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  1. Senior Member Avatar von Caly
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    Noch eine Stimme für Offenheit der Chefin gegenüber, hauptsächlich aus den von Sakamoto genannten Gründen.

  2. Enthusiast Avatar von wunder
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    Ich habe wieder eine ganz andere Vermutung, aber das bringt ja jetzt nix. Das wäre eh keine "Krankheit" in dem Sinne, also lieg ich wahrscheinlich daneben.
    Trotzdem, eventuell könnte man so ein Outing der Chefin gegenüber ja nutzen, um mit bestehenden Vorurteilen aufzuräumen..

    Aber falls du das nicht möchtest, könntest Du es ja allgemein halten, trotzdem aber durchaus sagen, was Sache ist. Die Kollegin hat etwas sehr privates von dir mitbekommen und macht seitdem Anspielungen darauf, und bringt dich damit total aus dem Konzept. Die Situation aus deiner Sicht schildern.. Für den Ausraster entschuldigen, fertig.

    Und dass die Kollegin jetzt dir gegenüber sagt, sie wüsste nichts privates über dich, find ich... Alarmstufe dunkelrot. Trau weiter deiner Wahrnehmung! Sie hat das am Klo gehört und ihr habt ja schon drüber gesprochen, also lügt sie, wenn sie jetzt das Gegenteil behauptet.

  3. Enthusiast
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    Was sollte die Chefin denn eurer Meinung nach im Idealfall tun? Ich hab noch nie erlebt, dass Chefs bei Konflikten zwischen Mitarbeiter*innen viel hilfreiches beigetragen haben

  4. Enthusiast Avatar von wunder
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    Wenn sie Bescheid weiß, bewertet sie debbies Ausraster und evtl noch kommende Konflikte anders

  5. Enthusiast Avatar von curiosity
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    Ich würde entgegen der Mehrheit hier mich einfach nur entschuldigen und keine Erklärungsversuche starten. Es sei denn ich wäre sehr eng mit der Chefin.
    Die Ausgangssituation ist schon nicht optimal, und die TE bei dem Thema anscheinend bereits emotional sehr geladen. Alle Kollegen fanden es aggressiv (?) und seltsam, ich habe irgendwie das Gefühl die "Erklärung" würde das ganze nur noch schlimmer machen. Daher würde ich da gar nicht groß drauf eingehen, sondern sagen, dass ich gerade ein privates Problem habe und es mir sehr leid tut so überreagiert zu haben.

  6. Fresher Avatar von NeroDAvola
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Was sollte die Chefin denn eurer Meinung nach im Idealfall tun? Ich hab noch nie erlebt, dass Chefs bei Konflikten zwischen Mitarbeiter*innen viel hilfreiches beigetragen haben
    .

    Ich würde auch auf die große Beichtstunde verzichten.

  7. Get a life! Avatar von Delisha
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    Kommt sehr drauf an wieviel Vertrauen man zur Chefin hat. Ich hatte schon eine, der ich viel von meinen privaten Problemen erzählt habe und die mir daraufhin auch sehr geholfen hat. Aber die Mehrzahl der Chefs, die wollte das glaub ich auch besser gar nicht wissen.
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  8. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    Zitat Zitat von Sakamoto Beitrag anzeigen
    ich kann die Sorge an sich verstehen (wobei mein erster Gedanke HIV war), würde aber ehrlich gesagt damit rechnen, dass die Kollegin unter Umständen schon getratscht hat oder es in nächster Zeit tun wird.
    Das wäre für mich eben der Grund, da offensiv zu sein, weil es Imho sonst dazu führen kann, dass alle davon wissen und dann alle irgendwelche Andeutungen machen bzw. die betroffene wirklich paranoid wird und überall welche sieht.
    Mit psychischen Krankheiten offen(siv) umzugehen, ist halt echt kritisch, zumindest in meinem Erleben als Betroffene. Wenn jemand Vermutungen anstellt oder getratscht wird, versuche ich durch Professionalität und Abblocken dagegen zu wirken. Weil ich sonst erlebt habe, dass alles auf diese Krankheit gemünzt wird und diese mein äußeres Bild so beherrscht, dass das Auswirkungen hat. Gerade bei so einem Vorfall und bei einer Krankheit, die langwierig/ chronisch ist.
    Es wirkt da meines Erachtens sehr viel besser, das ganze auf eine akute Belastungssituation zurückzuführen, da diese eben bald vorbei ist. Gelogen ist das ja auch nicht, selbst wenn das Anschreien in direkter Verbindung zu einer etwaigen psychischen Krankheit steht; in dem Moment lag eine akute Belastung vor. Dass die ggf. häufiger vorkommen, muss man ja nicht erwähnen.

