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  1. Addict

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    Wunsch bis ich ca. 20 war: 0
    Wunsch danach: 2
    Realität: 1 (und eigentlich nie wieder den Wunsch nach einem 2. Kind)

    Ich muss immer ein bisschen schlucken, wenn ich so oft lese "alles, nur kein Einzelkind", denn mein Kind bleibt ganz bewusst nur eines, und ihm fehlt es bisher an nichts. Es gibt in meinem Umfeld auch relativ viele Einzelkinder.

  2. V.I.P.

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    wünsch und Realität: Null


    imogen, vielleicht hilft es dir ja:
    Es gibt auch das Gegenteil. ich hab schon als Kind Einzelkinder sehr beneidet und wäre gern eines gewesen. hätte auch heute lieber keine Geschwister. Kann auch genauso gut sein, deine Tochter findet das großartig.

  3. Ureinwohnerin

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    Zitat Zitat von Imogen Beitrag anzeigen
    Ich muss immer ein bisschen schlucken, wenn ich so oft lese "alles, nur kein Einzelkind", denn mein Kind bleibt ganz bewusst nur eines, und ihm fehlt es bisher an nichts. Es gibt in meinem Umfeld auch relativ viele Einzelkinder.
    Geht mir auch so.
    Ich war und bin sehr zufrieden damit, Einzelkind zu sein. Und in meinem Umkreis gibt es ganz viele Einzelkinder und denen geht es auch so. Und das Vorurteil, Einzelkinder könnten nicht teilen ist ja mittlerweile erforscht und nicht bestätigt.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  4. V.I.P.

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    Hat hier jemand geschrieben, dass dem Kind deswegen was fehlt (habe nicht den ganzen thread im Kopf)?

    Weil ich zuletzt geschrieben habe, dass ich wusste wenn ich Kinder bekomme, dann lieber mehrere - bei mir ist es so:
    Ich finde so ein Leben ohne Kinder schon auch ganz attraktiv (theoretisch, ich hatte dann eben einen starken emotionalen Kinderwunsch). Aber wenn ich mein Leben schon „für ein Kind“ umschmeiße, dann kann ich auch noch eins bekommen. Und da sehe ich eben auch für mich Vorteile (Kinder spielen hoffentlich auch mal zusammen und hängen nicht nur an mir, ich kreise auch weniger um das eine Kind, ich finde es einfach spannender und ich habe jetzt auch schon Übung und die ganzen Kindersachen ) - also abgesehen davon, dass ich noch einen Kinderwunsch hatte. Mir persönlich ging es als Kind auch so, dass ich es schade fand, nicht mehr Zeit mit meinen Geschwistern zu verbringen und dass oft nur Erwachsene da waren. Aber dafür hat Einzelkind sein andere Vorteile. Es ist wahrscheinlich Typsache, ich mag es wenn das ganze Dorf da ist und unsere Tochter scheint auch so zu sein. Meine jüngere Nichte wäre glaube ich ganz gern Einzelkind.
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die besser sind als das Schweigen.

  5. V.I.P.

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    Ich persönlich kenne sogar fast nur Einzelkinder, die froh sind mit der vollen Aufmerksamkeit der Eltern aufgewachsen zu sein. Von daher glaube ich der Wunsch nach Geschwistern ist sehr individuell und man sollte -wenn man die Möglichkeit hat zu wählen- als Eltern eher nach dem gehen, was man sich selbst in der Elternrolle wünscht und weniger nach dem, was die Kinder wollen könnten. Würde vermuten, die meisten kennen auch Leute, die mit ihren Geschwistern quasi keinen Kontakt haben, denen nicht nahe stehen und auch während der gemeinsamen Kindheit kein enges oder gutes Verhältnis hatten. Von manchen werden Geschwister ja sogar als Belastung erlebt und sie hätten sich eher gewünscht Einzelkind zu sein.
    "Das Verliebtsein ist ja nicht mehr als ein psychiatrisches Durchgangsstadium und die zwanghafte Besessenheit von einem Menschen auf Dauer so ungesund wie Kokainkonsum." Um etwas Pepp in Vernunftbeziehungen zu bringen, empfiehlt der deutsche Paartherapeut Arno Retzer den gelegentlichen Einsatz von Wasserpistolen.

  6. Ureinwohnerin

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    interessant. Ich fühlte mich als Einzelkind immer gleichzeitig der Aufmerksamkeit ausgeliefert und allein gelassen - mit ein Grund, warum ich eigentlich nicht nur 1 Kind wollen würde.
    Weiß auch nicht, ob ich eine Betrachtung dessen, was ich mir als Mutter vorstellen könnte, von dieser Erfahrung loslösen könnte.
    "Ich verlange nicht nach einem Leben ohne Schwierigkeiten,
    aber ich will auf seiner Höhe sein können, wenn es schwierig wird." (Camus)


    ʕ•͡ᴥ•ʔ »Katzen-Insta « ^ᴥ^

    “Gaslighting doesn’t exist. You made it up ‘cause you’re fucking crazy.”

