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  1. V.I.P. Avatar von Pinguine1981
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von DebbieDowner Beitrag anzeigen
    Die einzige Beleidigung, die ich geschrieben habe, war dich als Christian Lindner im Krawall-Linken Kostüm zu bezeichnen. Seit wann ist die Frage, warum man als 2 Personen mit Baby in einer Vierzimmerwohnung wohnen muss, eine Beleidigung? Mir kommt es schon gerade so vor als sei es für euch beleidigend, mit der Realität konfrontiert zu werden und eure Understatement "Also nur weil ich mal zwei Häuser in Westdeutschland erben werde, macht mich das aber noch lang nicht reich!" zu hinterfragen. Aber es ist natürlich leichter, meine Posts als Beleidigungen zu degradieren, dann muss man sich nicht mit dem Inhalt befassen, ne.

    Und ich finde schon, dass Posts wie "Die TE kann auch zehn Arbeitszimmer haben und Gloria von TNT kann auch auf 500qm oder auf einer Hütte im Wald wohnen, das ist mir egal" die Ungerechtigkeit von Eigentum in Frage stellen. Wie meine Empörung hier so lustig gefunden wird, ist doch schon eine Antwort an sich und erinnert mich an - oops, Adel! - Marie Antoinettes berüchtigte Aussage. Wenn die Armen nicht genug Platz haben, warum ziehen sie dann nicht einfach in ihr ARBEITSZIMMER, gell?
    Nur für die Statistik:
    Natürlich finde ich Eigentum unfair verteilt. Natürlich haben manche mehr Glück als andere. Wäre das nicht so, müsste ich mir nicht so große Zukunftssorgen machen. Eine Wohnung in Schwabing würde mir ein komplett anderes Leben mit weniger Sorgen ermöglichen.
    Und dennoch bin ich der Meinung, dass die TE dort wohnen sollte. Weil sie nunmal das Glück hat. Weil es Ihre Wohnung ist.
    Pingu: Watschelpokal, kann Kuchen backen, lackiert Fußgänger und hat eventuell einen exhibitionistischen Adler

    queen of anonymous birthday cards

    Zitat Zitat von Kaddykolumna
    Pingu kennt sie alle!


    Pingus Konfettiblog




  2. Foreninventar Avatar von Ally Mc Beal
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    vielleicht habe ich es überlesen, aber die antwort auf diese frage würde mich auch interessieren


    Zitat Zitat von Chisa Beitrag anzeigen
    ich wüsste übrigens immer noch gerne, weshalb es der mieterfamilie weniger gut zuzumuten sein soll als der te, sich nach einer neuen wohnung umzusehen.
    «Le monde est irréel, sauf quand il est chiant.»

  3. Member Avatar von juno_
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Es ist nicht meine Meinung, aber ich glaube, die Argumente dafür sind:

    - Die Familie lebt seit 10 Jahren dort und insbesondere die Kinder sollen nicht aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen werden, sondern in Ruhe ihren Schulabschluss machen können. Die TE lebt dagegen ja noch gar nicht in Schwabing und "muss" das auch nicht.
    - Die Familie wird schwer eine neue bezahlbare 4-Zimmer-Wohnung finden, der TE reicht mit 3 Personen eine kleinere.

  4. Get a life! Avatar von Delisha
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Ally Mc Beal Beitrag anzeigen
    vielleicht habe ich es überlesen, aber die antwort auf diese frage würde mich auch interessieren
    Die TE hätte einfach brav bei ihrer Familie wohnen bleiben sollen, dann hätte sie das Problem jetzt nicht!
    I will dance
    when I walk away

  5. Member Avatar von sommerlinde
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von DebbieDowner Beitrag anzeigen
    ZUSAMMEN, mit den Grundstücken! Wenn etwas lächerlich ist, dann die Beständigkeit, mit der du dagegen argumentierst. In welchem Zustand die sind, ist eh zweitrangig, in den meisten Fällen ist das Grundstück wertvoller als das Haus selbst. Erbst du selber mal zwei Häuser in Süddeutschland plus Grundstücke, oder warum ist dir das so wichtig das festzustellen? Und ja, ich hab bei Immoscout jetzt mal dutzend beliebige Kleinstädte in Süddeutschland eingegeben, manche in Metropolregionen und manche ab vom Schuss, und da kam man in Summe überall auf mind. 500k. Die Grundstücke nicht mitgerechnet.
    Ich hab mal die Gegend Kaiserslautern - Prirmasens-Südl. Weinstrase eingegeben. Es gibt durchaus brauchbare Objekte unter 150TEUR:
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    Zitat Zitat von Thomas de Maiziere
    Wenn wir wollen, dass Extremismusbekämpfung auch bei denen stattfindet, die schon gefährdet sind, oder halb abgerutscht sind, oder wenn es um Deradikalisierung geht, dann muss man auch mal den schwierigeren Weg probieren, und das heißt, dass man mit Menschen redet, mit denen man sonst vielleicht nicht so gerne reden würde, um eines höheren Ziels willen. Und wo da die Grenze zur Förderung ist, das ist nicht leicht zu bestimmen.

  6. Urgestein Avatar von Wiesgart
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Nouvelle muss sich gar nicht auf Wohnungssuche begeben, wenn sie was eigenes hat, das ist eben der Vorteil an Eigentum. Dass man sich dem nicht stellen muss und diesen Vorteil würde ich aus Nächstenliebe Fremden gegenüber nicht aufgeben, das geht doch etwas zu weit finde ich. Ich würde es einfach früh sagen und dann schauen, dass man eine Lösung findet.

    Wie schon mehrmals gesagt würde...es geht hier, nach dem was man dem Thread entnehmen kann, nicht um Leute, die kein Geld haben und die besonders schutzwürdig sind. Und es sind fremde Mieter. Bei Freunden würde ich halt nochmal anders überlegen.

  7. Member Avatar von sommerlinde
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von hui Beitrag anzeigen
    Dass heute Auch Omas Häuschen im Vorort (und sogar auf dem Land) sehr oft ziemlich viel wert ist und die Erbschaftsteuer darauf reagieren kann,
    Die Freibeträge liegen bei 400.000 EUR pro erbendes Kind.
    Zitat Zitat von Thomas de Maiziere
    Wenn wir wollen, dass Extremismusbekämpfung auch bei denen stattfindet, die schon gefährdet sind, oder halb abgerutscht sind, oder wenn es um Deradikalisierung geht, dann muss man auch mal den schwierigeren Weg probieren, und das heißt, dass man mit Menschen redet, mit denen man sonst vielleicht nicht so gerne reden würde, um eines höheren Ziels willen. Und wo da die Grenze zur Förderung ist, das ist nicht leicht zu bestimmen.

  8. Get a life! Avatar von Sorglos
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Das ist doch wieder Erbsenzählerei.

    Ich würde meine Eltern und erst recht nicht mich als reich bezeichnen. Ich muss jeden Monat schätzen e, wie ich die Kohle zusammenhalte und meine Eltern haben eine eher schmale Rente, haben die letzten 25 Jahre ihre Eigentumswohnung (250k) abbezahlt.
    Wenn sie das Geld jetzt haben wollen würden, müssten sie die Wohnung verkaufen, aber vom Erlös künftig wieder die Miete bestreiten. Große Sprünge sind dann wieder nicht drin und bereits eine Reparatur des Autos tut finanziell weh.

    Ist das dann reich?
    Bin ich reich, weil ich öfter im Monat von Nudeln lebe, aber eventuell mal erbe (falls die Wohnung nicht für Pflegeheime draufgeht)?
    Alte, ich hock aufm Klo und hab nur die linke Hand zum Töten!

  9. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    vorher überschreiben hilft (damit es nicht fürs Pflegeheim draufgeht)
    Wer lebt stört.

  10. Member Avatar von sommerlinde
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von pilzfee Beitrag anzeigen
    vorher überschreiben hilft (damit es nicht fürs Pflegeheim draufgeht)
    es werden Eigentumsübertragungen 5 Jahre vor Antragstellung geprüft.
    Zitat Zitat von Thomas de Maiziere
    Wenn wir wollen, dass Extremismusbekämpfung auch bei denen stattfindet, die schon gefährdet sind, oder halb abgerutscht sind, oder wenn es um Deradikalisierung geht, dann muss man auch mal den schwierigeren Weg probieren, und das heißt, dass man mit Menschen redet, mit denen man sonst vielleicht nicht so gerne reden würde, um eines höheren Ziels willen. Und wo da die Grenze zur Förderung ist, das ist nicht leicht zu bestimmen.

  11. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    inwiefern?
    Wer lebt stört.

  12. Alter Hase Avatar von stöckchen
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Vor allem wird man doch so oder so als Kind in die Pflicht genommen, wenn die Eltern mittellos sind.
    Geändert von stöckchen (17.09.2019 um 11:58 Uhr)

  13. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Na ja, aber ob du deine Eigentumswohnung die 400.000 Euro wert ist verkaufen musst, oder von deinem monatlichen Einkommen etwas abgeben musst (gibt ja bestimmte Grenzen was einem, den Familienmitgliedern bleiben muss).
    Wer lebt stört.

  14. Alter Hase Avatar von jewa
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von pilzfee Beitrag anzeigen
    Na ja, aber ob du deine Eigentumswohnung die 400.000 Euro wert ist verkaufen musst, oder von deinem monatlichen Einkommen etwas abgeben musst (gibt ja bestimmte Grenzen was einem, den Familienmitgliedern bleiben muss).
    .

    Künftig wohl erst ab 100.000 Jahreseinkommen ( Single).

  15. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    doppelt dann.
    Wer lebt stört.

  16. V.I.P. Avatar von hui
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von sommerlinde Beitrag anzeigen
    Die Freibeträge liegen bei 400.000 EUR pro erbendes Kind.
    Ja ich weiß und ich finde das zu hoch.
    Wir wohnen nicht in erster Linie, um zu repräsentieren, sondern um uns wohlzufühlen.


