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  1. Newbie

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    Kollegin einarbeiten - Anspruchshaltung

    Weg wegen Wiedererkennungswert.
    Geändert von align (30.04.2020 um 15:10 Uhr)

  2. Member

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    AW: Kollegin einarbeiten - Anspruchshaltung

    Ohje, ich kann mich zumindest in das Grundthema "neue Kollegin einarbeiten scheitert" gerade seeehr gut einfühlen, falls dir ein bisschen emotionaler Beistand schon hilft...

    Wie lange bist du denn schon am Einarbeiten? Ich würde vermutlich in nächster Zeit einfach den "Wunsch" des Chefs ausführen und sie - evtl. nochmal nach knapper Zusammenfassung der absolut wichtigsten Punkte - in ihrem Bereich machen lassen, ohne als Ansprechpartner im Hintergrund erreichbar zu sein. Könnte das denn im schlimnsten Fall irgendwelche gravierenden Folgen haben, wenn es schiefgeht, vergraulte Kunden oder so? Und einfach mal gucken, ob sie sich nicht doch zurechtfinden kann, wenn sie eben MUSS? Schwierig und anstrengend ist das aber auf jeden Fall

    Ich hab hier seit 2 Monaten eine Kollegin sitzen, die absolut von sich und ihren Fähigkeiten überzeugt ist, zu Unrecht leider... Sie liefert höchstens mittelmäßige Arbeit, das aber mit völliger Verkennung ihrer Kompetenzen, die sie permanent auf ihre ganz eigene Weise interpretiert So erklärt sie Kollegen der Nachbarabteilung, die den Job seit über 20 Jahren auf hohem Niveau ausführen, wie sie ihre Arbeit machen sollen und verspricht anderen ständig eigenmächtig irgendwas, was sie mangels Kenntnis der internen Abläufe gar nicht so durchführen kann usw.

    Es ist mittlerweile die komplette Abteilung und noch ein paar andere irre genervt von ihr und ihrer Arbeitsweise, zudem ist sie menschlich auch noch echt unerträglich nervig

    ALLE Kollegen sind grade so dankbar für die Arbeit im Homeoffice, es ist fast schon lustig, wie sie es sich in kürzester Zeit mit allen verscherzt

    (Bitte nicht zitieren: )
    Sie betreibt bei den Chefs allerdings eine Selbst-PR sondergleichen (Mail an den Abteilungsverteiler: "Nachdem ich den ganzen Tag ohne Pause durchgeackert habe, kümmere ich mich jetzt um die Kinder und mache eine Mittagspause. Bin aber natürlich heute Abend noch für eine zweite Runde am Rechner, also kontaktiert mich einfach privat, wenn ihr noch dringende Aufträge für mich habt. "
    Disclaimer: Uns sind in den letzten 5 Wochen fast alle Aufträge weggebrochen und sind deswegen jetzt in Kurzarbeit. Sie macht aber auf eigene Faust VÖLLIG unnötig zig Überstunden am Tag, wenn man ihren Mails glauben darf - sie erfindet einfach total unnötig irgendwelche Sachen, die sie "als Unterstützung für die Kollegen" noch erledigt und riskiert damit die Kurzarbeit im ganzen Unternehmen, es ist einfach so irre... Die Frau macht mich einfach permanent wütend

    Sorry, hilft dir jetzt nix, aber musste mal raus
    I've been alone with you inside my mind
    And in my dreams I've kissed your lips a thousand times
    I sometimes see you pass outside my door
    Hello, is it me you're looking for?

  3. Urgestein

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    AW: Kollegin einarbeiten - Anspruchshaltung

    Zitat Zitat von align Beitrag anzeigen
    Derzeit arbeite ich eine Kollegin in meine Aufgaben ein, da ich die Abteilung wechseln werde. Sie hat davor für einen thematisch anderen Bereich gearbeitet, war da aber nicht glücklich, weil sie ihrer Meinung nach nicht eingearbeitet wurde. Deshalb war sie froh, dass sie nun meine Aufgaben perspektivisch übernehmen soll.

