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  1. Newbie
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von DebbieDowner Beitrag anzeigen
    Seit wann ist die Frage, warum man als 2 Personen mit Baby in einer Vierzimmerwohnung wohnen muss, eine Beleidigung?
    überrascht dich das? seit wann lassen sich menschen denn gerne von außenstehenden oder sogar von einer zentral organisierten instanz irgendetwas vorschreiben? bei mobilität, reisen, energie und abfall sind wir schon länger soweit, zumindest mal über das thema zu diskutieren, aber beim wohnen und insbesondere beim nachwuchs ist es noch absolut tabu, eine solche frage zu stellen.

    btw: zweizimmerwohnungen in berlin kosten in alles andere als bester lage bei halbwegs adäquater ausstattung mindestens 150k, eher 200k oder mehr. eine kurze onlinerecherche ergibt für wohnungen in münchen schwabing (zwischen 81- und 120 m²) und einem preis von unter 500k exakt nullkommanull ergebnisse. diese tatsachen kann man ruhig zur kenntnis nehmen.

    ich gehe unabhängig von der frage nach den reichtumsverhältnissen in der familie der te mal davon aus, dass ihre mieterfamilie zumindest nicht am hungertuch nagt und es dementsprechend absolut zumutbar scheint, denen die wohnung zwecks eigengebrauch zu kündigen, zumal es ja zig monate vorlaufzeit geben wird.

  2. Junior Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu dir haben sich die User hier, aus meiner Sicht, fast schon zu ausführlich mit dem Inhalt deiner Posts beschäftigt.

    Wieso sollte die TE eine Mietwohnung belegen, die ja jemand haben könnte der kein Eigentum hat, wenn sie doch Eigentum besitzt? Nur weil man Eigentum besitzt, muss man doch nicht drin wohnen? Vierzimmerwohnungen sind ja in jeder Stadt ziemlich knapp.

    Wieviel Quadratmeter und Zimmeranzahl wären für drei Personen (so ein Baby wächst ja nun mal auch) denn angemessen?
    Weißt du wieviel Quadratmeter die entsprechende Wohnung hat? Wenn wir davon ausgehen, dass es eine durchschnittlich große Vierzimmerwohnung ist, werden es wahrscheinlich zwischen 100 und 120qm sein. Das Haus scheint ja recht alt zu sein, wenn schon die Urgroßeltern der TE dort gewohnt haben, und ich kenne eigentlich keine Häuser mit Wohnungen aus der Bauzeit in München, die so geschnitten sind, dass die Zimmer alle klein sind, eher im Gegenteil. Bei drei Personen finde ich drei Zimmer ausreichend, als ich noch in der Schule war, haben die meisten Familien (alleinerziehend, mit zwei Kindern) auf zwei bis drei Zimmern gewohnt.

    Wenn der Sohn der aktuellen Mieter erwachsen wird und auszieht, hätten dann die aktuellen Mieter die Wohnung auch verlassen müssen? Ich kenne tatsächlich nicht wenig Fälle, in denen die Eltern nachdem die Kinder ausgezogen sind, selber in eine kleinere Wohnung gezogen sind weil sie den Platz nicht mehr benötigt haben. Andere haben die Zimmer untervermietet. Finde ich jetzt nicht so abwegig.

    Wir sind alle unfassbar priviligiert und an globalem Standard gemessen unglaublich reich.

    Und nun? Welchen Mehrwert hat diese Aussage für dich?
    ...
    Geändert von DebbieDowner (17.09.2019 um 07:57 Uhr)

  3. Junior Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Du willst dich einfach aufregen, oder?

    Ein Verhalten, das dir ja komplett fern ist, ne? Ich verstehe wirklich nicht, warum ausgerechnet du bei diesem Thema hier ganz vorne mit dabei bist.

  4. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Wenn die TE eine andere Wohnung anmietet bzw. das ja nun bereits tut, belegt sie doch anderen Wohnraum.
    Mir erschließt sich deine Logik nicht.

    Also wäre nach deiner Annahme auch okay die 82jährige die alleine in einer Wohnung lebt, herauszukomplementieren.

    Anfang des Threads wurde ja noch mit der Unzumutbarkeit von Umzügen argumentiert, wird das in der Umverteilung von Wohnraum auch berücksichtig?


