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  1. V.I.P.

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    Zum Doppelpunkt hatten sich auch schon Sehbehinderte zu Wort gemeldet und gesagt, dass das mit dem besser vorlesen ein Mythos ist. Trotzdem hat sich der Doppelpunkt bei vielen durchgesetzt, weil man inzwischen oft schon auf der Basis von Insta-Infoposts sein Verhalten ändert, anstatt sich richtig zu informieren. Ich nehme mich da übrigens nicht aus.
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  2. Member

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    @ SarahYasemin: Kann ich verstehen und denke auch nochmal drüber nach.

    Passt auch wieder gut zum Thema: Ich glaube nicht, dass sich jemand verletzt fühlt, wenn man nach dem Empfinden dieser Person das “falsche” Symbol benutzt und auf Kritik sagt: Ich habe mir Gedanken darüber gemacht und mich für dieses Symbol entschieden, weil mir xy wichtiger ist als yz. Dann wurde ja yz immerhin gesehen.

  3. Ureinwohnerin

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    Zitat Zitat von mrs_november Beitrag anzeigen
    Generell finde ich Pinkygloves kein gutes Beispiel für das Thema um dass es hier geht, weil die beiden Typen ja nicht unbedarft mal was Ungeschicktes gesagt haben sondern in jahrelanger Arbeit und durch viele Prozesse unter Beteiligung vieler Menschen ein sexistisches Produkt entwickelt haben.
    Ja, genau das und sich dabei noch als „frauenverstehende“ Helden inszeniert haben. Der Gegenwind war abzusehen und bis zu einem gewissen Punkt auch absolut gerechtfertigt. Wer in dem Ausmaß Scheiße baut, muss auch mit dem Echo leben.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  4. V.I.P.

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Mmh, ich glaube dann ist mir Barrierefreiheit aktuell wichtiger.

    Persönlich empfinde ich eine Zugangsmöglichkeit wichtiger, als in dem Fall, die Gefühle.

    Oder wenn ich meine Mutter zitieren darf: "Ich krieg ja nicht mal mit, ob die in dem Laden "scheiß Behinderte" sagen, weil ich ohne Rampe gar nicht reinkomme".
    Das mit der Barrierefreiheit stimmt aber vermutlich gar nicht. Zitat aus dem oben verlinkten Artikel:

    "Mittlerweile werden der geschriebene Gender_Gap oder das Gendersternchen sogar mit einer Pause während des Sprechens markiert. Vor einigen Jahren hatten Vorleseprogramme und Brailleschrift-Displays aber noch Probleme mit diesen Symbolen. Der Doppelpunkt gilt daher als barrierefreier. Seine inklusive Wirkung sei hingegen nicht belegt, sagt Aichberger. Der Effekt der bisher gängigeren Sprachvarianten gilt derweil als gut erforscht. "

    Und wie gesagt habe ich das auch schon von Sehbehinderten so bestätigt gesehen.
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  5. V.I.P.

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    Zitat Zitat von mrs_november Beitrag anzeigen
    @ SarahYasemin: Kann ich verstehen und denke auch nochmal drüber nach.

    Passt auch wieder gut zum Thema: Ich glaube nicht, dass sich jemand verletzt fühlt, wenn man nach dem Empfinden dieser Person das “falsche” Symbol benutzt und auf Kritik sagt: Ich habe mir Gedanken darüber gemacht und mich für dieses Symbol entschieden, weil mir xy wichtiger ist als yz. Dann wurde ja yz immerhin gesehen.
    In letzter Zeit dachte ich mir halt auch häufig - Hauptsache irgendwas verwenden, als es einfach aktiv verweigern.
    Das ist ja schon mal ein Fortschritt... kleine Dinge und so.

    Also wenn ihr noch mehr Quellen zum "richtigen" Symbol habt - immer her damit.
    Wichtige Aufklärung: https://www.clankriminalitaet.de

    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  6. V.I.P.

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    Gendern - Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V.

    Hier steht, dass alle Sonderzeichen ungut sind, es wird aber auch nochmal auf den Doppelpunkt eingegangen. Fazit: Es ist nicht so einfach.
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  7. V.I.P.

