Antworten
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 20 von 44
  1. Ureinwohnerin

    User Info Menu

    Autofahrerinnenfrage

    Sagt mal, hat sich etwas an eurem Autofahrverhalten verändert, seit ihr den Führerschein (Führerinnenschein?) gemacht habt?
    Mir wurde damals prophezeit, dass ich garantiert bald nicht mehr so gerade und recht eng am Lenkrad sitzen werde, dass ich bald nicht mehr um Autos, die in der zweiten Spur stehen, blinken werde und dass ich erst recht nicht immer ein Auge am Tacho haben werde.
    Tatsächlich habe ich irgendwann angefangen, mit dem ständigen Blinken aufzuhören, weil ich meine Familie mit ihrem "" nicht mehr etragen habe. Ich hab mir das aber recht schnell wieder bewusst angewöhnt, weil ich anders einfach nicht richtig finde. Und jetzt blinke ich automatisch, auch um 1h nachts auf ausgestorbenen Parkplätzen.
    Eine Sache hat sich auch etwas verändert. Wenn ich die Straße sehr aufmerksam beobachtet habe und nirgendwo jemand ist, mache ich einen Spurwechsel manchmal ohne Schulterblick. Also, das ist äußerst selten so, aber in der Fahrschule war das natürlich ein absolutes Nogo.
    Aber der Rest ist geblieben. Wie ist das bei euch?
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  2. Addict

    User Info Menu

    AW: Autofahrerinnenfrage

    Totale Veränderung, ich war eine ängstliche, weinerliche Fahrschülerin mit leider auch sehr schlimmem, cholerischen Fahrlehrer. Meine Mutter hat mich zum Führerschein "motiviert", man könnte auch sagen genötigt, von selbst hätte ich mich dazu im Vorfeld nicht entschlossen - aber sie hat einfach nen Termin für mich ausgemacht und so kam es dann halt...
    Ich bin dann auch erstmal, nach Abi und Studium und Fahrradstadt, kaum Auto gefahren, für einige Jahre vielleicht 1-2 x im Jahr und ungern und unsicher.
    Durch einen Pendeljob, irgendwann dann eigenes Auto, Campingurlauben und Roadtrips, fahre ich mittlerweile sehr sorgenfrei und souverän, im Vergleich zu dem was du beschreibst sicher auch eher riskant, ich würde aber sagen geübt.
    Das würde mein 18-jähriges Ich doch seeehr wundern.

  3. Ureinwohnerin

    User Info Menu

    AW: Autofahrerinnenfrage

    laut, achso, ja, also der signifikanteste Unterschied ist bei mir auch sicher, dass es mir jetzt Spaß macht und ich nicht nach jedem zweiten Mal Auto fahren einen Nervenzusammenbruch habe.
    Aber mir ging es tatsächlich um diese kleinen Dinge und Regeln, die man jetzt vielleicht nicht mehr beachtet o.ä.

    Zitat Zitat von laut Beitrag anzeigen
    (...) fahre ich mittlerweile sehr sorgenfrei und souverän, im Vergleich zu dem was du beschreibst sicher auch eher riskant, ich würde aber sagen geübt.
    (...)
    Was meinst du damit?
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  4. Senior Member

    User Info Menu

    AW: Autofahrerinnenfrage

    Nicht ständig ein Auge am Tacho haben, trifft auf mich zu. Meistens habe ich ein ganz gutes Gefühl wie schnell ich bin.
    Blinken mache ich weiterhin sehr regelmäßig (aber natürlich gibt’s auch Situationen, in denen ich es lasse).
    Bei mir ist es eher so, dass es mittlerweile so viele Assistenzsysteme gibt, die einem gewisse Aufgaben abnehmen. Also z.B. Einparken mache ich aus Faulheit meistens nicht mehr selbst, sondern lasse das den Einparkassistenten erledigen. Ich habe noch ein anderes, altes Auto und bin dann da jede Saison neu gefordert mir zu merken, dass es keine Abstandspieper gibt und ich selbst einparken muss
    An sowas wie einen Spurwechselassistenten oder Abstandsregelanlage gewöhnt man sich ja auch Ultra schnell, so dass man das gar nicht permanent auf dem Schirm haben muss.

