt und man am Ende doch ohne Schutz aufprallt.

  13. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    Ich glaube, das ist für mich auch einfach Gewöhnungssache. Und ich mag es jetzt eben mal eine Weile ausprobieren und dann mal sehen... Und es wäre schon gut, wenn ich mich noch mehr bewegen würde. Mir geht es halt vor allem auch einfach um so Strecken von 3-5km, wo es mir meist zu lange dauert, zu laufen und man mit den Öffentlichen nicht so gut hinkommt. All diese Strecken gehen entweder nur über Fahrradwege / leere Fußwege oder Parks. Da fühle ich mich sicher. Aber eben bis zur Uni ist es was anderes.
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  14. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    Dann wünsch ich dir, dass du auch auf den Geschmack kommst! Mir hilft es sehr umsichtig zu fahren, für mein Sicherheitsgefühl, ich lass die Raser vorbeiziehen und halte lieber zwei mal mehr an. (Und in so gut wie allen anderen Dingen bin ich ein echter Angsthase.)
    Wer lebt stört.

  15. Member Avatar von hiwi
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    Genau, und das was bwlstudent sagt. Ich würde an deiner Stelle lieber in ein radgeschäft gehen und mich beraten lassen bzgl. Helm. So online sitzt er dann vllt nicht richtig..

  16. Enthusiast
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    Ich fahr auch sehr defensiv in der Stadt. Zwar schneller als 12,5 km/h aber im Durchschnitt unter 20 km/h.

    Man muss halt einfach oft bremsen. Vor einen (oder in den toten Winkel eines) abbiegenden Bus / LKW bringen mich keine 10 Pferde. Gerangel und Wettrennen mit Menschen, die eigentlich langsamer fahren als ich, sich aber an jeder Ampel genau vor mich quetschen, geb ich mir nicht. Und Raser lass ich auch vorbei.

    Ich denke Du gewöhnst Dich bald wieder an diese Art Stress.

    Als ich wieder angefangen habe Auto zu fahren (sogar mit ein paar Fahrschulstunden), war ich nach 30 min Stadtverkehr zur Stoßzeit auch fertig. Jetzt ist wie beim Radfahren wieder vieles Automatismus und unterschwellige Aufmerksamkeit.

  17. V.I.P. Avatar von GuteMiene
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    Zitat Zitat von Pinkmelon Beitrag anzeigen
    ...Menschen, die eigentlich langsamer fahren als ich, sich aber an jeder Ampel genau vor mich quetschen.....
    Der Hass
    The true north

    Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
    mit der ich euch gegenüberstehe.

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  18. Enthusiast
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    Ja... viel schlimmer als die Raser!

  19. Junior Member
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    Zitat Zitat von Ally Mc Beal Beitrag anzeigen
    Ich bin einmal aus Versehen ohne los gefahren und das fühlte sich an, wie ohne Gurt Auto fahren. Ich fühle mich definitiv sicherer
    Ja, so ist es bei mir auch.

    Zitat Zitat von GuteMiene Beitrag anzeigen
    Der Hass
    Absolut! Ich verstehe es einfach nicht, warum man das macht?!?!

  20. V.I.P. Avatar von GuteMiene
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    AW: Fahrrad im Alltag fahren - mal wieder

    Am Schlimmsten finde ich die die von hinten angezuckelt kommen und es dann genauso timen, dass sie in dem Moment in dem die Ampel grün wird ab einem vorbeischnecken
    The true north

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