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  1. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Das sollte jetzt kein typischer Ost/West Vergleichen werden oder ein Angriff auf deine Eltern. Ich habe auch nicht behauptet, dass deine Eltern Stasi-Mitarbeiter waren....

    Es ging hier ausschließlich um staatlichen Wohnungsbau und staatliche Verteilung der Wohnungen. Und wie das in bisherigen Modellen gehandhabt wurde.

    Und der wurde in der DDR eben nun mal nicht so frei und wahllos betrieben, sondern sehr bewusst und kontrolliert.
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  2. Member Avatar von sommerlinde
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Trotzdem ist die Firmenzugehörigkeit ausschlaggebend.
    Wo ist das Problem daran, dass ein Unternehmen für seine Mitarbeiter verantwortlich ist? Es sind dadurch mehr Wohnungen auf dem Markt. Und weil Siemensianer (als Beispiel) weniger Druck haben auf dem freien Markt was zu finden, können die Mieten allgemein nicht so hoch gehen. Der gleiche Effekt hat ja der Wiener Sozialwohnungsbau.

    Weil du Halle ansprichst, Halle-Neustadt (kurz HaNeu) wurde für Beschäftigte der BuNa-Werke gebaut.
    Zitat Zitat von Thomas de Maiziere
    Wenn wir wollen, dass Extremismusbekämpfung auch bei denen stattfindet, die schon gefährdet sind, oder halb abgerutscht sind, oder wenn es um Deradikalisierung geht, dann muss man auch mal den schwierigeren Weg probieren, und das heißt, dass man mit Menschen redet, mit denen man sonst vielleicht nicht so gerne reden würde, um eines höheren Ziels willen. Und wo da die Grenze zur Förderung ist, das ist nicht leicht zu bestimmen.

  3. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von sommerlinde Beitrag anzeigen
    Wo ist das Problem daran, dass ein Unternehmen für seine Mitarbeiter verantwortlich ist? Es sind dadurch mehr Wohnungen auf dem Markt. Und weil Siemensianer (als Beispiel) weniger Druck haben auf dem freien Markt was zu finden, können die Mieten allgemein nicht so hoch gehen. Der gleiche Effekt hat ja der Wiener Sozialwohnungsbau.

    Weil du Halle ansprichst, Halle-Neustadt (kurz HaNeu) wurde für Beschäftigte der BuNa-Werke gebaut.
    Ich hab doch nirgendwo geschrieben, dass das ein Problem darstellt.
    Ich finde das durchaus attraktiv. Solche Werks-Wohnungen werden in aktuellen Zukunfts-Wohnungsbau-Konzepten wieder vermehrt besprochen.

    Aber es schafft nicht diese unfassbare Ausgeglichenheit die sich DD so sehr wünscht. Denn dann ist mein Job ausschlaggebend wo ich eine Wohnung beziehe.


    Ich weiß, ich kenn mich ein bisschen in Halle und den Plattenbauten aus Quasi angeheiratet.
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  4. Get a life! Avatar von Schnelmi
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Das sollte jetzt kein typischer Ost/West Vergleichen werden oder ein Angriff auf deine Eltern. Ich habe auch nicht behauptet, dass deine Eltern Stasi-Mitarbeiter waren....

    Es ging hier ausschließlich um staatlichen Wohnungsbau und staatliche Verteilung der Wohnungen. Und wie das in bisherigen Modellen gehandhabt wurde.

    Und der wurde in der DDR eben nun mal nicht so frei und wahllos betrieben, sondern sehr bewusst und kontrolliert.
    ich hab es auch nicht als angriff aufgefasst, ich wollte nur aufzeigen, weshalb das meines erachtens eine zu generalisierende aussage ist (und das war sie auch schon davor, sonst hätte ich das nicht aufgegriffen ). logischerweise muss man das konzept so nicht komplett übernehmen, aber einige aspekte sind vielleicht nicht so verkehrt.

    gmitsch gmatsch gmotsch

  5. Stranger Avatar von meh
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von love_for_me Beitrag anzeigen
    Ja. Dennoch ist es doch klar das man als Mieter raus muss. Wieso also ein Rechtsstreit mit hohen Kosten anfangen? Die Zeit sollte man doch lieber in die Suche stecken.
    why not both?

    nach 10 jahren aus der wohnung gekickt werden - neben dem stress was neues zu finden - das war deren zuhause. die familie muss da alles abbrechen, und wer weiß wo neu anfangen.

    warum, wenns finanziell drin ist, es nicht zumindest mit ner klage versuchen?
    und wenn es nur ein paar monate mehr zeit bringt, oder sei es nur um die eigentümerin anzupissen...

    denn dass die mieterfamilie wütend sein dürfte über den rauswurf, kann man sich wohl unschwer vorstellen, da kann die te noch so nett mit ihnen "vorher das gespräch suchen".

