Umfrageergebnis anzeigen: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt

Teilnehmer
89. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • ja

    31 34,83%
  • teils teils (z.B. ja innerhalb der Firma, nein bzgl. Kunden)

    32 35,96%
  • nein

    25 28,09%
  • ist mir gar nicht so wichtig

    1 1,12%
Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 20 von 38
  1. V.I.P.

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    Pfeil Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    Zumindest in meinem Umfeld ist Wertschätzung bei der Arbeit irgendwie ein Dauerthema. Wertschätzung der eigenen Arbeit durch Vorgesetzte, Kollegen, Kunden oder auch allgemein die Bevölkerung. Relativ oft wird sich beklagt, dass "die Wertschätzung fehlt".

    Wie gehts euch damit?

    Ich finde mich insgesamt eigentlich so im großen und ganzen vollkommen ausreichend wertgeschätzt in meinem derzeitigen Job, kann mich da echt nicht beklagen. Eher sogar manchmal übertrieben.

  2. V.I.P.

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    AW: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    Vor Ort: Ja, sehr. Von Vorgesetzten, gleichrangigen Kolleginnen, Vertreterinnen anderer Berufsgruppen, von Patientinnen, im Moment hab ich welche, die das auch öfter mal formulieren als auf manchen anderen Stationen.

    Vom System und den obersten v.a. nicht-medizinischen Entscheidungsträgerinnen nicht, das Gesundheitssystem, das wir aktuell in Deutschland haben, wertschätzt ja halt keine Menschen, weder Patientinnen noch irgendwelche dort tätige Personen, aber das war mir klar, bevor ich mit dem Studium angefangen habe.

    Von der Bevölkerung: Sehr uneinheitlich.
    Geändert von durga (25.09.2021 um 02:38 Uhr)

  3. Urgestein

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    AW: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    Ich hab mir meine Wertschätzung vor mir selbst selbst erarbeitet. Früher war es mir peinlich, zu sagen was ich mache. Ich reinige Zimmer im Hotel. Nunja, kein Hotel ohne Zimmer. Es kommt auch drauf an, wie man auftritt. Ob man sich versteckt oder auf die Gäste zugeht und guten Morgen sagt und fragt, ob sie gut geschlafen haben etc. Wenn Gäste länger da sind, finde ich es schön, ein bisschen zu plaudern und zu fragen, was sie so vorhaben, sofern es der Stress zulässt und die Gäste dafür sind. Manche Gäste gucken einem mit dem Arsch nicht an und antworten auch nicht auf guten Morgen. Oder gehen dann zur Rezeption um irgendwas mitzuteilen was auf dem Zimmer nicht passt.

    Vom Chef fühle ich mich mittlerweile mehr gewertschätzt, am Anfang gar nicht. Liegt wohl daran, das er sein letztes Personal wohl doch behalten möchte.
    Es ist ihm zb egal wie wir rumlaufen, wir haben keine Arbeitskleidung und nichtmal ein Namensschild. Dann ist das halt so.

    Von den anderen Abteilungen fühle ich mich auch mehr gewertschätzt. Ist halt schon ganz gut, wenn man saubere Zimmer verkaufen kann.
    Geändert von aliní (25.09.2021 um 06:15 Uhr)
    Manchmal in der Nacht denk ich, ich sollte lieber fliehen vor dir, solang ich es noch kann
    Doch rufst du nach mir, bin ich bereit dir blind zu folgen, selbst zur Hölle würd ich fahren mit dir
    Manchmal in der Nacht gäb ich mein Leben her, für einen Augenblick, in dem ich ganz dir gehör
    Manchmal in der Nacht möcht ich so sein, wie du mich haben willst und wenn ich mich selber zerstör
    Ich hör eine Stimme, die mich ruft, ich spür eine Sehnsucht, die mich sucht

  4. Ureinwohnerin

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    AW: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    Von Vorgesetzten und Kolleg*innen: ja, total.

    Vom Arbeitgeber: naaja. Teilweise ist es sehr mitarbeiterfreundlich, teilweise echt asozial (zB werden uns gern arbeitsintensive Projekte komplett ohne Rücksicht auf unsere sonstige Zeitplanung aufs Auge gedrückt). Habe inzwischen schon mehrere Kolleginnen mit Burnout gehen sehen.

    Von den Leuten, für die ich meine Arbeit mache: überwiegend schon. Da ist ein persönlicher Draht immer sehr hilfreich, weshalb ich mich da aktiv drum bemühe (ginge auch ohne).
    Geändert von sora (25.09.2021 um 08:28 Uhr)

  5. Foreninventar

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    AW: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    Von Kolleg*innen sehr.

    Wie durga es formuliert hat: vom System bzw der Organisation überhaupt nicht, im Gegenteil.

    Von der Bevölkerung auch nicht. In der Presse sind wir immer die blöden, alle denken, es selbst beurteilen zu können und wir machen es natürlich falsch.

