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  1. Junior Member Avatar von nouvelle_vague
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    Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    ___
    Geändert von nouvelle_vague (16.09.2019 um 20:52 Uhr)

  2. Senior Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Meiner Erinnerung nach ist die Kündigungsfrist in deinem Fall ziemlich lang (ich meine, neun Monate), da erübrigt sich eine vorzeitige Ankündigung unter Umständen oder?

    Ansonsten finde ich eine Ankündigung im persönlichen Gespräch sehr fair und nett.

  3. Junior Member Avatar von nouvelle_vague
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Ja, hängt von der Mietdauer ab. Also es sind nicht die klassischen 3 Monate.

  4. Addict Avatar von Knadiskuh
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    also das nützt dir jetzt nichts aber aus genau dem grund würde ich ungern an eine familie mit kindern vermieten.

    aber: willst du denn mit dem baby wirklich mitten in schwabing wohnen? also kann ja sein, dass es so ist, aber bei mir hat sich mit der schwangerschaft schon der wunsch nach ländlicherer wohnweise eingestellt (auch weil ich halt auf dem land aufgewachsen bin und es toll fand, dass ich allein zum kindergarten laufen konnte, was ich in der stadt einem kind nicht erlauben würde....). vielleicht kann man ja mit den mieteinnahmen eine wohnung weiter außerhalt locker finanzieren, vielleicht dann sogar mit garten oder im grünen?

  5. Inaktiver User

    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Das ehrt euch wirklich sehr! Ich habe vor Jahren eine Eigenbedarfskündigung bekommen, zwar schnell auch was Neues gefunden, doch es hat mein Leben extrem umgekrempelt.

    Dennoch solltet ihr nicht auf euer Eigentum verzichten müssen, aber vielleicht gibt es ja einen Kompromiss: Ihr macht euren Anspruch geltend, lasst aber den jetzigen Mietern soviel Zeit, dass sie wirklich etwas Adäquates finden können?

  6. Member Avatar von fitzgerald
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Ich würde sehr früh einen etwas persönlicheren Brief schreiben statt nur formaler Floskeln aneinander zu reihen, mich ausdrücklich für das gute Mietverhältnis bedanken und auch ein Referenzschreiben anbieten, das sie ihren Unterlagen für den neuen Vermieter beifügen können.
    Wenn du ihnen das Leben sehr erleichtern willst, erlässt du ihnen auch die Renovierung bei Auszug. Wahrscheinlich wird da einiges zu machen sein nach zehn Jahren, auf der anderen Seite kannst du es dann direkt so gestalten wie du willst und musst nicht erst die vertraglich vereinbarte aufgefrischte Raufaser weiß wieder abknibbeln.

    Ansonsten klar, ist scheiße, aber du hast nun mal explizit Eigenbedarf. Was willste machen? Für den krassen Wohnungsmarkt kannst du ja nun auch nix.
    Don't tell Mama.

  7. Member Avatar von Vitulina
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Wie alt sind denn die Kinder? (Das älteste Kind) dann mindestens 10 Jahre oder? Oder mittlerweile sowieso schon so alt, dass sie vermutlich bald selber von Muddi und Vaddi ausziehen wollen und die Eltern sowieso in absehbarer Zukunft "nur noch" (dürfte in München ja auch nicht leicht sein) eine Pärchenwohnung brauchen? Also gibt es eine absehbare Zeit, die du dann einfach noch abwarten könntest, weil du offenbar ein netter Mensch bist? Aber ansonsten wie schon jemand schrieb: ist zwar blöd für die Familie, aber deine Wohnung, dein Einzugsrecht, da muss man als Mieter mit rechnen.

  8. Junior Member Avatar von nouvelle_vague
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    kkk
    Geändert von nouvelle_vague (16.09.2019 um 20:52 Uhr)

  9. Junior Member Avatar von nouvelle_vague
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Trollfutter löschen
    Geändert von nouvelle_vague (16.09.2019 um 20:53 Uhr)

  10. Senior Member
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Ihr wirkt wirklich sehr nett und rücksichtsvoll. Kündigt es so früh wie möglich an, mehr könnt ihr glaub ich nicht machen.

    Trotzdem würde ich mir nochmal rechtlichen Rat einholen und das Kündigungsschreiben prüfen lassen, ob alle wasserdicht ist. Bei solchen Kündigungen hab ich schon viel Blödsinn mitbekommen, bspw. dass die Mieter vor Gericht ziehen etc. Auch wenn es nicht den Anschein macht: sorgt für euch für größtmögliche Absicherung.

  11. Addict Avatar von Knadiskuh
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von nouvelle_vague Beitrag anzeigen
    tatsächlich wollen wir genau da wohnen
    ja das kann ich auch verstehen.
    wahrscheinlich kann in schwabing ein kind wohl auch durchaus allein rumlaufen. und man hat genug schöne parks da.

  12. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Naja, aber damit muss man doch rechnen, wenn man zur Miete wohnt?

    Und kann man das wirklich so leicht kündigen, weil man selber einziehen will? Ich bilde mir ein, gehört zu haben, dass das in Ö ganz schön schwierig ist.
    Oder geht es nur darum, einen Vertrag nicht zu verlängern?