  5. Ureinwohnerin

    User Info Menu

    AW: Autofahrerinnenfrage

    Yuckfou, das kann ich mir vorstellen. Ich fahre viel Mietauto und muss dann beim Einparken immer umschalten, allerdings geht es da nur um die Pieper und Sensoren, die manchmal da sind und manchmal nicht und manchmal nur hinten etc.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  6. Get a life!

    User Info Menu

    AW: Autofahrerinnenfrage

    ich kann mich überhaupt nicht erinnern, wie ich früher gefahren bin. ich hab aber meinen führerschein seit 18 jahren und wie schon oft erwähnt, ein superschlechtes langzeitgedächtnis. unsicherheit am anfang ist doch normal, oder? ich bin die ersten paar jahre recht unregelmäßig gefahren (vielleicht so 5 mal im jahr), weil meine eltern kein auto haben. entsprechend bin ich nur gefahren, wenn mein vater ein auto für einen ausflug ausgeliehen hat, weil er keine lust hatte, zu fahren (und dankbar war, als seine töchter das für ihn übernehmen konnten). dann fiel mir rückwärtsfahren lange schwer, weil mein 1. auto einen kaputten rückwärtsgang hatte und ich daher lange nicht rückwärts gefahren bin. als ich dann vor ein paar jahren ein anderes auto gekauft hab, hat sich das aber auch gebessert und ich kann z.b. mittlerweile seitwärts rückwärts viel besser einparken als normal rückwärts, anfangs wars andersrum. ansonsten mach ich glaub ich alles nach wie vor wie ich es gelernt hab (also blinken, alle blicke, aufs tacho schau ich auch regelmäßig). ich würd mich jetzt als sehr sichere autofahrerin bezeichnen. das einzige, wo ich mich sehr unsicher fühle, das war auch schon immer so, sind enge gassen oder sowas, weil ich mich immer so unter druck gesetzt fühle beim rangieren.

    edit: achso, die umstellung von verschiedenen systemen finde ich zb. überhaupt nicht schwierig. mein eigenes auto hatte nix an piepern, aber nach 7 jahren kennt man es dann doch so gut, dass ich mich selbst in winzigste parklücken quetschen konnte (notfalls halt mal kurz tür auf und gucken, wie weit der abstand ist). bei den autos, die mein vater ausleiht, gibts diese systeme immer und da nutze ich sie auch dankbar. mein problem ist eher die größe. ich kannte mein auto wirklich sehr genau und wenn ich dann eine von den riesenschleudern, die mein vater ausgeliehen hat, saß, konnte ich null die länge abschätzen (das highlight war vor ein paar monaten ein fetter mercedes, der über nen meter länger war als mein auto). jetzt krieg ich nächste woche ein ganz neues auto. einparkassistenten hab ich nicht, weil kann ich selbst ganz gut, aber den ganzen anderen kladeradatsch inklusive rückfahrkamera und ich freu mich schon drauf, nicht mehr aussteigen und gucken zu müssen
    Geändert von Schnelmi (19.03.2021 um 12:21 Uhr)

    gmitsch gmatsch gmotsch

  7. Ureinwohnerin

    User Info Menu

    AW: Autofahrerinnenfrage

    Blinken ist bei mir so extrem drin, dass ich gerne auch mal in scharfen Kurven blinke

    Ich hab nicht das Gefühl, dass sich großartig bei mir was geändert hat, zumindest nicht, dass ich so Sachen weglasse.
    Nach fast 20 Jahren und über 10 Jahren mit dem gleichen Auto ist natürlich viel Routine drin.
    Insgesamt fahre ich auch entspannter und gerade auf der Autobahn auch langsamer als früher. Mein Auto wird bei über 140 echt laut und außerdem auch gierig
    "Ich verlange nicht nach einem Leben ohne Schwierigkeiten,
    aber ich will auf seiner Höhe sein können, wenn es schwierig wird." (Camus)


    ʕ•͡ᴥ•ʔ »Katzen-Insta « ^ᴥ^

    “Gaslighting doesn’t exist. You made it up ‘cause you’re fucking crazy.”

