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  1. Urgestein

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    AW: Wann war die glücklichste Zeit in eurem Leben und wann die unglücklichste?

    Unglücklichste Zeit so von 14-16 während der Scheidung meiner Eltern, als mein Vater auf einmal fand, dass so ein Rosenkrieg doch mal ne lustige Sache sein könnte und ich da natürlich nicht raus gehalten wurde.
    Dann nochmal ein bisschen nach dem Abi zu Beginn des Au pair Jahres als ich Probleme hatte vor Ort Anschluss zu finden. Das gab sich aber nach ca 3 Monaten.

    Glücklichste Zeit dann nach dieser schweren Anfangszeit im Au pair Jahr, wobei auch nicht durchgängig. Und dann später nochmal mit 27 zu Beginn meiner Weltreise und als ich mit meinem Freund gereist bin dann.

    Ging immer ziemlich hoch und runter aber ich glaube das waren so die Extreme.

  2. V.I.P.

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    AW: Wann war die glücklichste Zeit in eurem Leben und wann die unglücklichste?

    Kindheit so bis 10 war extrem unbeschwert und glücklich. Und die Jahre zwischen 25 und 30, da passte einfach alles. Extrem glücklich verliebt, mit mir selbst komplett im reinen, spannende Zukunftsplanung in the making.

    Am unglücklichsten und wirklich extrem schlimm waren meine Jahre Anfang der 30er, als diese für immer geglaubte, perfekte Beziehung von heute auf morgen zerbrach und ich von krassem Liebeskummer ausgehend zielsicher in eine ordentliche Depression gerutscht bin, mit Suizidalität und allem, was dazu gehört. Sich da raus kämpfen war das schwerste, was ich bisher leisten musste. Brauch ich bitte nie wieder im Leben.

  3. V.I.P.

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    AW: Wann war die glücklichste Zeit in eurem Leben und wann die unglücklichste?

    Die glückliche Zeit waren vielleicht die vier Wochen Südafrika kurz vor meiner Krebsdiagnose.

    Die unglücklichste Zeit war vermutlich nachdem ich den Krebs überlebt hatte, für eine berufliche Reha erbittert gekämpft und einen Job angeboten bekommen hatte, um dann festzustellen, dass mein Leben nie wieder so sein würde wie vorher und arbeiten und Unabhängigkeit für mich nicht mehr so einfach bis gar nicht mehr möglich sein werden.

  4. Ureinwohnerin

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    AW: Wann war die glücklichste Zeit in eurem Leben und wann die unglücklichste?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das hört sich überhaupt nicht grausam an, sondern ist total nachvollziehbar.
    !

  5. Ureinwohnerin

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    AW: Wann war die glücklichste Zeit in eurem Leben und wann die unglücklichste?

    Meine glücklichsten Zeiten waren
    - Das High School Jahr in den USA, als ich weg von meinen Eltern und meiner Schule war und mit Leuten zusammen gelebt habe bzw. Zeit verbracht habe, die ich mochte und die mich mochten.
    - Eine Zeit lang mit meinem Ex, als wir glücklich waren, an der Uni alles gut lief, ich viele Sachen hatte, die mich erfüllt haben (Ehrenamt, Musik) und es so aussah, als würde jetzt alles besser werden.
    - Die Anfangszeit mit meinem Mann bzw. zwischendurch ebenfalls ein kurzer Zeitraum, in dem es jobmäßig bei uns beiden gut aussah, wir dachten, eine gute Wohnsituation zu haben und dass alles jetzt einigermaßen safe wäre.


    Schlecht waren immer wieder Zeiten in der Schule, je nachdem, wie schlimm das Mobbing und die Situation zu hause war (vom Alter so von 12-18), dann verschiedene Zeiten im Studium (von 20 bis Mitte 20), als ich schwer depressiv war, bis die Medikamente gewirkt haben, die Zeit nach der Trennung von meinem Ex, dann die Zeit, als ich schwer depressiv versucht habe, zu promovieren und Klinikaufenthalte nicht so viel gebracht haben (also von Ende 20 bis Mitte 30).
    Jetzt gerade ist auch doof, aber im Vergleich gehts noch.