    Ich habe ihr hierfür Hilfen geschrieben, beziehe sie ins Tagesgeschäft ein und stelle uns Termine ein, wenn sie etwas ganz Neues lernen soll. Die Aufgaben sind häufig wiederkehrend, erfordern aber ein gewisses Maß an Eigeninitiative und Beratung anderer Fachbereiche.

    Ich habe nun die Order von meinem Chef bekommen sie etwas frei schwimmen zu lassen. Ich bin da für Rückfragen (sitze sogar neben ihr), aber sie soll ein paar Sachen eben alleine lösen. Ich habe ihr von Anfang an gesagt, dass sie viele Infos im Konzern-Intranet findet und da nachschauen soll bevor sie Leute anruft und um Rat bittet. Das klappt leider überhaupt nicht, ständig hängt sie am Telefon und erfragt die einfachsten Dinge. Aber darüber könnte man ja noch hinwegschauen, wenn es nur das wäre. Sie will mich ständig mit einbeziehen und jammert über ihre Aufgaben. Sie hätte davon keine Ahnung, sie hätte so etwas noch nie verfasst etc. Oder sie ist genervt und pampig, wenn ich mit ihr noch mal eine Aufgabe zusammen mache, zu der ich Hilfen geschrieben habe. Als Beispiel: sie sollte die Daten des letzten Monats aus einem System ziehen. Statt noch mal in die Hilfe zu schauen, pampt sie mich an wie das denn noch mal ginge. Ich hab es ihr dann noch mal erklärt während sie husch-husch versucht hat die Aufgabe zu machen.

    Langsam habe ich keine Lust mehr ihr ständig helfen zu müssen. Ich wurde damals nicht eingearbeitet und musste zusehen wie ich klarkomme, hab aber nicht gejammert, sondern einfach gemacht.

    Leider hilft es auch nicht, dass sie aus reichem Haus stammt, verwöhnt wurde und ständig wegen Kleinigkeiten jammert, sodass sie niemand mehr ernst nimmt im Büro.

    Ich verstehe ihre Anspruchshaltung nicht. Mich beschäftigt die Sache, weil ich stets versuche sehr kollegial zu sein. Aber mir stößt es sauer auf, dass sie häufig genervt ist und in einer Tour jammert.

    Also, was macht man mit Jammerlisen?
    Ich würde sie tatsächlich drauf ansprechen, vielleicht zuerst freundlich,aber doch bestimmt, dass du von einer Mitarbeiterin erwartest, dass sie Sachen auch mal eigenständig macht oder in die Hilfen schaut. Und ja, falls sich das nicht ändert würde ich das auch irgendwann dem Chef rückmelden. Also wenn es nicht besser wird nach ein paar Ansprachen.
    neu.gierig.toll.kühn

  4. Ureinwohnerin

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    AW: Kollegin einarbeiten - Anspruchshaltung

    Ich finde, es klingt supernervig und ich kann dich absolut verstehen, aber ich würde versuchen, die Nerv-Themen nicht so zu vermischen, für manche kann sie nämlich nichts.

    Dass du nicht eingearbeitet wurdest, ist nicht ihre Schuld, und es ist auch nicht ihre Aufgabe, dich dafür zu "belohnen", dass du damals allein klargekommen bist, indem sie jetzt auch allein klarkommt. Auch dass sie aus reichem Hause kommt, kann man ihr schwerlich vorwerfen, auch wenn ich verstehen kann, dass einen dann irgendwann einfach alles an der Person ankotzt.

    Sehr wohl kann sie was dafür, wenn sie immer gleich angerannt kommt, anstatt sich erstmal selber durchzukämpfen. Vielleicht würde es helfen, in Zukunft immer sofort "Hast du schon im Intranet/in der Anleitung geschaut? Nein? Dann mach das doch erstmal, ich muss gerade dringend XYZ machen" zu sagen. Sitzt ihr zusammen? Wenn ja, ließe sich daran was drehen?