    Ich rede eigentlich ganz gerne proaktiv über meine Krankheit, aber eben in einem gewissen Setting. Und das Setting ist sicherlich nicht eines, wo ich ein paar Tage zuvor "auffällig" war. Das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Ich rede darüber in Situationen, wo die Leute mich schon länger kennen und wissen, wie ich arbeite. Wo mein äußeres Bild dadurch nicht mehr großartig verändert wird. (Im privaten Raum handhabe ich das anders, da ist mir das viel egaler)
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  9. Junior Member
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    Phäno: es handelt sich um keine psychische Krankheit. Es ist auch nicht HIV, wobei das als Analogie noch am ehesten funktioniert weil es mit Vorurteilen über die Lebensführung aufgeladen ist.

    Und ich weiß, dass sie mich nicht um eine Sache oder eine Handlung erpresst, sie sagt nicht „Entweder du machst x oder ich erzähle allen y“, aber das Leugnen, dass sie davon weiß mit den täglichen Anspielungen und Verunsicherungen nutzt sie ja, um mich abzuwerten.

    Und natürlich ist es nicht professionell Kollegen anzuschreien, aber wir verbringen nunmal als Menschen beträchtliche Zeit auf der Arbeit und wenn sich dort privates und berufliches in stressigen Situationen mischt, finde ich es „menschlich“ nicht immer nur professionell reagieren zu können. Wären wir alle 8 Stunden am Tag sobald wir das Büro betreten emotionslose Maschinen, gäb es ja auch z.B kein Mobbing...

  10. Get a life! Avatar von Delisha
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    Was mir bei deinem Eingangsbeitrag aufgefallen ist: Du betonst ihr gegenüber, dass du eigentlich ein unambitionierter Faulsack bist. Ich könnte mir vorstellen, dass du sie damit noch mehr anstachelst.
    Du sagst ihr damit, dass du sogar besser bei der Chefin ankommst, OBWOHL du dir keine Mühe gibst und nicht mal Bock drauf hast. Und sie strengt sich an und schafft es TROTZDEM nicht besser als du zu sein.
    Indem du deine Leistung abwertest, wertest du ihre gleich mit ab.
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  11. Junior Member
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    Ich würde das Gespräch mit der Chefin suchen, dich entschuldigen für die Aktion, sagen, dass du und die andere Kollegin einen Konflikt habt und du diesen in Zukunft aber außen vor lassen wirst und komplett professionell agieren wirst.

    Wenn die Chefin fragt, was für ein Konflikt, dann könntest du sagen, du möchtest nicht unfair sein und dich daher lieber nicht dazu äußern.

    Persönlich würde ich mir sagen, schei** drauf was die Kollegin sagt oder tut, du kannst es eh nicht verhindern falls sie was ausplaudert und wenn, dann ist es halt so. Es bringt also nix, sich davon beeinflussen zu lassen, weil du es eh nicht in der Hand hast, insofern würde ich es ignorieren.
    Der Kollegin nimmst du außerdem am ehesten den Wind aus den Segeln, wenn du ihr zu verstehen gibts, dass es dir egal ist, ob sie was sagt oder nicht.

  12. Regular Client Avatar von toastbrot
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    Ich glaube Debbit wollte mit dem Faulsack nur uns gegenüber verdeutlichen, wie sie ihre Arbeitsweise beschreiben würde.
    Dass sie der Kollegin ihre "Faulsackigkeit" gegenüber raushängen lässt, habe ich so nicht verstanden
    Aus alten Zeiten stammt die bayerische Spruchweisheit, dass Weißwürste das Mittagsläuten nicht erleben dürften.

  13. Enthusiast Avatar von curiosity
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    Zitat Zitat von toastbrot Beitrag anzeigen
    Ich glaube Debbit wollte mit dem Faulsack nur uns gegenüber verdeutlichen, wie sie ihre Arbeitsweise beschreiben würde.
    Dass sie der Kollegin ihre "Faulsackigkeit" gegenüber raushängen lässt, habe ich so nicht verstanden
    Ich hab es auch so verstanden:

    Zitat Zitat von DebbieDowner Beitrag anzeigen
    Ich habe deswegen betont, dass ich ein unambitionierter Faulsack bin, weil ich es wirklich nicht großartig drauf anlege auf der Arbeit gelobt oder gemocht zu werden, ich bin ein ziemlicher Eigenbrödler, und ich diese Konkurrenzsituation nicht heraufbeschworen oder von meiner Seite aus irgendwie provoziert habe.

