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  1. Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Also 10 Monate vielleicht, 10 Jahre kann ich mir nicht vorstellen.

  2. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von meh Beitrag anzeigen
    lol, wohl eher das gegenteil! gerade wenn man kein enddatum im seinem mietvertrag hat, geht man doch nicht davon aus dass jederzeit ne kündigung ins haus flattern könnte.
    Ja und nein. Wenn die private Besitzerin keine andere Möglichkeit als eine Eigenbedarfskündigung hat, wundert es mich nicht, dass sowas in D öfter vorkommt.


  3. V.I.P. Avatar von gewitter
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von isilotta Beitrag anzeigen
    Also 10 Monate vielleicht, 10 Jahre kann ich mir nicht vorstellen.
    Wenn du vermietet kaufst gibts da schon echt sollen Bestandtsschutz. Der richtet sich auch danach wie lang die ‚verkauften MieterInnen‘ schon in der Wohnung waren. Da können solche Fristen schon passieren. Wie ich finde: völlig zu recht.
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

  4. Newbie Avatar von meh
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen
    Ja und nein. Wenn die private Besitzerin keine andere Möglichkeit als eine Eigenbedarfskündigung hat, wundert es mich nicht, dass sowas in D öfter vorkommt.
    ich denke der fall privatbesitzer welcher exakt nur eine wohnung hat und in diese einziehen möchte, ist tatsächlich relativ selten.

  5. Newbie Avatar von meh
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Weil man das als Mieter normalerweise einfach nicht im Kopf hat.
    In D (keine Ahnung, wie das in Ö ist), ist Mieten eine total normale und rechtlich gut geschützte Sache. Es gibt viele Menschen, die ihr Leben lang Mieter sind, auch oft sehr lange in derselben Wohnung. Es gibt ja auch sehr viele Mietwohnungen, die keine private Einzelperson als Besitzer haben, sondern Gesellschaften, große Investoren (ok, die sind als Vermieter auch nicht total klasse, kündigen aber nicht wegen Eigenbedarf), oder eben Genossenschaften, was rechtlich was anderes ist, praktisch aber oft nicht. Und dann gibt es noch die privaten Vermieter, die eine oder mehrere Wohnungen rein als Kapitalanlage besitzen und nie vorhaben, dort zu wohnen oder ihre Kinder etc.
    Oft weiß man auch gar nicht, wenn der Besitzer eine private Einzelperson ist, weil er/sie von einer Verwaltung vertreten wird und der Mietvertrag nur mit dieser geschlossen wird. Man hat keine Ahnung, wie die persönlichen Verhältnisse der Person sind, ob da ggf. in absehbarer Zeit jemand Interesse hätte, die Wohnung selbst zu nutzen.
    genau so!

  6. Foreninventar Avatar von Ally Mc Beal
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von isilotta Beitrag anzeigen
    Also 10 Monate vielleicht, 10 Jahre kann ich mir nicht vorstellen.
    das ist dann vermnutlich keine klassische kündigungsfrist gewesen, sondern eine sperrfrist nach der umwandlung der wohnung in wohneigentum

    § 577a BGB - Einzelnorm
    «Le monde est irréel, sauf quand il est chiant.»

  7. Alter Hase
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Ally Mc Beal Beitrag anzeigen
    das ist dann vermnutlich keine klassische kündigungsfrist gewesen, sondern eine sperrfrist nach der umwandlung der wohnung in wohneigentum

    § 577a BGB - Einzelnorm
    Ah, das kann sein!

  8. Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Danke

  9. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Muri Beitrag anzeigen
    Ist das dein Empfinden oder gibt es da Zahlen zu?
    Ich will nicht ausschließen dass das sein könnte, mein persönliches Empfinden ist nur gegenteilig.
    In meinem Umfeld (in Berlin), mit aktuellen Umzügen im Innenstadtbezirk kenne ich keinen einzigen Fall mit befristetem Mietvertrag.
    Das seh ich bei der Wohnungssuche. Südwestdeutsche Unistadt, die wächst und wächst.
    Wer lebt stört.

  10. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen
    Ja, aber entschuldige: mal angenommen, ich besitze eine Wohnung und weiß, dass ich da vielleicht irgendwann mal selber drin wohne will. Da überlege ich mir ja lieber 3x, ob ich sie lieber leer stehen lasse, bevor ich mir einen unbefristeten Vertrag antue.

    Finde ich bei privaten Vermietern kontraproduktiv, wenn Wohnraum eh schon knapp ist.
    Das war keine Wertung, sondern eine Feststellung.
    Wer lebt stört.

  11. V.I.P. Avatar von Philip
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Man kann wirklich diese unterschiedlichen Regelungen je nach Land nicht vergleichen und hier ging es ja um D.
    Andere Länder sind da teils massiv Vermieter-freundlicher, z.b. USA: Dort schließt man fix für 12 Monate nen Vertrag ab und wenn nicht beide Seiten verlängern wollen wars das.

  12. Junior Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Maritty Beitrag anzeigen
    Ach und was ich auch noch wissen möchte:
    Wenn wir hier Utopien spinnen könnten, wie würde eine gerechte (gerechtere) Aufteilung überhaupt stattfinden? Also ich hätte gerne eine Lösung für ein Land, nicht auf einen Bezirk oder eine Stadt bezogen, in der keiner benachteiligt oder bevorteilt wird und in der die Verteilung gesellschaftlich sozial stattfindet. Und das mein ich nicht als Kritik sondern nur als Überlegung, weil mir bis jetzt aus der ZwangsEnteignung und Zuteilung nichts einfällt, ich mir aber schwerlich vorstellen kann, das man das dann als gerecht ansieht wenn man selbst in der Stadt wohnen mag und dann in die Pampa versetzt wird usw.
    Indirekte Steuern und Einkommensteuer runter (bzw. ab einer gewissen Einkommenshöhe dann wieder hoch), Erbschaftssteuer hoch (Freibetrag runter und stärker besteuern). Der Landflucht entgegen, in dem man ländliche Wohngegenden attraktiver macht (Öffentlichen Nahverkehr kostenlos und diesen ausbauen), mehr Geld in Kulturangebote und diese auch vermehrt auf dem Land schaffen, infrastrukturelle Probleme (Internet, Ärzteversorgung etc) beheben... Mehr Geld in Bildung (Ganztagesunterricht, gezielte Förderung um die Startbedingungen der Kinder anzugleichen)

  13. V.I.P. Avatar von GuteMiene
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Wegen Wohnungsknappheit (also von Mietwohnungen und Häusern) gibts hier zb eine saftige Steuer für leerstehendes Wohneigentum. 5% des assessment values. Find ich ganz gut.

  14. Alter Hase Avatar von *Flower*Power*
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von love_for_me Beitrag anzeigen
    Ja. Dennoch ist es doch klar das man als Mieter raus muss. Wieso also ein Rechtsstreit mit hohen Kosten anfangen? Die Zeit sollte man doch lieber in die Suche stecken.
    Weil viele erfolgreich klagen bzw viel Zeit für die Suche damit gewinnen. In Deutschland ist es extrem schwer, Mieter rauszubekommen (auch wenn sie extrem im Mietrückstand sind oder die Wohnung quasi unbewohnbar machen).

    Zitat Zitat von pilzfee Beitrag anzeigen
    also hier in D ist das DER neue Trend bei den Mietverträgen. Damit bekommt man die Mieter schneller problemlos los. Und wenn das nicht gewünscht ist wird zig mal verlängert.
    Überlegen wir uns auch für die nächsten Mieter. Und dann gezielt für Expats und Firmenkooperationen. Allerdings muss man dafür so einiges an Anforderungen erfüllen, das hätten wir auf die Schnelle nicht hinbekommen, weil wir recht spontan den Wohnort gewechselt haben und keinen langen Leerstand wollten (können wir uns nämlich nicht leisten obwohl/weil wir privilegierte Immobilienbesitzer sind).

  15. Addict Avatar von Sakamoto
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Befristete Mietverträge kenne ich in Deutschland eigentlich nur von möblierten Wohnungen. Da haben wir das bei unseren entsendeten Mitarbeitern ziemlich häufig. Die Vermieter sind dann aber oft auch auf solche Mieter spezialisiert.
    Sakamoto: hat eventuell eine exhibitionistische Ader
    Oh don't even get me started! I keep watchin' that show and I'm waitin' for the darn dragon to show up and, and kick everyone's butt! But all I get is wiener, wiener, wiener. It's not all gay wiener, but when they DO show a straight guy's wiener, it's all soft and floppy. Even though he just got done humpin' a pretty girl! Why is that? Because a soft wiener isn't threatening, just like a gay wiener.

