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  1. Junior Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Blaubeerkuchen Beitrag anzeigen
    Es soll also deiner Meinung nach jeder auf dieser Erde das Recht haben in jedem Land auf dieser Erde leben zu können und bei seiner Ankunft gleich viel Eigentum bekommen wie ... ja wer eigentlich? Der Durchschnitt? Der Reichste?
    Wenn ich also in Dubai leben will, bekomme ich zur Begrüßung einen Wolkenkratzer und in Saudi Arabien eine Ölquelle?
    Meine Familie sind/waren Russlanddeutsche, Deutschland ist also nicht Saudi Arabien, und ich kann genauso wenig was dafür, dass Katharina die Große meine damals schon armen Ahnen damit geködert hat, dass sie an der Wolga arbeiten und reich werden können (sonst hätten sie ja nicht die Verlockung darin gesehen, auszuwandern) als dass reiche Bymsen was dafür können, dass ihre Familie Eigentum in Schwabing besitzt. „Fair“ macht es das aber trotzdem nicht und zeigt viel eher, wie viele Generationen es benötigt, um diesen Bildungsaufstieg zu vollziehen. Ich bin die Erste in meiner Familie mit Abitur und leider sind Grundstücke heute so teuer, dass ich wahrscheinlich nie ein Haus oder eine Wohnung besitzen werde.

  2. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Debbie, sind jetzt Einzelbeispiele erlaubt in der Diskussion weil du sie auch verwendest oder verbietest du sie nur anderen?
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  3. Get a life! Avatar von Delisha
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Du müsstest nur in eine Gegend mit günstigen Preisen ziehen. Bei meinen Eltern wurde letztens ein Haus mit Grundstück für 80 000€ verkauft. Wenn man einen Job hat, dann kriegt man bestimmt einen ausreichenden Kredit für sowas!
    Ist halt beruflich etwas schwer in der Region, aber zumindest wohnt man günstig.
    I will dance
    when I walk away

  4. Enthusiast Avatar von Blaubeerkuchen
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von DebbieDowner Beitrag anzeigen
    Meine Familie sind/waren Russlanddeutsche, Deutschland ist also nicht Saudi Arabien, und ich kann genauso wenig was dafür, dass Katharina die Große meine damals schon armen Ahnen damit geködert hat, dass sie an der Wolga arbeiten und reich werden können (sonst hätten sie ja nicht die Verlockung darin gesehen, auszuwandern) als dass reiche Bymsen was dafür können, dass ihre Familie Eigentum in Schwabing besitzt. „Fair“ macht es das aber trotzdem nicht und zeigt viel eher, wie viele Generationen es benötigt, um diesen Bildungsaufstieg zu vollziehen. Ich bin die Erste in meiner Familie mit Abitur und leider sind Grundstücke heute so teuer, dass ich wahrscheinlich nie ein Haus oder eine Wohnung besitzen werde.
    Ich habe Vorfahren in der Schweiz und werde mir dort als Akademikerin auch niemals ein Haus leisten können. Und nun?

    Im Grunde geht es dir doch immer nur um eines: der TE das Recht abzusprechen in ihrer eigenen Wohnung zu leben, damit andere Leute, die du für weniger privilegiert hältst, ihr gegenüber einen finanziellen Vorteil erlangen. Aufgrund deiner eigenen Biografie willst du dass auf diese Weise Vermögen umverteilt wird.
    Geändert von Blaubeerkuchen (17.09.2019 um 18:10 Uhr)

  5. Urgestein Avatar von Sternenratte.1
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Puh, teile meiner Familie wurden auch zu ddrzeiten enteignet und haben einen scheißdreck an Entschädigung dafür bekommen. Irgendwie scheinst du dir da ein schönes Opfernarrativ zurechtgeträumt zu haben. Wenn man weit genug in der Familiengeschichte zurückgeht, findet man übrigens bei den _allermeisten_ Leuten Vorfahren, die nach heutigen Standards sehr ärmlich gelebt haben. Ich frage mich woher die Legende kommt, dass jeder, der von Oma ein Häuschen geerbt oder ein paar Ärzte in der Familiengeschichte hat, nicht von denselben armen Bauern abstammt wie du es bei dir gerne hättest.
    πάντα ῥεῖ


    und jedem anfang wohnt ein zauber inne
    der uns beschützt und der uns hilft zu leben


    winter is coming

  6. Junior Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Debbie, sind jetzt Einzelbeispiele erlaubt in der Diskussion weil du sie auch verwendest oder verbietest du sie nur anderen?
    Ich verbiete sie niemandem, ich sage nur, dass sie nicht das Gegenteil beweisen? Dass Menschen mit Migrationsgeschichte vor einer Generation *in der Regel* nicht so viel anhäufen könnten, wie Familien ohne Migration, ist doch einfach Fakt? Und das ändert sich nicht dadurch, dass du erzählst, dass dein Vater Gastarbeiter war und dir trotzdem was vererbt hat.