  6. Stranger

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    AW: Wann war die glücklichste Zeit in eurem Leben und wann die unglücklichste?

    Da ich generell ein optimistischer Mensch bin, ist meine Grundstimmung eher glücklich als unglücklich. Sicher gab es in meinem Leben auch Schicksalsschläge. Aber das waren Einschläge, keine Phasen...

  7. Alter Hase

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    AW: Wann war die glücklichste Zeit in eurem Leben und wann die unglücklichste?

    Die glücklichste Zeit war so zwischen 26 und 30, als ich in meine Wunschstadt in eine sehr schöne Wohnung gezogen bin, einen neuen Job mit vielen Freiheiten angefangen habe und durch ein neues Hobbys viel rausgekommen bin und neue Leute kennengelernt habe.

    Die unglücklichste Zeit war vielleicht so von 13-16, als sich meine Eltern getrennt haben, meine Mutter krank wurde, ich keine Freunde hatte und insgesamt viel alleine war.

    Nicht einfach war auch das letzte Jahr, einerseits durch Corona und andererseits auch, weil ich gerade in einer Phase bin, in der ich viele Entscheidungen der letzten Jahre überdenke und viel Zeit mit Grübeln verbringe. Objektiv ist vieles gut, aber mir fehlt irgendwie eine Perspektive für die nächsten Jahre und ich fühle mich in meiner jetzigen Stadt oft verloren. Am liebsten würde ich gerade zurück in meine alte Heimat ziehen, weiß aber nicht, ob das realistisch umsetzbar ist. Besser geworden ist immerhin, dass ich mit dem Älterwerden auch mehr Zuversicht habe, dass sich alles schon irgendwie fügen wird.

  8. Inaktiver User

    AW: Wann war die glücklichste Zeit in eurem Leben und wann die unglücklichste?

    Glücklichste: Studium. Jugend, Erfolg, Unabhängigkeit
    Unglücklichlichste: alles was danach kam. Struggle im Berufsleben, Trennung, Älter werden das Gefühl nicht ankommen zu können im Leben

    Und als Jugendliche war ich auch oft nicht glücklich. Zu viele Selbstzeifel und zwischenmenschliche Probleme. Kindheit war auch nicht sonderlich glücklich.
    Geändert von Inaktiver User (29.06.2021 um 20:46 Uhr)

  9. Member

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    AW: Wann war die glücklichste Zeit in eurem Leben und wann die unglücklichste?

    In den fünf Jahren nach Abschluss meines Studiums hatte ich ein paar eher unglückliche Momente, weil ich immer wieder befristete Verträge und dadurch Angst hatte, mich nicht finanzieren zu können. Im Nachhinein betrachtet war das sicher nicht immer rational - ich war in einer festen Beziehung und hätte mir um meine finanzielle Absicherung nicht so viel Sorgen machen müssen - aber es war eben doch ziemlich belastend. Zumal der letzte Job mit befristetem Arbeitsvertrag auch aufgrund eines eher schwierigen Chefs teilweise ziemlich unangenehm war, auch wenn ich die Arbeit an sich sehr gerne gemacht habe.

    Ich war aber nie richtig krass unglücklich und bin da auch sehr dankbar für. Es ist nicht so, als wenn immer alles toll gewesen wäre (Scheidung der Eltern, Wegzug aus der Heimatstadt als Kind, der Tod meines Bruders...), aber irgendwie waren das, wie Kiriwo schon schrieb, eher Einschläge und keine richtigen Phasen, weil es immer auch viele gute Sachen gab. Und gibt

  10. Stranger

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    AW: Wann war die glücklichste Zeit in eurem Leben und wann die unglücklichste?

