Umfrageergebnis anzeigen: Ich meditiere, um

Teilnehmer
13. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • ...meinem Gedankenkarussell zu entkommen und nichts mehr zu denken.

    1 7,69%
  • ...nichts mehr zu denken, aber es fällt mir sehr schwer.

    2 15,38%
  • ...einfach zu entspannen.

    7 53,85%
  • anderes (siehe Thread)

    3 23,08%
Antworten
Ergebnis 1 bis 14 von 14

Thema: Meditation

  1. Ureinwohnerin

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    Meditation

    Umfrage!

    Die, die nicht meditieren können natürlich auch gerne im Thread antworten.

    Ich will vor allem gerne herausfinden, ob es jemanden gibt, der kein Problem mit kreisenden Gedanken o.ä. hat und das trotzdem einfach so macht. Ich habe das Gefühl, die meisten machen es, um eben nicht mehr denken zu müssen/ das zu üben etc.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  2. Addict

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    AW: Meditation

    Das und auch für konkrete Dinge, momentan mache ich so Meditationen zu Selbstmitgefühl...
    A lot of bread was buttered on the side of no distinction

  3. Urgestein

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    AW: Meditation

    Meditation ist nicht unbedingt dafür nix mehr zu denken sondern dich mit den Gedanken nicht zu identifizieren, sondern sie zu beobachten, nicht zu bewerten und vorbei ziehen zu lassen. Mein freund kann das, nachdem er lange meditiert hat aber mir fällt das noch schwer. Meditieren aber auch nicht regelmäßig.
    See the line where the sky meets the sea? It calls me!

  4. Ureinwohnerin

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    AW: Meditation

    Zitat Zitat von Ise Beitrag anzeigen
    Meditation ist nicht unbedingt dafür nix mehr zu denken sondern dich mit den Gedanken nicht zu identifizieren, sondern sie zu beobachten, nicht zu bewerten und vorbei ziehen zu lassen.
    Ja, das ist schon klar.

    Ich setze mich halt einfach hin und denke nichts. Ich hab damit null Probleme. (und frage mich, ob Meditation trotzdem einen Mehrwert für mich hätte)
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  5. Member

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    AW: Meditation

    Ich schaffe das leider nur angeleitet und selbst dann nicht immer. Habe aber den Eindruck das es gut für mich wäre. Ich komme nur schwer zur Ruhe.

  6. Member

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    AW: Meditation

    Ich habe den Achtsamkeitskurs von Jon Kambat Zinn gemacht (8 Wochen an der VHS) und habe vor allem Innehalten und Selbstmitgefühl gelernt.
    Mir hat das damals sehr gut getan, es war aber Arbeit wie Sportübungen.
    Als Mittelweg habe ich "Mini meditations" auf Spotify gefunden.
    Das sind kurze Meditationen, die für mich praktikabler waren als 30-40min (obwohl ich die Zeit momentan hätte)...

    Ich fand und finde die Brücke zwischen "Ich möchte es trainieren, denn es tut mir gut" und "Bin aber eher ein hibbelig Typ und es kostet mich viel Disziplin" für mich schwierig und immer noch nicht endgültig geschlagen bzw. ich schwanke da noch.

  7. Ureinwohnerin

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    AW: Meditation

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Ja, das ist schon klar.

    Ich setze mich halt einfach hin und denke nichts. Ich hab damit null Probleme. (und frage mich, ob Meditation trotzdem einen Mehrwert für mich hätte)
    Meditation verändert ja offenbar das Hirn (bestimmte Areale werden gefördert, von daher hat wahrscheinlich in der Theorie jede was davon, wenn's gut läuft?


    Ich schaff es alleine leider nicht, dabei wäre es wahrscheinlich sehr gut für mich.
    Auch progressive Muskelentspannung oder autogenes Training kann ich eigentlich nur geführt, weil meine Gedanken sonst um die Meditation kreisen. Also, wenn ich andere Gedanken oder Sorgen ausblende, denke ich halt stattdessen "atme ich richtig? war das tief genug? sitze ich richtig? Halte ich die Sitzposition durch? Sollte ich mich noch mal umsetzen? Warum liegt die T-Shirt-Falte denn jetzt so unangenehm auf der Haut?" und irgendwann bin ich dann entweder kurz vor'm Ausraste oder ich schlafe ein - gerade bei geführten Sachen.



    Zur Ruhe komme ich auch ohne Meditation. Wenn es mir schlecht geht, dann lege ich mich ins Bett, blende alles aus und schlafe. Aber das hilft halt nicht und fühlt sich hinterher meist an, wie Zeitverschwendung.
    "Ich verlange nicht nach einem Leben ohne Schwierigkeiten,
    aber ich will auf seiner Höhe sein können, wenn es schwierig wird." (Camus)


    ʕ•͡ᴥ•ʔ »Katzen-Insta « ^ᴥ^

    “Gaslighting doesn’t exist. You made it up ‘cause you’re fucking crazy.”

  8. Addict

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    AW: Meditation

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Ja, das ist schon klar.

    Ich setze mich halt einfach hin und denke nichts. Ich hab damit null Probleme. (und frage mich, ob Meditation trotzdem einen Mehrwert für mich hätte)
    Wie fühlst du dich denn danach? Hat sich im Vergleich zu vorher etwas verändert? Ich würde wohl daraus ableiten, ob es mir einen Mehrwert bringt. Wenn ich also das Gefühl hätte, ok, jetzt habe ich eine halbe Stunde rumgesessen und alles ist genauso wie vorher, würde ich es nicht mehr machen.

    Zur Frage, ich mache wie Kainene meistens geführte Meditationen zu bestimmten Themen, oft mit Affirmationen. Ich habe davon mehr als von dem reinen "an nichts denken".