    Und magst du nun noch beantwortet inwieweit es dich weiterbringt wenn jemand zugibt reich zu sein. Bisher hast du darauf noch nicht reagiert, nur auf die Aussagen nicht reich zu sein. Ich fände interessant welchen Unterschied das in der Diskussion macht.
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  5. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von DebbieDowner Beitrag anzeigen
    Ein Verhalten, das dir ja komplett fern ist, ne? Ich verstehe wirklich nicht, warum ausgerechnet du bei diesem Thema hier ganz vorne mit dabei bist.
    Wieso sollte ausgerechnet ich NICHT bei diesem Thema vorne mit dabei sind?
    Oder darf ich nur Leute als Nazis beschimpfen?
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  6. Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Das München nun so extrem teuer ist, war vor 60 Jahren oder mehr noch gar nicht abzusehen.
    Damit jemand etwas erben kann, muss jemand davor gut gewirtschaftet und/oder Glück gehabt haben.
    Du kannst mit viel Geld trotzdem ein scheiß Leben haben und mit wenig Geld trotzdem was werden.
    Die TE hat nunmal Glück, ein Eigentum in guter Lage zu haben. Da wird aber je nach Zustand auch einiges zu renovieren sein. Zum Rest wurde schon genügend geschrieben.

  7. V.I.P. Avatar von hui
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Ist für dich Grundstück automatisch Baugrundstück?
    Wir wohnen nicht in erster Linie, um zu repräsentieren, sondern um uns wohlzufühlen.


  8. Junior Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Wenn die TE eine andere Wohnung anmietet bzw. das ja nun bereits tut, belegt sie doch anderen Wohnraum.
    Mir erschließt sich deine Logik nicht.

    Also wäre nach deiner Annahme auch okay die 82jährige die alleine in einer Wohnung lebt, herauszukomplementieren.

    Anfang des Threads wurde ja noch mit der Unzumutbarkeit von Umzügen argumentiert, wird das in der Umverteilung von Wohnraum auch berücksichtig?


    Und magst du nun noch beantwortet inwieweit es dich weiterbringt wenn jemand zugibt reich zu sein. Bisher hast du darauf noch nicht reagiert, nur auf die Aussagen nicht reich zu sein. Ich fände interessant welchen Unterschied das in der Diskussion macht.
    Welchen Unterschied es macht? Es ist ehrlich. Und schaut den eigenen Realitäten ins Gesicht? Ich diskutiere nicht gern mit Leuten, die einen blinden Fleck für ihre eigenen Verhältnisse haben.

    Wie gesagt, Vierzimmerwohnungen sind in der Regel knapper als Zwei bis Dreizimmerwohnungen, deswegen macht es schon einen Unterschied, eine Vierzimmerwohnung auf dem Markt zu lassen. Bei einer vierköpfigen Familie mit großen Kindern sehe ich den Bedarf für vier Zimmer eher als bei einer 2,5-köpfigen Familie. Das war eigentlich alles, was ich damit ausdrücken wollte. Dass die Mieterfamilie auch nicht gerade unterpriviligiert ist, halte ich für wahrscheinlich. Es ging in meiner Frage auch einfach darum, zu hinterfragen, wer viel Wohnraum benötigt unter extrem verknappten Bedingungen wie in München.

  9. Enthusiast
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Also ehrlich gesagt, war doch Anfangs von München und direktem Umland die Rede. Und nicht Hof oder sonstwo...

    Und da finde ich DDs Schätzung nicht völlig daneben.

    Ein paar Beispiele (bitte nicht zitieren, ich nehm die Details dann wieder raus)

    - Ein Freund [Details rausgenommen] sanierungsbedürftige 3 Z Etagen-Wohnung 75qm [Details rausgenommen] 500K + 100K Renovierung.
    - Ein anderer vor ca. 10 Jahren 2 Z, 50qm Etagen-Wohnung, damals 200K. Hatte inzwischen auch einiges an Wertsteigerung.
    [Details rausgenommen]

    Natürlich ist das meiste fremdfinanziert durch die Bank. Und von den Eltern mitgetragen über vorzeitiges Erbe / Schenkungen.

    Und ja, ich finde die vormals genannten (und auch uns selbst, auch wenn wir nur mieten) alle privilegiert.

