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  1. V.I.P.

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    AW: Radical vs. queer feminism?

    Ja, wahrscheinlich. Ich bin ja schließlich auch aus dem Einzelhandel ausgestiegen. :schulterzuck:
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  2. Regular Client

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    AW: Radical vs. queer feminism?

    Moth, die ich hier jetzt mal als Repräsentantin für den Liberal-/Queerfeminismus wahrnehme, hat ja bereits geschrieben, dass sie es "nicht betrüblich" findet, dass keine Ausstiegs-/Beratungsmöglichkeiten geschaffen werden. Diese Sichtweise ist in seiner Inkohärenz und Absurdität also sehr äh passend.

  3. Addict

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    AW: Radical vs. queer feminism?


  4. Senior Member

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    AW: Radical vs. queer feminism?

    ich lese keine Kommentare, ich lese keine Kommentare, ich lese keine Kommentare.
    und Limonadenbaum..dann bist du eben meine Südseepalme

  5. V.I.P.

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    AW: Radical vs. queer feminism?

    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.


  6. Urgestein

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    AW: Radical vs. queer feminism?

    Weil ihr das immer als Argument verwendet um Prostitiution als harmlos zu deklarieren.

    Verstehe ich das richtig? Wenn man Menschenhandel und Gewalt an Frauen als Argument gegen Prostitution anwendet, argumentierst du dagegen, es ist ein ganz normaler Beruf und die meisten sind total glücklich.
    Aber der Vorwurf, dann Menschenhandel und Gewalt gegen Frauen als Bestandteil der Prostitution anzusehen, den Schuh wollt ihr euch nicht anziehen?

    Ist das nicht cherrypicking?
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  7. V.I.P.

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    AW: Radical vs. queer feminism?

    Und Menschen Hartz4 ans Herz zu legen anstatt Prostitution, diese Menschen (Armutsprostitution) sind in der Prostituition wegen Hartz4. Ändert das System an sich anstatt die Folgen zu verbieten die durch das kaputte System erst entstehen.
    Ich verstehe immer noch nicht, wie das ein Argument FÜR Prostitution sein kann. Wenn man doch sogar schon sagt, dass sie das nur machen, weil sie es müssen, wo ist da die Freiwilligkeit?

    Dass ALGII und das ganze System beschissen sind, ist völlig klar, aber ich glaub das sieht hier auch niemand anders, wir ziehen nur einfach komplett andere Schlüsse daraus als den, dass man dann eben Prostitution als „kleineres Übel“ in Kauf nehmen muss - und das dann noch als Zeichen von Selbstbestimmung und diese Menschen als Teil der „freiwilligen Sexarbeiter*innen“ ansieht, obwohl man es sogar als Armutsprostitution bezeichnet. Das ist doch nichts anderes als schönreden von katastrophalen Zuständen!
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  8. Ureinwohnerin

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    AW: Radical vs. queer feminism?

    moth, ich hätte eine frage: in beitrag 149 schrieb hippie u.a. darüber, dass sie zusammen mit anderen gerne eine lokale gruppe von sisters e.v., die ja in erster linie beratung und, wo gewünscht, ausstiegshilfe bieten, gründen möchte, dies aber von relevanten gremien abgeblockt wird, weil es angeblich sexarbeitsfeindlich sei. teilst du diese auffassung und, falls ja, warum?
    love is a litany, a magical mystery

  9. Enthusiast

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    AW: Radical vs. queer feminism?

    Generell finde ich derartige Organisationen sinnvoll und gut solange sie wirklich auf Hilfe und nicht Bekehrung ausgerichtet sind. Ungefähr so, wie ich Pro Familia unterstütze und Donum Vitae nicht. Habe mich mit dem Verein nicht näher beschäftigt aber nachdem Leni Breymaier bei Sisters ev Vorsitzende ist, scheint der Vorwurf, die Organisation sei sexarbeitsfeindlich, jetzt nicht allzu weit hergeholt.


    https://twitter.com/sexworkpol/status/1222811447710961664
    Geändert von moth (31.01.2020 um 13:36 Uhr)

  10. V.I.P.

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    AW: Radical vs. queer feminism?