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    Hier ist man anderer Meinung, da steht aber auch, dass es vor allem einheitlich sein sollte und das man jeden Screenreader programmieren kann. "Doppelpunkt ist fur Blinde am besten" | Gendern und Barrierefreiheit

    Also anscheinend ist man sich nicht mal "in der Szene" einig, aber für mich heißt das, dass ich niemanden ankacken darf, der es vermeintlich falsch macht, denn es gibt keine eindeutige Meinung dazu.
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  8. V.I.P.

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    Zitat Zitat von Butterbrötchen* Beitrag anzeigen
    Das mit der Barrierefreiheit stimmt aber vermutlich gar nicht. Zitat aus dem oben verlinkten Artikel:

    "Mittlerweile werden der geschriebene Gender_Gap oder das Gendersternchen sogar mit einer Pause während des Sprechens markiert. Vor einigen Jahren hatten Vorleseprogramme und Brailleschrift-Displays aber noch Probleme mit diesen Symbolen. Der Doppelpunkt gilt daher als barrierefreier. Seine inklusive Wirkung sei hingegen nicht belegt, sagt Aichberger. Der Effekt der bisher gängigeren Sprachvarianten gilt derweil als gut erforscht. "

    Und wie gesagt habe ich das auch schon von Sehbehinderten so bestätigt gesehen.
    Super, danke !!
    Wichtige Aufklärung: https://www.clankriminalitaet.de

    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  9. Ureinwohnerin

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    Danke dafür, dann werde ich ohne schlechtes Gewissen weiterhin das Sternchen verwenden!
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

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  10. V.I.P.

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    SarahYasemin, ich hab übrigens einfach "Sehbehinderte Doppelpunkt" gegoogelt.
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  11. V.I.P.

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    Gerne, würde mir für viele Online-Diskussionen wünschen, dass wieder mehrere Seiten beleuchtet werden (nicht hier, aber bei Insta oder Twitter).
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  12. Ureinwohnerin

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    Zitat Zitat von Butterbrötchen* Beitrag anzeigen
    Gerne, würde mir für viele Online-Diskussionen wünschen, dass wieder mehrere Seiten beleuchtet werden (nicht hier, aber bei Insta oder Twitter).
    Ja, das meinte ich in meinem ersten Beitrag mit „schwarz-weiß“. Ich hab oft den Eindruck, dass kaum noch Platz für differenzierte Betrachtung ist und man 100% hinter einer Position stehen muss. Ich merke, dass ich mich dadurch bei einigen Themen immer mehr rausziehe und das ist halt auch scheiße. Es gibt wie gesagt natürlich Dinge, die nicht verhandelbar sind, aber bei manchen Themen (wie zB eben Gendern) ist das nicht immer so klar.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

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  13. Member

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    Danke, Butterbrötchen!

  14. Fresher

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    Ich denke man darf auch nicht vergessen, dass solche affektgeladenen Diskussionen (innerhalb derer die eigene Wokeness zur Schau gestellt wird) Teil einer Aufmerksamkeitsökonomie sind, mit der nicht gerade wenig Geld gemacht wird.

  15. Ureinwohnerin

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    Zitat Zitat von mrs_november Beitrag anzeigen
    Danke!

    Zum : und *

    Doppelpunkt statt Gendersternchen? - Supernova

    Ich wollte damit nicht sagen, dass das * für mich das einzig Wahre ist. Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass es nonbinäre Personen gibt, die sich vom Doppelpunkt besser angesprochen fühlen. Oder dass es für manche Menschen barrierefreier ist. Zu dem Thema habe ich den Kritikpunkt gelesen, der : signalisiere “hier kommt etwas Wichtiges”, was dann wiederum Menschen mit kognitiven Einschränkungen verwirren könne.
    Danke für den Link!
    Ich find die Argumentation irgendwie komisch, muss ich sagen. Also, meine Wahrnehmung der Entwicklung war "Sternchen als Wildcard" (fand ich auch immer cool, hab ich auch so genutzt) -> schlecht für Screenreader, weil die dann vorlesen "viele Forschersterncheninnen" statt "Forscher...innen" -> wir nutzen den Doppelpunkt, der gibt die Lücke im natürlich gesprochenen gut wieder und soll ansonsten genau fungieren wie der Asterisk.
    Da dann zu sagen "aber da fehlt der theoretische Überbau" finde ich etwas konstruiert.