  8. Ureinwohnerin

    User Info Menu

    AW: Autofahrerinnenfrage

    schnelmi, das mit dem Tür auf und gucken verstehe ich immer nicht. Man sieht doch da gar nix? Oder nicht mehr, als aus dem Auto heraus. Um mehr zu sehen müsste ich aussteigen und hingehen.
    Ich kann aber ziemlich gut einparken, habe ich von meiner Mutter gelernt :')

    Was ich halt sehr auffällig bei mir finde, ist, dass ich tatsächlich im Auto irgendwie nach Fahranfängerin aussehe. Ich stelle den Sitz halt immer extrem gerade.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  9. Get a life!

    User Info Menu

    AW: Autofahrerinnenfrage

    das mit dem gucken ist auch mehr für die nähe zum bordstein, das sehe ich nicht in den spiegeln (die straße hier ist sehr eng, da muss man so nah am bordstein parken wie geht bzw. alternativ um die ecke muss man auf dem bordstein parken, aber um da nicht zu viel platz wegzunehmen, sollte man eben auch möglichst nah am rand parken). wenn es nach hinten sehr eng ist, steig ich tatsächlich auch aus und gucke. aber hat sich ab nächste woche ja erledigt

    ich würd das gar nicht auf fahranfängerin oder nicht zurückführen, wie leute ihren sitz stellen. irgendwie ist das was komplett subjektives. mein schwager ist über 10cm größer als ich, muss aber meinen sitz nicht verstellen, wenn er mal mit meinem auto gefahren ist. das fasziniert mich immer wieder

    gmitsch gmatsch gmotsch

  10. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Autofahrerinnenfrage

    ich fahre seit meinem 18 geburtstag fst täglich auto, oft aber keine langen strecken. sowas wie blinker setzen und schulterblick mach ich nach wie vor immer, obwohl mein fahrlehrer auch meinte, schulterblick macht nach 1 jahr kein mensch mehr...
    was ich damals schon nicht gut konnte, einparken am straßenrand z.b., kann ich auch heute nicht, muss es aber auch nie. an die geschwindigkeitsbegrenzung halte ich mich eigentlich nie, aber eher unbewusst und nicht absichtlich. wurde aber schon jahre nicht mehr geblitzt und hatte auch noch nie einen punkt. ich wrde sagen, ich bin relativ sicher beim fahren, aber sowas wie autobahn oder unbekannte städte stressen mich schon ein bisschen. für meinen fahrlehrer dürfte das ein wunder sein, ich war eher sein sorgenkind, lag aber auch daran, dass er davon ausging, dass auf dem dorf eh schon jeder vr der ersten stunde perfekt autofahren kann, das bei mir aber nicht so war und ihn das auch glaub ich genervt hat.

  11. Urgestein

    User Info Menu

    AW: Autofahrerinnenfrage

    wieso sollte man auf den schulterblick verzichten? er ist doch bei spurwechseln etc. unerlässlich, um unfälle auszuschließen?!
    wahrsch. ist das der grund, warum der ein oder andere mir fast ins auto gefahren wäre.

  12. Regular Client

    User Info Menu

    AW: Autofahrerinnenfrage

    Ich gebe zu, dass ich relativ schlampig bin beim Schulterblick und wiege mich in Sicherheit, weil ich permanent in die Rück- und Seitenspiegel schaue. Auf der Autobahn mach ich aber fast zu 100% nen Schulterblick.

    Bei mir hat sich das schon stark verändert. Ich habe meinen Führerschein seit diesem Jahr 16 Jahre und fahre schon relativ regelmäßig, auch mal längere Strecken. Teilweise ein paar Jahre nicht oder nur Mietautos, teilweise bin ich täglich 90 km gependelt, wöchentlich 200 usw.

    Ich blinke auf Richtungsspuren, die ausschließlich in eine Richtung führen, in der Stadt selten und fahre schon relativ zügig und bin häufig genervt von 50-"Schleichern", obwohl das formal natürlich alles korrekt ist.

  13. Foreninventar

    User Info Menu

    AW: Autofahrerinnenfrage

    Also Schulterblick würde ich niemals weglassen, werde als Radfahrerin aber auch permanent daran erinnert, dass das lebenswichtig sein kann. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft mir rechts abbiegende Autos die Vorfahrt genommen haben.

    Ansonsten hat sich auch nicht viel geändert, ich achte relativ stark aufs Tempo, weil ich immer angst vor Fahrverboten hab.
    «Le monde est irréel, sauf quand il est chiant.»

