Wenn einem von der Polizei (schriftlich) mitgeteilt worden ist, dass man als Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung geführt wird, wird einem dann eigentlich auch mitgeteilt, wenn das Ermittlungsverfahren eingestellt worden ist oder man nicht mehr als Beschuldigter gilt?

Denn irgendwie ist es ja schon doof, wenn so etwas über Jahre rumschwebt und man keine Ahnung hat, was aus der Sache wird oder geworden ist. Habe gerade wieder mal so eine Geschichte von einer Kollegin gehört, die überlegt, ob da noch was nachkommen kann. Ich vermute, dass man üblicherweise einfach nichts mehr davon hört, also auch keine "Entlastung" erfolgt, selbst wenn die Polizei / Staatsanwaltschaft zu dem Schluß kommt, dass nicht mal ernsthafte Hinweise auf ein Tötungsdelikt vorliegen.

Ich würde bei so etwas vermutlich sowieso sofort einen Anwalt beauftragen, um Akteneinsicht zu bekommen und dafür zu sorgen, dass ich aus der Liste der Beschuldigten möglichst bald verschwinde.