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  1. Fresher

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    AW: welche hunderasse

    Kläffen und Verhalten sind wirklich individuell, können aber bei Bedarf durch Training beeinflusst werden.

    Meine Hunde sind wild aufgewachsen und sind so, wie sie sind. Das ist eigentlich toll, weil sie zwar kleine Charakterköpfe sind, aber sehr sozial und freundlich.
    Aber das muss man natürlich auch wollen.

  2. Ureinwohnerin

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    AW: welche hunderasse

    Zitat Zitat von betty1234 Beitrag anzeigen
    wir sind beide mit hunden aufgewachsen, waren aber noch nie selbst besitzer. der hund meiner familie war ein westhighlandterrier-mix und kläffer. damals störte es wenig, mittlerweile würde dies aber in der jetzigen nachbarschaft zu unmut führen. vielleicht war er damals nicht perfekt erzogen, er war in der hundeschule und dort wurde gleich gesagt, dass er ein etwas anspruchsvollerer hund ist. daher wollen wir gerne bestimmte rassen ausschließen. klar, jeder hund kann schwierig werden (der damalige hund wurde von allen sehr gemocht und war in der family auch total anhänglich, nur draußen benahm er sich sehr dominant). ich habe urlaube in erinnerung, in denen sich alles um ihn drehte (da er z.b. nicht mit anderen hunden auskam und wir daher eher einsame wanderwege nutzen mussten, picknick statt restaurant usw.). damals habe ich es hingenommen, würde diesmal aber einen hund wollen, den wir auslasten können. ich war damals noch sehr jung, sodass ich daher nicht von hundeerfahrung sprechen würde.
    Das Kläffen hätte man sicherlich ziemlich gut in den Griff bekommen können, hätte man sich dafür interessiert und wäre mal in die Hundeschule gegangen. Das ist auch nicht automatisch Dominanzgehabe.
    Terrier sind nicht so anspruchslos, wie man vermuten man mag, weil so viele ältere Damen etc. so einen Hund halten. Den auszulasten ist jetzt nicht so viel schwieriger, als bei anderen Hunden.

    Überlegt euch das echt gut, ob es das richtige für euch ist. Für mich klingt das leider überhaupt nicht so. Und wenn ihr soweit seid, dann schaut doch mal nach einem alten Hund aus dem TH, für den so ungefähr jede Familie ein Upgrade wäre und der glücklich damit ist, im Homeoffice rumzuliegen.
    Im Rausch der Liebe ist Wahnsinn immer süß.

  3. Stranger

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    AW: welche hunderasse

    ich lege dir auch den tierschutz/tierheime ans herz.

    es gibt auch viele pflegestellen in dtl, die tolle hunde haben die so sehr auf ihr endgültiges zuhause warten.

    meine hündin ist auch aus dem tierschutz. sie hat jagdgene; muss daher entsprechend ausgelastet werden. ich arbeite von zuhause aus; kann mich also genügend um sie kümmern und entsprechend meine pausen einplanen. ich wohne aber auch direkt am wald und kann so ohne umwege große runden etc. mit ihr gehen. ich gebe aber zu, dass es oft schwierig ist alles unter einen hut zu bekommen. mein hund kommt immer zuerst und ich plane meinen arbeitsalltag um sie herum.

    wenn ich wegfahre kommt sie zu meinen eltern oder einer freundin.

  4. V.I.P.

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    AW: welche hunderasse

    Ich schließe mich an und dränge dringend dazu, euch von diesem Punkt „eine Rasse hat bestimmte Eigenschaften und die müssen zu uns passen“ zu verabschieden.

    Das ist ein Lebewesen und das erfüllt keine Checkpoints in Persönlichkeit.
    Wichtige Aufklärung: https://www.clankriminalitaet.de

    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  5. Member

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    AW: welche hunderasse

    Naja klar aber wenn ich einen eher unkomplizierten Hund möchte der nicht viel kläfft dann schaffe ich mir halt keinen Malinois an und auch auch keinen Sheltie, insofern finde ich die Frage schon sehr berechtigt.
    Klar sind Hunde Individuen, aber bestimmte Hunderassen sind eben auch über Jahrhunderte auf bestimmte Eigenschaften hin selektiert.
    Ich hab selber einen sehr (untypisch) anspruchslosen Hütehund, aber das nervöse und reizoffene ist bei ihm wirklich ganz Hütehund. Mein Windhund ist ein klassischer Windhund und mein Labrador war ein Labrador aus dem Bilderbuch, obwohl das alles Mischlinge sind/waren und Auslandshunde.

