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  1. Stranger

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    AW: Geld verleihen?

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Ich bin schon eher leichtfertig damit, Geld zu verleihen oder auch "wegzugeben".
    Allerdings bin ich auch bißchen allergisch dagegen, wenn Leute über ihre Verhältnisse leben und deshalb in "Notlagen" kommen.
    Dass die Miete eins vn 2 Gehältnern auffrisst, finde ich für sich genommen nicht ungewöhnlich, aber ich kenne die Verhältnisse und die Wohnung ja nicht.

    So. Ich würde wohl auch helfen, einen Rückzahlungsvertrag machen und drauf drängen, dass der eingehalten wird. Und auch mal nachfragen, wie sie sich das in Zukunft vorstellen. Und mich innerlich darauf einstellen, dass das Geld vielleicht nicht, zumindest nicht vollständig, zurückkommt.

    Im Prinzip möchte ich in einem Umfeld leben, wo man sich auch in dieser Hinsicht gegenseitig unterstützt und wo es ein stückweit normal ist, enge Menschen auch um geld fragen zu können.
    Die Wohnung ist wirklich toll. Es geht bei denen oft aber ums mithalten und den Schein. Bei meiner Schwägerin ist es so: Lieber 10 Tage Tütensuppe essen, als auf eine neue Hose verzichten. Ich mag sie als Person gerne, aber sie muss immer alles haben, was andere auch haben. Sie will mit allen mithalten, sieht aber nicht, dass "die Anderen" eben in anderen Bereichen abstriche machen.

  2. Ureinwohnerin

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    AW: Geld verleihen?

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Und spricht dein Mann die Sorgen aus? Speziell wenn er jetzt um Geld gefragt wird?

    Wenn sie flott aus der Wohnung rausfliegen, dann zahlen sie aber schon ne Weile keine Miete mehr oder die Mietschuld ist schon einen Ticken älter.
    Ne. EIne ausstehende Miete reicht für eine fristlose Kündigung. Ich bin eher verwundert, dass sie die Wohnung noch haben :')
    Im Rausch der Liebe ist Wahnsinn immer süß.

  3. V.I.P.

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    AW: Geld verleihen?

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Ne. EIne ausstehende Miete reicht für eine fristlose Kündigung. Ich bin eher verwundert, dass sie die Wohnung noch haben :')
    Hast du schon mal jemand versucht aus ner Wohnung zu bekommen, der eine Mietschuld offen hat?
    Wichtige Aufklärung: https://www.clankriminalitaet.de

    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  4. Ureinwohnerin

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    AW: Geld verleihen?

    Nein, aber ich kenne diverse Leute, die so ihre Wohnung verloren haben.
    Im Rausch der Liebe ist Wahnsinn immer süß.

  5. Regular Client

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    AW: Geld verleihen?

    Mein erster Gedanke war zu helfen, aber nachdem ich mir das nochmals durchgelesen habe, bin ich mir nicht mehr so sicher.

    Wie kommt es, dass seit 2 Monaten keine Miete gezahlt wurde? Ist derzeit einer der beiden arbeitslos? Was ist dann mit der Miete im nächsten Monat, wenn jetzt schon keine Rücklagen vorhanden sind?

  6. Junior Member

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    AW: Geld verleihen?

    Zitat Zitat von nekani Beitrag anzeigen
    Ich würde es nicht machen. Es ist für mich keine plötzliche Notlage, sondern ein strukturelles Problem
    Aus genau diesem Grund würde ich es an und für sich nicht machen.

    Wenn ihr getrennte Konten habt, dein Mann das Geld hat, gerne helfen möchte, und sich bewusst ist, dass das Geld nicht wiederkommen wird, soll er es machen.

    Wenn es euer gemeinsames Geld ist, würde ich mein Veto einlegen.

    Meine Ex-Schwiegereltern haben sich von meinem Ex-Schwager auch mal Geld geliehen - nie wieder gesehen. Dann wollten sie Geld von uns - es wären unsere gesamten Ersparnisse gewesen, da haben wir zum Glück beide Nein gesagt. Das ist schwierig und belastend, aber wenn jemand einfach nicht sieht, dass er sich übernimmt, würde ich da nicht noch zu beitragen wollen.

  7. V.I.P.

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    AW: Geld verleihen?

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Nein, aber ich kenne diverse Leute, die so ihre Wohnung verloren haben.
    Tja, dann haben sie dir nicht die ganze Wahrheit erzählt.

