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  1. V.I.P. Avatar von GuteMiene
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von kokosmango Beitrag anzeigen
    ich das "dann zieh doch nach klohausen, dann biste auch endlich ma mitglied im erlauchten club der immobilienbesitzer" ist und war doch von sekunde eins an ein absolutes rückzugsgefecht und ohne jede substanz.
    Niemand, wirklich niemand hat das so gesagt. Das kam von euch, und seitdem treibt ihr die Sau durchs Dorf.
    The true north

    Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
    mit der ich euch gegenüberstehe.

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  2. Junior Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von kokosmango Beitrag anzeigen
    ich verstehe an dieser stelle der diskussion wieder nicht, auf welches phantom derzeit eingedroschen werden soll.

    wo hat jemand behauptet, münchen wäre objektiv weniger angesagt als cottbus? das "dann zieh doch nach klohausen, dann biste auch endlich ma mitglied im erlauchten club der immobilienbesitzer" ist und war doch von sekunde eins an ein absolutes rückzugsgefecht und ohne jede substanz.
    Mal wieder kein Phantom, mir wurde von sommerlinde vorgeworfen, ich hätte die "Heimat" von Menschen verunglimpft, die dort genauso glücklich sind wie andere Menschen in Schwabing.

    Und "Zieh doch in mein Heimatdorf" kam an manchen Stellen auch als ernstgemeinter Vorschlag: zB zB
    Geändert von DebbieDowner (20.09.2019 um 15:02 Uhr)

  3. Junior Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von DebbieDowner Beitrag anzeigen
    ....Das unfaire ist doch, dass manche Leute durch pures Glück eine Wohnung in einem der begehrtesten Stadtteile Deutschlands erben und dort leben können....
    Ja dann gönn das denen doch einfach!
    Das kommt echt so missgünstig rüber, was du hier so schreibst.

  4. Enthusiast Avatar von Blaubeerkuchen
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Ich kann die Diskussion nicht mehr ernst nehmen, mit den ganzen extra registrierten stranger-nicks.

    Und DD auch nicht, denn sie antwortet ja generell nur auf Fragen, die ihr in den Kram passen.

    Mich würde interessieren, was mit dem Erbe passieren soll, wenn es die Erben nicht bekommen sollen.

    Wofür sollen die Steuereinnahmen es ausgegeben werden, wenn zB der Freibetrag gesenkt wird?

    - Für Schule und Bildung
    - Pflege und höhere Renten
    - Flüchtlingshilfe
    - Infrasturktur und Sanierung von alten Straßen und Gebäuden
    - Klimawandel
    - habe bestimmt was vergessen

    Dann hat DD immer noch keine Eigentumswohnung in Schwabing.

    Ich verstehe dieses vor Neid zerfressen sein und anderen nichts gönnen können nicht.

    Die ganzen Großkonzerne und Manager von Großkonzernen verdienen sich gleichzeitig einen dicken Hintern.

    Familien, die sich über Generationen mit ihren bloßen Händen was aufgebaut und zusammengespart haben, sollen enteignet werden, nur weil es Familien gibt, die nicht schon seit Generationen in D. leben. Damit wird die ganze Lebensleistung von Menschen mit Füßen getreten.

  5. Addict Avatar von Petrillo
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von BrooklynGirl Beitrag anzeigen
    Ja dann gönn das denen doch einfach!
    Das kommt echt so missgünstig rüber, was du hier so schreibst.
    ich kann grundsätzlich sehr gut verstehen, dass diese ungerechtigkeit Debbie ärgert und sie sich davon provoziert fühlt, dass einige das so runterspielen.

  6. Enthusiast Avatar von Blaubeerkuchen
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Und was ist für euch gerecht? Dass grundsätzlich jedes Erbe dem Staat zufällt? Jeder nur so viel besitzen darf wie er mit seinen eigenen Händen erarbeiten kann?
    Denn wenn der Freibetrag "nur" gesenkt wird (über welche Summen sprechen wir denn überhaupt?) wird es auch immer Menschen geben, die mehr haben als andere. Alles andere ist Sozialismus.

  7. Addict Avatar von Petrillo
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Blaubeerkuchen Beitrag anzeigen
    Und was ist für euch gerecht? Dass grundsätzlich jedes Erbe dem Staat zufällt? Jeder nur so viel besitzen darf wie er mit seinen eigenen Händen erarbeiten kann?
    Denn wenn der Freibetrag "nur" gesenkt wird (über welche Summen sprechen wir denn überhaupt?) wird es auch immer Menschen geben, die mehr haben als andere. Alles andere ist Sozialismus.
    man kann doch den ärger über den Status quo verstehen, ohne gleich eine Lösung für alles zu haben? "gönn denen das doch einfach" find ich als Antwort jedenfalls ein bisschen dünn.