    Was ich dir raten kann, such dir mal eine gute Hundeschule, setz dich mit denen in Verbindung und frag, ob sie dir helfen können, den richtigen Hund für euch auch auszusuchen. Die haben meist Connections oder auch vielleicht einen Kundenhund, der abgegeben werden soll, und ein gutes Auge dafür, wer zu welchem Hund passt.

  6. Urgestein

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    AW: welche hunderasse

    Warum findet ihr, die TE ist nicht bereit für einen Hund?

    Weil sie einen Hund mit bestimmten Eigenschaften sucht? Dass das nicht 100% zutreffen wird/muss, ist doch sicherlich klar, dennoch gibt es sicherlich Rassen, die sich eher eignen.

    Weil sie noch nicht weiß, was mit dem Hund passiert, wenn sie in den Urlaub fahren? Sie will das ja vorher klären und fragt eben nach Erfahrungen anderer.

    Weil sie beide mal gleichzeitig beruflich weg sein müssen - auch das versucht sie ja, vorher zu klären. Klang mir jetzt eher so, als wäre das die Ausnahme. Sollte das häufiger der Fall sein, wird es natürlich schwierig.

    Aber sie erkundigt sich ja im Vorfeld, wie andere das regeln.

    Homeoffice bedeutet ja nicht, dass der Hund im Homeoffice rumliegen soll, sondern dass man sehr flexibel ist in der Zeitgestaltung. Zumindest habe ich das so interpretiert.

    Auf den Tierheim-Seiten gibt es ja oft so Checklisten für die Anschaffung von Hunden. Da steht dann auch, wenn man eine oder mehrere Punkte mit "Nein" beantwortet, sollte man von der Abschaffung eines Hundes absehen. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die TE sich damit beschäftigt hat (oder es noch tun wird).

    Dass man aber doch mal jemanden braucht, der einspringt, ist doch eigentlich klar, oder?

  7. V.I.P.

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    AW: welche hunderasse

    Mir geht es vor allem um die Persönlichkeitspunkte, die "passen" müssen. Und das Mindset das dahinter steckt.

    Das ist für mich keine Voraussetzung um ein Lebewesen anzuschaffen, das (ja, durchaus mit Rasseeigenschaften) eben doch ein Überraschungsei an Persönlichkeit und Bedürfnissen sein kann.

    Und dafür landen mir einfach zu viele Tiere wieder im Tierheim, als das das ein Wunschkonzert an Checkpunkten sein darf.

    Für ein Tier, gerade für Hunde, ist das jedesmal ein tiefes Trauma wenn sie ihr Zuhause verlieren und wenn man nicht bereit ist, jede Art von Persönlichkeit mitzutragen oder den Anspruch hat, das ein Tier eben diese Punkte erfüllen muss, weil es sonst nicht "passend" ist, dann sollte man drauf verzichten.
    Wichtige Aufklärung: https://www.clankriminalitaet.de

    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  8. Ureinwohnerin

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    AW: welche hunderasse

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen

    Überlegt euch das echt gut, ob es das richtige für euch ist. Für mich klingt das leider überhaupt nicht so. Und wenn ihr soweit seid, dann schaut doch mal nach einem alten Hund aus dem TH, für den so ungefähr jede Familie ein Upgrade wäre und der glücklich damit ist, im Homeoffice rumzuliegen.


    Ich finde, es klingt, als wollte sie sich im Vorfeld gut informieren und nicht ahnungslos eine Hunderasse wählen, die vielleicht hübsch aussieht, aber mit erhöhter Wahrscheinlichkeit Ansprüche hat, vor denen sie im Vorfeld jeder gewarnt hätte, der sich auskennt. Dagegen spricht ja wohl nichts?

    Und ihre Kriterien klingen für mich auch nicht nach "ich will mich nicht einschränken", sondern nach "unser Leben ist so und so, welchem Hund ginge es gut damit?".

    Finde manche Kommentare hier ganz schön über das Ziel hinaus.

  9. Member

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    AW: welche hunderasse

    Hmm Sarah du hast Katzen, oder?
    Ich glaube, das ist so ein bisschen der Unterschied, weil Hunde durch die Gebrauchsselektion eben schon sehr stark in ihrem Verhalten beeinflusst sind.
    Natürlich gibt es da immer rasseuntypische Ausreißer, aber ganz generell finde ich es schon sehr clever, sich Gedanken zu machen, was man leisten kann und was zu einem passt.
    Ich liebe zum Beispiel Herdenschutzhunde, so rein optisch, aber ich weiß dass die sehr territorial sind und darauf gezüchtet, autarke Entscheidungen zu treffen, und das passt halt überhaupt nicht zu einer Stadtwohnung mit viel Trubel drumrum und Besuch. Deswegen lasse ich da schön die Finger von.
    Oder die ganzen Border Collies, die als Familienhunde angeschafft werden, weil sie so hübsch sind und dann völlig am Eimer drehen und Autos hüten.