    Nachtrag: Kokosmango hatte kurz davor geschrieben
    eine kurze onlinerecherche ergibt für wohnungen in münchen schwabing (zwischen 81- und 120 m²) und einem preis von unter 500k exakt nullkommanull ergebnisse. diese tatsachen kann man ruhig zur kenntnis nehmen.
    Die Einzelbeispiele erübrigen sich also.
    Geändert von Pinkmelon (17.09.2019 um 08:24 Uhr)

  10. Alter Hase Avatar von *Flower*Power*
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    „Früher“ war eine 3-Zimmer Wohnung aber auch günstiger als die 4-Zimmer Wohnung.

    Wenn man heute nach ein paar Jahren umzieht, zahlt man idR mehr Geld für weniger Wohnräumen/Zimmer. Deswegen werden Eltern, deren Kinder ausgezogen sind, heutzutage eher dort wohnen bleiben, weil sich ein Umzug nicht lohnt.

    Abgesehen davon sagt die Zimmerzahl doch null über die Wohnungsgröße und den Schnitt aus. Wir haben 3 Zimmer auf 115qm, Platz für Gäste haben wir trotzdem nicht (außer auf der Couch im Wohnzimmer, welches Durchgangszimmer zum Kinderzimmer ist), gearbeitet wird am Küchentisch. Ich würde sehr viel für ein Arbeits-/Gästezimmer geben, aber das gibt der Altbauschnitt nicht her.

    Funfact: wir vermieten unsere ETW, kriegen aber mit den Einnahmen nicht die Ausgaben gedeckt ob der hoch angesetzten Raten (plus Hausgeld, private Rücklagen und so, ist ja nicht so, als hätte man als Vermieter keine Kosten). Für die angemietete Wohnung zahlen wir auch nochmal ziemlich drauf, da teurere Stadt. Im Falle der TE wird es wohl ähnlich sein, dass ihre Mieteinnahmen nicht reichen werden, um eine Wohnung, die von Größe/Lage/Schnitt/Kosten passend ist, anzumieten ohne draufzuzahlen. Sie macht also selber Verlust nur um „sozial“ zu sein, das kann doch nicht sein.

    Wir hatten vor unserem Umzug schon übergelegt, möbliert auf Zeit zu vermieten, da dann nur eine beidseitige Kündigungsfrist von 1 Monat gilt. Haben dann aber ein DINK Pärchen genommen, weil die kompatibel zu den Nachbarn schienen. Nach dem Thread halte ich die möblierte Option aber für immer attraktiver. Dann müssen wir uns keine Sorgen machen die Mieter rauszukriegen, falls unser Kind sich in 15!Jahren entscheiden sollte, in der Stadt Studium/Ausbildung zu absolvieren und in die Wohnung zu ziehen (und dann keinen das günstige Wohnheimzimmer wegnimmt).

  11. Junior Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von hui Beitrag anzeigen
    Ist für dich Grundstück automatisch Baugrundstück?

    Nein? Aber selbst wenn die Grundstücke "nur" Ackerflächen sind, würden die zwei Häuser allein (die ja auch auf Grundstücken stehen, die wahrscheinlich ein bisschen größer sind als die Häuser selbt) mit großer Wahrscheinlichkeit mind. 500k erbringen. Wirklich, bitte beantworte mir diese Frage, warum ist dir das so wichtig klarzustellen, dass man durch ein Erbe von *zwei* Häusern in Süddeutschland plus Grundstücke nicht reich wird? Von all den Battles, die man kämpfen kann, ist dein Battle die Ehre von doch nicht so reichen Reichen mit zwei Grundstücken in Süddeutschland zu retten? Wtf.

  12. Junior Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von isilotta Beitrag anzeigen
    Das München nun so extrem teuer ist, war vor 60 Jahren oder mehr noch gar nicht abzusehen.
    Damit jemand etwas erben kann, muss jemand davor gut gewirtschaftet und/oder Glück gehabt haben.
    Du kannst mit viel Geld trotzdem ein scheiß Leben haben und mit wenig Geld trotzdem was werden.
    Die TE hat nunmal Glück, ein Eigentum in guter Lage zu haben. Da wird aber je nach Zustand auch einiges zu renovieren sein. Zum Rest wurde schon genügend geschrieben.
    Da widerspricht dir die Statistik. Wie sehr man etwas werden kann, ist schon stark abhängig, von den Verhältnissen, in die man hineingeboren wurde.

