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  1. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Standesdünkel

    Es ist schon wie fitzgerald sagt, natürlich bleibt man in seiner jeweiligen Blase unter sich. Ob das Geld oder nun was anderes ist.
    Schon alleine weil man sich in einem anderen Umfeld bewegt.

    Aber von heiratsfähigen Material zu sprechen ist schon.... ich glaube ich hätte ihr einfach ins Gesicht gelacht.
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  2. Ureinwohnerin Avatar von clubby
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    AW: Standesdünkel

    toastbrot
    sowas finde ich ehrlich und echt.
    aber dieses aufgesetzte gehabe und doch nicht dazu gehören, aber es krampfhaft wollen und von den oberen somit nur geduldet zu sein, ist doch mmn nur peinlich. ich muss bei den beiden immer wieder den kopf schütteln, wenn ich seh, wie sie zu hause sind und dann zum treffen fort gehen, das große auto der eltern leihen und bloß nichts preis gegeben werden darf bzw. die sind im stande und würden auch ihre eltern ignorieren, wenn sie zufällig mit ihere oberschicht auf die eltern treffen würden.
    ok. sorry. genug negatives beispiel. bin schon ruhig.

  3. Member Avatar von archenstone
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    AW: Standesdünkel

    Zitat Zitat von fitzgerald Beitrag anzeigen
    Ich denke aber, dass jede hier mindestens ein Feature bei einem potentiellen Partner nennen könnte, das die eigenen Eltern zur (stillen) Verzweiflung treiben würde.
    Fun Fact: Mein Vater hat vor ziemlich genau zehn Jahren mal gesagt, er möchte keinen Schwiegersohn, der Kevin heißt. Aber ich glaube, inzwischen haben meine Eltern andere Prioritäten. Ich weiß nicht, ob es da irgendwas gibt, was nicht
    a) für mich selbst ein No-Go oder
    b) hochgradig unwahrscheinlich wäre.

    Dafür produziert mein Kopf gerade das Szenario, wie ich meinen Ökospießer-Akademiker-Wessi-Eltern meinen neuen Freund Kevin und ebendieser seinen Arbeitslos-seit-der-Wende-Eltern mich ankündigt. Ich könnte mir vorstellen, dass die Akzeptanz da in die andere Richtung schwieriger ist. Aber das hat weniger mit "sozialer Schicht" und ungefähr nichts mit "Oberschicht" zu tun, sondern mehr mit Lebensrealität und Zeitgeschichte.
    wtf momente

    Bei mir gibt es heute...
    Politische Bildung


    Jungfrau, Dauersingle (25) männlich sucht
    Tragetuch / Tragehilfe


    Flughafen BER: Wird er mal...
    Schwanger 11/2015


  4. Member Avatar von Anin
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    AW: Standesdünkel

    Das genannte Beispiel finde ich auch sehr unsympathisch; vor allem, wenn man denkt, man sei befreundet, aber in den Augen des anderen nur ein/e "Freund/in 2. Klasse" ist.

    Allerdings muss ich durchaus zustimmen, dass ich mich auch selbst in meiner Blase bewege mit Freunden, die einen sehr ähnlichen sozioökonomischen Background haben. Habe z.B. keine Freunde mit Hauptschulabschluss, Handwerker etc. Jedoch nicht, weil ich das total unter meiner Würde finde, aber ich mache auch nicht aktiv etwas "dagegen". Die meisten Freunde habe ich halt über Schule, Studium, Arbeit, Ausbildung, Hobbies oder gemeinsame Freunde etc. kennen gelernt. Prinzipiell finde ich es eigentlich ganz spannend, eher etwas andere Einblicke mitzubekommen.

  5. Urgestein Avatar von durga
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    AW: Standesdünkel

    Da so einen klaren Unterschied zu machen (und auch noch auszusprechen, aber das ist nachrangig) finde ich auch sehr unsympathisch. Aufgrund von - auch noch unverdienten - Äußerlichkeiten Wertungen vorzunehmen, ist auch irgendwie kein sehr nobler Zug. Dass sie das unter Alkohol sagte, zeigt ja, dass sie das vermutlich auch weiß...