  14. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    Zitat Zitat von DebbieDowner Beitrag anzeigen

    Und ich weiß, dass sie mich nicht um eine Sache oder eine Handlung erpresst, sie sagt nicht „Entweder du machst x oder ich erzähle allen y“, aber das Leugnen, dass sie davon weiß mit den täglichen Anspielungen und Verunsicherungen nutzt sie ja, um mich abzuwerten.

    Und natürlich ist es nicht professionell Kollegen anzuschreien, aber wir verbringen nunmal als Menschen beträchtliche Zeit auf der Arbeit und wenn sich dort privates und berufliches in stressigen Situationen mischt, finde ich es „menschlich“ nicht immer nur professionell reagieren zu können. Wären wir alle 8 Stunden am Tag sobald wir das Büro betreten emotionslose Maschinen, gäb es ja auch z.B kein Mobbing...
    Dann solltest du die Begrifflichkeit auch nicht verwenden.
    Du sagst selber, sie benutzt Anspielungen die keiner versteht außer dir.
    Kann es eventuell sein, dass du Anspielungen sieht, von einer eher unsympathischen Kollegin, die eventuell gar keine sind?
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  15. Ureinwohnerin Avatar von clubby
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    mal eine ganz vorsichtige überlegung.
    ihr den wind aus den segeln zu nehmen und zu sagen, sie könne sich anspielungen (und mögliche erpressung bzw. ihr hinterhaltwissen) künftig sparen, denn es gäbe kein geheimnis mehr vor anderen, wäre sehr gefährlich, oder?
    dass nicht die kollegin die macht und das wort über die situation hat und entscheiden kann, wann sie die bombe platzen lässt, sondern dass sie kein druckmittel hat?

  16. Alter Hase Avatar von Maritty
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    Zitat Zitat von clubby Beitrag anzeigen
    mal eine ganz vorsichtige überlegung.
    ihr den wind aus den segeln zu nehmen und zu sagen, sie könne sich anspielungen (und mögliche erpressung bzw. ihr hinterhaltwissen) künftig sparen, denn es gäbe kein geheimnis mehr vor anderen, wäre sehr gefährlich, oder?
    dass nicht die kollegin die macht und das wort über die situation hat und entscheiden kann, wann sie die bombe platzen lässt, sondern dass sie kein druckmittel hat?
    Und es dann sagen oder nicht? Weil da jetzt nochmal ne "Lüge" rein zu bringen find ich sehr schwierig. Also nicht, dass die AusgangsSituation ne Lüge ist, aber wenn jetzt noch nicht raus komme dürfte, dass die anderen es doch nicht wissen, wäre ja eine zusätzliche Belastung und meines Erachtens 0 zielführend.
    Und es allen öffentlich machen ist ja nicht gewünscht, fällt ja also auch raus.
    neu.gierig.toll.kühn

  17. Ureinwohnerin Avatar von clubby
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    ich weiß, meine idee ist alles andere als optimal. aber es müsste der kollegin die macht genommen werden, dass sie es nicht in der hand hat.

  18. Urgestein Avatar von starfrucht
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    Ich glaube, ich würde mich bei den Kollegen entschuldigen und, wenn die Chefin noch was hören will, was von privaten Problemen erzählen, aber nicht näher drauf eingehen, was los ist. Zumindest erstmal, wenn die Kollegin da weiter macht, würde ich nochmal überlegen, das Gespräch mit der Chefin zu suchen und der Kollegin den Wind aus den Segeln nehmen, indem ich mit offenen Karten spiele. Aber das wäre erst mein zweiter oder dritter Schritt.
    Diese Lava-Lampen machen doch überhaupt keinen Sinn, wenn man keine Drogen nimmt.

  19. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    Zitat Zitat von clubby Beitrag anzeigen
    mal eine ganz vorsichtige überlegung.
    ihr den wind aus den segeln zu nehmen und zu sagen, sie könne sich anspielungen (und mögliche erpressung bzw. ihr hinterhaltwissen) künftig sparen, denn es gäbe kein geheimnis mehr vor anderen, wäre sehr gefährlich, oder?
    dass nicht die kollegin die macht und das wort über die situation hat und entscheiden kann, wann sie die bombe platzen lässt, sondern dass sie kein druckmittel hat?
    Wenn Debbies Leben eine Episode von Gossip Girl wäre, wäre das wohl eine gute Idee.


  20. Alter Hase Avatar von Maritty
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    AW: Ich werde auf der Arbeit erpresst

    Zitat Zitat von clubby Beitrag anzeigen
    ich weiß, meine idee ist alles andere als optimal. aber es müsste der kollegin die macht genommen werden, dass sie es nicht in der hand hat.
    Aber damit gibt man doch noch mehr (potentielles) Futter und nimmt ihr nicht die macht?!
    neu.gierig.toll.kühn

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