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  1. Addict

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    AW: Würdet ihr eigentlich euer Studienfach noch mal studieren?

    Zur Ausgangsfage: ja. Beide. Ich habe erst Politikwissenschaft und Ethnologie studiert und dann Medizin. Obwohl ich gerne schon "weiter" wäre im Arztberuf, möchte ich die Erfahrungen nicht missen.
    A lot of bread was buttered on the side of no distinction

  2. Ureinwohnerin

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    AW: Würdet ihr eigentlich euer Studienfach noch mal studieren?

    Zitat Zitat von shine.on. Beitrag anzeigen
    Das finde ich sehr viel, hast du einen Link zur Erhebung dazu?
    Muss ich dir nachher mal raussuchen.
    War aus ner Erhebung vom Bildungssenat. (Und da das Bundesland sehr seltsam ist, potentiell auch anders als in anderen.)
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

  3. Member

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    AW: Würdet ihr eigentlich euer Studienfach noch mal studieren?

    Ich habe Soziale Arbeit studiert. Alles andere, was mich interessiert hätte (und auch immer noch interessiert), hat erstaunlicherweise noch schlechtere Arbeitsbedingungen als der Job, den ich jetzt mache, weswegen ich auch im Nachhinein immer noch dasselbe studiert hätte. Ich mache jetzt nebenbei noch ein Studium in einem anderen geisteswissenschaftlichen Bereich, aber spätestens mit der Erfahrung aus Corona ist für mich vollkommen klar, dass ich auf gar keinen Fall einen Job haben möchte, der mir nicht ein hohes Maß an Sicherheit gibt. Und dann mache ich meinen Job halt auch noch echt gerne, insofern bin ich echt zufrieden (ich verdiene für einen SozPäd aber auch ganz gut und mir liegen die Arbeitszeiten bzw. die Arbeitsstruktur sehr, das ist auch nicht bei jedem so, spätestens zur Familiengründung gehen viele).
    Ladies and gentlemen, take my advice: Pull down your pants and slide on the ice.

  4. V.I.P.

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    AW: Würdet ihr eigentlich euer Studienfach noch mal studieren?

    Zitat Zitat von ana. Beitrag anzeigen
    Ja.

    Es gibt nicht viel, das ich mir besser vorstellen könnte.
    So!

    Germanistik, Geschichte & Soziologie. Erst BA/MA, dann noch fürs Lehramt an Gymnasien.
    Habe aber auch erst Wiwi studiert - und nach paar Wochen abgebrochen - und später mit diversen Neben-, Zweit-, Dritt- und Zehntfächern experimentiert. War okay so.

    Den vorherigen Berufsausbildungsabschluss hätte ich für meinen jetzigen Beruf (formal) natürlich nicht gebraucht, aber auch der hat nicht geschadet.
    'You cannot walk down the street dressed as the Archbishop of Canterbury.'

  5. Ureinwohnerin

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    AW: Würdet ihr eigentlich euer Studienfach noch mal studieren?

    Zitat Zitat von shine.on. Beitrag anzeigen
    Mich würde das aber auch echt interessieren. Es wird ja nicht per Zufall verteilt oder nach Gutdünken des Sachbearbeiters ausgezahlt.
    Ich kenne solche "der kriegt volles Bafög, obwohl seine Eltern Haus und Pool haben" halt nur vom Tratschen ohne tatsächlichen Bezug zu handfesten "Beweisen". Das waren alles immer nur Mutmaßungen, die emotional erzählt wurden.
    Es fängt bspw. damit an, dass Sachbearbeiter:innen mir immer sehr unterschiedliche Dinge gesagt haben. Bspw. musste ich bei einer nicht das Eltern-Formular von meinem Vater ausfüllen lassen (weil er nicht sorgeberechtigt war), bei einem anderen schon.
    Generell ist es ja so, dass wenn ein Elternteil nicht auffindbar ist oder zB. das Formular einfach nicht ausfüllt, dann werden Daten von Finanzämtern genommen oder – bei Auslandsaufenthalt etc. – einfach ein bestimmtes Einkommen angenommen. Und natürlich ist sowas nicht vor Abweichungen sicher.

    Zitat Zitat von BomChickaWahWah Beitrag anzeigen
    Die Frage ist: braucht man noch BAföG in Höhe x (bzw. überhaupt), wenn man eine vierstellige Summe verdient?
    Mittlerweile – in einer Stadt lebend, wo ein WG-Zimmer mal eben 500€ kostet – ja, durchaus.
    edit. Hier zu noch eine Ergänzung: Brauchen tut man das vielleicht nicht. Aber wenn man zB. nochmal irgendeinen Auslandsaufenthalt haben will oder ein Praktikum mehr machen oder oder oder, dann ist man da halt raus.
    Mittlerweile sind die Grenzen aber wohl echt anders? Also ich habe voll Bafög bezogen und als 40h SHK gearbeitet, also hatte zwischenzeitlich ca. 700€ (Höchstsatz bei mir damals) plus 450€ Minijob zur Verfügung. Und ich hätte wohl auch noch in den Ferien zuarbeiten müssen, soweit ich weiß.

    Zitat Zitat von luxuspanda Beitrag anzeigen
    Initial ja, ich finde aber ein System, das gleichzeitig Studieren propagiert und die Verantwortung dann den Kindern überlässt, ihre Eltern zu verklagen, nicht fair. Kann man natürlich auch anders sehen.
    Vorher gibt es ja afaik Unterhaltsvorschuss, und das Jugendamt holt es dann von den Eltern zurück.
    Ja, aber genauso läuft das doch beim Bafögamt. Du gehst dahin, die rechnen dir aus, dass deine Eltern eigentlich Summe X zahlen müssten und dann kannst du beantragen, dass das Bafögamt deine Eltern verklagt und du bekommst das Geld vorher vom Amt.
    Geändert von phaenomenal (06.04.2021 um 09:25 Uhr)
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

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