    Meine Freundin hat Belgische und Deutsche Schäferhunde, und die ist super glücklich mit denen, mich würden die wahnsinnig machen und die Hunde mir nach einem Tag die Bude auseinandernehmen

    Also, ich glaube da entsteht mehr Unglück, wenn Leute einfach irgendeinen Hund nach Sympathie aussuchen, als wenn man sich wirklich Gedanken macht was zu einem passt und wofür diese Hunde eigentlich genetisch selektiert sind.

  10. Member

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    AW: welche hunderasse

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen


    Ich finde, es klingt, als wollte sie sich im Vorfeld gut informieren und nicht ahnungslos eine Hunderasse wählen, die vielleicht hübsch aussieht, aber mit erhöhter Wahrscheinlichkeit Ansprüche hat, vor denen sie im Vorfeld jeder gewarnt hätte, der sich auskennt. Dagegen spricht ja wohl nichts?

    Und ihre Kriterien klingen für mich auch nicht nach "ich will mich nicht einschränken", sondern nach "unser Leben ist so und so, welchem Hund ginge es gut damit?".

    Finde manche Kommentare hier ganz schön über das Ziel hinaus.
    Ja finde ich auch.

  11. V.I.P.

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    AW: welche hunderasse

    Auf Katzen trifft meine Meinung komplett ebenfalls zu, aber danke für den Hinweis an alle
    Auch hier werden alle möglichen Rassen angeschafft, weil diesen irgendeine bestimmte Eigenschaft zugeschrieben wird und upps, dann ist das doch nicht so. Blöd jetzt, ab ins Tierheim.

    Hier wird von "gewünschten Eigenschaften" geschrieben, und dann hätte ich gerne auch die tolle Vorbereitung, wie dann damit umgegangen wird, wenn diese gewünschten Eigenschaften nicht eintreffen?

    Ja, es ist toll, wenn man sich Gedanken über Urlaub und Büro macht, überhaupt keine Frage.

    Ich finde auch viele Aussagen hier übers Ziel raus, aber damit muss man halt leben in einem öffentlichen Forum, nicht wahr?


    Ja, mir ist diese Welt und die Sprache der "genetisch selektierten Hunderassen" wirklich völlig fremd und ich habe völliges Unverständnis für den Wunsch nach bestimmten Eigenschaften, die ein Lebewesen mitzubringen hat. Das ist halt kein Auto, wo ich die Entscheidung, Automatik oder Gangschaltung treffe.
    Wichtige Aufklärung: https://www.clankriminalitaet.de

    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  12. Member

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    AW: welche hunderasse

    Ich verstehe, das die Sprache komisch klingt und ich bin auch kein Fan von Rassehundezucht.

    Hunde sind halt aber über Jahrhunderte dazu gezüchtet worden, bestimmte Aufgaben zu erfüllen und bestimmte Verhaltensweisen zu zeigen. Ein Herdenschutzhunde hatte die Aufgabe, bei der Herde zu bleiben und diese selbsttätig vor Angreifern zu bewahren. Wenn man dem erklären möchte, dass er jeden Fremden begeistert begrüßen soll, dann wird das halt einfach schwierig.
    Ein Beagle ist ein Meutejäger und die Hunde, die nicht gut mit Artgenossen auskommen, mit denen würde einfach nicht weiter gezüchtet, weil das nun mal zu seinem Skillset gehört. Ein Border Collie ist dazu gezüchtet, acht Stunden am Tag aktiv aufzupassen und auf ein kleines Kommando hin zu hüten, und wenn der dann aber acht Stunden am Tag unterm Schreibtisch liegen muss, geht das in aller Regel schief. Das ist halt anders, als wenn Tiere auf hübsches Aussehen gezüchtet werden.