    Vielen Dank für die Antworten, wahrscheinlich wären es ein paar mehr gewesen, wenn ich kein stranger wäre... Ich war früher schonmal angemeldet und hab auch viel mitgeschrieben, kann mich aber weder an die angegebende E-Mailadresse, noch an das Passwort erinnern.

    Ich war tatsächlich in meiner Kindheit am glücklichsten. Da war alles so leicht, man wurde aufgefangen. Ich kann mich an tolle Ferien erinnern, an viele Übernachtungen mit Freundinnen...so ein bisschen Bullerbü-Feeling.

    Richtig unglücklich war ich nie, aber diese Leichtigkeit ist mir mit dem Alter immer mehr abhanden gekommen. Ich bin jetzt mit dem 2. Kind schwanger und eigentlich habe ich alles, was ich mir wünschen kann, aber ich bin sehr sorgenvoll und alles scheint mir so fragil. Vielleicht ist jetzt die Zeit, in der ich innerlich am meisten (mit mir) hadere. :/

  11. Regular Client

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    AW: Wann war die glücklichste Zeit in eurem Leben und wann die unglücklichste?

    Eigentlich ist das Default-Mindset von mir glücklich. Ich hatte ein paar unglückliche Stationen: Depressive Pubertät, das Auseinanderbrechen einer (von mir immer so wahrgenommenen) engen Freundschaft Anfang 20, eine extrem toxische Beziehung in der ein paar traumatische Erlebnisse passiert sind inkl. Therapie danach. Aber ich ging aus allem immer super gestärkt hervor und bin per Default eigentlich sehr glücklich mit mir.

  12. Ureinwohnerin

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    AW: Wann war die glücklichste Zeit in eurem Leben und wann die unglücklichste?


  13. Inaktiver User

    AW: Wann war die glücklichste Zeit in eurem Leben und wann die unglücklichste?

    glücklichste? es gibt immer wieder tolle Zeiten. bin sehr froh drüber und grad ists auch echt toll.

    unglückslichste? gab ein paar wenige. manches konnte mit therapie zum glück gut gemeistert werden.
    Geändert von Inaktiver User (04.07.2021 um 20:49 Uhr)

  14. Inaktiver User

    AW: Wann war die glücklichste Zeit in eurem Leben und wann die unglücklichste?

    Meine unglücklichste Zeit fing nach dem Studium an.
    Ich fand ewig keinen Job, Jobabsagen haben an meinem Selbstbewusstsein genagt, dann war mein erster Job nicht sehr toll und ich fand in der Gegend keinen Anschluss und habe es zunehmend dort gehasst, dann wurde mir gekündigt. Ich habe dann den nächstbesten Job angenommen, wenigstens in einer guten Stadt. Kurz bevor die Stelle losging hatte meine Mutter eine Krebsdiagnose, zu dem Zeitpunkt schon gar nicht mehr behandelbar. Dann ist sie 3,5 Monate danach gestorben und mir wurde ein paar Wochen später in der Probezeit gekündigt. Der Job war aber auch eh der schlimmste, den ich je hatte. Manchmal fühle ich mich schlecht, weil die erneute Kündigung mir mehr den Boden unter den Füßen weggezogen hat (oder dann so endgültig), als der Tod meiner Mutter. Aber das hing auch zusammen, trauernd habe ich sowas schlechter weggesteckt. Ich hatte danach wohl einen stillen burn-out oder eine Hochphase meiner neurologischen Erkrankung, die erst Jahre später diagnostiziert wurde. Liebeskummer gabs auch, und so wenig Selbstgewusstsein, dass ich mir gar nicht vorstellen konnte, dass sich jemals wieder jemand für mich interessieren könnte.
    Es folgten 2 Jahre Selbstfindung, Therapie, Jobben, berufliches Coaching, und ich habe angefangen zu tanzen, und dann wurde es mit der Zeit besser.

