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  1. Addict

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...

    Zitat Zitat von mais Beitrag anzeigen
    Plus die technische Innovation die momentan (in den letzten 10, 20 Jahren) stattgefunden hat ist dann eben eher die bereits genannte Ausrichtung an der Konformität zu Marktmechanismen, bei der Musik eben die Spotifyizierung.
    Das finde ich echt reduktiv und der Komplexität der gesellschaftlichen und kulturellen Auswirkungen technologischer Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten wirklich nicht gerecht werdend. Die Beiträge die ich hier gelesen habe vermitteln mehrheitlich den Eindruck, dass außer Mainstream nichts stattfindet oder es nur um eine Betrachtung des Mainstreams geht. Das ist aber an sich halt nicht sehr sinnig, weil das Konzept Mainstream an sich nicht mehr in der gleichen Form existiert wie z.B. in den 90ern.

  2. Get a life!

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...

    Zitat Zitat von gewitter Beitrag anzeigen
    Ja, postfaktisch hätte ich wohl auch nicht benutzt. Adhoc fällt mir aber gerade kein besserer Begriff ein.

    wie wäre es mit... fiktiv? ey, jetzt mal ohne mist, der anspruch, dass FIKTION wie die realität sein sollte, ist doch komplett albern. dann wäre es doch gar keine fiktion mehr. wenn DAS mein grundsätzlicher anspruch an alle fiktion ist, dann kann ich es auch gleich bleiben lassen und darf nur noch sachbücher lesen. fiktion konsumiert man doch eben unter anderem, damit man mal NICHT mit der realität konfrontiert wird. damit man mal über konzepte nachdenken kann und mit ihnen herumspielen kann, die in der realität noch nicht umgesetzt wurden.

    und zur bei dir anklingenden kritik der akademischen beschäftigung mit schmonzetten (den begriff "adelung" begreife ich als kritik): das ist ein kommerziell extrem wichtiges genre. es erhält seit jahren den US-buchmarkt am leben. ohne schmonzetten gäbe es sehr viele ernsthafte und wichtige sachbücher höchstwahrscheinlich nicht. der verkauf von schmonzetten erlaubt es verlagen, auch projekte anzunehmen, die eventuell verlustgeschäfte sind. alleine deswegen ist es schon geradezu nötig, sich das auch mal aus akademischer sicht anzuschauen.

    und darüber hinaus vielleicht noch wichtiger: es ist ein genre, das wie kein anderes von frauen dominiert wird, sowohl auf autorinnen- als auch auf konsumentinnenseite. es ist nichts neues, dass frauen es im literaturbetrieb schwerer als männer haben und weniger ernstgenommen werden. schmonzetten abzutun als "na ja, nicht so wichtig, irgendwie überflüssig" ist aus feministischer sicht ziemlich scheiße, weil es einfach mal in das narrativ, das es frauen seit jahren so schwer auf dem buchmarkt macht, reinballert: literatur von frauen für frauen ist irgendwie nicht so wichtig, hat keinen intellektuellen wert, ist qualitativ minderwertig, hat keine gesellschaftliche bedeutung, blahblahblah. dass männer das gerne behaupten und sich dann in ihrer eigenen intellektuellen überlegenheit sonnen, geschenkt. das FRAUEN da mit einstimmen: unsolidarisch, unfeministisch, scheiße. dass schmonzetten inzwischen auch mit akademischer aufmerksamkeit bedacht werden, ist keine unverdiente "adelung", sondern das längst überfällige ernstnehmen von literatur, die von wirklich, wirklich, WIRKLICH vielen frauen geschrieben und gelesen wird und die wirklich, wirklich, WIRKLICH viele frauen auf die eine oder andere weise nachhaltig geprägt und beeinflusst hat.

    man muss schmonzetten nicht gut finden. man muss die auch nicht lesen. aber sich implizit oder explizit darüber auslassen, dass sie inzwischen auch in der wissenschaft ernsthaft betrachtet werden, ist genau der snobismus, wegen dem wir geistes- und sozialwissenschaftler*innen keine schönen dinge haben können.
    I will always place the mission first.
    I will never accept defeat.
    I will never quit.
    I will never leave a fallen comrade.