    Aber wenn es wirklich ein ganz normaler Beruf wie jeder andere wäre, bräuchte man dann überhaupt Ausstiegshilfe? Das ist für mich absolut widersprüchlich.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  11. Enthusiast

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    AW: Radical vs. queer feminism?

    Zitat Zitat von poppyred Beitrag anzeigen
    Aber wenn es wirklich ein ganz normaler Beruf wie jeder andere wäre, bräuchte man dann überhaupt Ausstiegshilfe? Das ist für mich absolut widersprüchlich.
    Die Position gegen die du argumentierst habe ich noch nie vertreten gesehen? Glaube es gibt niemanden, der „95% aller Sexwork ist Menschenhandel“ mit „nee, alles supi, die Branche hat offensichtlich keinerlei Probleme“ entgegentritt, die Unterschiede in den Ansichten liegen eher darin, wie groß die sind und wie man sie löst.

  12. V.I.P.

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    AW: Radical vs. queer feminism?

    Naja, selbst wenn es „nur“ um die 50% sind, wie immer wieder betont wird, find ich das sehr zynisch. Das ist selbst dann keine Randerscheinung in einer ansonsten völlig normalen Branche.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  13. Enthusiast

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    AW: Radical vs. queer feminism?

    Ja. Das ist echt nicht der Punkt der Uneinigkeit.

  14. Member

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    AW: Radical vs. queer feminism?

    Falls das eine Antwort auf meine Frage sein sollte: ich habe nach Theorien bzw. Fachliteratur aus queerer Sicht zur Erklärung des Phänomens gefragt, nicht nach einem Zeitungsbericht.
    .

  15. Enthusiast

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    AW: Radical vs. queer feminism?

    No, hatte ich gar nicht gesehen. Keine Ahnung was da Quellen und Fachliteratur sind, Google halt mal?

  16. Member

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    AW: Radical vs. queer feminism?

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    No, hatte ich gar nicht gesehen. Keine Ahnung was da Quellen und Fachliteratur sind, Google halt mal?
    Ok und wie erklärst du dir, dass global gesehen es Frauen sind, die sich prostituieren und Männer den Sex kaufen? Wie kommt das zustande? Hab noch keine queere Analyse irgendwo dazu gefunden.
    .

  17. Ureinwohnerin

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    AW: Radical vs. queer feminism?

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Generell finde ich derartige Organisationen sinnvoll und gut solange sie wirklich auf Hilfe und nicht Bekehrung ausgerichtet sind. Ungefähr so, wie ich Pro Familia unterstütze und Donum Vitae nicht. Habe mich mit dem Verein nicht näher beschäftigt aber nachdem Leni Breymaier bei Sisters ev Vorsitzende ist, scheint der Vorwurf, die Organisation sei sexarbeitsfeindlich, jetzt nicht allzu weit hergeholt.


    https://twitter.com/sexworkpol/statu...11447710961664

    darf ich fragen, wie du "sexarbeitsfeindlich" definieren würdest und ob das für dich notwendigerweise bedeutet, dass die betreffenden personen auch sexarbeitendenfeindlich sind?
    Geändert von Chisa (31.01.2020 um 20:58 Uhr)

  18. Enthusiast

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    AW: Radical vs. queer feminism?

    Leni Breymaier sagt, sie schützt Frauen in der Prostitution. Wo ist das Problem, den Begriff "Sexarbeit" abzulehnen?

    "Sexarbeiterin" ist ein ekliger Euphemismus. Das ist kein Sex und es ist keine Arbeit. Das ist in vielen Fällen bezahlte Vergewaltigung. Das macht es nicht einvernehmlich, nicht zu Sex und nicht zu Arbeit.

  19. Enthusiast

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    AW: Radical vs. queer feminism?

    Candy Gulf, Sexismus und damit verbundene Machtstrukturen.

    Chisa, ich wusste, dass die Frage kommt und deswegen habe ich die Tweets verlinkt. Glaube man braucht sich nicht groß in theoretischen Definitionen von Sexarbeitsfeindlichkeit zu ergehen um festzustellen, dass die Negierung der Existenz dieser und das Versagen der Unterstützung aller, die nicht für ein "Sexkaufverbot" sind, darunter fällt.

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