  6. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Mich würde ja vor allem mal interessieren, was für einen Mietvertrag die haben. Es ist meiner Meinung nach was anderes, wenn man zb in Jahr 4 des 2. 5-Jahresvertrags ausziehen muss oder schon nach einem Jahr, wenn man sich gerade darauf eingestellt hat, länger dort wohnen zu bleiben.
    Oder haben die etwa einen unbefristeten Vertrag?


    Und ich selber bin auch seit Jahren Mieterin und natürlich fände ich es unschön und nervig, mir was neues suchen zu müssen. Aber weder wäre ich wütend noch hätte ich das Bedürfnis, irgendwen „anzupissen“, wenn das passiert, was man als Mieter eben normalerweise einkalkuliert.

    Und ich habe übrigens auch zwei Kinder und wohne auch in einer sehr teuren Stadt.

  7. Stranger Avatar von meh
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    naja, ich denke nicht dass der großteil der mieter es "einkalkuliert" jederzeit aus ihrer wohnung geworfen zu werden.

    klar besteht die gefahr, aber das lebt sich doch blöde so? besser nicht zu nett einrichten hier, kann ja sein dass wir raus müssen in ein paar monaten..?

    und bei 10 jahren in der selben wohnung..ob man das da im hinterkopf hat die ganze zeit? zumal es dann sicher ein unbefristeter vertrag war.

    ist zumindest wo ich wohne auch eher üblich. wenn befristet dann stehts schon in der wohnungsanzeige, und dann nur auf 1 jahr, oder 2.

  8. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Ich hatte zb noch nie einen unbefristeten Mietvertrag.
    Die Verträge wurden halt immer wieder verlängert.

    Und ja, natürlich fände ich es auch schöner, wenn ich wüsste, ich kann in Wohnung xy für immer bleiben, wenn ich will. Aber für mich ist es sehr normal, dass ich in Mietwohnungen zb keine allzu großen Investitionen tätige, die nur in diese eine Wohnung passen. Ich denke, so geht es vielen.

  9. Stranger Avatar von meh
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen
    Ich hatte zb noch nie einen unbefristeten Mietvertrag.
    Die Verträge wurden halt immer wieder verlängert.

    Und ja, natürlich fände ich es auch schöner, wenn ich wüsste, ich kann in Wohnung xy für immer bleiben, wenn ich will. Aber für mich ist es sehr normal, dass ich in Mietwohnungen zb keine allzu großen Investitionen tätige, die nur in diese eine Wohnung passen. Ich denke, so geht es vielen.
    interessant, kenn ich wirklich gar nicht so mit befristeten mietverträgen. das wäre natürlich nochmal was anderes... fänd ich ja zugegebenermaßen mega stressig auf dauer.

  10. V.I.P. Avatar von gewitter
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Befristete Mietverträge sind in Ö relativ üblich. In D aber nicht. (Eher noch als Mindestmietdauer.)

  11. V.I.P. Avatar von Nachtkerze
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Befristete Mietverträge sind überhaupt nur unter bestimmten Umständen erlaubt in D. Da gibt es nur eine Hand voll zulässige Gründe.

  12. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    also hier in D ist das DER neue Trend bei den Mietverträgen. Damit bekommt man die Mieter schneller problemlos los. Und wenn das nicht gewünscht ist wird zig mal verlängert.
    Wer lebt stört.

  13. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von gewitter Beitrag anzeigen
    Befristete Mietverträge sind in Ö relativ üblich. In D aber nicht. (Eher noch als Mindestmietdauer.)
    Aha, interessant.
    Dann verstehe ich es ja doppelt nicht, wenn man sich darüber aufregt, dass die Besitzerin die Wohnung irgendwann mal wieder zurückhaben will. Ich habe bisher angenommen, sie könnte einfach das Ende der Mietdauer abwarten.


  14. Fresher Avatar von Muri
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von pilzfee Beitrag anzeigen
    also hier in D ist das DER neue Trend bei den Mietverträgen. Damit bekommt man die Mieter schneller problemlos los. Und wenn das nicht gewünscht ist wird zig mal verlängert.
    Ist das dein Empfinden oder gibt es da Zahlen zu?
    Ich will nicht ausschließen dass das sein könnte, mein persönliches Empfinden ist nur gegenteilig.
    In meinem Umfeld (in Berlin), mit aktuellen Umzügen im Innenstadtbezirk kenne ich keinen einzigen Fall mit befristetem Mietvertrag.
    Me gusta como eres

    Stranger Muri...