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    "I'm the only one of me, Baby, that's the fun of me!"


  3. Get a life!

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...

    Zitat Zitat von poppyred Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das alles wirklich nur ein Ding der letzten 20 Jahre ist. Das, was jetzt passiert, ist natürlich in vielen Bereichen eher nur noch Feintuning statt bahnbrechender Entwicklungen, aber Massenproduktion und auf einen bestimmten Markt abgestimmte Musik (ich werfe nochmal die wie geklont wirkenden Boygroups in den Ring) gabs doch einfach schon lange vor Spotify & Co.
    seh ich auch so, besonders auch unter dem aspekt, den fitzgerald aufgreift (das klingt für mich tatsächlich sehr nachvollziehbar).

    was musik betrifft, ist es ja auch so, dass es gar nicht sooo viele komponist*innen/songschreiber*innen gibt (tatsächlich stammen erstaunlich viele stücke eines genres immer aus der gleichen hand). da ruht man sich als einzelperson ja auch gern auf seinem stil aus und bleibt dem treu, was erfolg gebracht hat. das ist dann auch nicht verwunderlich, wenns da keine große innovation gibt. bei kleidung finde ich auch das, was poppy irgendwann hier erwähnte, nachvollziehbar. dass uns das 90s revival in kleidung so auffällt, liegt ja auch daran, dass es ein jahrzehnt ist, dass wir aktiv mitbekommen haben, möglicherweise auch nicht nur positives damit verbinden, während die generation, die das jetzt trägt, teils nicht mal in den 90ern geboren wurde. ja, ich denke, das gabs vor 30 jahren auch schon, nur wir nehmen das jetzt anders wahr.

    gmitsch gmatsch gmotsch

  4. Ureinwohnerin

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Die Beiträge die ich hier gelesen habe vermitteln mehrheitlich den Eindruck, dass außer Mainstream nichts stattfindet oder es nur um eine Betrachtung des Mainstreams geht.
    Ich hab in solchen Diskussionen im Gegenteil immer den Eindruck, dass in der Mode und vor allem Musik für vergangene Jahrzehnte eher alles abseits des absoluten Mainstreams betrachtet wird und für heute dann eben der absolute Mainstream, wodurch eine ziemliche Schieflage entsteht.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  5. Member

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...

    Zitat Zitat von poppyred Beitrag anzeigen
    Aber war das nicht auch schon immer so? Innovation hat ja auch schon immer kapitalistischen oder politischen Interessen gedient.
    Mein Beitrag ist zwischen andere Posts gerutscht und wirkt daher etwas unpassend, moth hat es reduktionistisch genant, so war es nicht gemeint, es sollte nochmal ein Argument aus dem von mir verlinkten Zündfunk Generator hier einbringen, aber das geht natürlich nicht in einem Satz, wenn es da 50 Minuten Audioausführungen sind. In der Folge wird das alles sehr schlüssig dargelegt, das kann ich aus Zeitgründen jetzt nicht alles hier paraphrasieren, aber da wird wie gesagt genauer ausgeführt, was ich mit der andersartigen Art von Ausrichtung der Musikproduktion am Kapitalismus meinte.

    (Muss man sich natürlich nicht anhören, nur glaube ich, dass wir generell von unterschiedlichen Dingen gerade auch sprechen, daher wollte ich nochmal auf den Hintergrund, vor dem ich meine Aussage tätigte, verweisen)

  6. Ureinwohnerin

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...

    Gibt es zu dem Thema nen guten Artikel? Ich würde mir das gerne anhören, aber bei Podcasts bleibt bei mir leider selten wirklich was hängen, weil ich mich sehr schlecht auf gesprochenes konzentrieren kann. Ich versuchs trotzdem gleich mal.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  7. Member

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...