    Meine glücklichste Zeit ist wohl (abgesehen von Corona) jetzt. Die Rahmenbedingungen in meinem Leben sind so, wie ich es mir vorstelle (Job, Wohnort usw.) und ich führe die erste richtig gute (nicht-toxische) Beziehung meines Lebens, bin mit mir selbst recht im Reinen, verstehe meine Probleme besser, komme einfach besser klar. Ich bin nicht so wirklich gesund, aber verstehe endlich mal besser, was mit mir los ist, und passe mein Leben daran an.

    Es gab vielleicht spektakulärere Zeiten im Leben, ich habe viele ganz tolle Erinnerungen an mein Studium, aber ich hatte damals auch viele existenzielle Ängste, Panikattacken, gesundheitliche Probleme ohne Diagnose.

  15. Urgestein

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    AW: Wann war die glücklichste Zeit in eurem Leben und wann die unglücklichste?

    Die glücklichste Zeit in meinem Leben war das Jahr, das ich in Israel verbracht habe, August 2014 bis Juli 2015. Ich habe meine intelligentesten und gleichzeitig entspanntesten Freunde dort kennengelernt, war in meiner Lieblingsstadt...

    Die unglücklichste Zeit in meinem Leben war meine Kindheit. Ich war denkbar ungeeignet als Kind, wollte schon mit sechs vieles selbst entscheiden und habe es gehasst, dass (fast) alles für mich entschieden wurde. Als ich mit 19 ausgezogen bin, gab es viele schwierige Lernerfahrungen des Erwachsenseins, aber auch einen unglaublichen Zuwachs an Freiheit.

  16. Regular Client

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    AW: Wann war die glücklichste Zeit in eurem Leben und wann die unglücklichste?

    Ganz schwer da einen einzigen Moment auszuwählen. Emotional am glücklichsten war ich glaube ich am Ende meiner Schulzeit, als ich auf einer Party meine große Liebe kennengelernt habe und alles so perfekt wie in einem kitschigen Film lief.
    Jahre später gab es da noch diesen einen beruflichen Moment als ich im EU-Parlament stand, gefragt wurde ob ich nicht nervös sei und ich auf einmal das Gefühl hatte, dass alles was ich bis dato erlebt habe, die guten wie die schlechten Dinge, mich auf diesen Job vorbereitet haben und ich völlig ruhig, entspannt und gefasst war. Ich wusste in dem Augenblick, dass ich das Richtige mache und alle Zweifel falsch und alle Anstrengungen und Entscheidungen für diesen Job richtig waren. Diese Minuten dort waren das großartigste Gefühl das ich jemals verspürt habe, ich habe jede Sekunde genoßen und regelrecht in mich aufgesogen.

    Unglücklichster Moment bisher war ich als mich oben genannte Liebe plötzlich und überranschend verlassen hat und anscheinend nur noch Hass für mich verspürte. Das hatte mich damals für eine ganze Zeit total aus der Bahn geworfen und hat mein Verhalten auch später noch auf Jahre hinaus geprägt.

  17. Member

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    AW: Wann war die glücklichste Zeit in eurem Leben und wann die unglücklichste?

    Glücklich: Teilweise im Studium (verknallt und dann auch zusammen, gute Freunde gefunden) und die Zeit jetzt. Es ist nicht alles super gut, aber die Beziehung zu meinem Vater verbessert sich, die Beziehung zu meinem Freund genieße ich jeden Tag anders und mehr, beruflich gibt es Perspektiven

    Unglücklich: Schulzeit. Mobbing, ich hab mich oft überfordert gefühlt und gleichzeitig gelangweilt. Teilweise hatte ich einen ziemlichen Hass auf meine Mitschüler (und andere Mitmenschen). Dafür hab ich mich dann wieder geschämt.

    Danach kamen zwar noch Einschläge (Tod der Mutter, Verlust der Familie), aber irgendwie hatte ich da den Eindruck, ich komme damit zurecht.

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