  5. Addict

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    AW: Kollegin einarbeiten - Anspruchshaltung

    Zustimmung zu Sora, vor allem dazu:
    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    Dass du nicht eingearbeitet wurdest, ist nicht ihre Schuld, und es ist auch nicht ihre Aufgabe, dich dafür zu "belohnen", dass du damals allein klargekommen bist, indem sie jetzt auch allein klarkommt.
    Wenn du die Bande zu mir kappen willst,
    werde ich nicht gewalttätig.

  6. Newbie

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    AW: Kollegin einarbeiten - Anspruchshaltung

    Dass ich damals nicht eingearbeitet wurde, stört mich weniger. Ich hab’s ja hinbekommen mir die nötigen Sachen anzueignen und ich habe es nicht als schlimm wahrgenommen.

    Mein Hauptproblem ist ihre Einstellung zur Arbeit allgemein. Sie ist sofort genervt, wenn es was zu tun gibt. Unsere Branche ist derzeit nicht von Corona betroffen, wofür ich sehr froh bin. Ich rede heute noch mal ihr. Danke schon mal für eure Antworten.

  7. Get a life!

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    AW: Kollegin einarbeiten - Anspruchshaltung

    Wissen ist in solchen Fällen weniger eine Bring-, sondern vielmehr eine Holschuld.
    Ich finde, man kann von einem erwachsenen Menschen durchaus erwarten, dass diese Person zwar nach Hilfe fragt, sich aber vorher selbst um Problemlösung bemüht hat.
    Dass das leider nicht immer funktioniert, sieht man ja täglich auf Facebook und den dort gestellten dummen Fragen, deren Antwort man locker in 2 Sekunden googeln könnte.
    Alte, ich hock aufm Klo und hab nur die linke Hand zum Töten!


    (\_/)
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  8. Get a life!

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    AW: Kollegin einarbeiten - Anspruchshaltung

    Zitat Zitat von align Beitrag anzeigen
    Derzeit arbeite ich eine Kollegin in meine Aufgaben ein, da ich die Abteilung wechseln werde. Sie hat davor für einen thematisch anderen Bereich gearbeitet, war da aber nicht glücklich, weil sie ihrer Meinung nach nicht eingearbeitet wurde. Deshalb war sie froh, dass sie nun meine Aufgaben perspektivisch übernehmen soll.

    Ich habe ihr hierfür Hilfen geschrieben, beziehe sie ins Tagesgeschäft ein und stelle uns Termine ein, wenn sie etwas ganz Neues lernen soll. Die Aufgaben sind häufig wiederkehrend, erfordern aber ein gewisses Maß an Eigeninitiative und Beratung anderer Fachbereiche.

    Ich habe nun die Order von meinem Chef bekommen sie etwas frei schwimmen zu lassen. Ich bin da für Rückfragen (sitze sogar neben ihr), aber sie soll ein paar Sachen eben alleine lösen. Ich habe ihr von Anfang an gesagt, dass sie viele Infos im Konzern-Intranet findet und da nachschauen soll bevor sie Leute anruft und um Rat bittet. Das klappt leider überhaupt nicht, ständig hängt sie am Telefon und erfragt die einfachsten Dinge. Aber darüber könnte man ja noch hinwegschauen, wenn es nur das wäre. Sie will mich ständig mit einbeziehen und jammert über ihre Aufgaben. Sie hätte davon keine Ahnung, sie hätte so etwas noch nie verfasst etc. Oder sie ist genervt und pampig, wenn ich mit ihr noch mal eine Aufgabe zusammen mache, zu der ich Hilfen geschrieben habe. Als Beispiel: sie sollte die Daten des letzten Monats aus einem System ziehen. Statt noch mal in die Hilfe zu schauen, pampt sie mich an wie das denn noch mal ginge. Ich hab es ihr dann noch mal erklärt während sie husch-husch versucht hat die Aufgabe zu machen.

    Langsam habe ich keine Lust mehr ihr ständig helfen zu müssen. Ich wurde damals nicht eingearbeitet und musste zusehen wie ich klarkomme, hab aber nicht gejammert, sondern einfach gemacht.