    Ich hab allerdings zuletzt auch gelesen, dass Screenreader mit dem Doppelpunkt gar nicht unbedingt besser klar kommen, insofern wäre das (imo einzige) Argument für den Doppelpunkt hinfällig. Leider hab ich keine guten Vernetzungen zu Menschen die Screenreader nutzen und hab da noch nicht (für mich) hinreichend recherchieren können.
    "Ich verlange nicht nach einem Leben ohne Schwierigkeiten,
    aber ich will auf seiner Höhe sein können, wenn es schwierig wird." (Camus)


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  16. Addict

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    Das ist schon kompliziert, ich versuche inzwischen wenn es geht gleich ganz geschlechtsneutral zu formulieren, das ist hoffentlich zukunftssicher

  17. Ureinwohnerin

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    Ja, das versuche ich auch, aber es geht leider Gottes nicht immer, oder zumindest nicht immer zufriedenstellend...

    Zitat Zitat von Butterbrötchen* Beitrag anzeigen
    Das mit der Barrierefreiheit stimmt aber vermutlich gar nicht. Zitat aus dem oben verlinkten Artikel:

    "Mittlerweile werden der geschriebene Gender_Gap oder das Gendersternchen sogar mit einer Pause während des Sprechens markiert. Vor einigen Jahren hatten Vorleseprogramme und Brailleschrift-Displays aber noch Probleme mit diesen Symbolen. Der Doppelpunkt gilt daher als barrierefreier. Seine inklusive Wirkung sei hingegen nicht belegt, sagt Aichberger. Der Effekt der bisher gängigeren Sprachvarianten gilt derweil als gut erforscht. "
    Beziehst du das auf Inklusion Sehbehinderter? Ich hab es nämlich auf Gender bezogen gelesen. :denkemoji:
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  18. Ureinwohnerin

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    Zitat Zitat von poppyred Beitrag anzeigen
    Ja, das meinte ich in meinem ersten Beitrag mit „schwarz-weiß“. Ich hab oft den Eindruck, dass kaum noch Platz für differenzierte Betrachtung ist und man 100% hinter einer Position stehen muss. Ich merke, dass ich mich dadurch bei einigen Themen immer mehr rausziehe und das ist halt auch scheiße. Es gibt wie gesagt natürlich Dinge, die nicht verhandelbar sind, aber bei manchen Themen (wie zB eben Gendern) ist das nicht immer so klar.
    Das ist ja eigentlich genau das Kernthema, oder?

    Mir persönlich ist beim Gendern eigentlich fast alles recht, hauptsache, es wird mitgedacht. Deswegen würde ich da auch nie groß mitdiskutieren, sondern das letztendliche Herausarbeiten einer mehrheitsfähigen Präferenz denen überlassen, die da noch mehr ... äh. wie sagt man das? Aktien drin haben?


    (gut, dass der Kapitalismus nich omnipräsent ist oder so)
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  19. Ureinwohnerin

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    Ja, solange ich mich nicht beim generischen Maskulinum mitgemeint fühlen muss, übernehme ich da gerne das, von dem sich die Mehrheit repräsentiert fühlt. Aber ich persönlich finde das Sternchen bisher tatsächlich am besten.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

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  20. Ureinwohnerin

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    AW: "Was darf man denn überhaupt noch sagen?"

    ja, das meinte ich mit "mitdenken".


    Ich sehe ja gerade viele Stellenausschreibungen mal wieder und finde es schon schade, dass da jetzt sehr sehr oft nur noch die männliche Form des Berufs steht und dann "m/w/d". Ich bin gespannt, ob es Studien geben wird, die ggf. nen Unterschied in den Bewerbungsstatistiken feststellen.
    Mein persönliches Gefühl sagt mir, dass man nämlich dann primär "Maurer" oder "Verkäufer" (also das männliche) liest, und nicht "Verkäufer*innen".

    Aber ich freue mich, dass es überhaupt gemacht wird.
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