  15. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von pilzfee Beitrag anzeigen
    also hier in D ist das DER neue Trend bei den Mietverträgen. Damit bekommt man die Mieter schneller problemlos los. Und wenn das nicht gewünscht ist wird zig mal verlängert.
    Ja, aber entschuldige: mal angenommen, ich besitze eine Wohnung und weiß, dass ich da vielleicht irgendwann mal selber drin wohne will. Da überlege ich mir ja lieber 3x, ob ich sie lieber leer stehen lasse, bevor ich mir einen unbefristeten Vertrag antue.

    Finde ich bei privaten Vermietern kontraproduktiv, wenn Wohnraum eh schon knapp ist.

  16. V.I.P. Avatar von lassie_singers
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von gewitter Beitrag anzeigen
    Befristete Mietverträge sind in Ö relativ üblich. In D aber nicht. (Eher noch als Mindestmietdauer.)
    naja nein, das ist erst in den letzten jahren üblich geworden, zumindest in meiner stadt. ich hatte noch nie einen befristeten vertrag und kenne irgendwie kaum jemanden, der keinen unbefristeten hat
    I used to think that melancholy was a vegetable.

  17. Alter Hase
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Dann verstehe ich es ja doppelt nicht, wenn man sich darüber aufregt, dass die Besitzerin die Wohnung irgendwann mal wieder zurückhaben will.
    Cyan: Weil man das als Mieter normalerweise einfach nicht im Kopf hat.
    In D (keine Ahnung, wie das in Ö ist), ist Mieten eine total normale und rechtlich gut geschützte Sache. Es gibt viele Menschen, die ihr Leben lang Mieter sind, auch oft sehr lange in derselben Wohnung. Es gibt ja auch sehr viele Mietwohnungen, die keine private Einzelperson als Besitzer haben, sondern Gesellschaften, große Investoren (ok, die sind als Vermieter auch nicht total klasse, kündigen aber nicht wegen Eigenbedarf), oder eben Genossenschaften, was rechtlich was anderes ist, praktisch aber oft nicht. Und dann gibt es noch die privaten Vermieter, die eine oder mehrere Wohnungen rein als Kapitalanlage besitzen und nie vorhaben, dort zu wohnen oder ihre Kinder etc.
    Oft weiß man auch gar nicht, wenn der Besitzer eine private Einzelperson ist, weil er/sie von einer Verwaltung vertreten wird und der Mietvertrag nur mit dieser geschlossen wird. Man hat keine Ahnung, wie die persönlichen Verhältnisse der Person sind, ob da ggf. in absehbarer Zeit jemand Interesse hätte, die Wohnung selbst zu nutzen.

    This said, kann man sich da schon wundern, wenn man "plötzlich, aus heiterem Himmel" rausgekündigt wird.
    Natürlich kann es trotzdem rechtens sein, wie in diesem Fall.

    Bei unbefristeten Mietverträgen (die ja die Regel sind), die schon lange bestehen, besteht meines Wissens auch eine recht lange Kündigungsfrist?
    Freunde von mir hatten mal überlegt eine Wohnung kaufen, um selbst dort zu wohnen. Diese war aber vermietet, und die Mieter hätten 10 Jahre (!!!) Kündigungsfrist gehabt. Das mag ein Einzelfall sein, keine Ahnung, wie sowas zustande kommt. Aber auch bei anderen habe ich mitbekommen, dass es da eher um Zeiträume größer als ein Jahr ging.

  18. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von lassie_singers Beitrag anzeigen
    naja nein, das ist erst in den letzten jahren üblich geworden, zumindest in meiner stadt. ich hatte noch nie einen befristeten vertrag und kenne irgendwie kaum jemanden, der keinen unbefristeten hat
    Bei mir genau umgekehrt.


  19. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen


    Freunde von mir hatten mal überlegt eine Wohnung kaufen, um selbst dort zu wohnen. Diese war aber vermietet, und die Mieter hätten 10 Jahre (!!!) Kündigungsfrist gehabt.
    Jössas.


  20. Stranger Avatar von meh
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen
    Aha, interessant.
    Dann verstehe ich es ja doppelt nicht, wenn man sich darüber aufregt, dass die Besitzerin die Wohnung irgendwann mal wieder zurückhaben will.
    lol, wohl eher das gegenteil! gerade wenn man kein enddatum im seinem mietvertrag hat, geht man doch nicht davon aus dass jederzeit ne kündigung ins haus flattern könnte.

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