  8. Ureinwohnerin

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...

    Danke!
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  9. Enthusiast

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...

    Ohne nun alles gelesen zu haben ein paar Gedanken zur Ausgangsfrage:

    Was Mode und Trends angeht, habe ich auch ein Problem mit dem derzeitigen Milleniumswende-Trend. Größtenteils, weil ich den Eindruck habe, es wird nur eine bestimmte Spielart der beginnenden Nuller Jahre wieder aufgelegt, man könnte den Stil vielleicht als "Miss-Sixty/Paris-Hilton" klassifizieren. Ich habe mir zwar auch eine GUESS-Tasche zugelegt, so just for fun, aber ich frage mich: Gab es nicht auch in den beginnenden Nuller Jahren "geschmackvolle" Kleidung? Oder nehme ich das nur verzerrt war? Vielleicht versteht ihr, was ich meine. Mit Crop Tops hingegen habe ich kein problem, trag ich gern zu Midi-Röcken.

    Dass Identitätspolitik das linke Lager dominiert, sehe ich auch kritisch. Ich denke aber, dass man mit einer historisch-materialistischen Position historisch gesehen eigentlich immer in der Minderheit war, wenn auch man sich in den 60ern zB mit anderen Strömungen auseinanderzusetzen hatte als heute. Vielleicht betrachte ich die Sache eher aus dem Blickwinkel "Jetzt muss man XY kritisieren" statt "Mit XY kann ich nichts anfangen", denn dass man als jemand mit einer historisch-materialistischen Position mit der Politik der Mehrheit je viel anfangen hätte können, bezweifle ich.

  10. Enthusiast

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...

    Zitat Zitat von serpentine Beitrag anzeigen


    -Ich probiere zwar viel aus, aber kann an Foodhypes oder Essen als neuem Pop nichts tolles finden, da Essen für mich nur bedingt einen gesellschaftlichen Vermittlungsprozess widerspiegeln kann und als Erfahrung sehr unmittelbar ist.

    .

    ich kann mit dieser ganzen Foodie-Kultur auch ziemlich wenig anfangen, ich denke, das hat vor allem ästhetische Gründe.
    Ich finde das aber als gesellschaftliches Phänomen schon spannend, bzw. welche Leute drauf anspringen und wer was isst. Ich denke, dass da schon einige gesellschaftliche Vermittlung stattfindet, wenn auch ich persönlich halt davon Abstand nehme und für mich das Essen nicht zu vergleichen ist mit etwa Musik, die ja schon recht bestimmte (sprachliche) Aussagen produzieren kann.
    Geändert von jadore (29.04.2021 um 22:16 Uhr)

  11. Fresher

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...

    Zitat Zitat von jadore Beitrag anzeigen
    ich kann mit dieser ganzen Foodie-Kultur auch ziemlich wenig anfangen, ich denke, das hat vor allem ästhetische Gründe.
    Ich finde das aber als gesellschaftliches Phänomen schon spannend, bzw. welche Leute drauf anspringen und wer was isst. Ich denke, dass da schon einige gesellschaftliche Vermittlung stattfindet, wenn auch ich persönlich halt davon Abstand nehme und für mich das Essen zu vergleichen ist mit etwa Musik, die ja schon recht bestimmte (sprachliche) Aussagen produzieren kann.
    Klar, Essen taugt eben auch in besonderem Maße zur Distinktion und ist besonders instagramfreundlich.

  12. Enthusiast

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...

    Zitat Zitat von serpentine Beitrag anzeigen
    Klar, Essen taugt eben auch in besonderem Maße zur Distinktion und ist besonders instagramfreundlich.
    Genau.


