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  1. Foreninventar

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    AW: Rassistische Nachbarn.

    Nee, ich mache auch sonst keine Tests dieser Art.

  2. Enthusiast

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    AW: Rassistische Nachbarn.

    Wir hatten hier auch ein Problem mit der Nachbarschaft im Nebenhaus. Ein ganz anderes. Ich fand es total schwierig Menschen, die in direkter Nähe wohnen, absolut auszublenden. Mir fällt es immer noch schwer, diese Leute nicht zu grüßen, weil es irgendwie so grundsätzlich meinem aufgeschlossenen Naturell widerspricht und dem was ich mir von einem guten nachbarschaftlichen Verhältnis wünschen würde.
    Aber in deinem Fall würde ich wohl auch Kontakt minimieren, wo es nur geht.
    Das bringt ja auch nix.

    Ich hab jetzt nach deiner Schilderung voll Schiss, dass mein Kind irgendwann mal mit "denen" Kontakt knüpft.
    Da bist Du beinahe fast grade erst geboren und schon sitzen wir beide beim Essen.

  3. Junior Member

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    AW: Rassistische Nachbarn.

    Ich kann da leider nichts Gewinnbringendes beitragen. Ich habe selbst das Problem, dass ich praktisch täglich beruflich mit einer Person interagieren muss, die ihr Haustier Z...... genannt hat und viel davon erzählt. Ich bin sehr versucht, mal nachzufragen, ob sie das nächste dann N.... nennen will, da ihr das Problem irgendwie null bewusst ist und es für mich jedes Mal wie so ein Faustschlag ist, wenn sie vom süßen Z..... erzählt...

  4. Get a life!

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    AW: Rassistische Nachbarn.

    Zitat Zitat von ana. Beitrag anzeigen
    Wie geht ihr damit um?
    Also mit rassistischen Menschen in eurem Alltag, mit denen ihr im Grunde wenig zu tun habt, die ihr euch aber nicht aussuchen könnt...

    Grüßen? Schwätzchen? Pakete annehmen?
    ich geh mit ihnen genau gleich um wie mit anderen nachbarn: grüssen und auch paket annehmen.
    schwätzchen mache ich eigentlich so gut wie mit keinem meiner nachbarn. wohne in einem hochhaus und schwätzchen machen ich nur mit zweien: eine frau, die ich schon kenne seitdem ich kind bin (sie ist die mutter eines mädchens mit der ich als kind gespielt habe) und einer älteren frau, die schon oft für mich pakete angenommen hat und eben mit meinen direkten links und rechts neben mit wohnenden nachbarn, wenn man sich im flur begegnet. und das sind alles alte gemütliche leute... die eine ist glaub selbst migrantin und bei den anderen (pärchen beide ü70) weiß ich rein garnix über ihre politische einstellung...weils einfach bisher kein thema war.... daher: mir auch egal.


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    ich bin der restefick deiner icqliste^^

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    Fick dich."






  5. V.I.P.

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    AW: Rassistische Nachbarn.

    ich hätte mir dieselben fragen vor 15 jahren sicher auch gestellt und mich dann sehr konsequent gefühlt, es nicht zu tun. finde persönlich aber die diskussion mittlerweile für mich absurd, da es regionen gibt, in denen offen-rassistische einstellungen eher der normalfall als die ausnahme sind. also man muss beispielsweise eher davon ausgehen, dass das umfeld mit der afd sympathisiert, als dass es das nicht tut. wie damit umgehen? niemanden grüßen?
    könnte mir vorstellen, dass die frage gerade für migranten und v.a. poc noch absurder ist...

    (und ja, normalerweise finde ich schon, dass grüßen in einem "kleinen geschlossenen raum" zb im treppenhaus zu normalem sozialverhalten gehört und das ist in vielen anderen ländern auch absolut nicht anders übrigens, eher sogar noch wichtiger)
    there is a crack in everything
    that's how the light gets in

  6. V.I.P.

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    AW: Rassistische Nachbarn.

