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  1. Enthusiast

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    AW: An alle, die am Meer leben

    Ich fühl mich in den Bergen ebenso eingekesselt Weil... is ja auch so, ich kleiner Mensch zwischen großen Bergen, David gegen Goliath

    So richtig bedrückend find ich Häuser in sehr schmalen Tälern, da wo nur wenige Stunden Licht hinkommt..... ohweh

    Also wenn mir etwas am Norden immer wieder positiv aufgefallen ist, dann diese Weite, man kann gefühlt endlos geradeaus blicken auf dem flachen Land. Genauso bei größeren Seen oder am Meer. Die ultimative Weite ist es auf dem Wasser zu sein
    Geändert von NeroDAvola (03.07.2020 um 18:22 Uhr)

  2. Member

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    AW: An alle, die am Meer leben

    Zitat Zitat von Aurita Beitrag anzeigen
    Ich liebe auch einfach diese Weite des Meeres (auch wenn die Ostsee ja eigentlich winzig ist) und des Küstenlandes.
    Ich war mal in einer sehr bergigen Gegend und hab mich richtig eingeengt gefühlt. Als wenn ich nicht richtig atmen könnte.
    Das finde ich interessant. Bei mir ist es das Gegenteil. Mir ist das Meer zu heftig. Obwohl ich das wasser sehr mag. Es wühlt mich auf, mir wird davon fast schwindlig. Und ich fühle mich irgendwie verloren- und nicht so sicher. Ich schwimme sehr gern- aber das Mittelmeer ist mir praktisch immer zu kalt. In einer hügeligen Gegend dagegen bin ich glücklich. Am liebsten hügelig mit Wald. Und ein See in der Nähe! Ich liebe Laubwald. So sattes Grün, das Rauschen der Blätter, das finde ich sehr erholend und beruhigend. Insofern wär mein Traum ein Häuschen an einem hügeligen Waldrand und ein See in der Nähe.
    Wer lebt stört.

  3. Senior Member

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    AW: An alle, die am Meer leben

    Spannend, wie unterschiedlich Meer und Berge hier gesehen werden. Ich gehöre ganz klar zum Typ Meer, mag die Berge aber auch und fühle mich da keineswegs eingeengt. Als Radfahrer kann ich mir aber nicht vorstellen, in den Bergen zu leben. Immer dieses Auf und Ab, nein, lieber nicht...

    Ich bin mitten in Schleswig-Holstein aufgewachsen. Recht weit vom Meer entfernt, aber dafür Nord- und Ostsee in etwa gleicher Entfernung, so dass wir je nach Lust und Laune auswählen konnten. Danach habe ich immer in Städten gewohnt, die nah am Meer oder zumindest einem großen Gewässer waren. Kann es mir auch nicht mehr anders vorstellen, weil ich einfach wahnsinnig gerne am Wasser bin, und mir ein See oder ein Fluss auf Dauer nicht reicht. Beispiel Kopenhagen: Ich liebe die Stadt wirklich von Herzen, aber wenn ich da auf das "Meer" gucke und auf der anderen Seite Schweden sehen kann, dann fehlt mir etwas.

    Jetzt wohne ich in Lübeck, etwa 25km von der Ostsee entfernt, und in der Stadt ist mit Trave und Wakenitz auch viel Wasser. Das ist für mich perfekt. Im Sommer bin ich nicht so oft am Meer, weil es mir in SH oft einfach zu voll ist, und die Fahrt zum nächsten Strand in Meck-Pomm von uns aus dann doch etwas weiter ist. Im Winterhalbjahr fahren wir gerne zum Spazierengehen und Essen an die Ostsee. Ich weiß jedern Tag, ich könnte jederzeit kurz los, alleine dieses Wissen beruhigt mich. Und ohne Möwengeschrei zu leben kann ich mir inzwischen auch nicht mehr vorstellen, die gehören einfach dazu. Eventuell kommt daher auch mein Benutzername.
    Some people believe that football is a matter of life and death. I am very
    disappointed with that attitude, it is much, much more important than that!

    (Bill Shankley)

  4. Member

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    AW: An alle, die am Meer leben

    Also ich bin ja kein großer Fan von Gebirge, aber einengend / bedrückend finde ich es nicht, eher "WOW, so anders! (als die mir bekannten Landschaften)"
    I mean:
    alpine city – Google-Suche
    😮

    Oder Gebirge plus Wüste:
    https://loveincorporated.blob.core.w...anyondrive.jpg
    😍😭
    Palm Springs - große Liebe..obwohl da gar kein Meer ist. 😅

  5. Senior Member

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    AW: An alle, die am Meer leben

    Das erste Foto find ich super beeindruckend, auch total schön, aber ich krieg da trotzdem ein beklemmendes Gefühl.
    Das zweite Foto geht bzgl. Einengung. Da ist das "Tal" aber anscheind auch weitläufiger.
    La vie c'est plus marrant,
    C'est moins désespérant
    En chantant.