    Es macht mMn einen entscheidenden Unterschied, ob man sagt, das und das ist sehr ANDERS als was ich kenne und ein naher Kontakt ist vielleicht etwas anstrengender als mit Personen, die genauso aufgewachsen sind wie ich, weil man einfach etwas andere Codes benutzt, und auch ob man sagt, meins gefällt MIR für mich besser, oder ob man sagt, meins IST die Krönung oder zumindest umfassend besser als die und die andere Gruppe. Die Arbeit dieser anderen Gruppen für das Funktionieren der Gesellschaft wird aber sicher selbstverständlich hingenommen.

    Ich hab über Sportvereine (Handwerker, Pflegekräfte, Soldaten, Facharbeiter, Verwaltungskräfte) und v.a. bei der Arbeit (Pflege, Ergo-, Physiotherapeut_innen) einigen Kontakt zu Leuten ohne Abitur oder zumindest ohne Studium, die tw. schon zu Bubbles mit sehr anderen Normen (z.B. alle 20 bis maximal 25 Jahre neue Generation in der Familie, Eltern definitiv wenn irgend möglich erstmal selbst pflegen) gehören, aber wenn ich mir anguck, wen ich zum Geburtstag einlade, sind das mittlerweile zu 80% Ärzt_innen (was ich echt schräg finde, aber die Kontakthäufigkeit im Studium war da einfach doch sehr prägend) und zu 98% Akademiker_innen.
    Romantisch interessiere ich mich aber durchaus ab und an auch mal für nicht Studierte.

  6. Junior Member Avatar von liorit
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    AW: Standesdünkel

    ich find's einfach nur widerlich. natürlich verkehrt man, auch aus bequemlichkeit, meist in den eigenen kreisen, aber deshalb lehnt man es doch nicht kategorisch ab, jemanden in den "eigenen kreis" aufzunehmen, weil er standesgemäß (lol) unter einem steht.

    mittlerweile bin ich auch in der studenten bubble angekommen und zu 99% mit anderen studierenden befreundet und merke manchmal (!) den unterschied zwischen den leuten, die studieren und denen, die vielleicht nach der realschule """nur""" eine ausbildung gemacht haben mehr oder weniger stark. eine freundin von mir ist wohl das poster child für "bildungsferne schicht" und "finanziell schwache familien" und was es nicht für euphemistische ausdrücke gibt, um ihre familie zu bezeichnen. ich merke im gespräch, dass ich viele dinge erklären muss (was ein nc ist, warum ich in den semesterferien prüfungen habe, obwohl doch ferien sind, dass die uni nicht nur aus vorlesung und rumsitzen besteht, etc) und dass mich das anstrengt. aber das ist für mich kein grund, die freundschaft abzubrechen. wir haben andere berührungspunkte und haben uns auch vollkommen abseits von schule/beruf kennengelernt.
    "erst wollte ich als kind immer bäckerin werden. als sie mir dann gesagt haben, das ich da den kuchenteig nicht naschen darf, war der beruf dann doof."

  7. Newbie Avatar von Zitronenstrudel
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    AW: Standesdünkel

    Ich habe auch so eine Bekannte. Besser gesagt ist sie die Frau eines Freundes. Er hat studiert, sie ist Krankenschwester. Sie sagt auch immer, dass sein Beruf schon wichtig ist. Er arbeitet in der Pharmabranche und verdient ein Schweinegeld. Und sie ist die Madame, die allen präsentiert, was für ein tolles Leben das Ehepaar hat und wohin sie in Urlaub fliegen und wie oft. Sie reibt dann auch Leute gern unter die Nase, was sie sich leisten kann und versucht diese neidisch zu machen. Klappt halt nicht immer, weil nicht alles ich was aus Geld machen. Ich habe noch nie so eine unsympathische Frau kennengelernt und bin immer froh, wenn wir sie nur in Gruppen sehen. Sie tut als hätte sie was für ihren Wohlstand groß geleistet. Dabei ist es ihr Mann, der gut verdient. Er ist nicht so, aber nun gut, es gibt sie halt nur im Doppelpack. Ich finde sie so extrem unsympathisch... sie bildet sich so viel ein, dabei merkt sie gar nicht, wie lächerlich sie sich macht.
    Vielleicht auch ne Art Minderwertigkeitskomplex. Ich weiß es nicht. Am liebsten macht sie aber Leute neidisch, die ihr in der Ausbildung gleichgestellt sind. Vor Leuten, die auch studiert haben, hat sie ein bisschen mehr Respekt.

