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  1. Ureinwohnerin

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    AW: 40 werden/sein

    Ich dachte, 30 wäre der große Wendepunkt?

  2. Addict

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    AW: 40 werden/sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    was mich aber etwas traurig macht: dass man immer weniger lebenszeit haben wird, neue dinge erleben/lernen/sehen/lesen zu können.
    Ich finde, das ist es hauptsächlich

  3. V.I.P.

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    AW: 40 werden/sein

    Ich bin jetzt an dem Punkt, an dem ich in etwa weiß, wie ich gerne leben möchte und das ich das meiste davon aus gesundheitlichen Gründen nicht umsetzen kann. Und dem nächsten, der mir sagt, ich müsse das einfach akzeptieren, baller ich eine.

    Mein 40. Geburtstag steht unmittelbar bevor und einerseits hoffe ich, dass ich nicht nochmal 40 Jahre mit dieser Gesundheit leben muss, andererseits merke ich, dass da so viele Wünsche und Träume sind und keine Ahnung, wie eine Umsetzung allein und ohne Unterstützung vielleicht doch irgendwie möglich sein könnte.

  4. Member

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    AW: 40 werden/sein

    Zitat Zitat von luxuspanda Beitrag anzeigen
    Ich dachte, 30 wäre der große Wendepunkt?
    30 ist ja das neue 20 und ich empfinde es auch jetzt mit Anfang 30 so in meinem Freundeskreis, dass die 30 null schlimm ist aber die 40 schon viel krasser.

  5. Ureinwohnerin

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    AW: 40 werden/sein

    Interessant. Die meisten in meinem Umfeld sind gleich als oder n Tacken jünger. Werde das mal beobachten.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    30 ist der erste Warnschuss. Da sollte man eigentlich schon alles abgehakt und hintereinander haben, aber wenn nicht, muss man sich beeilen, tick tock. Mit 40 ist alles zu spät, ab da wird man unfuckable und unsichtbar.
    Ah, verdammt
    Dann plane ich mal noch ein paar Geschlechtsverkehre!


    pingu

  6. Enthusiast

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    AW: 40 werden/sein

    Wartet mal, bis ihr 50 werdet!

  7. V.I.P.

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    AW: 40 werden/sein

    ich bin im sommer 40 geworden. eigentlich wäre das ein schöner anlass für eine feier gewesen, ging ja auch wieder, aber ich habe im moment so wenig freundInnen, dass es auf einen kaffeeklatsch zu dritt mit zwei bekannten hinauslief. (immerhin mehr soziale interaktion als in den monaten zuvor)
    mein jahr ist allerdings so anstrengend gewesen, dass die enttäuschung darüber etwas unterging

    ich fand die 40 schon irgendwie schmerzhaft. etwas wegen der kinderfrage, die damit wohl abgehakt ist. mehr noch, weil ich irgendwie noch immer auf DIE phase meines lebens warte, wo ich ein blühendes sozialleben, viele freundInnen und eine liebevolle partnerschaft habe.
    vielleicht sollte ich meine ziele anders setzen. irgendwer schrieb hier von unabhängigkeit...

  8. Member

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    AW: 40 werden/sein

    Mir sagt kürzlich jemand, man sei solange noch teilweise Kind, bis die Eltern gestorben sind.

    Da ist was dran.

    Ergänzen würde ich: oder bis man selbst Kinder bekommt.

    Das scheinen mir schon ziemliche Einschnitte hinsichtlich eines wie auch immer gearteten "Erwachsen-Seins" zu sein.

  9. Ureinwohnerin

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    AW: 40 werden/sein

    Das gilt aber nur, wenn man vorher Kontakt zu den Eltern hatte, oder?


    Nachtkerze

    Ich erhoffe mir das alles für wenn meine Gesundheit mal stabil ist.
    Haha.

  10. Inaktiver User

    AW: 40 werden/sein

    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    Mir sagt kürzlich jemand, man sei solange noch teilweise Kind, bis die Eltern gestorben sind.

    Da ist was dran.

    Ergänzen würde ich: oder bis man selbst Kinder bekommt.

    Das scheinen mir schon ziemliche Einschnitte hinsichtlich eines wie auch immer gearteten "Erwachsen-Seins" zu sein.
    Ja, das glaube ich auch.

    Und tatsächlich irgendwie wenn man vorher schon keinen Kontakt mehr hatte. Habe ich zumindest im Umfeld so erlebt.

  11. Inaktiver User

    AW: 40 werden/sein

    Glaubt ihr dann Leute ohne Kinder sind nie richtig erwachsen?

    Ich würde auch das Sterben der Eltern nicht als etwas betrachten, das einen mehr oder weniger erwachsen macht.