  13. Ureinwohnerin

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    AW: welche hunderasse

    so sehr ich bei tieren, incl. hunden, grundsätzlich für ottonormal promenadenmischungen bin, muss ich allerdings sagen, dass ich das gezielte züchten auf bestimmte merkmale hin bei katzen besonders absurd finde, weil es da ja fast ausschließlich um die optik geht. ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass die angeblichen charaktereigenschaften bestimmter katzenrassen, von ausnahmen abgesehen, eher rassekatzenhalterromantik sind als irgendwas sonst.

    bei hunden, pferden usw. spielt das optische zwar auch eine rolle, aber immerhin ergibt es wegen der nutztierkomponente dort noch einen potentiellen anderen hintergrund, auf bestimmte körper- und charaktereigenschaften hin zu selektieren/züchten.

    ich bleibe von daher dabei, der te eher zu empfehlen, wenn sie die rasse als potential, dass bestimmte eigenschaften wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher vorhanden sind, nehmen will, bestimmte rassen komplett oder zumindest eher auszuschließen.
    Geändert von Chisa (03.08.2021 um 14:55 Uhr)

  14. Senior Member

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    AW: welche hunderasse

    Ich glaube, was ich bei der TE schwierig finde, ist, dass es für mich so klingt, als suche sie den perfekten Hund für ihre Situation (was ja erstmal sehr löblich ist!), aber ich hab einfach das Gefühl (das auch durchaus falsch sein kann), dass ihr nicht klar ist, dass der "perfekte" Hund sehr schnell zum unperfekten Hund werden kann (auch unverschuldet) und sich dann doch das gesamte Leben der TE um ihn drehen muss und er nicht nur unkompliziert nebenher laufen kann.

    Edit: Sorry für den Monster-Schachtelsatz
    La vie c'est plus marrant,
    C'est moins désespérant
    En chantant.

  15. Stranger

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    AW: welche hunderasse

    also ich muss auch sagen, dass ich es völlig ok finde, einen hund nach charakter auszuwählen. ich habe meine hündin aus dem ausland und da bin ich auch komplett nach charakterbeschreibung gegangen, da ich sie vorher nicht kennenlernen durfte (davon abgesehen, dass viele sachen eher beschönigt wurden bzw. ausgelassen ).

    definitiv ausschließen würde ich jegliche art von hüte-und herdenhunden und auch die meisten jagdhunde, von qualzuchten natürlich auch ganz abgesehen.

    ich finde es sehr gut, wenn man sich vorher gedanken macht, man muss aber auch wie bereits damit umgehen können, wenn alles anders kommt, als man sich gedacht und gewünscht hat.

  16. Regular Client

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    AW: welche hunderasse

    Ich kann ja mal aus dem Nähkästchen plaudern:

    Ich habe mir einen Dalmatiner aus einer Jahrzehnte alten Zucht vor 5 Wochen gekauft.
    Nicht, weil ich die Optik hübsch finde (ich hab noch nicht ein einziges Mal diesen Film gesehen), sondern weil die überwiegend zugeschriebenen Eigenschaften für mein Leben gut passen (würden). Dalmatiner sind laufaktive Hunde, freundlich, verschmust, ausgeglichen, aber stürzen sich nicht auf jeden, den man trifft, um ihn überschwänglich zu begrüßen (wie unser labrador zuvor), sehr intelligent und lernwillig. So die Rassebeschreibung und auch die Elterntiere.
    Der Vorteil bei einem Züchter ist oftmals, dass man die Elterntiere vor der Geburt kennenlernen kann (bei mir sogar die Großeltern) und auch erleben kann.
    Aus dem Wurf gingen 10 Welpen hervor, die alle mehr oder weniger intensiv die o.g. Eigenschaften tragen.

    Mein Welpe allerdings ist genau das nicht. Einer von 10. Ich würde es trotzdem immer wieder so machen.
    Ich habe mich vorher auch jahrelang belesen, viele Hunde getroffen, die in Frage kämen usw. Ich finde den Ansatz nicht blöd und verstehe viele Kommentare hier auch nicht. Ich kenne auch viele, die Hunde aus dem Ausland adoptiert haben. Aber auch hier muss ich bei allen sagen: das sind in der Regel keine Anfängerhunde. Das muss alles nicht heißen, dass das auf jeden einzelnen individuellen Hund zutreffen muss (egal ob Zuchttier oder Mischling oder Ausland), aber die Wahrscheinlichkeit ist schon höher.

    Hier sitzen in den Tierheimen übrigens keine einfachen, wohl erzogenen Hunde, die man gut und gern als Anfänger adoptieren kann. Hier sitzen überwiegend Hunde mit großen Verhaltensproblemen im Tierheim, die keinesfalls an Anfänger vermittelt werden und die vor allem oft die Voraussetzung haben, dass eine Person sehr, sehr viel zu Hause ist, dass ein großer Garten etc vorhanden ist.