    Ich finde das sehr schade, weil wir uns echt aufreiben (also mein engeres Umfeld auf der Arbeit). Gott sei Dank sind alle, mit denen ich mehr zu tun habe, noch intrinsisch motiviert, aber ewig hält sowas sicher auch nicht.
    «Le monde est irréel, sauf quand il est chiant.»

  6. Inaktiver User

    AW: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    Von Kolleginnen und vom Chef schon. Aber wir arbeiten uns auch alle dumm und Dämlich.

    Vom System.., :‘) nö

  7. Inaktiver User

    AW: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    KollegInnen? Sehr.
    Betriebsorganisation? Geht so.
    Von außen? Teilweise sehr. Aber es gibt ein Protokoll wie man mit Morddrohungen umgehen soll.

  8. V.I.P.

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    AW: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    Von Kollegen und direkten Vorgesetzten: Ja, größtenteils zumindest.
    Vom Arbeitgeber: Überhaupt nicht.
    Im System sind wir gleichermaßen unsichtbar und selbstverständlich und "eh da", wie so ein Möbelstück, und es fällt nur auf, wenn mal was nicht funktioniert.

    Bei Kunden kann ich es nicht allgemein beantworten, da geht die Spanne von extremer Wertschätzung hin zu Blitzableiter, den man gerne besucht um seine Launen auszulassen.
    Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt!

  9. Inaktiver User

    AW: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    .
    Geändert von Inaktiver User (21.11.2021 um 11:17 Uhr)

  10. Ureinwohnerin

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    AW: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    Im großen und ganzen sehr.

    Manchmal von Außenstehenden nicht so, weil die dann meinen, dass ich ja nur mal Bahnkarten buchen würde oder so ein Quatsch und gar keine "richtige" Arbeit hätte als Assistenz.
    Im Rausch der Liebe ist Wahnsinn immer süß.

  11. Member

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    AW: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    Es schwankt, vor allem bei meinen "Kunden" . Ich arbeite in der stationären Kinder- und Jugendhilfe.

    Gesamtgesellschaftlich und von Kooperationspartnern bekommen wir üblicherweise nur sehr wertschätzende Rückmeldungen, die meisten finden es total toll, dass es uns gibt und dass wir das machen und so. Merkt man ja auch an der Spendenbereitschaft. Ich habe auch durchaus FreundInnen/Bekannte, die z.B. bei der Bank oder als Anwältin in der Wirtschaft arbeiten und sagen, dass es halt eigentlich total unfair ist, dass sie so viel Geld verdienen und wir so wenig, aber das können die halt auch nicht ändern.
    Negative Rückmeldungen kommen eigentlich nur von irgendwelchen Spinnern, die glauben, wir arbeiten für die Deutschland AG und wollen die Kinder alle umerziehen. Naja, und von manchen Eltern, aber das kann ich verstehen, die sind halt mit der Gesamtsituation nicht einverstanden.

    Die Kinder und Jugendlichen selbst kriegen das mit dem wertschätzenden Auftreten naturgemäß nicht immer so gut hin, ich bin natürlich auch Projektionsfläche (und manchmal auch Verursacherin) von Wut, Frust, Enttäuschung, Trauer, usw., aber ich versuche, das nicht persönlich zu nehmen, in den allermeisten Fällen geht es am Ende ja doch nicht um mich.

    Mein Arbeitgeber tritt uns gegenüber teilweise sehr wertschätzend auf, vor allem bzgl. diverser Extras (Weihnachtsgeld, Zuzahlungen, Fortbildungen) und bemüht sich eigentlich auch, immer wieder zu loben, wie toll wir alles machen und dass unsere Arbeit ja essentiell und wichtig ist. Manchmal kommen aber auch Forderungen oder Entscheidungen werden getroffen, bei denen man das Gefühl hat, dass das vollkommen an uns vorbei gedacht wurde und man merkt natürlich, dass auch mein AG aufs Geld schauen muss und dadurch halt nicht immer alles so läuft, wie wir und teilweise sicher auch der AG selbst das gerne hätten.
    Im direkten Kollegium behandeln wir uns eigentlich alle sehr wertschätzend, aber wir arbeiten auch so eng miteinander und müssen so viel absprechen, dass alles andere auch wirklich schwierig wäre. Bei den direkten Vorgesetzten schwankt es manchmal, aber im Wesentlichen wissen die eigentlich auch ganz genau, was für ein schwieriger und anstrengender Job das ist und wie sehr wir uns bemühen.
    Ladies and gentlemen, take my advice: Pull down your pants and slide on the ice.