    Ich würde sagen, dass in meinem Freundes- und Bekanntenkreis nun eher nicht das neueste Superfood oder vegane Fusionküche auf Instagram hochgejubelt wird, aber ich bemerke schon, dass Essen als Distinktionsmerkmal "mit dem Alter" immer wichtiger wird - nicht unbedingt immer komplett bewusst, würde ich sagen, aber man gewöhnt sich ja einfach an bestimmte Geschmäcker und stellt auf einmal höhere Ansprüche. Also statt dem Instagram-Bild gibts dann eben die Einladung zum selbstgemachte Nudeln essen mit aus Italien importierten Produkten o. Ä.

  13. Addict

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...

    Zitat Zitat von serpentine Beitrag anzeigen
    Klar, Essen taugt eben auch in besonderem Maße zur Distinktion und ist besonders instagramfreundlich.
    social media ist extrem hilfreich Gruppenidentitäten zu stabilisieren (ich bin nicht allein! Wir sind viele!). Das hilft Selbsthilfegruppen genauso wie dem Produktmarketing.
    Zitat Zitat von Paul Ziemiak
    Die AfD (ist) nicht unser Partner, sondern unser entschiedener Gegner.
    Unser christdemokratischer Kompass zeigt uns, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht verantwortbar und nicht möglich ist. Die AfD will ein anderes, ein dunkleres, ein kälteres Deutschland. CDU und CSU wollen ein besseres Deutschland. Konrad Adenauer hatte recht: "Wer wirklich demokratisch denkt, muss Achtung vor dem anderen, vor dessen ehrlichem Wollen und Streben haben."

  14. Fresher

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...

    Zitat Zitat von jadore Beitrag anzeigen
    Ohne nun alles gelesen zu haben ein paar Gedanken zur Ausgangsfrage:

    Was Mode und Trends angeht, habe ich auch ein Problem mit dem derzeitigen Milleniumswende-Trend. Größtenteils, weil ich den Eindruck habe, es wird nur eine bestimmte Spielart der beginnenden Nuller Jahre wieder aufgelegt, man könnte den Stil vielleicht als "Miss-Sixty/Paris-Hilton" klassifizieren. Ich habe mir zwar auch eine GUESS-Tasche zugelegt, so just for fun, aber ich frage mich: Gab es nicht auch in den beginnenden Nuller Jahren "geschmackvolle" Kleidung? Oder nehme ich das nur verzerrt war? Vielleicht versteht ihr, was ich meine. Mit Crop Tops hingegen habe ich kein problem, trag ich gern zu Midi-Röcken.
    Ich verstehe auch nicht, weshalb sich da ausgerechnet diese Miss Sixty Ästhetik durchsetzt, die ja schon während der 00er Jahre mitnichten alle getragen haben. Aber wenn man sich nur mal kurz auf Instagram umsieht, dann lässt sich die Gen Z von den Looks der frühen Christina Aguilera oder Britney Spears inspirieren. Dass es damals auch anders ging sieht man ja bei Serien wie Sex and the City (oder vielleicht noch Clueless, obwohl das etwas früher lief), die ja auch für ihre Outfits bekannt geworden sind, die allerdings wesentlich zeitloser waren und deren Looks aus meiner persönlichen Perspektive besser gealtert sind. Ich fand die Mode damals in den 00ern schon furchtbar und habe überwiegend Kleidung aus den 60ern und 70ern aus 2nd Hand Läden getragen, wie auch viele andere an meiner Schule.

    Zitat Zitat von jadore Beitrag anzeigen
    Dass Identitätspolitik das linke Lager dominiert, sehe ich auch kritisch. Ich denke aber, dass man mit einer historisch-materialistischen Position historisch gesehen eigentlich immer in der Minderheit war, wenn auch man sich in den 60ern zB mit anderen Strömungen auseinanderzusetzen hatte als heute. Vielleicht betrachte ich die Sache eher aus dem Blickwinkel "Jetzt muss man XY kritisieren" statt "Mit XY kann ich nichts anfangen", denn dass man als jemand mit einer historisch-materialistischen Position mit der Politik der Mehrheit je viel anfangen hätte können, bezweifle ich.
    Ich stimme Dir da zu, es ist sicherlich eine theoretische Strömung, die für viele nicht so anschlussfähig ist, aber Analysen, welche auch die politische Ökonomie im weitesten Sinne im Auge behalten wären gerade im neoliberalen Zeitalter, das wir ja noch nicht überwunden haben, mM nach notwendig und wichtig.