  17. Regular Client

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    AW: welche hunderasse

    Zitat Zitat von shine.on. Beitrag anzeigen
    Hier sitzen in den Tierheimen übrigens keine einfachen, wohl erzogenen Hunde, die man gut und gern als Anfänger adoptieren kann. Hier sitzen überwiegend Hunde mit großen Verhaltensproblemen im Tierheim, die keinesfalls an Anfänger vermittelt werden und die vor allem oft die Voraussetzung haben, dass eine Person sehr, sehr viel zu Hause ist, dass ein großer Garten etc vorhanden ist.
    Die Erfahrung hab ich zum Teil auch gemacht, also dass man im Tierheim nichtmal gassigehen durfte, weil sie grad nur sehr aggressive Hunde haben. Ich finde trotzdem den Weg ins Tierheim wichtig, weil das nicht überall so ist und es da auf jeden Fall auch tolle Hunde gibt, von denen viel vom Charakter eben schon bekannt ist. Zumindest bei der Katzensuche konnte uns auch unsere Tierärztin helfen, weil sie viel Kontakt zu privaten Pflegestellen usw. hat und da wusste, wer welche Tiere hat, die eventuell passen würden.
    Und ich fand die Kombi aus "immer jemand zuhause", Hundeerfahrung usw. eigentlich mega gut, hatte mich hier auch über die Aussagen etwas gewundert. Also klar ist ein Tier kein Wunschkonzert, aber ich würde mir als Katze für meine Situation auch eher bestimmte Eigenschaften suchen und ein hochaktives Bengalkaterchen dann eventuell von vorne heraus ausschließen, weil das mit viel höherer Wahrscheinlichkeit in meiner semigroßen Wohnung unglücklich wäre. Was nicht heißt, dass meine ehemaligen WG-Kätzis mit ihrer ruhigen und netten Rasse nicht trotzdem Teufelsbraten waren, aber das ist dann halt Charakter
    One thought that calms me is that, no matter which self-care routine I choose,
    all the things I was worrying about before will still be there when I'm done.

  18. Urgestein

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    AW: welche hunderasse

    Ja, ich habe die Erfahrung auch gemacht. Und ich kenne viele, die Hunde aus dem Tierschutz/Tierheim haben und keiner davon war/ist einfach.

    Und was die Eigenschaften angeht - ich glaube, es sollte jedem klar sein, dass sich das nicht immer zu 100% erfüllt, gerade natürlich bei Welpen und dass Erziehung eine Rolle spielt. Aber dennoch ist es doch ein riesiger Unterschied, ob Hüte- oder Jagdhund etc. Dafür werden/wurden die Rassen ja ursprünglich gezüchtet. Das komplett zu ignorieren bei der Auswahl fände ich jetzt tatsächlich sehr seltsam.

  19. V.I.P.

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    AW: welche hunderasse

    Ich hab nicht geschrieben, man solle das komplett ignorieren oder es gäbe keine spezifischen Rasseeigenschaften.

    Ich habe geschrieben, dass ich es kritisch finde, wenn ein Tier "passend" sein muss oder "gewünschte Eigenschaften" mitbringen sollte.
    Wichtige Aufklärung: https://www.clankriminalitaet.de

    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  20. Addict

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    AW: welche hunderasse

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Auch hier werden alle möglichen Rassen angeschafft, weil diesen irgendeine bestimmte Eigenschaft zugeschrieben wird und upps, dann ist das doch nicht so. Blöd jetzt, ab ins Tierheim.

    Hier wird von "gewünschten Eigenschaften" geschrieben, und dann hätte ich gerne auch die tolle Vorbereitung, wie dann damit umgegangen wird, wenn diese gewünschten Eigenschaften nicht eintreffen?
    Ganz allgemein unabhängig von der Threadstarterin gesagt: ein Teil der Menschheit ist aber auch einfach komplett verloren und hat weder Hund noch Katze noch Meerschwein verdient! Also ich meine, selbst wenn sich rausstellt, dass mein Hund Eigenschaft xy hat, die eigentlich nicht zu meinem Leben passt, dann bringe ich den doch nicht (zurück) ins Tierheim? Wie herzlos ist das? Oft wird man es irgendwie halbwegs alltagstauglich machen können, wenn man sich ein bisschen sowohl in sich selbst als auch die Hundeerziehung reinhängt. Perfekt ist es doch sowieso nie. Aber ich glaube, entsprechende Menschen mit Anspruch an Perfektionismus eines Lebewesens haben sowieso nix im Leben gecheckt und halten das für ein Statussymbol oder unverbindliches Hobby. Der Leidtragende ist dann so oder so am Ende der Hund.

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