  8. Senior Member Avatar von Mellabelle
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    AW: Standesdünkel

    DeDonde,
    also ich finde den Teil mit deinen Kindern und dass du "heiratsunwürdig" wärst ehrlich gesagt richtig daneben bzw. am schlimmsten.

    Es geht doch schließlich um eine vermeintliche Freundin.

    Klar, man vergleicht sich mit anderen (was auch irgendwie normal ist), aber so was gesagt zu bekommen (von einer vermeintlich guten Freundin), würde bei mir tief sitzen und ich glaube, ich würde mich da innerlich wahrscheinlich von ihr distanzieren.

    Weil, ganz ehrlich, was hast du von so einer Freundin? Soll sie doch in ihrem "inneren Kreis" Leute nachts anrufen, wenn sie wirklich mal Probleme hat.
    Brünett.Grünäugig.Brilliant.

  9. Member
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    AW: Standesdünkel

    Abgesehen davon, dass ich das auch als Kränkung empfinden würde, wenn man mir als langjähriger Freundin zu verstehen geben würde, ich wäre irgendwie zweiter Klasse, schränkt sich die „Standesdünkelige“ in erster Linie in ihren eigenen Möglichkeiten ein, glücklich zu werden.

    Ersteres ist bäh und unfreundschaftlich, zweiteres echt ihr Problem. Dann sollen die „Standesdünkeligen“ halt unter sich bleiben.

  10. Regular Client Avatar von toastbrot
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    AW: Standesdünkel

    DeDonde, stellst du eure Freundschaft eigentlich in Frage?
    Ich frage mich gerade die ganze Zeit, wie ich mich in der Situation fühlen und was es für mich bedeuten würde.
    Ich habe dieses Huhn mit meiner Banane erschossen.

  11. Ureinwohnerin Avatar von clubby
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    AW: Standesdünkel

    darauf wollte ich auch noch zurück kommen.
    nur zweite klasse oder zweite wahl zu sein, hast du mit sicherheit nicht nötig.
    dann lieber, wenn es dir nicht allzu schwer fällt, rückzug und meiden, statt das gefühl zu haben, nur ihrem wohlwillen hin in ihrer gesellschaft sein zu dürfen.
    so kommt es nämlich rüber, als würde sie sich herab lassen, sich ergeben und ihre zeit mit dem höheren stand dir zuliebe zu opfern.

  12. Enthusiast Avatar von Slimma
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    AW: Standesdünkel

    Zitat Zitat von DeDonde Beitrag anzeigen
    Ich habe durch das Studium eine mittlerweile langjährige Freundin, die sich der Oberschicht zugehörig fühlt und sehr viel wert drauf legt dass sie selbst und ihr engster Kreis schön essen können, sich richtig anziehen (im Sinne von zu den Anlässen „passend“), man einfach sieht und spürt dass die Person von klein auf eine Erziehung und Bildung genossenen hat, die das Kind auf das Leben in dieser Oberschicht vorbereitet.

    Ich hab das immer als Vogel von ihr hingenommen. Sie hat auch viele Freundinnen und Freunde die nicht aus dieser Schicht kommen (mich eingeschlossen).letztens hat sie mir nun gesagt, dass sie zwar viele solcher Freundinnen/Freunde hat, sie so jemanden aber nie als festenFreund nach Hause mitnehmen könnte. Also befreundet sein ist ok, aber keine Aufnahme in den festen Kreis weil - das hat sie mir ins Gesicht gesagt- sie da eben einen Standesdünkel hat.