  12. Inaktiver User

    AW: 40 werden/sein

    Also ich glaube vor allem der Tod der eigenen Eltern macht da viel aus.

    Aber eigene Kinder auch. Ich habe ja keine und habe einige Freundinnen in den 50ern die auch keine haben und es fühlt sich mit ihnen deutlich "unerwachsener" an, weil sie eben wie ich viel weniger Verantwortung haben. Mit denen gehe ich auch mal sehr spontan campen oder so, weil es eben ohne viel orga geht. Das fühlt sich für mich dann manchmal an, als wären wir in den 20ern.

  13. Inaktiver User

    AW: 40 werden/sein

    Mir macht am älter werden (ich werde nächstes Jahr auch 40), am meisten Angst, dass das zwangsläufig für meine Eltern auch gilt. Sie altern zu sehen tut weh, auch wenn es ihnen gut geht. Aber ich habe jetzt schon Verlustängste
    Ansonsten hoffe ich, dass ich noch ein zweites Kind bekomme, ich war beim ersten Kind eben eine alte Erstgebärende (38)

  14. Ureinwohnerin

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    AW: 40 werden/sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Same here. :/ Aber ich versuche gerade, eher darauf zu schauen, was trotzdem möglich war und wäre. Die Einschränkungen sind schon so lange da, die gehen nie wieder (ganz) weg.
    Ja, ich geh auch seit diesem Jahr nicht mehr realistisch davon aus, dass ich mal wirklich stabil bin, und muss entsprechend viele Lebensträume wohl irgendwann begraben. Bereit fühle ich mich dazu eigentlich nicht

  15. Ureinwohnerin

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    AW: 40 werden/sein

    Vielleicht komm ich da ja auch irgendwann hin. Im Moment gebe ich dem noch Zeit.

  16. Ureinwohnerin

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    AW: 40 werden/sein

    Ja, 42 ist ja auch ein gutes Alter für Antworten!

  17. Addict

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    AW: 40 werden/sein

    Zitat Zitat von luxuspanda Beitrag anzeigen
    Ja, 42 ist ja auch ein gutes Alter für Antworten!
    Oh, dann wird das mein Jahr

    Meine Mutter war Anfang 20 als ich auf die Welt kam, in meinem aktuellen Alter war ich schon ausgezogen. Meine Tochter ist jetzt vier und irgendwie fühle ich mich zumindest nicht als middle-age Mutter, schon alleine, weil ich mit meiner eigenen Kindheit die Mutterrolle als etwas kennengelernt habe, was mit fast-vor-Rentnersein nichts zu tun hatte. (wenn ich manchmal mitbekomme, wie einige junge Eltern in der Kita agieren, fällt mir dann doch auf, dass der Blick auf die Welt mit vierzig etwas anders ist als mit zwanzig, mhhhh).

    Körperlich ging es mir bestimmt schon besser, aber dafür kann ich jetzt auch wesentlich besser kochen als während des Studiums

  18. Inaktiver User

    AW: 40 werden/sein

    Mir fällt bei dem Thread auf, gar keine bestimmten Dinge mit „erwachsen sein“ zu verbinden - abgesehen von gesetzlichen Rechten und Pflichten sowie körperlichen Veränderungen.

  19. Inaktiver User

    AW: 40 werden/sein

    Ich bin gestern 39 geworden. Habe also noch ein Jahr bis zur 40. Mich beschäftigt das Thema schon sehr, der Gedanke, dass so grob die Hälfte rum ist, ich möchte einfach noch so viel vom Leben und gesundheitlich gehts mir die letzten Jahre nicht besonders gut, und ich fürchte, das wird nicht mehr besser.

    Eigentlich hatte ich gute Voraussetzungen mich auf die 40 zu freuen. In meinen 30ern habe ich viel gehadert und eine große Kriese gehabt. Ich habe meinen Berufsweg in Frage gestellt, ich musste mich viel selbst finden, ich habe langer an der Kinderfrage geknabbert, und hatte eine lange Phase in der ich noch Kinder wollte, aber dachte, ich werde nie dahin kommen, mir das zuzutrauen. Das ist auch immernoch so. Aber inzwischen bin ich einfach zufrieden mit dem Gedanken, kinderlos zu bleiben.