  7. Ureinwohnerin Avatar von Chisa
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Blaubeerkuchen Beitrag anzeigen
    Man kann aus einer Mietwohnung aber "unkomplizierter" in eine Wohnung von angemessener Größe ziehen als man das bei Wohneigentum machen kann. (Untervermieten mal ausgenommen). Aber wer will im Alter schon sein Bad mit einer wildfremden Person teilen? Oder im Fall meiner Bekannten (...) Die junge Familie hat weit unter Hartz4 Satz gelebt und soll sich dann auch noch privilegiert fühlen?

    wie gesagt, es geht mir nicht darum, das aktuelle sozialsystem unnötig zu verteidigen. ich bin eh eher für eine bedingungslose grundabsicherung als für das was wir gerade haben. und dass die "freibeträge" imho an vielen stellen zu niedrig sind, habe ich ja auch schon gesagt.

    aber ich sehe immer noch nicht, warum ein mieter im fall der hilfsbedürftigkeit so viel besser steht als ein eigentümer. wenn ich als mieterin arbeitslos werde, habe ich entweder das glück in einer wohnung zu wohnen, die von dem jobcenter als angemessen angesehen wird oder muss einen teil davon untervermieten oder umziehen. umziehen ist doch aber für für mich nicht leichter und untervermieten keine kleinere zumutung als für einen eigentümer der gleichen wohnung oder des gleichen hauses? die ältere dame, die immer zur miete gewohnt hat, teilt sich das bad genauso ungern mit einer fremden person wie die, die eigentum hat. ich finde in meiner gegend als bisherige mieterin genauso leicht oder schwer eine "angemessene" wohnung wie eine bisherige eigentümerin.

    der fall deiner bekannten ist natürlich tragisch. und ich kann verstehen, dass sich das nicht besonders privilegiert anfühlt in dem moment. sich einzugestehen, dass man es trotzdem in mancherlei hinsicht ist, bedeutet aber nicht, dass man über die aktuelle situation nicht unglücklich sein oder sich beschweren darf. sondern nur, dass man im vergleich zu anderen menschen an der betreffenden stelle einen vorteil hat. und den haben deine bekannte und ihr mann, so hart das jetzt auch klingen mag. nämlich waren sie überhaupt mal in der lage, wenn auch mit viel sparen, genug geld über zu haben, um eine eigentumsfinanzierung anzuschieben. sehr viele menschen können das nicht, auch wenn sie gleich hart sparen. und sie haben nun die wahl, ob sie das häuschen verkaufen und in eine mietwohnung ziehen oder drin bleiben und hoffen, die situation irgendwie überbrücken zu können, bis es ihnen hoffentlich wieder besser geht, mit der folge, dass sie am schluss, wenn das klappen sollte, zumindest noch das häuschen fürs alter haben und/oder es weitervererben können. ich möchte wirklich nicht sagen, dass das nicht trotzdem eine total beschissene situation ist. sowas sollte in so einem reichen land wie dem unseren nicht vorkommen. wie gesagt, die regeln zu schonvermögen und angemessenheit sind mmn. in der form nicht ausreichend sozial. aber jemand, der das genannte privileg nicht hat und deshalb nur zur miete wohnt, hat noch nicht mal diese wahl. die keine schöne ist. aber der (noch) weniger privilegierte mensch hat noch nicht mal diese wahl. für den hat das leben diese wahl schon getroffen.
    love is a litany, a magical mystery

  8. Enthusiast Avatar von Blaubeerkuchen
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Delisha Beitrag anzeigen
    Du müsstest nur in eine Gegend mit günstigen Preisen ziehen. Bei meinen Eltern wurde letztens ein Haus mit Grundstück für 80 000€ verkauft. Wenn man einen Job hat, dann kriegt man bestimmt einen ausreichenden Kredit für sowas!
    Ist halt beruflich etwas schwer in der Region, aber zumindest wohnt man günstig.
    In meiner Heimatregion sieht es auch so aus und dort ist es beruflich nicht einmal schwer, im Gegenteil. Die ansässigen Mittelständler suchen händeringend Mitarbeiter und finden niemanden, weil die Gegend halt nicht so hip ist wie der Bodenseekreis oder Oberbayern oder Berlin.
    Man muss halt auch mal kleinere Brötchen backen, mussten meine Großeltern auch.
    Ich hätte auch gern ein Haus in LA oder im Tessin.

  9. Junior Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Sternenratte.1 Beitrag anzeigen
    Puh, teile meiner Familie wurden auch zu ddrzeiten enteignet und haben einen scheißdreck an Entschädigung dafür bekommen. Irgendwie scheinst du dir da ein schönes Opfernarrativ zurechtgeträumt zu haben. Wenn man weit genug in der Familiengeschichte zurückgeht, findet man übrigens bei den _allermeisten_ Leuten Vorfahren, die nach heutigen Standards sehr ärmlich gelebt haben. Ich frage mich woher die Legende kommt, dass jeder, der von Oma ein Häuschen geerbt oder ein paar Ärzte in der Familiengeschichte hat, nicht von denselben armen Bauern abstammt wie du es bei dir gerne hättest.
    Wtf?? Du und Blaubeere habt mich nach dem Haus meiner Ahnen in Russland gefragt und ich habe geantwortet. Ich habe es auch 24 Seiten ohne ein vermeintliches „Opfernarrativ“ geschafft.
    Und wenn die Uroma der TE ein Haus in Schwabing gebaut hat, stammt sie ja offenbar nicht von den gleichen Bauern ab wie ich?

  10. Enthusiast Avatar von Blaubeerkuchen
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Sternenratte.1 Beitrag anzeigen
    Puh, teile meiner Familie wurden auch zu ddrzeiten enteignet und haben einen scheißdreck an Entschädigung dafür bekommen. Irgendwie scheinst du dir da ein schönes Opfernarrativ zurechtgeträumt zu haben. Wenn man weit genug in der Familiengeschichte zurückgeht, findet man übrigens bei den _allermeisten_ Leuten Vorfahren, die nach heutigen Standards sehr ärmlich gelebt haben. Ich frage mich woher die Legende kommt, dass jeder, der von Oma ein Häuschen geerbt oder ein paar Ärzte in der Familiengeschichte hat, nicht von denselben armen Bauern abstammt wie du es bei dir gerne hättest.
    Ja. Mehr muss man dazu nicht mehr sagen.

  11. Junior Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Blaubeerkuchen Beitrag anzeigen
    In meiner Heimatregion sieht es auch so aus und dort ist es beruflich nicht einmal schwer, im Gegenteil. Die ansässigen Mittelständler suchen händeringend Mitarbeiter und finden niemanden, weil die Gegend halt nicht so hip ist wie der Bodenseekreis oder Oberbayern oder Berlin.
    Man muss halt auch mal kleinere Brötchen backen, mussten meine Großeltern auch.
    Ich hätte auch gern ein Haus in LA oder im Tessin.
    Okay, und so wie die TE das Haus ihrer Uroma hat und ich halt nicht, soll ich in eine Gegend, in die sonst keiner will, weil ich ja auch „kleinere Brötchen backen kann“?? Wtf Bym. Die letzten Seiten sind Klassizismus deluxe, aber was weiß ich schon, ich wiederhole ja nur mein Opfernarrativ, ne.

  12. Enthusiast Avatar von Blaubeerkuchen
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von DebbieDowner Beitrag anzeigen
    Okay, und so wie die TE das Haus ihrer Uroma hat und ich halt nicht, soll ich in eine Gegend, in die sonst keiner will, weil ich ja auch „kleinere Brötchen backen kann“?? Wtf Bym. Die letzten Seiten sind Klassizismus deluxe, aber was weiß ich schon, ich wiederhole ja nur mein Opfernarrativ, ne.
    Es geht dir also nicht mehr nur um das Privileg des "Wohneigentums" sondern um das Privileg der bevorzugten Wohngegend bzw. du willst einfach beides? Wohneigentum an deinem Wunschort und dafür soll das Vermögen von Erben an den Staat fallen damit dieser es an benachteiligte Menschen wie dich umverteilen kann?

  13. Ureinwohnerin Avatar von Chisa
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von lassie_singers Beitrag anzeigen
    das mag ja alles sein, aber ohne eigenmittel gibt es keinen kredit für eigentum und ohne den kann ich mir auch kein "hässlches" haus kaufen, das ich selbst saniere. in der priviligierten lage, überhaupt geld zurücklegen zu können, muss man auch erstmal sein.

    diesen neoliberalen narrativ "wenn man nur hart genug arbeitet und sparsam lebt, dann bringt man es auch zu etwas" finde ich schlichtweg falsch.

    ja!

    was ich nicht so recht verstehe ist, warum viele menschen sich immer gleich so angegriffen fühlen, wenn man sie auf ihre privilegien hinweist. ich spreche doch niemandem ab, dass er für das eigenheim/die aktuelle berufliche position/whatever auch hart arbeiten und sparsam leben musste, wenn ich sage, dass die person in mancher hinsicht gegenüber anderen einen startvorteil hatte? und gleichermaßen sagen ich auch nicht, dass es nicht ok wäre, die (auch) aus einem privileg stammenden vorteile zu genießen oder man dabei zwangsweise ein schlechtes gewissen haben müsste. schon gar nicht, wenn der genossene vorteil ohnehin nicht besonders weit vom leben des durchschnitts entfernt ist und die probleme auf dem gebiet sehr viel mehr an strukturellen problemen hängen als am verhalten dieser person (ohne dass diese umstände notwendige voraussetzung dafür wären, dass man seine vorteile genießen dürfte).
    love is a litany, a magical mystery

  14. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von DebbieDowner Beitrag anzeigen
    Ich verbiete sie niemandem, ich sage nur, dass sie nicht das Gegenteil beweisen? Dass Menschen mit Migrationsgeschichte vor einer Generation *in der Regel* nicht so viel anhäufen könnten, wie Familien ohne Migration, ist doch einfach Fakt? Und das ändert sich nicht dadurch, dass du erzählst, dass dein Vater Gastarbeiter war und dir trotzdem was vererbt hat.
    Aber deine Ahnen an der Wolga sind dann der unwiderlegbare Beweis und dein oft wiederholtes „also ich kenne Leute die....“ ?

    Andere Geschichten zählen nicht?


    Jetzt sag mal, wieso kannst du denn so wenig zulassen, dass diese Diskussion schlicht kein Eins oder Null Ende haben wird?
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  15. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Dieses „ach das ist so bym“ und „wtf bym“ geht mir ehrlich gesagt auch auf die Nerven.

    Als gäbe es nur einen Lebensstil und eine Meinung gegen die du ach so gesellschaftskritisch anschreibst.
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  16. Junior Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Chisa Beitrag anzeigen
    ja!

    was ich nicht so recht verstehe ist, warum viele menschen sich immer gleich so angegriffen fühlen, wenn man sie auf ihre privilegien hinweist. ich spreche doch niemandem ab, dass er für das eigenheim/die aktuelle berufliche position/whatever auch hart arbeiten und sparsam leben musste, wenn ich sage, dass die person in mancher hinsicht gegenüber anderen einen startvorteil hatte? und gleichermaßen sagen ich auch nicht, dass es nicht ok wäre, die (auch) aus einem privileg stammenden vorteile zu genießen oder man dabei zwangsweise ein schlechtes gewissen haben müsste. schon gar nicht, wenn der genossene vorteil ohnehin nicht besonders weit vom leben des durchschnitts entfernt ist und die probleme auf dem gebiet sehr viel mehr an strukturellen problemen hängen als am verhalten dieser person (ohne dass diese umstände notwendige voraussetzung dafür wären, dass man seine vorteile genießen dürfte).
    Ja, total. Es ist doch eigentlich echt nicht so schwierig zu verstehen.

  17. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Ja, total. Es ist doch eigentlich echt nicht so schwierig zu verstehen.
    Natürlich ist das schwer zu verstehen, gerade wenn man den privilegierten Stempel so dermaßen großzügig verteilt ohne jegliche Hintergründe zu kennen.
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  18. V.I.P. Avatar von GuteMiene
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Ja, total. Es ist doch eigentlich echt nicht so schwierig zu verstehen.
    Das ist weil wir alle so dum sind.
    The true north

    Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
    mit der ich euch gegenüberstehe.

    You're not going to hotbox my office, no way!

  19. Enthusiast Avatar von Blaubeerkuchen
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Wann ist man denn privilegiert?

    Ab welcher Summe, die man erbt?
    In welcher Gegend? Welcher Stadt?
    Bei welchem Einkommen, welchem Lebensstandard darf man führen?

    Es gibt so vieles was in den Augen vieler ein Privileg ist, in den Augen anderer oder den eigenen aber eine Bürde oder mit riesigen Belastungen oder Verzicht verbunden.

  20. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Also prinzipiell sind wir, die hier schreiben, per se einfach privilegiert.

    Das hat aus meiner Sicht auch keiner bestritten.
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

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