    Einige ihrer Familienmitglieder sind auch durch Heirat/Erbe reich, dadurch haben sie natürlich viele Möglichkeiten.

    Wie seht ihr das? Ich finde das so abstoßend dass es mir schwer fehlt, darüber zu stehen. Offensichtlich hilft all das Geld und Bildung nichts, wenn man so engstirnig ist. Oder ist das mein eigener Sozialneid?
    Standesdünkel?
    Oberschicht?

    Ich hätte nicht gedacht, dass es das in Deutschland heute noch gibt.
    In England - ja.
    Aber nicht in Deutschland.

  13. V.I.P. Avatar von lassie_singers
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    AW: Standesdünkel

    Zitat Zitat von Slimma Beitrag anzeigen
    Standesdünkel?
    Oberschicht?

    Ich hätte nicht gedacht, dass es das in Deutschland heute noch gibt.
    In England - ja.
    Aber nicht in Deutschland.
    häh? du glaubst es gibt keine oberschicht mehr?


  14. Fresher
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    AW: Standesdünkel

    Ich finde sie ist da zumindest ehrlich und spricht etwas aus, das bei vielen sicher ähnlich gegeben ist. Spontan fällt mir in meinem Freundes/Bekanntenkreis niemand ein, bei dem sich Herkunft, Elternhaus, Ausbildung etc gravierend unterscheiden würden. Da sind auch alle mehr oder weniger unter sich geblieben und ich glaube nicht, dass das nur Zufall ist, sondern potenzielle Partner, die nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen, bewusst und unbewusst gar nicht in Betracht gezogen wurden. Eine Familie, die das eigene Wertesystem und den Stand immer wieder betont, festigt das noch weiter und formt bestimmte Ansichten mit.
    Wie schon jemand schrieb, am meisten steht man sich da selbst im Weg mit so einer Einstellung.
    Zu formulieren, was man sich wünscht und welche Vorstellungen man bezüglich der Partnerwahl hat, finde ich grundsätzlich erst mal nicht schlimm, sondern oftmals eher naiv mangels Erfahrung. Man hat eine Vorstellung der eigenen Zukunft im Kopf und stellt dann im besten Fall fest, dass man auch mit einem Partner, der das nicht erfüllt glücklich werden kann. Die Frage wäre für mich: würde sie einen Mann richtig toll finden, wäre der nicht vorhandene Stand, den sie sich wünscht dann tatsächlich ein Ausschlusskriterium? Und noch viel mehr: fühle ich mich in der Freundschaft durch solche Aussagen herabgesetzt und als eine Art Freund/Freundin zweiter Klasse? Darauf würde ich sie dann, wenn mir an der Freundschaft etwas liegt, wohl noch mal ansprechen, denn wenn ich das Gefühl habe jemand muss sich in der Freundschaft zu mir herablassen, könnte ich mir da längerfristig auch keinen Kontakt vorstellen.

  15. Urgestein Avatar von durga
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    AW: Standesdünkel

    Zitat Zitat von lassie_singers Beitrag anzeigen
    häh? du glaubst es gibt keine oberschicht mehr?
    Oder keinen Dünkel?

  16. Junior Member
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    AW: Standesdünkel

    Zitat Zitat von archenstone Beitrag anzeigen
    Fun Fact: Mein Vater hat vor ziemlich genau zehn Jahren mal gesagt, er möchte keinen Schwiegersohn, der Kevin heißt. Aber ich glaube, inzwischen haben meine Eltern andere Prioritäten. Ich weiß nicht, ob es da irgendwas gibt, was nicht
    a) für mich selbst ein No-Go oder
    b) hochgradig unwahrscheinlich wäre.