  13. Member Avatar von juno_
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Deine Skrupel ehren dich sehr, vielleicht hätte ich sie in der gleichen Situation sogar auch, aber ganz ehrlich: Jeder, der von privat mietet, sollte das Risiko des Eigenbedarfs kennen. Ich glaube gar nicht, dass sie völlig geschockt sein werden und nie im Leben damit gerechnet hätten, dass du mal in die Wohnung einziehen möchtest. Sie werden die Situation ja auch kennen, dass die Wohnung bzw offenbar das ganze Haus mal deiner Oma gehörte und auch jetzt noch komplett im Familienbesitz ist.

    Du setzt sie ja auch nicht über Nacht auf die Straße. Ich finde auch, du solltest das jetzt frühzeitig ankündigen und quasi ein spätestes Datum nennen, zu dem sie definitiv ausgezogen sein müssen. Wenn das erst in 1-2 Jahren ist, umso besser.

  14. Enthusiast Avatar von Tiguan
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Meine Freundin war mal in der Situation, dass ihr wg Eigenbedarf gekündigt wurde. Ich wünschte sie hätte so eine Vermieterin wie dich gehabt. Natürlich ist es dein Recht, in deiner Wohnung zu wohnen.

  15. Senior Member Avatar von Maritty
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Ich würde mich an deiner Stelle auch drauf einstellen, dass das ziemlich heftig werden kann, nette Familie hin oder her, wenn's ums (billig) wohnen geht. Ging Freunden von mir so, ansich sehr nette Mieter als es aber ums ausziehen (Großraum freibrug, also auch angespannter wohnungsmarkt) ging, war davon nicht mehr viel übrig. Von Rechtsstreit über einfach nicht ausziehen war alles dabei. Also sie dann aber nach echt ewiger Zeit (Und viel mehr als die gesetzliche Kündigungsfrist) ne Wohnung hatten sind sie Knall auf Fall ausgezogen. Und Zwangsgeräumt wird ne Familie eh erst im äußersten Notfall, das dauert ewig. Also kann auch anders laufen, Freundensprünge werden sie nicht machen. Und ja, da ist sich wohl jede*r selbst die*der nächste. Auch du dir und deiner Familie.
    neu.gierig.toll.kühn

  16. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Ich glaube auch, dass du wenig machen kannst, solange die nichts neues finden. Eine Verwandte in München hat einer Familie eigenbedarfsgekündigt und es hat ewig gedauert (mehrere Jahre), bis sie tatsächlich einziehen konnte. Die Familie hat übrigens ausschließlich im selben Stadtteil gesucht wegen Verwurzelung etc., es war nicht Schwabing, aber auch ein populärer Stadtteil.
    Also, erkundige dich vielleicht mal, was da die rechtliche Lage wäre, wenn die bis zu deinem Wunsch-Einzugsdatum nichts finden, was ja ein sehr realistisches Szenario wäre.

  17. Urgestein Avatar von starfrucht
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Ich würde, wenn ich damit so Bauchschmerzen hätte, der Familie das ankündigen, und irgendwie vorsichtig auch mal mit der 82-jährige sprechen, nicht dass die sowieso in den nächsten Monaten in betreutes Wohnen oder zu ihren Kindern ziehen will (oder sowas irgendwie anders in Erfahrung bringen).
    Diese Lava-Lampen machen doch überhaupt keinen Sinn, wenn man keine Drogen nimmt.

  18. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Ist und bleibt kacke, egal wie du es angehst. Eine Bekannte hatte eine Kündigung wegen Eigenbedarfs und ich glaub fast 10 Monate Zeit sich was zu suchen. Sie hat keine Nacht mehr ruhig geschlafen (ebenfalls schwieriger Wohnungsmarkt hier)und wie verrückt gesucht. Ist auch fündig geworden. Zahlt jetzt halt dreihundert Euro mehr, was sie sich nicht locker leisten kann.
    Wer lebt stört.

  19. Senior Member Avatar von Maritty
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Zitat Zitat von pilzfee Beitrag anzeigen
    Ist und bleibt kacke, egal wie du es angehst. Eine Bekannte hatte eine Kündigung wegen Eigenbedarfs und ich glaub fast 10 Monate Zeit sich was zu suchen. Sie hat keine Nacht mehr ruhig geschlafen (ebenfalls schwieriger Wohnungsmarkt hier)und wie verrückt gesucht. Ist auch fündig geworden. Zahlt jetzt halt dreihundert Euro mehr, was sie sich nicht locker leisten kann.
    Ja aber ganz ehrlich, damit muss ich halt rechnen, wenn ich zur Miete wohne. Ich finde das dann immer so dämlich, klar ist das auch doof für die Mieter, aber hei, 10 Monate. Und es ist ja immer noch die Wohnung der Besitzer*in, soll sie*er dann irgendwo teuer zur Miete wohnen, nur damit die Mieter nicht raus müssen? Also fänd das was anderes, wenn 3 Monate Kündigungsfrist ist, aber 10? Und klar ist der Wohnungsmarkt angespannt, aber sollen deswegen die, die eine Wohnung besitzen, sich dem stellen, weil der*die Mieter das nicht wollen?
    neu.gierig.toll.kühn

  20. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Eigenbedarfskündigung und das Gewissen

    Finde ich eine beschissene elitäre Haltung. Die meisten würden sich wohl etwas Eigenes kaufen, wenn sie die finanziellen Mittel zu hätten. Denen die sich das nicht leisten dann einfach zu sagen: Ja damit muss man halt rechnen finde ich mehr als arrogant.
    Wer lebt stört.

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