  8. Enthusiast Avatar von Blaubeerkuchen
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Petrillo Beitrag anzeigen
    man kann doch den ärger über den Status quo verstehen, ohne gleich eine Lösung für alles zu haben? "gönn denen das doch einfach" find ich als Antwort jedenfalls ein bisschen dünn.
    Nee, diese Form von Missgunst kann ich tatsächlich nicht verstehen.

  9. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Petrillo Beitrag anzeigen
    man kann doch den ärger über den Status quo verstehen, ohne gleich eine Lösung für alles zu haben? "gönn denen das doch einfach" find ich als Antwort jedenfalls ein bisschen dünn.
    Sehe ich auch so.

    Ohne eigenes Zutun eine Wohnung zu besitzen ist einfach in den meisten Fällen ein richtig großer (Start)Vorteil. Ich verstehe voll und ganz, dass man auf sowas neidisch sein kann.


  10. Enthusiast Avatar von Blaubeerkuchen
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen
    Sehe ich auch so.

    Ohne eigenes Zutun eine Wohnung zu besitzen ist einfach in den meisten Fällen ein richtig großer (Start)Vorteil. Ich verstehe voll und ganz, dass man auf sowas neidisch sein kann.
    Neidisch ja, aber doch nicht so missgünstig, dass man der Meinung ist, eine Schwangere, die in ihre Heimat ziehen möchte, hat kein Recht dazu in ihrer Eigentumswohnung zu leben, weil die Mieter unterprivilegiert sind und man dadurch Vernögen umverteilen kann.

  11. Enthusiast Avatar von Blaubeerkuchen
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Italien hat übrigens eine der höchsten Wohneigentumsquoten in Europa - die osteuropäischen Staaten mal ausgenommen.

    Dort gilt folgendes:
    Dort geht es großzügiger zu. Betriebsvermögen beispielsweise kann beim Übergang auf die nächste Generation von der Steuer befreit sein, wenn der Erwerber die Mehrheit der Stimmrechte in der übertragenen Gesellschaft erreicht oder verstärkt und den Betrieb mindestens fünf Jahre fortführt.

    Vor allem aber sind die Freibeträge großzügig. Für Kinder 1 Million, für Geschwister 100.000 Euro und für Ehegatten 1 Million Euro. In Deutschland sind es (derzeit) für den Ehegatten nur 500.000 Euro, für Kinder 400.000 Euro und für Geschwister 20.000 Euro.

    Und wenn die Steuer in Italien zugreift, dann in anderem Maße - mit Steuersätzen zwischen 4 und 8 Prozent, so Liebernickel.

    Italiens Lassigkeit - manager magazin

  12. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Blaubeerkuchen Beitrag anzeigen
    Neidisch ja, aber doch nicht so missgünstig, dass man der Meinung ist, eine Schwangere, die in ihre Heimat ziehen möchte, hat kein Recht dazu in ihrer Eigentumswohnung zu leben, weil die Mieter unterprivilegiert sind und man dadurch Vernögen umverteilen kann.
    Ja, das ist natürlich übertrieben. Aber prinzipiell verstehe ich in Bezug auf das Thema Erbe sowohl Neid als auch Missgunst.


  13. Addict Avatar von Akkordeon
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Blaubeerkuchen Beitrag anzeigen
    Familien, die sich über Generationen mit ihren bloßen Händen was aufgebaut und zusammengespart haben, sollen enteignet werden, nur weil es Familien gibt, die nicht schon seit Generationen in D. leben. Damit wird die ganze Lebensleistung von Menschen mit Füßen getreten.
    Na ja, das ist ja jetzt genau so eine schwarz-weiße Übertreibung, wie du (und andere) sie DD vorwerfen.
    Wenn ich das schon lese "mit bloßen Händen was aufgebaut..." - immer dieser Arbeitsmythos. Reichtum hat doch nicht nur mit Arbeit zu tun, sondern auch mit Glück.
    Und was soll die Unterscheidung vs. Familien mit Migrationshintergrund? Meine Familie ist urdeutsch (als Feststellung gemeint), aber hat mütterlicherseits ihr Haus in der Inflation verloren. Mein Urgroßvater hat meiner Oma verboten, eine kaufmännische Ausbildung zu machen, sie war stattdessen (arme) Schneiderin. Ihr Mann ist früh verstorben... Etc. pp.

    Ich kann Neid und Missgunst auf Leute, die ohne Zutun an Wohneigentum oder viel Geld kommen, auf jeden Fall nachvollziehen.
    "Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu."