    Und natürlich war München vor 60 Jahren noch nicht so teuer wie es heute ist, es war aber auch noch nie wirklich günstig in der direktern Innenstadt einer Großstadt zu bauen, arm waren die Urgroßeltern der TE also mit Sicherheit nicht. Und bei einer Wohnung, die wahrscheinlich mindestens 800k wert ist, wird man die 50k Renovierungskosten schon verkraften können. Ich sag doch, Armrechnerei ist das hier.

  13. Alter Hase Avatar von *Flower*Power*
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von DebbieDowner Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, Vierzimmerwohnungen sind in der Regel knapper als Zwei bis Dreizimmerwohnungen, deswegen macht es schon einen Unterschied, eine Vierzimmerwohnung auf dem Markt zu lassen. Bei einer vierköpfigen Familie mit großen Kindern sehe ich den Bedarf für vier Zimmer eher als bei einer 2,5-köpfigen Familie. Das war eigentlich alles, was ich damit ausdrücken wollte. Dass die Mieterfamilie auch nicht gerade unterpriviligiert ist, halte ich für wahrscheinlich. Es ging in meiner Frage auch einfach darum, zu hinterfragen, wer viel Wohnraum benötigt unter extrem verknappten Bedingungen wie in München.
    Die 2,5 Personen (WTF für das 0,5) sind aber schnell 3 Personen und kurze Zeit später auch gerne 4-5. Sollen sie dann jedes Mal umziehen (was ja nicht geht weil, wie du immer wieder erahnst, kaum 4-5 Zimmer Wohnungen auf dem Markt sind) und hingehen, dass die Kinder durch den Umfeldwechsel traumatisiert werden? Das ist doch ziemlich kurzsichtig gedacht.

  14. Alter Hase Avatar von stöckchen
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Pinkmelon Beitrag anzeigen
    Also ehrlich gesagt, war doch Anfangs von München und direktem Umland die Rede. Und nicht Hof oder sonstwo...

    Und da finde ich DDs Schätzung nicht völlig daneben.
    Es ging doch um die Häuser von GM, die meines Wissens nach nicht mal aus der Region kommt, die ich schon als “Süddeutschland” bezeichnen würde (die Definitionen gehen ja je nach Wohnort sehr auseinander).

    Mein Kollege versucht gerade sein sein Elternhaus zu verkaufen. Nach norddeutscher Definition in Süddeutschland. Will keiner. Die Hütte ist nicht modern, aber auch weit entfernt von baufällig. Er bekommt sie nicht mal geschenkt los!

    Edit: sorry, überlesen
    Geändert von stöckchen (17.09.2019 um 08:29 Uhr)

  15. Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von DebbieDowner Beitrag anzeigen
    Da widerspricht dir die Statistik. Wie sehr man etwas werden kann, ist schon stark abhängig, von den Verhältnissen, in die man hineingeboren wurde.

    Und natürlich war München vor 60 Jahren noch nicht so teuer wie es heute ist, es war aber auch noch nie wirklich günstig in der direktern Innenstadt einer Großstadt zu bauen, arm waren die Urgroßeltern der TE also mit Sicherheit nicht. Und bei einer Wohnung, die wahrscheinlich mindestens 800k wert ist, wird man die 50k Renovierungskosten schon verkraften können. Ich sag doch, Armrechnerei ist das hier.
    Schwabing war früher nicht Innenstadt. Und vor noch gar nicht langer Zeit (ca. zwischen 1990 und 1995) lag der qm Preis von Bauland im direkten Umfeld von München bei 100 DM. Also noch bezahlbar und absolut nicht vergleichbar mit dem jetzigen Preisniveau.
    Und nein, unsere Familie hat kein Grundstück dort...
    und 50T Renovierungskosten muss man auch erstmal haben.

  16. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von DebbieDowner Beitrag anzeigen
    Vermögen verbraucht sich eben nicht, wenn es noch über den Tod hinaus durch ein Erbe weitere Generationen bereichern kann.
    Das ist nur der Fall, wenn für den Lebensunterhalt weiter gearbeitet wird. Kann man beispielsweise wegen Krankheit nicht arbeiten, dann verbraucht es sich sehr wohl, und der Wohnraum muss zur Deckung des Lebensunterhalts verkauft werden.
    Wer lebt stört.