  17. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Aber wenn man ansonsten verkaufen muss (und zB nicht selbst einziehen könnte) um die Erbschaftssteuer zu bezahlen?
    Wer lebt stört.

  18. Alter Hase Avatar von stöckchen
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Ich habe es ein bisschen früh abgeschickt. Ich gehe davon aus, dass Sorglos sich zumindest moralisch dazu verpflichtet sehen würde, die ererbte ETW schon alleine deshalb für die Pflege der Eltern aufzuwenden, weil es vom Staat nur die Basisversorgung in der Pflege gibt. Ich habe gesehen, wie die so aussieht. Ich will das für meine Eltern nicht. Deshalb würde ich auch ehrlich gesagt niemanden raten, auf den Erbfall zu verschenken, wenn es ansonsten kein Vermögen gibt. Dann guckt man als Pflegefall nämlich unter Umständen ziemlich in die Röhre.

  19. Junior Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von luna Beitrag anzeigen
    Du solltest erstmal definieren, wann für dich jemand „reich“ ist. Wenn es dir um den schier numerischen Wert der Verkaufssumme geht, den du immer wieder einbringst, hast du sicher recht. Wenn man den „Tauschwert“ der fiktiven 500k ansetzt, sieht das schon anders aus. Früher auf der Bank hätte man Zinsen bekommen, jetzt verlierst du Geld, wenn du es auf die Bank bringst. Möchtest du die 500k in neues Eigentum investieren, kriegst du für den Betrag momentan nur weniger Haus oder Wohnung, als du vorher verkauft hast, wenn du nicht in Gegenden ausweichst, die von der Infrastruktur her wenig gut angebunden sind. Wenn du das trotzdem tust und dort kaufst, zahlst du am Ende auch drauf, mit fehlenden beruflichen Aufstiegschancen, weniger Freizeit, weil du die Kinder rumkutschieren musst bzw. ein weiteres Fahrzeug anschaffen musst etc. oder du vermietest und hast dann auch weniger als vorher, weil die Miete geringer ausfällt als für die Häuser, die du gerade verkauft hast
    Ist das jetzt dein Ernst? "Mimimimi, eine halbe Millionen ist gar nicht mehr so viel wert wie früher, man kann das Geld nicht mehr für sich arbeiten lassen, mimimimi" Und ja, jetzt bin ich tatsächlich abfällig, weil mir bei solchen Posts die Hutschnur hochgeht. Manche Leute wären froh, wenn sie überhaupt genug Erspartes hätten, um ihren Kindern den Führerschein oder vergleichbare Ausgaben zu finanzieren. Klar ist es blöd für euch, dass ihr im Moment keine Zinsen bekommt, aber so what? Das wird sich auch wieder ändern. Deine Aussagen empfinde ich als sehr höhnisch.

    Zitat Zitat von jewa Beitrag anzeigen
    Laut Erhebungen der Bundesbank gehört man zu den oberen zehn Prozent ( Median) ab einem Nettovermögen von rund 550.000 Euro, zu den oberen 5 Prozent ab einem Nettovermögen von rund 800.000 Euro. Der Median liegt, glaube ich, bei ca. 70.000 Euro.
    Und eine 4-Zimmer-Immobilie in Schwabing wird zumindest bei Immoscout ab 700.000, 800.000 angeboten. Ich denke, dass das fast die Untergrenze ist, weil die Leute meiner Erfahrung nach in begehrten Lagen von sich schon mehr drauf legen. Und wer keine Miete zahlen muss, kann natürlich im Laufe seines Lebens einiges zurück legen - bei einer fiktiven Miete von ca. 2000 Euro und 30 Jahren halt nochmal rumd 720.000 Euro Klar muss man noch Hausgeld zahlen und auch mal ordentlich sanieren. Aber wenn man dafür für 30 Jahre etwa 200.000 abzieht, bleibt immer noch gut was.

    In dem Bericht der Bundesbank steht auch, dass sich die meisten Leute viel niedriger einstufen als sie es tatsächlich sind.
    Geändert von DebbieDowner (17.09.2019 um 12:27 Uhr)

  20. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von stöckchen Beitrag anzeigen
    Ich habe es ein bisschen früh abgeschickt. Ich gehe davon aus, dass Sorglos sich zumindest moralisch dazu verpflichtet sehen würde, die ererbte ETW schon alleine deshalb für die Pflege der Eltern aufzuwenden, weil es vom Staat nur die Basisversorgung in der Pflege gibt. Ich habe gesehen, wie die so aussieht. Ich will das für meine Eltern nicht. Deshalb würde ich auch ehrlich gesagt niemanden raten, auf den Erbfall zu verschenken, wenn es ansonsten kein Vermögen gibt. Dann guckt man als Pflegefall nämlich unter Umständen ziemlich in die Röhre.
    danke für die Ausführung!
    Wer lebt stört.

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