  15. Ureinwohnerin

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...

    Sex and the City hatte aber auch eine viel ältere Zielgruppe, das war ja keine Teenieserie, natürlich orientieren sich Teenies eher an Retrolooks von damals jungen Stars. Ich hab in den 90ern auch viel 70er-Mode getragen, aber eben die Sachen aus der Jugend meiner Eltern und Tanten und nichts erwachsenes, das wär mir viel zu öde gewesen.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

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  16. V.I.P.

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...

    Also geht es doch wieder nur um persönlichen Geschmack...

    Ich sehe hier immer noch keine wirkliche Kritik am Zeitgeist.

    Es geht hier gar nicht um die Kritik an der Wiederholung, sondern nur weil einem nicht passt was wiederholt wird.

    Obwohl mich die Kritik noch mehr irritiert, wenn man selber zugibt, selber nur wiederholt zu haben. Was ist denn dann daran innovativ?
    Wichtige Aufklärung: https://www.clankriminalitaet.de

    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  17. V.I.P.

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...

    Zitat Zitat von poppyred Beitrag anzeigen
    Sex and the City hatte aber auch eine viel ältere Zielgruppe, das war ja keine Teenieserie, natürlich orientieren sich Teenies eher an Retrolooks von damals jungen Stars. Ich hab in den 90ern auch viel 70er-Mode getragen, aber eben die Sachen aus der Jugend meiner Eltern und Tanten und nichts erwachsenes, das wär mir viel zu öde gewesen.
    Ich erkenne an diesen „Äpfel mit Birnen“ - Vergleichen, so langsam ein Muster
    Wichtige Aufklärung: https://www.clankriminalitaet.de

    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  18. Ureinwohnerin

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Ich erkenne an diesen „Äpfel mit Birnen“ - Vergleichen, so langsam ein Muster


    Übrigens gibt es sehr wohl grad auch einiges an eher unauffälliger 00er-Mode...bei H&M hab ich zB viele von diesen wadenlangen engen Röcken mit seitlichem Schlitz gesehen, die man auch oft in den späteren Staffeln von Friends sieht. Oder Oberteile mit Wasserfallausschnitt.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  19. Get a life!

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...

    also ich hab gestern eine studentin gesehen, die hätte straight aus cruel intentions à la reese witherspoon entsprungen sein können. ich seh eigentlich die 90er geballt zurückkommen (diese kleinen blümchen-prints sind ja auch 90er und die mag ich übrigens ). es gibt auch wie damals schon gruppierungen und die äußerungen über die kleidung finde hier ich tatsächlich auch sehr monoton auf eine bestimmte gruppe gerichtet (ich würde sogar sagen, die gruppen sind ähnlich wie früher). ich denke nach wie vor, es ist eben das phänomen, dass wir die zeit noch persönlich kennen, während die jüngere generation da nicht geboren war.

    gmitsch gmatsch gmotsch

  20. V.I.P.

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    AW: Wenn man dem Zeitgeist nichts abgewinnen kann...

    Zitat Zitat von Schnelmi Beitrag anzeigen
    ich denke nach wie vor, es ist eben das phänomen, dass wir die zeit noch persönlich kennen, während die jüngere generation da nicht geboren war.
    ergo "alt werden und die Welt nicht mehr verstehen"

    Aber ernsthaft, wenn man das mit Ende 30 schon hat, sollte man vielleicht ein bisschen in sich gehen und überlegen, ob man gerade zum Grummel-Boomer verkommt, anstatt das in toll klingende Worte zu kleiden und als gesellschaftskritisch zu verkaufen.
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    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

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