  14. V.I.P. Avatar von GuteMiene
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Ich finde es ziemlich blödsinnig, Leute so bösartig zu beneiden. Einerseits wirft man ihnen vor nix dafür getan zu haben, andererseits hält man es gegen sie, obwohl die nicht bewusst hingegangen sind und sich böswillig einen Vorteil verschafft haben.
    Und überhaupt, ich weiß im Bymversum ist es super abgesagt Neid als Gefühl zuzulassen und das ist total okay und so... aber nein, ich mag Neid nicht. Und wenn ich Neid verspüre, hat der am wenigsten zu tun mit der Person der ich was neide. Der Neid projektiert meine emotionalen Löcher auf andere Menschen, deren Umstände nichts, wirklich nichts mit meinen zu haben.
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    Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
    mit der ich euch gegenüberstehe.

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  15. Enthusiast
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Ich hab ein bisschen drüber nachgedacht... möglicherweise fällt es einfacher Missgunst zu überwinden und sich davon frei zu machen, wenn man optimistisch ist, dass man so einen fehlenden Startvorteil aus eigener Kraft überwinden kann bzw. dass er einen in der Summe in punkto Lebensglück nicht sehr beeinträchtigt.

    DD hat z.B. geschrieben, sie glaubt nicht, dass sie jemals so viel Geld aus eigener Kraft erwirtschaften kann. Und dann schmerzt es natürlich mehr...
    Geändert von Pinkmelon (20.09.2019 um 20:54 Uhr)

  16. Enthusiast Avatar von Blaubeerkuchen
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Akkordeon Beitrag anzeigen
    Und was soll die Unterscheidung vs. Familien mit Migrationshintergrund?
    Das hat DD aufgebracht und als Erklärung dafür benutzt, dass sie unterprivilegiert ist.
    Ich finde das auch doof, keine Frage.
    Geändert von Blaubeerkuchen (20.09.2019 um 20:54 Uhr)

  17. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Ich muss sagen, es geht mir ziemlich auf den Keks, wenn Meinungen hier als „ich weiß, xy ist auf bym gerade in“ abgetan werden. Das hat jetzt mit dem Thema nichts mehr zu tun, aber es nervt mich einfach immer wieder.

    Ich bin durchaus noch imstande, mir eine Meinung jenseits des „bymversums“ zu bilden.
    Und wenn das bymversum wirklich so homogen wäre, gäbe es auch keine Diskussionen wie diese hier.

  18. Enthusiast Avatar von Blaubeerkuchen
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von GuteMiene Beitrag anzeigen
    Ich finde es ziemlich blödsinnig, Leute so bösartig zu beneiden. Einerseits wirft man ihnen vor nix dafür getan zu haben, andererseits hält man es gegen sie, obwohl die nicht bewusst hingegangen sind und sich böswillig einen Vorteil verschafft haben.
    Und überhaupt, ich weiß im Bymversum ist es super abgesagt Neid als Gefühl zuzulassen und das ist total okay und so... aber nein, ich mag Neid nicht. Und wenn ich Neid verspüre, hat der am wenigsten zu tun mit der Person der ich was neide. Der Neid projektiert meine emotionalen Löcher auf andere Menschen, deren Umstände nichts, wirklich nichts mit meinen zu haben.
    Ich finde Neid total nachvollziehbar und okay, aber Missgunst in der hier dargebotenen Version einfach nur hässlich.
    Und dann nichtmal Lösungen oder bessere Vorschläge zu haben, einfach panne.

  19. Addict Avatar von Akkordeon
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Hier stehen ja Lösungsvorschläge von DD:

    Zitat Zitat von DebbieDowner Beitrag anzeigen
    Indirekte Steuern und Einkommensteuer runter (bzw. ab einer gewissen Einkommenshöhe dann wieder hoch), Erbschaftssteuer hoch (Freibetrag runter und stärker besteuern). Der Landflucht entgegen, in dem man ländliche Wohngegenden attraktiver macht (Öffentlichen Nahverkehr kostenlos und diesen ausbauen), mehr Geld in Kulturangebote und diese auch vermehrt auf dem Land schaffen, infrastrukturelle Probleme (Internet, Ärzteversorgung etc) beheben... Mehr Geld in Bildung (Ganztagesunterricht, gezielte Förderung um die Startbedingungen der Kinder anzugleichen)
    "Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu."

  20. V.I.P. Avatar von gewitter
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Pinkmelon Beitrag anzeigen
    Ich hab ein bisschen drüber nachgedacht... möglicherweise fällt es einfacher Missgunst zu überwinden und sich davon frei zu machen, wenn man optimistisch ist, dass man so einen fehlenden Startvorteil aus eigener Kraft überwinden kann bzw. dass er einen in der Summe in punkto Lebensglück nicht sehr beeinträchtigt.

    DD hat z.B. geschrieben, sie glaubt nicht, dass sie jemals so viel Geld aus eigener Kraft erwirtschaften kann. Und dann schmerzt es natürlich mehr...
    Also viel neoliberaler oder meinetwegen naiver ging’s nicht, oder?
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

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