    Dafür produziert mein Kopf gerade das Szenario, wie ich meinen Ökospießer-Akademiker-Wessi-Eltern meinen neuen Freund Kevin und ebendieser seinen Arbeitslos-seit-der-Wende-Eltern mich ankündigt. Ich könnte mir vorstellen, dass die Akzeptanz da in die andere Richtung schwieriger ist. Aber das hat weniger mit "sozialer Schicht" und ungefähr nichts mit "Oberschicht" zu tun, sondern mehr mit Lebensrealität und Zeitgeschichte.
    Der einzige Kevin den ich kenne hatte mit 25 fertig promoviert ¯\_(ツ)_/¯

  17. Junior Member
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    AW: Standesdünkel

    Und die Freundin klingt sehr albern und lächerlich. Das Bedürfnis, sich über andere zu stellen und sich für etwas besseres zu halten ist einfach unschön und macht das Leben langweilig.

  18. Urgestein Avatar von durga
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    AW: Standesdünkel

    Zitat Zitat von archenstone Beitrag anzeigen
    Dafür produziert mein Kopf gerade das Szenario, wie ich meinen Ökospießer-Akademiker-Wessi-Eltern meinen neuen Freund Kevin und ebendieser seinen Arbeitslos-seit-der-Wende-Eltern mich ankündigt. Ich könnte mir vorstellen, dass die Akzeptanz da in die andere Richtung schwieriger ist. Aber das hat weniger mit "sozialer Schicht" und ungefähr nichts mit "Oberschicht" zu tun, sondern mehr mit Lebensrealität und Zeitgeschichte.
    Das spielt natürlich eine Rolle. Es war unmissverständlich ein Kompliment, als eine Schwester zu mir sagte, WAS, Sie sind aus dem Westen??
    Aber auch unabhängig davon finde ich, sowas wie Berufs-/Schichtdünkel gibt es in allen Schichten in alle Richtungen in gewisser Weise. Menschen haben halt das Bedürfnis, sich abzugrenzen... Hab schon öfters gehört, dass Leute, die körperlich arbeiten, die, die am Schreibtisch sitzen, ähnlich abwerten wie umgekehrt, mit umgedrehten Vorzeichen halt.

  19. Enthusiast Avatar von Slimma
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    AW: Standesdünkel

    Zitat Zitat von durga Beitrag anzeigen
    Oder keinen Dünkel?
    Derzeit ist doch Dinkel verbreiteter als Dünkel.

  20. Ureinwohnerin Avatar von clubby
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    AW: Standesdünkel

    Zitat Zitat von Zitronenstrudel Beitrag anzeigen
    Ich habe auch so eine Bekannte. Besser gesagt ist sie die Frau eines Freundes. Er hat studiert, sie ist Krankenschwester. Sie sagt auch immer, dass sein Beruf schon wichtig ist. Er arbeitet in der Pharmabranche und verdient ein Schweinegeld. Und sie ist die Madame, die allen präsentiert, was für ein tolles Leben das Ehepaar hat und wohin sie in Urlaub fliegen und wie oft. Sie reibt dann auch Leute gern unter die Nase, was sie sich leisten kann und versucht diese neidisch zu machen. Klappt halt nicht immer, weil nicht alles ich was aus Geld machen. Ich habe noch nie so eine unsympathische Frau kennengelernt und bin immer froh, wenn wir sie nur in Gruppen sehen. Sie tut als hätte sie was für ihren Wohlstand groß geleistet. Dabei ist es ihr Mann, der gut verdient. Er ist nicht so, aber nun gut, es gibt sie halt nur im Doppelpack. Ich finde sie so extrem unsympathisch... sie bildet sich so viel ein, dabei merkt sie gar nicht, wie lächerlich sie sich macht.
    Vielleicht auch ne Art Minderwertigkeitskomplex. Ich weiß es nicht. Am liebsten macht sie aber Leute neidisch, die ihr in der Ausbildung gleichgestellt sind. Vor Leuten, die auch studiert haben, hat sie ein bisschen mehr Respekt.
    sowas finde ich ja am allerbesten.
    wenn der oder die partnerIn mehr darauf ficmxiert ist und es herausstellt, als die person, die es eigentlich ist und arroganz gegenüber allen zeigt.
    mir fallen da besonders die frauen der ärzte ein, die eigentlich geborene 'dorfkinder' sind, ohne ausbildung in der praxis arbeiten aber sich mit frau doktor anreden lassen.

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