    Leider hilft es auch nicht, dass sie aus reichem Haus stammt, verwöhnt wurde und ständig wegen Kleinigkeiten jammert, sodass sie niemand mehr ernst nimmt im Büro.

    Ich verstehe ihre Anspruchshaltung nicht. Mich beschäftigt die Sache, weil ich stets versuche sehr kollegial zu sein. Aber mir stößt es sauer auf, dass sie häufig genervt ist und in einer Tour jammert.

    Also, was macht man mit Jammerlisen?
    ich habe schon extrem viele aushilfen und neue mitarbeiter eingelernt (auch in der zeit als ich selbst nur aushilfe oder azubi war) und lass dir sagen, dass es echt menschen gibt, die so brutal unselbstständig sind, dass es kracht.
    es gibt einige menschen, die irgendwie kein bock drauf haben eigeninitiative aufzubringen, sondern die immer gern alles schön vorgekaut haben wollen,damit sie kaum noch etwas machen müssen.
    und ja ich selbst kam in meinem job auch in andere "abteilungen", wo ich wie du nicht großartig eingearbeitet wurde, sondern auch einfach gemacht habe. selbst für den posten als stationskellner wurde mir eines abends aufgrund von not am mann einfach mal ein orderman-gerät und geldbeutel in die hand gedrückt mit den worten "so, es geht nicht anders, du machst heute station!"
    und natürlich, ich hab es dann einfach gemacht und auch hinbekommen, weil ich eben mich auf neue dinge einlasse und genübend selbstvertrauen habe, dass ich dinge hinbekomme. weil normalerweise würde man zuerst mit einem der festangestellten zusammen arbeiten, dass man peu a peu zuerst das bonieren mit dem orderman lernt, damit man sich darauf erst konzentiert, die eingaben richtig zu tätigen und dann erst, wenn das sitzt man noch in den kassier-prozess eingeführt wird.
    inzwischen gibt es für jeden posten eine einlernliste, die jeder neue durchgehen muss und ganz penibel eingeführt wird in die bereiche.

    naja, wie gesagt, es gibt echt inzwischen von jahr zu jahr mehr unselbstständige menschen habe ich das gefühl. schließlich mache ich das schon seit 9 jahren und gefühlt kommen jedes jahr mehr völlig gelangweilte menschen, denen du schon beim probearbeiten ansiehst, dass sie eigentlich 0 bock drauf haben und dann eben deswegen auch 0 eigeninitiative entwickeln, sondern nur das gehalt im fokus haben.
    die fähigkeit selbst probleme zu lösen ist beim großteil nicht vorhanden. was man da tun kann: die person aushalten und so gut es geht versuchen mitzuziehen in der hoffnung, dass irgendwann ein funken von eigeninitiative aufkommt. aber dafür muss man sie auch etwas pushen indem man sie irgendwann ins kalte wasser schubst nach und nach.

    aber dir würde ich raten, wenn sie dich wieder patzig anpampt, dass du ihr eine sachliche ansage machst bezüglich ihres umgangstons.
    quasi: an manchen stellen muss man eben ausbügeln oder begradigen, was ihre eltern versäumt haben
    und: vielleicht wäre es besser, wenn du nicht mehr direkt neben ihr sitzen würdest, damit sie mal ganz ohne "hilfspersonal" versucht die sachen zu bewerkstelligen und die von dir verfasste hilfsanleitung zu nutzen.


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    ich bin der restefick deiner icqliste^^

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  9. Senior Member

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    AW: Kollegin einarbeiten - Anspruchshaltung

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    Sehr wohl kann sie was dafür, wenn sie immer gleich angerannt kommt, anstatt sich erstmal selber durchzukämpfen. Vielleicht würde es helfen, in Zukunft immer sofort "Hast du schon im Intranet/in der Anleitung geschaut? Nein? Dann mach das doch erstmal, ich muss gerade dringend XYZ machen" zu sagen. Sitzt ihr zusammen? Wenn ja, ließe sich daran was drehen?
    Ja, wäre auch mein Vorschlag.
    Ich kann das auch nachempfinden, ich habe in meinen fast 13 Jahren Berufsleben auch schon viele Personen eingearbeitet, und sagen wir so: da waren auch einige dabei, die mich wirklich viel Geduld gekostet haben. Wenn sie zum zehnten Mal die gleiche Frage stellen, obwohl sie sich alles aufgeschrieben haben. Nur getoppt von denen, die sich nichts aufgeschrieben haben (und wenn ich dann gesagt habe "du, da solltest du vielleicht lieber mitschreiben" kam "nee nee, das kann ich mir merken, so schwer ist das ja nicht"