    Ja, man kann fristlos kündigen, wenn jemand ZWEI Monatsmieten in Rückstand gerät. Sollte dieser Rückstand beglichen werden, wird die Kündigung ungültig.

    Es kann dann zur Räumungsklage kommen, die auch abgewendet werden kann, in dem die Rückstände bezahlt werden.

    Dieser ganze Prozess dauert gerne ein halbes bis zu einem Jahr.
    Wichtige Aufklärung: https://www.clankriminalitaet.de

    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  8. Inaktiver User

    AW: Geld verleihen?

    Ja, Kündigung nur, wenn mehr als 2 Monatsmieten im Rückstand und keine Nachzahlung erfolgt.

    Wenn die Mieter nicht freiwillig ausziehen, kann vom Zugang der Kündigung über das Räumungsurteil bis zur Zwangsräumung locker ein Jahr vergehen. Ob man's als Mieter darauf ankommen lassen will, ist natürlich eine andere Frage.

  9. Junior Member

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    AW: Geld verleihen?

    Zitat Zitat von nannena Beitrag anzeigen
    Mein erster Gedanke war zu helfen, aber nachdem ich mir das nochmals durchgelesen habe, bin ich mir nicht mehr so sicher.

    Wie kommt es, dass seit 2 Monaten keine Miete gezahlt wurde? Ist derzeit einer der beiden arbeitslos? Was ist dann mit der Miete im nächsten Monat, wenn jetzt schon keine Rücklagen vorhanden sind?
    Mir geht es auch so. Im ersten Impuls würde ich helfen wollen. Vor allem wenn es ein nahestehenden Familienmitglied ist.

    Allerdings klingt es für mich mittlerweile so, ob da einfach ein problematischer Umgang mit Geld dahintersteckt, wenn man überall mithalten will und lieber eine neue Hose kauft als zu sparen oder Schulden zurückzahlt.

    Ich glaube ich würde auf alle Fälle einen konkreten Schuldenabbauplan schriftlich sehen wollen, bevor ich nochmals über die Hilfe nachdenken würde. Den Vorschlag mit der Beratung finde ich sonst auch gut. Also dass dies auch eine Voraussetzung ist, um nochmals finanziell zu unterstützen.

  10. Member

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    AW: Geld verleihen?

    Wir haben gerade eine so große Summe an Freunde in einer Notlage verschenkt, dass das für uns spürbar ist. Für uns ist jetzt zB nächstes Jahr kein Urlaub möglich und wir müssen uns aktuell einschränken deshalb, um wieder Reserven aufzubauen. Es war eine existenzielle Notlage, die nicht anders lösbar gewesen ist.

    Ich würde emotionale und organisatorische Unterstützung anbieten, etwa beim Gang zur Schuldnerberatung, bei der Schuldenbewältigung, ggf. bei einem Umzug etc. Aber ich würde kein Geld geben, nicht so.
    In der Situation, in der ihr und eure Familie euch befindet, würde ich kein Geld verleihen/verschenken. Es löst das zugrunde liegende Problem nicht. Das kann sich im Laufe der Zeit ändern (wenn sie zB aktiv Bemühungen unternehmen), aber unter den Voraussetzungen würde ich das keinesfalls machen.
    Und ein Rückzahlungsvertrag ist ja nett, aber der bringt dir auch nichts, wenn du am Ende einer von mehreren Gläubigern bist, die sie nicht bedienen können. Den durchzusetzen ist ja auch nicht förderlich für den Familienfrieden.

  11. Ureinwohnerin

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    AW: Geld verleihen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, Kündigung nur, wenn mehr als 2 Monatsmieten im Rückstand und keine Nachzahlung erfolgt.

    Wenn die Mieter nicht freiwillig ausziehen, kann vom Zugang der Kündigung über das Räumungsurteil bis zur Zwangsräumung locker ein Jahr vergehen. Ob man's als Mieter darauf ankommen lassen will, ist natürlich eine andere Frage.
    Hm. Ich war da nie so nah dabei. Und tut hier ja letztlich auch nichts zur Sache.
    Im Rausch der Liebe ist Wahnsinn immer süß.

  12. V.I.P.

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    AW: Geld verleihen?