  7. Junior Member

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    Zitat Zitat von finessa Beitrag anzeigen
    Ich wollte nie Mutter sein, bin keine und will mir auch kein Paralleluniversum als Mutter vorstellen.
    So geht es mir auch. Ich wollte nie Kinder, konnte mich nie als Mutter vorstellen, und Männer sahen in mir auch nie die potentielle Mutter ihrer Kinder.

    Zitat Zitat von luxuspanda Beitrag anzeigen
    interessant. Ich fühlte mich als Einzelkind immer gleichzeitig der Aufmerksamkeit ausgeliefert und allein gelassen
    Ja. Ich hätte immer gerne Geschwister gehabt, damit nicht immer die ganze Aufmerksamkeit auf mir liegt. Insbesondere, wenn ich mal Mist gebaut hatte. Außerdem fand ich es im Urlaub als Kind manchmal etwas einsam nur mit den Eltern, Geschwister hatten ja immer direkt Spielkameraden dabei.

    Das ist aber jetzt nur meine persönliche Erfahrung, natürlich ist das nicht bei allen Einzelkindern so.

  8. V.I.P.

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    Zitat Zitat von luxuspanda Beitrag anzeigen
    interessant. Ich fühlte mich als Einzelkind immer gleichzeitig der Aufmerksamkeit ausgeliefert und allein gelassen - mit ein Grund, warum ich eigentlich nicht nur 1 Kind wollen würde.
    Weiß auch nicht, ob ich eine Betrachtung dessen, was ich mir als Mutter vorstellen könnte, von dieser Erfahrung loslösen könnte.
    Ich wollte das auch niemandem absprechen und hoffe, dass es nicht so rüberkam - mir ging es mir darum, zu zeigen, dass beides eben passieren kann und es deswegen schon passt, wenn man sich am eigenen Wunsch orientiert statt an den vermuteten einfach des Kindes. Denn dem kann es damit genauso gut einfach fabelhaft gehen.

  9. Ureinwohnerin

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    Ja, mir ging es auch nicht um die einzelnen Erfahrungen, mein Cousin ist zum Beispiel sehr glückliches Einzelkind, sondern mehr so darum, dass ich glaube, dass ich das nicht losgelöst betrachten kann. Also, vielleicht könnte ich das, wenn ich ein Kind hätte und das anschaue und mir überlege, wie es ihm geht. Aber ich war ja als Kleinkind auch einigermaßen glücklich, die Probleme kamen erst, als ich auch ne eigene Meinung entwickelt habe.
    "Ich verlange nicht nach einem Leben ohne Schwierigkeiten,
    aber ich will auf seiner Höhe sein können, wenn es schwierig wird." (Camus)


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  10. V.I.P.

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    Zitat Zitat von viole(n)t eyes Beitrag anzeigen
    mir ging es mir darum, zu zeigen, dass beides eben passieren kann und es deswegen schon passt, wenn man sich am eigenen Wunsch orientiert statt an den vermuteten einfach des Kindes. Denn dem kann es damit genauso gut einfach fabelhaft gehen.
    Genau, ja.

    Ich habe etwa eine Bekannte, die als Einzelkind nicht glücklich war und sich daher selbst Vorwürfe machte, als sie mit einem Schreibaby an ihre Grenzen kam, weil sie immer ein zweites wollte, um dem die eigene Geschwisterlosigkeit zu ersparen - nach dem ersten Kind aber nun den Gedanken für sich nicht mehr so reizvoll fand, erneut ein Baby aufzuziehen. Gleichzeitig dachte sie, sie müsste aber doch dem Kind die Geschwisterlosigkeit ersparen. Da fand ich dann wichtig für sie zu sehen, es ginge nicht darum dem Kind was zu ersparen, weil sich einfach nicht sagen ließe, ob das mit oder ohne Geschwistern glücklicher wäre, weswegen sie sich dahingehend keine Vorwürfe zu machen habe. Was sie meiner Meinung nach belastete war der Verlust des eigenen Idealbilds, aber sie musste sich nicht zusätzlich spekulierte Enttäuschung über potentielle Geschwisterlosigkeit des eigenen Kinds aufladen.

    Natürlich hängen Wünsche an die eigene Idealfamilie häufig mit eigenen Erfahrungen als Kind zusammen. Nur müssen sich diese Erfahrungen (weder die positiven, noch die negativen) nicht für die eigenen Kinder wiederholen. Es ist ja nicht mal gesagt man wäre selbst mit oder ohne Geschwister glücklicher gewesen, vorhandene Probleme in der Elternbeziehung hätten sich auch anders zeigen können. Und weil sich eben nie abschätzen lassen kann, wie jemand in zwanzig Jahren darüber denkt (keine) Geschwister zu haben zöge ich nicht das als Entscheidungsgrundlage heran, sondern was ich will. Kinderwunsch ist erstmal was Egoistisches und das ist ja auch ok sein.
    "Das Verliebtsein ist ja nicht mehr als ein psychiatrisches Durchgangsstadium und die zwanghafte Besessenheit von einem Menschen auf Dauer so ungesund wie Kokainkonsum." Um etwas Pepp in Vernunftbeziehungen zu bringen, empfiehlt der deutsche Paartherapeut Arno Retzer den gelegentlichen Einsatz von Wasserpistolen.