  6. Fresher

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    AW: An alle, die am Meer leben

    Ich glaub ich seh eher das, da vor mir ist etwas ganz hohes, da kann ich raufgehen und bin ganz hoch über allem. Und das ist dann Freiheit. Wenn es flach ist, bin ich gezwungen, unten zu sein.

  7. V.I.P.

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    AW: An alle, die am Meer leben

    Ich wohne ja im Moment eher so, dass die wirklich hohen Berge in etwa 20 km Entfernung zu sehen sind, aber wir sind eben auch schon in einem (weiten) Tal und das finde ich schon ziemlich beklemmend und einengend (irgendwie ja auch im praktischen Sinne: man kann – außer man ist Extremsportler – nur im Tal Fahrrad fahren). Im Sommer war ich in der Schweiz, da war das Tal noch enger. Schrecklich (für mich). Mich macht es daher immer sehr glücklich, wenn ich irgendwo durch flaches Land fahre und ganz weit sehen kann. Meer ist dann die Krönung

    If it's not forever, if it's just tonight
    Oh, it's still the greatest, the greatest, the greatest



  8. Ureinwohnerin

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    AW: An alle, die am Meer leben

    Ich finde es irgendwie "unheimlich". Ich hab aber auch auf Bergen Höhenangst (auf Wolkenkratzern etc. nicht). Die beiden verlinkten Bilder sind mir auch irgendwie unheimlich. Ich fand auch in Zürich das schon nicht so angenehm und kann mir null vorstellen, in der Schweiz oder Österreich (oder so) zu leben.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  9. Ureinwohnerin

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    AW: An alle, die am Meer leben

    Zitat Zitat von *kleine_möwe* Beitrag anzeigen
    Beispiel Kopenhagen: Ich liebe die Stadt wirklich von Herzen, aber wenn ich da auf das "Meer" gucke und auf der anderen Seite Schweden sehen kann, dann fehlt mir etwas.
    Das kann ich gut nachvollziehen, mir ging’s so in Ostfriesland. Da ist man dann am Meer und guckt gegen die Inseln.

    Und das mit den Bergen kann ich auch gut nachvollziehen. Wir waren damals mal mit der Familie im Allgäu im Urlaub und ich hab mich da echt unwohl gefühlt. Man guckt aus dem Fenster und direkt gegen den nächsten Berg, das fand ich sehr beklemmend. Hügel mag ich, aber Berge nicht. Sowas wie die Lofoten ginge aber wahrscheinlich, wo dann an der anderen Seite das weite Meer ist. Aber so eingeklemmt zwischen den Bergen...huh, nee!

    Und Palm Springs wär landschaftlich mein persönlicher Horror, sorry, alles so trocken und braun-beige. :affe: Ich brauche Farben (und ja, ich weiß, meine Signatur, aber schwarz ist was anderes als braun-beige! ).

    Ähja, ich weiß, Thema verfehlt, ich hab mitgelesen, weil ich mich dasselbe frage und am Meer wohnen schon immer mein Traum ist, aber die Auswahl in Deutschland eher nicht so meins ist.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  10. Fresher

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    AW: An alle, die am Meer leben

    Ich liebe Beides, am besten die Kombi aus beidem. Und finde es total schade, dass es das in Deutschland nicht gibt. Deswegen liebe ich Städte wie Donostia oder Rio de Janeiro. Nordspanien sowieso.

    Ich liebe weite und Fernblick und das gibt es ja sowohl am Meer als auch in den Bergen.

    Die Alpen mag ich tatsächlich nicht so, die sind mir auch zu eng.

    Also ja ich würde super gerne mal am Meer leben, aber irgendwo wo es nicht dazu total flach ist.

  11. Member

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    AW: An alle, die am Meer leben

    Zitat Zitat von poppyred Beitrag anzeigen
    Und Palm Springs wär landschaftlich mein persönlicher Horror, sorry, alles so trocken und braun-beige. :affe: Ich brauche Farben (und ja, ich weiß, meine Signatur, aber schwarz ist was anderes als braun-beige! )
    Aber die Palmen sind doch grün! Und die künstlich angelegten Parks. 😁

    Ich fand es dort unheimlich faszinierend, weil Klima und Vegetation so irre waren.
    Zudem, als wir genug hatten von 38° flirrender Hitze, konnten wir zur Seilbahn fahren und hatten oben auf den Bergen grandiose 20° weniger. 😉

    Beim Roadtrip Richtung Vegas durch die Mohave Wüste habe ich auch den Mund teilweise nicht zugekriegt vor Staunen.
    Es war wirklich mit Abstand der beeindruckenste Teil unseres USA Aufenthaltes, und ich würde jederzeit wieder nach Palm Springs wollen.

    ABER, und um wieder ansatzweise aufs Thema zu kommen: in so einer Landschaft dauerhaft leben könnte ich nicht, zu krass, zu heiß...

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