    HEATHCLIIIIIIFFFF~

  16. Foreninventar Avatar von ana.
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    ich wollte nur mal als Anekdote erzählen, dass uns vor ein paar jähren wegen Eigenbedarf gekündigt wurde. passte uns nicht richtig gut und kam ohne Vorwarnung. und war auch noch gelogen, der Vermieter ist da hinterher nicht eingezogen.
    trotzdem gab es keinerlei Rechtsstreit...

  17. Urgestein Avatar von melody.
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von ana. Beitrag anzeigen
    ich wollte nur mal als Anekdote erzählen, dass uns vor ein paar jähren wegen Eigenbedarf gekündigt wurde. passte uns nicht richtig gut und kam ohne Vorwarnung. und war auch noch gelogen, der Vermieter ist da hinterher nicht eingezogen.
    trotzdem gab es keinerlei Rechtsstreit...
    warum habt ihr euch denn nicht gewehrt?

  18. Enthusiast Avatar von Blaubeerkuchen
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von melody. Beitrag anzeigen
    warum habt ihr euch denn nicht gewehrt?
    Also da musste ich auch lachen bzw. den Kopf schütteln, was sie uns damit sagen will.
    Natürlich gibts keinen Rechtsstreit, wenn die Mieter (=ana) die Kündigung akzeptieren. Das ist doch nicht erwähnenswert und schon gar nichts womit man sich profiliert à la "Wir sind so diplomatisch und sozialverträglich, es geht auch ohne Anwalt und Klage, ihr müsst euch nur geschickt genug anstellen."
    Das ist keine Kunst, klein beigeben und auf seine Rechte verzichten kann jeder - seine Rechte einfordern erfordert viel mehr Mut.
    Ich stehe da auch voll auf der Seite der Mieter, die jedes Recht haben ihre Rechte geltend zu machen. Aber in dem Fall der TE (schwanger, will in ihre Heimat zurückkehren) bin ich der Meinung, dass es ihr gutes Recht ist, in ihre eigene Wohnung zu ziehen bevor Mieter irgendwelche Ansprüche für sich geltend machen.

  19. Enthusiast Avatar von Blaubeerkuchen
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von sommerlinde Beitrag anzeigen

    @Debbie: Das du mit deiner hochnäsigen Art bzgl. Pirmasens und Zwickau genau die Vorurteil, dass Linke auf die Provinz herabsehen, bestätigst, ist dir schon klar.
    Das stößt mir auch sauer auf.
    Als würden in Pirmasens und Zwickau in den Augen von DD nur "asoziales Pack" wohnen, für deren Gesellschaft sie sich zu fein ist und nur München Schwabing gut genug. Deswegen wird auch so darauf herumgeritten, dass die Wohnung der TE in München Schwabing ist - wäre sie in Magdeburg und würde zu dritt ( bzw. zu 2,5!) in eine 5 Zimmer Wohnung ziehen und aus ihrer 2-Zimmer Wohnung in München raus, wäre das völlig okay. Denn dann würden ja die bösen Menschen mit Mieteigentum da wohnen wo DD nicht leben möchte und es wäre kein Problem.
    Als ob der Status für die TE so eine große Rolle spielen würde. Es kommt hier doch deutlich heraus, dass sie in ihre HEIMAT zurückziehen möchte, in die Nähe ihrer Familie, wo ihre Wurzeln sind. Das ist stärker als die meisten anderen Bedürfnisse wie Prestige, Schickimicki-Gegend, 10 Jahre als Mieter in der Wohnung.

    Vielleicht sind die aktuellen Mieter der TE ja tatsächlich aus Pirmasens oder Zwickau

  20. V.I.P. Avatar von GuteMiene
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Pirmasens ist eine Beispiel für eine arme Stadt die ihre Hauptindustrie (Herstellung von Schuhen) verloren hat, relative abgelegen im Pfälzer Wald liegt und wo Eigentum aus diesen Gründen billig ist .
    Es war ein Beispiel für: nicht alles WE ist Milliarden wert.
    The true north

    Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
    mit der ich euch gegenüberstehe.

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