  12. Regular Client

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    AW: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    Ich und meine Stelle werden meistens schon sehr gewertschätzt, ja. Also sowohl von meinen Chefs als auch von Kolleg:innen, mit Kund:innen bzw. den Nutzer:innen unserer Produkte hab ich eigentlich keine Kontaktpunkte. Es gibt so ein paar Stänkerer, die da rausfallen, aber das liegt eher daran, dass ich ihnen Mehrarbeit beschere Aber das Arbeitsbelastungsproblem haben wir auch, also viele Kolleg:innen am Burnout, das wird so von den Chef:innen auch gesehen, aber es ändert sich nichts und wenn dann (lang angekündigt) doch mal was liegenbleibt, machen alle große Augen
    One thought that calms me is that, no matter which self-care routine I choose,
    all the things I was worrying about before will still be there when I'm done.

  13. Urgestein

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    AW: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    Von Externen: Ja
    Von Kolleginnen: Jein
    Direkte Vorgesetzte: Jein
    Chefin: Jein
    Unternehmen und Führung: Nein

  14. Addict

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    AW: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    Von Externen: Ja
    Von Kolleginnen: Ja
    Unternehmen und Führung: jaein

    Verwaltung
    Zitat Zitat von Paul Ziemiak
    Die AfD (ist) nicht unser Partner, sondern unser entschiedener Gegner.
    Unser christdemokratischer Kompass zeigt uns, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht verantwortbar und nicht möglich ist. Die AfD will ein anderes, ein dunkleres, ein kälteres Deutschland. CDU und CSU wollen ein besseres Deutschland. Konrad Adenauer hatte recht: "Wer wirklich demokratisch denkt, muss Achtung vor dem anderen, vor dessen ehrlichem Wollen und Streben haben."

  15. Ureinwohnerin

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    AW: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    Bis 2018 hatte ich eine Chefin, die meine Arbeit sehr geschätzt hat. Mein jetziger Chef ist da leider anders, einen Großteil meines Aufgabengebiets schätzt er überhaupt nicht. Hinzu kommt, dass er im Großen und Ganzen gar nicht weiß, was ich alles mache und meine Arbeit gar nicht wirklich beurteilen kann. Und das auch schon vor Corona/Homeoffice.
    Out. For. A. Walk. Bitch.

    Some people just need a high-five. In the face. With a chair.

  16. Urgestein

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    AW: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    Naja, ich habe keinen besonders wichtigen Job, habe keinen Kontakt zu den Kunden. Ich mache bißchen Zeug und bekomme Geld dafür. Wüßte nicht, wie genau "mehr Wertschätzung" aussehen sollte.
    Now is the winter of our discontent

  17. Stranger

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    AW: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    Ich werde definitiv ausreichend wertgeschätzt. Ich bin Lehrerin und ich bekomme oft positives Feedback von meinen Schüler:innen und auch Kolleg:innen. Das tut mir sehr gut und motiviert mich sehr

  18. Regular Client

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    AW: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Naja, ich habe keinen besonders wichtigen Job, habe keinen Kontakt zu den Kunden. Ich mache bißchen Zeug und bekomme Geld dafür. Wüßte nicht, wie genau "mehr Wertschätzung" aussehen sollte.
    Es kann ja auch wertschätzend sein, wenn der AG flexibel aufgrund von Kinderbetreuung ist, wenn Zusatzleistungen (Zuschuss zur home office Ausstattung, zum Fitnessstudio, Job-Rad etc) erbracht werden, wenn eine tolle Fehlerkultur herrscht, an den Geburtstag von Mitarbeitern gedacht wird etc.

    Ausreichend Gehalt/faire Bezahlung kann natürlich auch ausreichend sein.

    @topic: Nee, aktuell empfinde ich das leider gar nicht. Der Druck wird von oben durchgegeben und der kleine Mitarbeiter am Ende der Kette wird als ursächlich für Misserfolg des ganzen Konzerns betrachtet. Es gibt keine Zusatzleistungen, es ist eine "nur ein physisch anwesender Mitarbeiter arbeitet wirklich" Kultur.

  19. Regular Client

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    AW: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    Da mein Job rein firmenintern ist und kaum Berührungspunkte nach außen hat, kann sich auch die Wertschätzung nur auf das Geschehen innerhalb meiner Firma beziehen. Da fühle ich mich bisweilen aber eher zu viel wertgeschätzt :')
    Sakamoto: hat eventuell eine exhibitionistische Ader
    Oh don't even get me started! I keep watchin' that show and I'm waitin' for the darn dragon to show up and, and kick everyone's butt! But all I get is wiener, wiener, wiener. It's not all gay wiener, but when they DO show a straight guy's wiener, it's all soft and floppy. Even though he just got done humpin' a pretty girl! Why is that? Because a soft wiener isn't threatening, just like a gay wiener.

    HEATHCLIIIIIIFFFF~

  20. Newbie

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    AW: Findet ihr euch bei eurer Arbeit ausreichend wertgeschätzt?

    Von KollegInnen und Chefs: ja. Mein Gehalt spiegelt aber eher keine Wertschätzung meiner Arbeit wider

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