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  1. V.I.P.

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    Freiberuflich arbeiten - Aufwandsentschädigung/Konto

    Da ich vor allem Infos zu Ehrenämtern finde... Hat jemand Ahnung davon, ob man freiberuflich arbeiten kann und, wenn man nur einen geringen Betrag dafür nimmt, das als Aufwandsentschädigung deklarieren kamm?

    Und die zweite Frage, weil googlen mich auch da verwirrt. Wenn ich für diese Tätigkeit ein extra Konto eröffne, kann ich da ein normales Girokonto eröffnen oder brauche ich ein Geschäftskonto? Irgendwann würden für die Tätigkeit Rechnungen geschrieben werden. Es gäbe also mehr Einnahmen als die Aufwandsentschädigung. Aber bei weitem nicht Vollzeit und nicht jeden Monat die gleichen Einnahmen.
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  2. V.I.P.

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    AW: Freiberuflich arbeiten - Aufwandsentschädigung/Konto

    Normale Girokonten sind eigentlich Privatgirokonten und für geschäftliche / freiberufliche Nutzung nicht vorgesehen. Manche Banken tolerieren eine zusätzliche freiberufliche Nutzung, solange auch das Angestellten-Gehalt auf das Konto geht und man somit nicht reiner Freiberufler ist und solange die freiberufliche Tätigkeit einen eher geringen Umfang bei den Kontobewegungen hat. Z.B. wurde mir diese Auskunft mal von der comdirect gegeben. Grundsätzlich kann die Bank das Privat-Girokonto aber auch kurzfristig und ohne vorherige Mahnung kündigen, wenn sie feststellt, dass es geschäftlich genutzt wird. Geschäftskonten sind teurer als Privatgirokonten.

    Es gibt neue Anbieter von Geschäftsgirokonten, die sogenannten Fintechs. Die Konten kann man im allgemeinen nur per App bedienen, sind im allgemeinen kostenlos oder sehr günstig. Näheres siehe hier. Das meines Wissens günstigste Geschäftskonto einer etablierten Bank für geringe freiberufliche Tätigkeit bietet meines Wissens die Skatbank (ca. 5 Euro/Monat).

    Vom Finanzamt her braucht man für geringe freiberufliche Tätigkeit nicht zwingend ein Geschäftskonto. Es macht aber ggf. die Trennung privat / freiberulich und die Abrechnung einfacher, besonders wenn man das ganze zum Steuerberater geben will.

    Sehr geringe freiberufliche Nebeneinkünfte (bis 410 Euro im Jahr) bei gleichzeitiger angestellter Tätigkeit kann man meines Wissens als Sonstige Einkünfte in der Steuererklärung angeben, sind dann steuerfrei. Ich weiß nicht, ob die Deklaration als Sonstige Einkünfte nur geht, wenn das mehr so einmalige Zahlungen sind oder für irgendwas, was jedenfalls nicht auf mehrjährige Dauer angelegt ist, oder auch geht, wenn man mehrere Jahre hintereinander das gleiche macht und aber immer unter 410 Euro bleibt. Richtige freiberufliche Nebentätigkeit in höherem Umfang sollte man jedenfalls dem Finanzamt mitteilen. Man bekommt dann eine neue Steuernummer, die man auch auf seine Rechnungen schreiben muß. Die Anmeldung geschieht über das Formular "Fragebogen zur steuerlichen Erfassung". Mit Ehrenamt und Aufwandsentschädigungen kenne ich mich nicht aus. Vielleicht käme alternativ eine Anstellung auf 450-Euro-Basis infrage?
    Geändert von bwlstudent (03.05.2021 um 14:06 Uhr)

  3. V.I.P.

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    AW: Freiberuflich arbeiten - Aufwandsentschädigung/Konto

    Dafür musst du, solange deine freiberufliche Tätigkeit nicht befreit ist, wie bei Sachen wie Steuerberater oder Hebamme, ein Gewerbe anmelden.

    Mir ist nicht so ganz klar was Aufwandsentschädigung von Einnahmen unterscheiden soll.

    Aber vielleicht verstehe ich die Frage gar nicht so richtig.
    Wichtige Aufklärung: https://www.clankriminalitaet.de

    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  4. V.I.P.

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    AW: Freiberuflich arbeiten - Aufwandsentschädigung/Konto

    Es ist etwas tricky. Ich schreib dir ne PM.
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    Zitat Zitat von Kaddykolumna
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  5. Ureinwohnerin

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    AW: Freiberuflich arbeiten - Aufwandsentschädigung/Konto

    Ich hab ein Konto für Gehalt, Honorare und in Rechnung gestellte Beträge, das interessiert keine Sau. (Und ich kenn es von all meinen Freunden genauso.)

    Ich kenn mich aber mit ‚Aufwandsentschädigung‘ nicht aus und schreib auch für 20€ Rechnungen. (Schon allein, weil ich früher oder später mal in die KSK will.) Bei mir ist das auch nur kleckerkram. (Ich hatte 2020 nur eine große Rechnung und dann ein paar kleine für vielleicht 200€ Insgesamt.)
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