    Rassist und normales Sozialverhalten schließen sich gegenseitig aus.
    Wie man damit als Migrant umgeht? Man wird nicht gegrüsst oder bespuckt. Also fällt das nett "Hallo" sagen, halt prinzipiell mal aus.


    Es geht halt um Kante zeigen und Haltung bewahren. Und nicht dem Nazi von nebenan, einen schönen Tag zu wünschen.
    Wichtige Aufklärung: https://www.clankriminalitaet.de

    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

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  7. Ureinwohnerin

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    AW: Rassistische Nachbarn.

    Ich fänd ne Flagge auch schön.
    Vielleicht ist das auch ein gutes Zeichen an andere in der Nachbarschaft, dass sie mit ihrer Meinung da Gleichgesinnte haben (also euch, nicht den Nachbarn).


    Ich hatte den Fall so noch nie, spätestens, wenn die Leute meinen Namen am Klingelschild lesen, ist ja einigermaßen klar, dass ich nicht die afd wählen werde. Wobei pro-nrw damals trotzdem gern Unterschriften von mir gehabt hätte. hm.

    Solange man sich mir gegenüber nicht gezielt äußert, würde ich wahrscheinlich schon noch grüßen? Ich kann's hypothetisch echt schlecht sagen.


    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Mir ist klar, dass sie rassistisch ist und vor allem auch ganz doll klassistisch. Aber wie ist jetzt der Umgang damit? Gibt es hier Leute, die wegen solchen Sachen den Kontakt zur Familie tatsächlich komplett abgebrochen haben?
    Mein Opa hat echt viel Nazi-Denke noch gehabt, der ist damit halt komplett aufgewachsen und direkt mit 18 in die NSDAP eingetreten. Später hat er dann sowohl meine vietnamesische Familie begrüßt, als auch so Sachen gesagt wie "der alte Jude", wenn er jemand geizigen gemeint hat.
    Irgendwann ging es am Kaffeetisch dann mal darum, dass der Hitler ja auch gute Sachen gemacht hat und dann hab ich gesagt, dass ich mir das nicht anhöre, weil der Hitler mich halt damals ins KZ gesteckt hätte und bin erst mal ein paar Stunden spazieren gegangen (wir waren bei den Großeltern zu Besuch, ich konnte nicht weg).
    Danach hat er nie wieder was in die Richtung gesagt, zumindest nicht, wenn ich dabei war.
    Wenn es so weitergegangen wäre, wäre es sicherlich schwierig geworden...
    "Ich verlange nicht nach einem Leben ohne Schwierigkeiten,
    aber ich will auf seiner Höhe sein können, wenn es schwierig wird." (Camus)


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    “Gaslighting doesn’t exist. You made it up ‘cause you’re fucking crazy.”

  8. V.I.P.

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    AW: Rassistische Nachbarn.

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Rassist und normales Sozialverhalten schließen sich gegenseitig aus.
    Wie man damit als Migrant umgeht? Man wird nicht gegrüsst oder bespuckt. Also fällt das nett "Hallo" sagen, halt prinzipiell mal aus.


    Es geht halt um Kante zeigen und Haltung bewahren. Und nicht dem Nazi von nebenan, einen schönen Tag zu wünschen.
    ich vermute, ich hab mich etwas missverständlich ausgedrückt
    ich wollte damit lediglich sagen, dass die migrant*innen, die ich so näher kenne, mitunter am laufenden band rassistische erfahrungen machen, sodass sie dann wohl niemanden mehr grüßen dürften, gerade weil so viel (alltags)rassismus herrscht.
    werde sie mal bei gelegenheit fragen, wie sie zu der ausgangsfrage stehen, die ja nach "rassisten" frug, nicht nach nazis "mit agenda".

    denjenigen meiner direkten nachbarn, die ich nicht direkt der linksalternativen bubble zuordne, traue ich im übrigen allesamt zu, afd zu wählen, aus gründen, und damit auch, rassisten zu sein...und niemand wohl verabscheut diese salonfähigen rechten tendenzen mehr als ich. aber auch wenn nicht alle es direkt ausspucken, es ist trotzdem da, überall, und zwar sehr.

    ansonsten auch pro regenbogenflagge!
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  9. Regular Client

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    AW: Rassistische Nachbarn.