  17. Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Apropo Süddeutschland ist nicht überall hochpreisig.

  18. Enthusiast
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    @Stöckchen: DD wurde aber auch für Ihre Schätzung bzgl der Familie der TE scharf angegangen. Nimm bitte das Voll- Zitat raus, bzw. kürze es. (Und klar auch in Süddeutschland gibts "strukturschwache Regionen".)

    Nachtrag: Habs gesehen, Danke Dir.
    Geändert von Pinkmelon (17.09.2019 um 08:33 Uhr)

  19. V.I.P. Avatar von hui
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von stöckchen Beitrag anzeigen
    Es ging doch um die Häuser von GM, die meines Wissens nach nicht mal aus der Region kommt, die ich schon als “Süddeutschland” bezeichnen würde (die Definitionen gehen ja je nach Wohnort sehr auseinander).
    Ganz eigentlich ging es ja gar nicht um GuMis Häuser und Grundstücke auf dem Land, sondern um eine Schwabinger 4 Zimmer-Wohnung und ich bereue es, nur das von DDs Argumenten genannt zu haben, weil es nix bringt jetzt aufgrund einer zweiten individuellen Situation, in der wir nix über die Details wissen eine Diskussion über die wohlstandsverteilung in Deutschland zu führen.
    Dass heute Auch Omas Häuschen im Vorort (und sogar auf dem Land) sehr oft ziemlich viel wert ist und die Erbschaftsteuer darauf reagieren kann, statt die mindestbeträge zu erhöhen und man noch weniger zahlen muss, kann man ja auch auf anderen Wegen diskutieren. Gerne auch verknüpft mit den Möglichkeiten für faires Wohnen für alle.
    Wir wohnen nicht in erster Linie, um zu repräsentieren, sondern um uns wohlzufühlen.


  20. Member Avatar von luna
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von DebbieDowner Beitrag anzeigen
    Nein? Aber selbst wenn die Grundstücke "nur" Ackerflächen sind, würden die zwei Häuser allein (die ja auch auf Grundstücken stehen, die wahrscheinlich ein bisschen größer sind als die Häuser selbt) mit großer Wahrscheinlichkeit mind. 500k erbringen. Wirklich, bitte beantworte mir diese Frage, warum ist dir das so wichtig klarzustellen, dass man durch ein Erbe von *zwei* Häusern in Süddeutschland plus Grundstücke nicht reich wird? Von all den Battles, die man kämpfen kann, ist dein Battle die Ehre von doch nicht so reichen Reichen mit zwei Grundstücken in Süddeutschland zu retten? Wtf.
    Du solltest erstmal definieren, wann für dich jemand „reich“ ist. Wenn es dir um den schier numerischen Wert der Verkaufssumme geht, den du immer wieder einbringst, hast du sicher recht. Wenn man den „Tauschwert“ der fiktiven 500k ansetzt, sieht das schon anders aus. Früher auf der Bank hätte man Zinsen bekommen, jetzt verlierst du Geld, wenn du es auf die Bank bringst. Möchtest du die 500k in neues Eigentum investieren, kriegst du für den Betrag momentan nur weniger Haus oder Wohnung, als du vorher verkauft hast, wenn du nicht in Gegenden ausweichst, die von der Infrastruktur her wenig gut angebunden sind. Wenn du das trotzdem tust und dort kaufst, zahlst du am Ende auch drauf, mit fehlenden beruflichen Aufstiegschancen, weniger Freizeit, weil du die Kinder rumkutschieren musst bzw. ein weiteres Fahrzeug anschaffen musst etc. oder du vermietest und hast dann auch weniger als vorher, weil die Miete geringer ausfällt als für die Häuser, die du gerade verkauft hast.
    Ja, das ist unfair. Aber es ist nicht die einzelne Person unfair, die dann aus oben genannten Gründen nicht verkauft sondern ihr Eigentum weiter vermietet oder selbst nutzen will (bei Eigennutzung hat man dann definitiv finanzielle Vorteile), sondern die Politik bzw. Städte, die diese Entwicklung verpennt und selbst beschleunigt haben und nun viel zu wenig tun, um gegenzusteuern.

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