  9. Regular Client

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    AW: Meditation

    für mich hat gehen etwas meditatives: sapzieren, wandern, nordic walking. da kommen und gehen die gedanken, ich schau nur und freu mich einfach am sein. danach bin ich immer total entspannt.

    ich sag dazu ich bin niemand der aktiv meditiert oder da irgendwie bedarf hätte von wegen gedanken kreisen oder dergleichen. in stressigen zeiten hat mir aber in der vergangenheit gehen immer am meisten für bwz. gegen alles geholfen. ich finde es für mich persönlich halt leichter gedanklich passiv zu werden wenn ich aktiv gehe, beim einfach nur dasitzen und in die luft schauen fällt es mir deutlich schwerer zu entspannen.

  10. Enthusiast

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    AW: Meditation

    wo du von "gehen" schreibst: Mir geht das beim Schwimmen total so, am besten ohne Kontaktlinsen. Dann sehe ich nichts/wenig, ich höre nur das Rauschen des Wassers, spüre nur Wasser und konzentriere mich auf die Bewegung und das Atmen, dessen Rythmus durch die Schwimmzüge vorgegeben sind. Dabei eght mir auch oft was durch den Kopf, aber ich habe das Gefühl, dass die Gedanken, wie oben beschreiben, eher vorbeiziehen, sich Knoten im Kopf lösen und dadurch ein Gedanke aufploppt und irgendwann ist alles wichtige gedacht und dann kommt auch nciht mehr viel nach.

    Ich habe auch schon "richtig" meditiert, aber ohne ANleitung von außen. Ich habe es so gelernt, dass man beim Einatmen sich vorstellen soll, dass durch den Scheitel helles, warmes Licht einströmt und beim Ausatmen alles dunkle ausströmt. Mir wurde auch gesagt, dass es nicht schlimm ist, mal abzuschweifen, solange man sich dann wieder besinnt und sich wieder auf das Atmen und das Licht konzentriert. Ich hab das mal eine zeitlang regelmäßig, so 20min am Tag gemacht und mir hat es sehr gut getan. Ich brauche das aber auch manchmal ohne spezielle Meditation, einfach Ruhe. 20min auf dem Sofa mit nichts. Kein Handy, keine Musik, kein Licht, kein Buch. Einfach nichts.

  11. Ureinwohnerin

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    AW: Meditation

    Zitat Zitat von juno_ Beitrag anzeigen
    Wie fühlst du dich denn danach? Hat sich im Vergleich zu vorher etwas verändert? Ich würde wohl daraus ableiten, ob es mir einen Mehrwert bringt. Wenn ich also das Gefühl hätte, ok, jetzt habe ich eine halbe Stunde rumgesessen und alles ist genauso wie vorher, würde ich es nicht mehr machen.
    Ne, da verändert sich nix.
    Ich habe manchmal das Verlangen danach, manchmal nach dem Joggen oder einem sehr emotionalen Ausbruch oder sowas, da mache ich das dann (allerdings immer nur kurz, vielleicht so 10min) und dann ist gut.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  12. Ureinwohnerin

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    AW: Meditation

    Zitat Zitat von nirtak Beitrag anzeigen
    für mich hat gehen etwas meditatives: sapzieren, wandern, nordic walking. da kommen und gehen die gedanken, ich schau nur und freu mich einfach am sein. danach bin ich immer total entspannt.
    [...]
    ich finde es für mich persönlich halt leichter gedanklich passiv zu werden wenn ich aktiv gehe, beim einfach nur dasitzen und in die luft schauen fällt es mir deutlich schwerer zu entspannen.
    Geht mir genauso, eigentlich mit allen Entspannungsmethoden (und ich hab durchaus schon einige unter Anleitung ausprobiert), mir hilft auch eher Aktivität, um gedanklich runterzukommen. Ich glaub da gibts genau wie bei Stress auch ganz unterschiedliche Typen, weshalb mich die pauschale Empfehlung für Meditation inzwischen auch ziemlich nervt.

    phaeno, wenn es Dir nichts bringt, würde ich es lassen. Sowas kann man ja eh nicht erzwingen, entweder es bringt einem was oder nicht.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  13. V.I.P.

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    AW: Meditation

    Begonnen habe ich wegen Stressreduktion (ist für mich was anderes als einfach zu entspannen) und um schneller einzuschlafen. Ich tendiere null zum Grübeln, aber seit ich meditiere schlafe ich dennoch deutlich schneller ein (meistens in unter fünf Minuten im Vergleich zu ca 30min). Ich konnte mich bei einigen schmerzhaften Untersuchungen besser vom Schmerz distanzieren und wurde generell ausgeglichener und womöglich auch entspannter. Auch auf die Aufmerksamkeitsspanne und mein Gedächtnis hat es sich gefühlt positiv ausgewirkt (wobei beides wegen einer Erkrankung weit weg von gut war, aber eben etwas besser als vor der Meditation).

    Edit: entspannend finde ich es direkt beim Tun übrigens nicht unbedingt (da hilft mir Progressive Muskelentspannung mehr). Hat auch ca sechs Monate gedauert, bis ich die Effekte wahrnahm (bei im Schnitt 10-15 Minuten Meditation am Tag).
    Geändert von finessa (16.12.2020 um 17:12 Uhr)

  14. Ureinwohnerin

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    AW: Meditation

    Zitat Zitat von poppyred Beitrag anzeigen
    phaeno, wenn es Dir nichts bringt, würde ich es lassen. Sowas kann man ja eh nicht erzwingen, entweder es bringt einem was oder nicht.
    Ich weiß es ja aber auch nicht, ob es langfristige Wirkung hat

    @finessa, danke für den ausführlichen Bericht!
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

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