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Wie man damit als Migrant umgeht? Man wird nicht gegrüsst oder bespuckt. Also fällt das nett "Hallo" sagen, halt prinzipiell mal aus.
    Ich komme ursprünglich aus einer Gegend, wo es stellenweise NPD-Hochburgen gab/gibt und bspw. die Funktionäre von denen haben genau das zum Beispiel nicht gemacht, sondern waren Menschen mit (sichtbarem) Migrationshintergrund gegenüber sogar eher nett. Weil sie nämlich aufgrund des hohen Anteils von Menschen mit Migrationshintergrund in den entsprechenden Städten/Gemeinden auch auf deren Geld angewiesen waren
    Sakamoto: hat eventuell eine exhibitionistische Ader
    Oh don't even get me started! I keep watchin' that show and I'm waitin' for the darn dragon to show up and, and kick everyone's butt! But all I get is wiener, wiener, wiener. It's not all gay wiener, but when they DO show a straight guy's wiener, it's all soft and floppy. Even though he just got done humpin' a pretty girl! Why is that? Because a soft wiener isn't threatening, just like a gay wiener.

    HEATHCLIIIIIIFFFF~

  10. Ureinwohnerin

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    AW: Rassistische Nachbarn.

    Zitat Zitat von luxuspanda Beitrag anzeigen
    Wenn es so weitergegangen wäre, wäre es sicherlich schwierig geworden...
    Das hört sich so an, als wäre mir das zu krass gewesen, da hätte ich wohl den Kontakt abgebrochen.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  11. Ureinwohnerin

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    AW: Rassistische Nachbarn.

    Über sowas hab ich mit 14 nicht nachgedacht.
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    aber ich will auf seiner Höhe sein können, wenn es schwierig wird." (Camus)


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  12. Ureinwohnerin

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    AW: Rassistische Nachbarn.

    Ah, dass du da 14 warst, war mir weniger klar.

    Mir geht es halt vorwiegend um dieses "Ich weiß schon, das man Wort X nicht mehr verwenden darf, aber ich kann mich nicht umgewöhnen / ich will mich nicht umgewöhnen". Die Frage ist für mich nicht, wie oder ob das rassistisch ist, sondern wie ich damit umgehe. Mir begegnet das ständig und überall. In den meisten Fällen grenze ich mich dazu ab in der Gesprächssituation. Manchmal ist es aber nicht möglich oder ich bin nicht sensibel genug und mir fällt es erst verspätet auf etc. pp. Oft ist der Umgang mit der Person nicht einfach so abbrechbar, ähnlich wie die Nachbarn, die halt nebenan leben. Und ich frage mich eben sehr oft, was man tun kann oder sollte.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  13. Get a life!

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    AW: Rassistische Nachbarn.

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen


    Es geht halt um Kante zeigen und Haltung bewahren. Und nicht dem Nazi von nebenan, einen schönen Tag zu wünschen.
    also ich war mal arbeitsbedingt in der lage eben auch afd-parteimitglieder bedienen zu müssen. bin ihnen gegenüber aber dann sehr neutral und kalt aufgetreten und war sehr reduziert in meiner höflichkeit, aber eben nicht warmherzig und über bemüht zu "gefallen". also ich glaube wer mich kennt, hätte gemerkt, dass es nicht meine liebsten gäste waren, aber wer mich nicht kennt, wird sich wohl über mich nichts gedacht haben.
    ich weiß jedenfalls noch, dass ich mich bewusst dagegen entschieden habe einen "guten appetit" zu wünschen...
    aber als gastro-schaffender muss man oft eh "gute miene zum bösen spiel" machen und ist quasi wie ein schauspieler. von daher war es alles machbar. ich kann leute grüßen und bedienen und mir trotzdem in meinem oberstübchen negatives für über sie denken und für sie wünschen^^

    hab dann hinterher einen afd-werbekuli, den sie am tisch liegen ließen als sie gegangen waren, zerbrochen und hinter den kulissen in der spülküche in den müll gedonnert.


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