  11. V.I.P.

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    Ja, also das wollte ich auch sagen: ich entscheide die Kinderzahl nach dem was ich/wir als Eltern wollen, nach dem hypothetischen Willen der Kinder zu handeln finde ich nicht soo sinnvoll. Wobei ich jetzt auch bezweifle, dass jemand noch ein Kind bekommt, obwohl er keins möchte, um seinen Kindern einen Gefallen zu tun.
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die besser sind als das Schweigen.

  12. Foreninventar

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    Zitat Zitat von wieauchimmer Beitrag anzeigen
    Ja, also das wollte ich auch sagen: ich entscheide die Kinderzahl nach dem was ich/wir als Eltern wollen, nach dem hypothetischen Willen der Kinder zu handeln finde ich nicht soo sinnvoll. Wobei ich jetzt auch bezweifle, dass jemand noch ein Kind bekommt, obwohl er keins möchte, um seinen Kindern einen Gefallen zu tun.
    Ja.

    Es ist doch hoffentlich jedem klar, dass man die eigene Erfahrung nicht einfach reproduzieren kann, auch wenn diese ein wichtiger Entscheidungsfaktor ist.
    don't let the salt get in your wound.
    don't let the ghost get in your heart.


  13. V.I.P.

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    Zitat Zitat von wieauchimmer Beitrag anzeigen
    Wobei ich jetzt auch bezweifle, dass jemand noch ein Kind bekommt, obwohl er keins möchte, um seinen Kindern einen Gefallen zu tun.
    Das hoffentlich nicht, aber bei der Bekannten von mir entstand einfach sehr viel Druck und sich da nochmal klar zu machen, Einzelkind zu bleiben könne für das eigene Kind sogar richtig gut sein war entlastend, weil erst eben gar nicht präsent.
    "Das Verliebtsein ist ja nicht mehr als ein psychiatrisches Durchgangsstadium und die zwanghafte Besessenheit von einem Menschen auf Dauer so ungesund wie Kokainkonsum." Um etwas Pepp in Vernunftbeziehungen zu bringen, empfiehlt der deutsche Paartherapeut Arno Retzer den gelegentlichen Einsatz von Wasserpistolen.

  14. Ureinwohnerin

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    In unserer Gesellschaft herrscht ja auch generell ein starker Druck, Kinder zu bekommen und dann eben am besten nicht nur eins. Ich glaub schon, dass sich viele dadurch (verständlicherweise) beeinflussen lassen.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  15. Addict

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    Hehe wai, ich fand es deswegen auch ungemein praktisch gleich noch eins zu bekommen, wir sind durch das große eh schon so gebunden, Kitaplatz besorgen war eine Sache von fünf Minuten und der Babykram war eh schon gekauft und lag hier rum.
    Und genau, CMV war das wovor ich so Angst hatte. Ich hab mich zwischen den beiden Kindern ja mit Ringelröteln infiziert ohne nachvollziehen zu können wo es herkam. Das hat die Gefahr für mich sehr viel greifbarer gemacht und ich bin ungefähr gegen gar nichts immun.

  16. Addict

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    Als Jugendliche/ junge Frau: habe mir nie Gedanken über Kinder gemacht, also da war gar kein Wunsch/ Vorstellung vorhanden.
    In der Beziehung dann ab Mitte/ Ende 20 und Anfang 30: 3
    Heute: 2 und dabei wird es mit großer Wahrscheinlichkeit auch bleiben

  17. Fresher

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    Traum = Realität = 0

  18. Urgestein

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    Als ich klein war: Wunsch nach Großfamilie
    Später: Wunsch 3-4
    Realität: Zwillinge und mit viel Glück noch eine Nachzüglerin. Ein weiteres Kind kann ich mir nicht vorstellen. Mein Mann ist dabei eh raus und ich hätte auch nicht viel Lust auf noch eine Schwangerschaft und Geburt. Fand die zweite Runde deutlich anstrengender als die erste und war froh, meinen Körper wieder für mich zu haben.

    Ich fand traurig zu lesen, wie viele hier mit unerfülltem Kinderwunsch sind/bleiben.

  19. Enthusiast

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    Ich finde es aber auch interessant zu lesen,wie viele sich nie Kinder gewünscht haben, so wie ich ja auch. Dachte immer,das wären nur wenige.

  20. Ureinwohnerin

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    AW: Kinderzahl - Traum und Realität

    Ich fand es generell interessant zu lesen, dass es hier doch so viele kinderlose und kinderfreie Userinnen gibt. Gefühlt hat ganz bym Kinder.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

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