  10. Ureinwohnerin

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    AW: Kollegin einarbeiten - Anspruchshaltung

    Zitat Zitat von MissBlurry Beitrag anzeigen
    wenn ich dann gesagt habe "du, da solltest du vielleicht lieber mitschreiben" kam "nee nee, das kann ich mir merken, so schwer ist das ja nicht"
    Hahaha, ja, das sind die schlimmsten

    Ich hab Einarbeitungskurse gemacht, und manche Menschen sitzen dann da auch echt drin und fragen laut "wozu muss ich das denn wissen?", einmal sogar "wozu muss ich das Technische wissen, ich bin doch ne Frau?" - damit du deinen JOB machen kannst, deshalb.


    Ich würde die Dame auch in Zukunft vermehrt auf das Intranet und deine Notizen verweisen, vor allem, wenn der Chef schon gesagt hat, sie soll auch mal alleine machen! Und ihr ruhig auch mal kommunizieren, warum man das macht.
    Also, ruhig und höflich, aber mal sagen "weißt du noch, als das und das war? Das ist jetzt eine ähnliche Situation, vielleicht reicht es, wenn du in deine Notizen guckst, denn ich muss leider gerade selbst was fertig machen."
    "Ich verlange nicht nach einem Leben ohne Schwierigkeiten,
    aber ich will auf seiner Höhe sein können, wenn es schwierig wird." (Camus)


    wubbalubbadubdub.
    ʕ•͡ᴥ•ʔ

    “Gaslighting doesn’t exist. You made it up ‘cause you’re fucking crazy.”

  11. V.I.P.

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    AW: Kollegin einarbeiten - Anspruchshaltung

    Wenn es wirklich doofe, wiederholte Fragen sind, antworte ich bei sowas gespielt erstaunt "Oh, steht das etwa nicht auf der Liste / im Intranet?!", dann fällt den Leuten meistens doch von alleine auf, dass sie erstmal dort schauen sollten.
    Ansonsten glaube ich auch, dass räumlicher Abstand viel helfen würde. Oder – falls das die Arbeit zulässt – Kopfhörer.

    If it's not forever, if it's just tonight
    Oh, it's still the greatest, the greatest, the greatest



  12. Newbie

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    AW: Kollegin einarbeiten - Anspruchshaltung

    Allmählich hoffe ich echt, dass ich nächste Woche ins Homeoffice muss. Die neue Aufgabe habe ich ihr erklärt, mitschreiben wollte sie aber nicht 🤦🏼*♀️ Dann eben nicht.

    Später sollte sie dann eine Aufgabe erledigen, die der Chef nur ihr per Mail zugeschickt hatte. Sie hat die Mail dann an mich weitergeleitet und ich hab ihr nur grob Tipps gegeben was sie machen soll. Stattdessen hat sie sich dagegen gesträubt und ich hab es dann ignoriert.

    Ihr habt schon recht, dass sie sehr unselbstständig ist und wahrscheinlich auch unsicher. Ich warte Montag noch mal ab, ob sie die Aufgabe bis dahin gelöst hat. Und mir fällt gerade ein, dass sie Montag noch etwas anderes sichten und beurteilen soll, weil wir später eine Telko dazu mit einem Fachbereich haben.

  13. Member

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    AW: Kollegin einarbeiten - Anspruchshaltung

    ... Also wenn sie sich dermaßen ignorant und unwillig zeigt, wäre ich stark geneigt, sie in der Konferenz einfach mal auflaufen zu lassen
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  14. Get a life!