    Ich habe mich mit 37 nach vielen Jahren nochmal verliebt und gedacht, so der ist es jetzt endlich, so überzeugt war ich nie vorher. Aber es hat nur 1 Jahr und 3 Monate gehalten, dann hat er sich getrennt, und wenn ich ihn nicht gerade schrecklich vermisse, denke ich, vielleicht hatte er Recht, dass wir nicht langfristig glücklich geworden wären. Aber leider ist das so ein Ding, das mich belastet. Dass ich es immer noch nicht geschafft habe, einen Partner für eine langfristige Beziehung zu finden, die ich mir wünsche, denn die Zeit mit ihm hat mir nochmal gezeigt, wie schön das ist. Ich war auch noch nie länger als 2 Jahre in einer Beziehung. Ich habe noch nie mit jemandem zusammen gewohnt. Und ich habe das Gefühl es wird immer schwerer, jemanden kennenzulernen.

    Besonders schwierig finde ich, dass jetzt so langsam fast alle Freunde in meinem Alter in Beziehungen sind, und auch immer mehr Kinder haben. Daraus resultiert einfach, dass ich weniger Sozialleben habe als früher, wenn alle so eingebunden sind, noch dazu bin ich mehrfach umgezogen und die Freude, die ich habe, sind sehr verstreut. Da wünsche ich mir frühere Lebensphasen zurück. Neue Freundschaften aufbauen finde ich auch schwieriger als früher, aber ich arbeite dran.

    Aber abgesehen von den Themen Beziehung und Freundschaften bin ich ziemlich zufrieden mit Alter und Lebensphase und mit mir. Ich gefalle mir besser als früher, ich habe keine Existenzängste mehr, ich habe einen Job, den ich mag, ich bin kann für mich selbst sorgen, ich kann mir Reisen leisten, von denen ich früher geträumt habe.

    Das Thema Eltern ist schon auch präsent. Meine Mutter ist vor 6 Jahren gestorben und mein Vater wird langsam wirklich alt und braucht zunehmend Unterstützung. Dadurch fühle ich mich schon irgendwie erwachsen. Aber die Zahl 40 (bzw. 39) ist total abstrakt.

    Ein lustiges Erlebnis war, als ich ein random video auf facebook gesehen habe, zum Thema Scheitel und dann wurde da berichtet, dass es einen Tiktok Trend gab, das angeblich allen Leuten ein Mittelscheitel besser steht als ein Seitenscheitel. Und dann wurden Leute um die 20 interviewed und sagten alle, ja klar, nur Mittelscheitel geht, und am Seitenscheitel erkennt man immer wer schon "alt" ist. Und ich hab mich so amüsiert und gedacht, ich fühl mich einfach nicht alt, für mich sind die so krass jung, und ich wollte nie wieder so jung sein, und ich muss einfach nur so sehr darüber lachen, dass die mich für alt halten.

  20. Inaktiver User

    AW: 40 werden/sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe zwar noch ein paar Jahre Zeit, aber ich stelle mir 40 ganz toll vor. Als ich noch weit von der 30 entfernt war, hatte ich von 40 bereits die Vorstellung einer geilen, reife(ren) Frau ab 40, die diverse beliebte Klassiker-Lebensschritte gekonnt umschifft hat und weiterhin frei und ungebunden ihr Leben lebt. Kann man natürlich nicht streng am Alter festmachen, aber es ist so eine schöne, runde Zahl. Eine, die ihr Leben mehr und mehr locker sehen kann und immer weniger auf "was könnten andere denken" gibt. Ich bekomme das jetzt schon ganz gut hin, aber wie geil muss das Leben erst sein, wenn man im Alter hoffentlich immer noch besser und besser darin wird?
    Und die sich ein bisschen freut, dass es mehr und mehr jüngere Herren gibt, die sich seriös serviceorientiert um sie bemühen. Im Café oder als agiler Lieferboy oder so, der die Treppen noch jung und frisch hochrennen kann. Was fürs Auge halt Und wo sie denken kann "Hach, das könnte mein Sohn sein. Aber glücklicherweise ist er es nicht und glücklicherweise kann niemand mir Enkel aufs Auge drücken".
    Ich mache dann nette Reisen und freue mich, dass ich nicht mehr im Hostel-Mehrbettzimmer wie mit 20 schlafen muss. Und gehe in die hippsten Etablissements mit jungem, trendigem Publikum und lasse mir krasse vegane Burger oder sowas servieren. Dann bin ich diese coole "alte" Frau, die schon vor 25 Jahren dem Trend voraus war und die anrührig erzählen kann, wie man "zu ihrer jungen Zeit" noch ekelhaft schmeckende Sojamilch im Reformhaus in der hintersten Ecke suchen musste. Ok, vielleicht sprechen wir hier auch schon von einem Alter von 50 oder 60 Jahren... aber ich stelle mir alles toll vor
    Komm, wir machen eine Alters-WG. Mit ganz vielen kleinen Hunden noch.

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