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Ne. EIne ausstehende Miete reicht für eine fristlose Kündigung. Ich bin eher verwundert, dass sie die Wohnung noch haben :')
    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Nein, aber ich kenne diverse Leute, die so ihre Wohnung verloren haben.
    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Hm. Ich war da nie so nah dabei. Und tut hier ja letztlich auch nichts zur Sache.
    Tut es schon, wenn du hier falsche Behauptungen aufstellst.
    Wichtige Aufklärung: https://www.clankriminalitaet.de

    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  13. Ureinwohnerin

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    AW: Geld verleihen?

    Ja, sorry.
    Im Rausch der Liebe ist Wahnsinn immer süß.

  14. Inaktiver User

    AW: Geld verleihen?

    Es gilt was anderes, wenn die Wohnung möbliert oder zur Untermiete ist. Aber das scheint hier nicht der Fall zu sein.

  15. Ureinwohnerin

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    AW: Geld verleihen?

    Die Chance dass jemand mit einem Räumungstitel noch mal ne Wohnung bekommt, liegt halt bei 0,01%. Auch wenn’s ewig dauern mag, bis der vollstreckt werden kann.

    Also ja: ich würde das Geld leihen. Mit Bedingungen und Vertrag. Schuldnerberatung, realistischer Abzahlungsplan und: sucht ne neue Wohnung.
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

  16. Junior Member

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    AW: Geld verleihen?

    Zitat Zitat von gewitter Beitrag anzeigen
    Die Chance dass jemand mit einem Räumungstitel noch mal ne Wohnung bekommt, liegt halt bei 0,01%. Auch wenn’s ewig dauern mag, bis der vollstreckt werden kann.

    Also ja: ich würde das Geld leihen. Mit Bedingungen und Vertrag. Schuldnerberatung, realistischer Abzahlungsplan und: sucht ne neue Wohnung.
    Ist aber auch nicht so einfach, weil das Geld trotz Vertrag ja bei Nichterfüllung nur auf dem Zivilrechtsweg eingeklagt werden kann.

    Da wäre es dann vermutlich erst recht vorbei mit dem Familienfrieden.

  17. Inaktiver User

    AW: Geld verleihen?

    Wobei so ein schriftlicher Vertrag (mündlichen hat man eh) ja eine gewisse "faktische" Wirksamkeit haben kann: Es wurde so fixiert, dass im Nachhinein wenig Unklarheiten bleiben und die Schuldner fühlen sich vielleicht verpflichteter als bei einer mündlichen Abrede.

  18. Regular Client

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    AW: Geld verleihen?

    In der genannten Konstellation würde ich das Geld persönlich nicht leihen. Ich habe mal Jemandem mehrere tausend Euro geliehen, der ebenfalls über seine Verhältnisse gelebt hat und habe das Geld nach ca. 6 Jahren zurückgehabt. In der Zwischenzeit habe ich mich aber wahnsinnig oft darüber geärgert, was sich die Person so an größeren, wirklich unnötigen Ausgaben geleistet hat ohne auch nur mal mit mir darüber ins Gespräch zu gehen, ob ich überhaupt mal ne Rate sehen werde. Aufgrund meiner emotionalen Spannung würde ich soviel Geld nur noch an Personen verleihen, deren Verbindlichkeit und Ausgabeverhalten meiner Art näher sind.

  19. Ureinwohnerin

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    AW: Geld verleihen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wobei so ein schriftlicher Vertrag (mündlichen hat man eh) ja eine gewisse "faktische" Wirksamkeit haben kann: Es wurde so fixiert, dass im Nachhinein wenig Unklarheiten bleiben und die Schuldner fühlen sich vielleicht verpflichteter als bei einer mündlichen Abrede.
    Aber wenn kein Geld mehr da ist oder z.B. in eine Privatinsolvenz gegangen wird, bring einem ein Vertrag ja auch nix und man sieht hoechstens einen Bruchteil des Geldes.
    böse gibts nicht! nervös und bewaffnet, das gibts... (nuhr)

  20. Ureinwohnerin

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    AW: Geld verleihen?

    Zitat Zitat von Sommerminze Beitrag anzeigen
    ... täte uns auf jeden Fall weh, da es von unserem Notgroschen weggeht.
    Das finde ich ist eine zentrale Aussage: Ich wuerde meinen Notgroschen definitiv (in dem Fall) nicht verleihen.
    böse gibts nicht! nervös und bewaffnet, das gibts... (nuhr)

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