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    AW: Kollegin einarbeiten - Anspruchshaltung

    *agreed*
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  15. Junior Member

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    + 1

  16. Ureinwohnerin

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    AW: Kollegin einarbeiten - Anspruchshaltung

    Jup
    "Ich verlange nicht nach einem Leben ohne Schwierigkeiten,
    aber ich will auf seiner Höhe sein können, wenn es schwierig wird." (Camus)


    wubbalubbadubdub.
    ʕ•͡ᴥ•ʔ

    “Gaslighting doesn’t exist. You made it up ‘cause you’re fucking crazy.”

  17. Newbie

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    AW: Kollegin einarbeiten - Anspruchshaltung

    An der Telko nimmt leider genau der Fachbereich Teil, in den ich wechseln werde, deshalb kann ich sie nicht auflaufen lassen, sondern werde sie außen vor lassen und reden.

    Und ich werde doch mal mit meinem Chef sprechen, damit er von jetzt ab ein Auge mit drauf hat. Ich möchte nicht, dass sie die Aufgaben in Zukunft gegen die Wand fährt oder mich dann ständig anruft.

  18. Member

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    AW: Kollegin einarbeiten - Anspruchshaltung

    Wirst du denn auch räumlich wechseln, wenn der Abteilungswechsel vollzogen ist, oder teilt ihr euch dann immer noch ein Büro? Bei einem Raumwechsel könntest du ja auch mal sowas sagen wie: "Das musst du jetzt auch mal ohne meine Hilfe schaffen, ab Tag X werde ich ja hier auch nicht mehr sitzen und du musst es alleine hinbekommen".

    Ansonsten würde sie auch einfach immer und immer wieder auf die Notizen oder das Intranet verweisen ("Wenn du das wissen willst, würde es schon helfen, wenn du dir meine Notiz zum Thema XY einmal genauer anguckst, das findest du alle relevanten Infos").

    Sofern sie sich weigert, etwas mitzuschreiben, hätte ich wohl schon sowas gesagt wie: Ok, aber ich werde es kein zweites Mal erklären. Dann musst du es aus dem Gedächtnis selbst hinbekommen.

    Da das alles für sie zu anstrengend ist und sie jetzt schon genervt ist von allem, würde ich sie auch mal fragen, warum sie denn überhaupt ihren Aufgabenbereich wechseln möchte.

    Wenn ich in neue Aufgabengebiete übernehmen sollte, war ich zwar am Anfang auch oft überfordert, aber ich habe immer versucht, mir Arbeitsschritte in meinen Worten runterzuschreiben und wäre niemals auf die Idee gekommen, pampig ggü. der Person zu sein, die mir sogar noch hilft, diese neuen Arbeitsschritte zu erlernen.

  19. Ureinwohnerin

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    AW: Kollegin einarbeiten - Anspruchshaltung

    Ist sie denn in der Probezeit? Gibts da vielleicht ein Personalgespräch auf der Hälfte, wo dein Chef das mal ansprechen könnte?
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  20. Newbie

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    AW: Kollegin einarbeiten - Anspruchshaltung

    Aufgrund der derzeitigen Situation kann ich nicht umziehen, da wir nicht mal andere Etagen des Gebäudes betreten dürfen. Die Chancen stehen ganz gut, dass ich nächste Woche ins HO wechsle. Sie wahrscheinlich auch.

    Ihr Vertrag läuft Ende des Jahres aus. Sie hat vor meiner Einarbeitung in zwei Teams mitgearbeitet, die aber keine Verwendung für sie haben. Ich hab mich mit den Teamleitern ausgetauscht, die beide der Meinung waren, dass sie ungeeignet ist. Unser Chef war lange Zeit krank und hat es nicht so mitbekommen.

    Ihre Aussage am Freitag gehört eher in den IR-Thread, aber es spiegelt ganz gut ihre Arbeitshaltung wieder: „Ich muss mir einen reichen Mann angeln. Dann kann ich den ganzen Tag shoppen und Champagner trinken.“ Ich hab ihr daraufhin ganz trocken gesagt, dass sie erst mal für ihr eigenes Geld arbeiten solle.

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