  14. Ureinwohnerin

    User Info Menu

    AW: Autofahrerinnenfrage

    Ich hab einfach in verschiedenen Städten verschiedene Sachen gelernt.
    Fahrschule aufm Land bzw. in der Kleinstadt war sehr entspannt.
    In Münster lernt man dann mit den ganzen Rädern, wie wichtig so'n Schulterblick ist, und in Essen lernt man, mit Straßenbahngleisen und kurzen Stadtautobahnauffahrten klarzukommen.
    Und parken lernt man im Pott eh, sonst muss man sehr sehr viel laufen.
    "Ich verlange nicht nach einem Leben ohne Schwierigkeiten,
    aber ich will auf seiner Höhe sein können, wenn es schwierig wird." (Camus)


    ʕ•͡ᴥ•ʔ »Katzen-Insta « ^ᴥ^

    “Gaslighting doesn’t exist. You made it up ‘cause you’re fucking crazy.”

  15. Member

    User Info Menu

    AW: Autofahrerinnenfrage

    Schulterblick ist nötig, minimum sobald das Auto nicht diese in sich gekippten Spiegel hat, Fachausdruck kenne ich leider nicht, aber das hatte mein letztes Fahrzeug, viele neue jedoch nicht. Man sieht es an so einer kleinen gestrichelten Linie im Spiegel.
    Ich hatte in meinem Übermut mit damals 2 Jahren Führerschein fast mal ein anderes Fahrzeug übersehen, weil ich auf den Schulterblick verzichtet hatte, es ist rein gar nichts passiert, aber das war mir doch eine Lehre.

    Tacho hab ich immer im Auge. Genauso wie die Blitzer. Da wird je nach Zeitdruck schon ziemlich gepokert.

    Ansonsten fahr ich auch deutlich entspannter. Und längere Strecken muss ich nicht mehr fahren, vermiss ich auch nicht. So mit dem Auto in den Urlaub wirkt auf mich jetzt eher stressig, ich fliege deutlich lieber.

  16. Ureinwohnerin

    User Info Menu

    AW: Autofahrerinnenfrage

    Aber im Auto kann man viel mehr mitnehmen!
    Ich fahr eigentlich total gern mit dem Auto, auch längere Strecken.
    Würde mir nur wünschen, mich mit meinem Mann abwechseln zu können.
    Mit meinem Ex war das damals echt super, wir sind ähnlich gefahren, haben unsere Fahrstile gegenseitig nicht kritisiert und uns sehr gerecht abgewechselt.
    "Ich verlange nicht nach einem Leben ohne Schwierigkeiten,
    aber ich will auf seiner Höhe sein können, wenn es schwierig wird." (Camus)


    ʕ•͡ᴥ•ʔ »Katzen-Insta « ^ᴥ^

    “Gaslighting doesn’t exist. You made it up ‘cause you’re fucking crazy.”

  17. Get a life!

    User Info Menu

    AW: Autofahrerinnenfrage

    ich fahr längere strecken gern mit der bahn (um mich dann drüber aufzuregen ), aber durch corona bin ich jetzt doch wieder oft auto gefahren, weil das infektionsrisiko einfach niedriger ist.

    gmitsch gmatsch gmotsch

  18. Member

    User Info Menu

    AW: Autofahrerinnenfrage

    Meine jährliche Fahrleistung lag die ersten Jahre nach dem Führerschein bei 80.000 km Ich bin mal echt gerne längere Strecken gefahren und 700 km ohne Pause. Irgendwie brauch ich das nicht mehr.

  19. Senior Member

    User Info Menu

    AW: Autofahrerinnenfrage

    Abgesehen davon, dass ich viel sicherer fahre als am Anfang, was ja normal ist, hat sich glaube ich nicht viel geändert - außer dass ich als Mitfahrerin viel aufmerksamer / gestresster bin als früher, weil ich wohl eher einen Blick für kritische Situationen habe als früher.

  20. Foreninventar

    User Info Menu

    AW: Autofahrerinnenfrage

    Irgendwie hat sich so eingeschlichen, dass ich bei kleinen, bekannten Ampeln immer denke dass ich auch bei schon länger gelb drüber fahre, und dann isses ggf auch schonmal rot, das lass ich jetzt aber wieder nachdem ich deswegen im Dezember angehalten wurde, als sie extra irgendwo standen und genau das kontrolliert haben...

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •