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  1. Urgestein Avatar von melody.
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von jewa Beitrag anzeigen
    Stellt euch bym in 15 Jahren vor und eine Userin erzählt, dass die ganze Familie wegen dem Abistress des Ältesten in den Seilen hängt und jetzt sollen sie auch noch ne neue Wohnung finden....
    ).
    Inwieweit ist denn die Famil ie am abistress beteiligt? Ist ernst gemeint, ich kenne das von meiner abzielt gar nicht, dass Eltern da mitreingezogen werden.

    Man ist von seinen haushaltspflichten vielleicht befreit.

  2. Alter Hase Avatar von jewa
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Knadiskuh Beitrag anzeigen
    na und was ist mit der belastung, mit kleinkind weit weg von der familie zu sein?
    irgendwas ist ja auch immer bei jedem, v.a. in ner vierköpfigen familie hat sicher immer irgendwer stress.
    Ja, aber mit den Belastungen einer Kleinkindfamilie verbaust du dir nicht die Zukunft, mit schlechten Abschluss-Noten vielleicht schon, jetzt mal ganz hart und vielleicht überspitzt formuliert.

    Wie gesagt, es wurde als Härtefall anerkannt. Ob ihr das jetzt total bescheuert findet oder nicht.

  3. Member Avatar von EstellaLacht
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    steht überhaupt irgendwo, dass er abi macht? oder ist das die bymbubble, einfach mal davon auszugehen?

  4. Urgestein Avatar von melody.
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von EstellaLacht Beitrag anzeigen
    steht überhaupt irgendwo, dass er abi macht? oder ist das die bymbubble, einfach mal davon auszugehen?
    Ne, bei dem Gerichtsurteil war das so. Und dann ist es bei Realschulabschluss ja bestimmt auch so
    Also ich verstehe es so, weil der Sohn 16 ist

  5. Member Avatar von EstellaLacht
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    ach so, danke. das hab ich überlesen.

  6. Member Avatar von juno_
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Langsam finde ich die Spekulationen hier echt absurd. Vor drei Seiten war es noch eine mögliche Migrantenfamilie, die demnächst wahrscheinlich von heute auf morgen auf der Straße stehen wird, weil niemand sonst an sie vermieten wollen wird, jetzt verbaut die TE dem Sohn womöglich das Abi und seine komplette berufliche Zukunft und die Familie wird definitiv gegen den Eigenbedarf klagen ... Fakt ist, keiner hier kennt die Leute und deren Lebenssituation und man muss nun wirklich nicht auf alle Eventualitäten (!!!) Rücksicht nehmen. Macht der TE doch kein noch schlechteres Gewissen, als sie eh schon hat.

  7. Get a life! Avatar von Sorglos
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von juno_ Beitrag anzeigen
    Langsam finde ich die Spekulationen hier echt absurd. Vor drei Seiten war es noch eine mögliche Migrantenfamilie, die demnächst wahrscheinlich von heute auf morgen auf der Straße stehen wird, weil niemand sonst an sie vermieten wollen wird, jetzt verbaut die TE dem Sohn womöglich das Abi und seine komplette berufliche Zukunft und die Familie wird definitiv gegen den Eigenbedarf klagen ... Fakt ist, keiner hier kennt die Leute und deren Lebenssituation und man muss nun wirklich nicht auf alle Eventualitäten (!!!) Rücksicht nehmen. Macht der TE doch kein noch schlechteres Gewissen, als sie eh schon hat.
    Danke
    Alte, ich hock aufm Klo und hab nur die linke Hand zum Töten!

  8. V.I.P. Avatar von GuteMiene
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von juno_ Beitrag anzeigen
    Langsam finde ich die Spekulationen hier echt absurd. Vor drei Seiten war es noch eine mögliche Migrantenfamilie, die demnächst wahrscheinlich von heute auf morgen auf der Straße stehen wird, weil niemand sonst an sie vermieten wollen wird, jetzt verbaut die TE dem Sohn womöglich das Abi und seine komplette berufliche Zukunft und die Familie wird definitiv gegen den Eigenbedarf klagen ... Fakt ist, keiner hier kennt die Leute und deren Lebenssituation und man muss nun wirklich nicht auf alle Eventualitäten (!!!) Rücksicht nehmen. Macht der TE doch kein noch schlechteres Gewissen, als sie eh schon hat.
    Volle Zustimmung.
    Vor allem: aus einer Wohnung ausziehen zu müssen ist kein schreckliches Unrecht dass Menschen zugefügt wird, das kann passieren im Leben und dann muss eben damit klarkommen und sich was Neues suchen. Das ist doch nicht das Ende der Welt.
    The true north

    Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
    mit der ich euch gegenüberstehe.

    You're not going to hotbox my office, no way!

  9. Urgestein Avatar von melody.
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Naja, es ist schon ein bisschen das Ende der Welt. Aber man kann auch dankbar sein, dass man 10 Jahre günstig gelebt hat.

  10. Alter Hase Avatar von jewa
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von juno_ Beitrag anzeigen
    Langsam finde ich die Spekulationen hier echt absurd. Vor drei Seiten war es noch eine mögliche Migrantenfamilie, die demnächst wahrscheinlich von heute auf morgen auf der Straße stehen wird, weil niemand sonst an sie vermieten wollen wird, jetzt verbaut die TE dem Sohn womöglich das Abi und seine komplette berufliche Zukunft und die Familie wird definitiv gegen den Eigenbedarf klagen ... Fakt ist, keiner hier kennt die Leute und deren Lebenssituation und man muss nun wirklich nicht auf alle Eventualitäten (!!!) Rücksicht nehmen. Macht der TE doch kein noch schlechteres Gewissen, als sie eh schon hat.
    Sorry, aber ist nicht absurd, sondern eimfach nur realistisch (vor allem in Hinblick auf den Münchner Mietmarkt), dass sich die Familie juristisch wehren wird. Und welche Argumente sie dafür anführen kann, habe ich eben ausgeführt. Ob es wirklich dazu kommt, weiß natürlich keiner.

  11. Member Avatar von Momang
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Krass.
    Ich bin als Kind und Jugendliche häufiger umgezogen, u.a. zweimal nach Eigenbedarfskündigung. Nie im Leben wären wir darauf gekommen, uns da irgendwie juristisch zu sträuben - die Vermieter sind halt im Recht ?!
    Klar, war immer etwas komisch und für meine Eltern bestimmt auch echt nervig, aber überhaupt kein Weltuntergang.

    (Nur um diese Perspektive auch mal aufzuzeigen. War natürlich nicht München.)

  12. Urgestein
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Ich habe beim Lesen des threads auch als erstes daran gedacht, dass das mit der Eigenbedarfs-Kündigung unter Umständen gar nicht so "einfach" wird wie OP es sich vorstellt. Wundert mich, dass es so lang gedauert hat, bis es jemand anspricht. Mit Kündigungen wegen Eigenbedarf habe ich überhaupt gar keine Erfahrung, auch nicht aus dem Bekanntenkreis, weiß deshalb auch nicht, welche Maßstäbe da angelegt werden. Ich hatte allerdings mal am Rande mit sozialmedizinischen Gutachten zu tun, und zumindest in *diesem* Bereich fand ich es ganz schön überraschend, mit welchen Argumenten Leute erfolgreich und oft dauerhaft verhinderten, aus ihrer Wohnung ausziehen zu müssen.

    Mich würde es gar nicht überraschen, wenn da kurz vor Mietende plötzlich irgendwelche ärztlichen Atteste auftauchen, dass z.B. für eins der Kinder ein Umzug eine unzumutbare Härte darstellen würde. Kann sein, dass das dann keine endgültige Wirkung hat, aber 2 zusätzliche Jahre Aufschub sind als Mieter ja auch schon was...

    Abgesehen davon bin ich sehr neidisch auf die Eigentumswohnung in Schwabing!

  13. Member Avatar von juno_
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von jewa Beitrag anzeigen
    Sorry, aber ist nicht absurd, sondern eimfach nur realistisch (vor allem in Hinblick auf den Münchner Mietmarkt), dass sich die Familie juristisch wehren wird. Und welche Argumente sie dafür anführen kann, habe ich eben ausgeführt. Ob es wirklich dazu kommt, weiß natürlich keiner.
    Na ja, du hast der TE klar geraten, bis zum Schulabschluss des Jungen zu warten (weil die Familie klagen KÖNNTE und das als Argument vorbringen KÖNNTE), das finde ich schon absurd ohne Kenntnis der genauen Situation der Familie. Vielleicht konnten die ja umgekehrt wegen der eher niedrigen Miete jahrelang Geld ohne Ende für ein Eigenheim zurücklegen und sehen das jetzt als Chance, endlich ein Haus zu bauen. Ist genauso wahrscheinlich oder unwahrscheinlich und hilft der TE nicht weiter, weil sie sich wohl kaum vorher über deren aktuelle Lebensumstände informieren wird (und auch echt nicht muss!).

  14. Alter Hase Avatar von jewa
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von melody. Beitrag anzeigen
    Inwieweit ist denn die Famil ie am abistress beteiligt? Ist ernst gemeint, ich kenne das von meiner abzielt gar nicht, dass Eltern da mitreingezogen werden.

    Man ist von seinen haushaltspflichten vielleicht befreit.
    Bei mir war es auch eher stressfrei, bei den Jugendlichen, die ich aktuell kenne, ist es richtig böse.

    Aber im Prinzip ist es ja auch egal, wie die Stimmung bei den Eltern sein könnte. Wichtig ist vor allem, dass man argumentieren kann, dass es dem Jugendlichen deswegen auch schlecht geht ( ob das wirklich so ist, sei mal dahin gestellt.) und sich die Noten verschlechtern könnten (!!!!) - auch aus Sicht des Gerichts.

    Wie gesagt. Vielleicht wird auch alles easy und die Familie versteht, dass Nouvelle mit Baby gerne in ihr Eigentum ziehen möchte. Vor allem, wenn der Freund in München schon einen Job hat und zwei Umzüge oder aber Familientrennung eigentlich nicht zumutbar sind. Aber vielleicht versteht sie es auch nicht und legt alle Asse auf den Tisch, die sie so haben.

    Und ich persönlich (!!!) würde es wohl so machen, dass ich mit der Familie spreche und wenn sich solche Argumente abzeichnen, würde ich persönlich wohl bis nach dem Abschluss warten - vorausgesetzt, es handelt sich um eine zumutbare Zeitspanne ( ich rede nicht davon, jetzt vier Jahre zu warten). Auch in Hinblick darauf, einem eventuellen Rechtsstreit aus dem Weg zu gehen.

  15. Alter Hase Avatar von jewa
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von Momang Beitrag anzeigen
    Krass.
    Ich bin als Kind und Jugendliche häufiger umgezogen, u.a. zweimal nach Eigenbedarfskündigung. Nie im Leben wären wir darauf gekommen, uns da irgendwie juristisch zu sträuben - die Vermieter sind halt im Recht ?!
    Klar, war immer etwas komisch und für meine Eltern bestimmt auch echt nervig, aber überhaupt kein Weltuntergang.

    (Nur um diese Perspektive auch mal aufzuzeigen. War natürlich nicht München.)
    Die Vermieter sind aber eben nicht immer im Recht. Und viele Leute haben ne Rechtsschutzversicherung. Und in Schwabing ist die Wahrscheinlichkeit auch nicht ganz gering, dass man einen Anwalt kennt.

  16. Alter Hase Avatar von jewa
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von bwlstudent Beitrag anzeigen
    Ich habe beim Lesen des threads auch als erstes daran gedacht, dass das mit der Eigenbedarfs-Kündigung unter Umständen gar nicht so "einfach" wird wie OP es sich vorstellt. Wundert mich, dass es so lang gedauert hat, bis es jemand anspricht. Mit Kündigungen wegen Eigenbedarf habe ich überhaupt gar keine Erfahrung, auch nicht aus dem Bekanntenkreis, weiß deshalb auch nicht, welche Maßstäbe da angelegt werden. Ich hatte allerdings mal am Rande mit sozialmedizinischen Gutachten zu tun, und zumindest in *diesem* Bereich fand ich es ganz schön überraschend, mit welchen Argumenten Leute erfolgreich und oft dauerhaft verhinderten, aus ihrer Wohnung ausziehen zu müssen.

    Mich würde es gar nicht überraschen, wenn da kurz vor Mietende plötzlich irgendwelche ärztlichen Atteste auftauchen, dass z.B. für eins der Kinder ein Umzug eine unzumutbare Härte darstellen würde. Kann sein, dass das dann keine endgültige Wirkung hat, aber 2 zusätzliche Jahre Aufschub sind als Mieter ja auch schon was...

    Abgesehen davon bin ich sehr neidisch auf die Eigentumswohnung in Schwabing!
    Danke!

    Ich dachte schon, ich rede komplett gegen ne Wand.

  17. Foreninventar Avatar von Ally Mc Beal
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von jewa Beitrag anzeigen
    Die Vermieter sind aber eben nicht immer im Recht.
    Mit dem Argument kann man jetzt auch gleich die Leute aus dem Hut ziehen, die es zweifellos gibt, die Eigenbedarf vorschieben. Hat dann allerdings gar nichts mehr mit der Situation der TE zu tun. Es kann doch niemand ernsthaft bestreiten wollen, dass ihre Familie Eigenbedarf hat?


    Und wie es am Ende ausgeht, also ob die sich wehren und ggf wie, das weiß doch echt keiner hier.
    «Le monde est irréel, sauf quand il est chiant.»

  18. V.I.P. Avatar von GuteMiene
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von melody. Beitrag anzeigen
    Naja, es ist schon ein bisschen das Ende der Welt. Aber man kann auch dankbar sein, dass man 10 Jahre günstig gelebt hat.
    Ne, also echt nein. Ende der Welt ist wenn jemand schwer krank wird zb.
    Ein erzwungener Umzug ist eine Unbequemlichkeit. Und manchmal muss das Herz dann aus- und das Hirn angeschaltet werden. Es ist was es ist.
    The true north

    Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
    mit der ich euch gegenüberstehe.

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  19. Senior Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Finde es ebenfalls absolut legitim in sein Eigentum einziehen zu wollen. Eine längere Frist einzuräumen, als die vorgeschriebene, ist ein super Entgegenkommen für die Familie, die ausziehen muss.

    In Anbetracht der möglichen Komplikationen bezüglich der Räumung der Wohnung, würde ich möglichst schnell kündigen - mit einem rechtlich geprüften Schreiben. Man kann ja trotzdem vorher mit den Mietern sprechen uns das bald eingehende Schreiben ankündigen und drauf hinweisen, dass man sich so früh wie möglich meldet, um genügend Zeit einzuräumen, um eine andere Wohnung zu suchen.

  20. Urgestein Avatar von melody.
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von GuteMiene Beitrag anzeigen
    Ne, also echt nein. Ende der Welt ist wenn jemand schwer krank wird zb.
    Ein erzwungener Umzug ist eine Unbequemlichkeit. Und manchmal muss das Herz dann aus- und das Hirn angeschaltet werden. Es ist was es ist.
    Und wenn sie nichts finden?

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