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  1. Regular Client

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    Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    Erledigt, danke für die Entscheidungshilfe.
    Geändert von vanille (08.11.2021 um 11:16 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    Dann antworte ich mal hier

    Das ist doof, dass du da nicht hospitieren kannst, gibt’s da gar keine Chance? Gerade bei bedenken und Unsicherheiten wäre das ja total hilfreich.
    Hm naja also ich hatte
    Nicht so wirklich Ahnung, was mich erwartet. Ich wollte halt im Krankenhaus arbeiten und kannte es schon ganz grob, welche Patienten da jetzt auf mich zukommen.

  3. Regular Client

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    AW: Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    Danke
    Also ich dachte grade, eine Möglichkeit wäre ja auch, das auszuprobieren und im Zweifelsfall wieder zu lassen - dann würde ich die derzeitige Stelle zwar verlieren, ich bin aber auch nicht mehr scharf auf das einsame Sitzen und lange Pendeln.

  4. Regular Client

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    AW: Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    Ich stand mal vor einer ähnlichen Entscheidung. Ich habe mich dafür entschieden, hauptsächlich wegen des Super Teams und meiner Stellung dort, ich bin aber nicht glücklich geworden und habe gewechselt.

  5. Regular Client

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    AW: Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    Was hat dich unglücklich gemacht?

  6. Inaktiver User

    AW: Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    Zitat Zitat von vanille Beitrag anzeigen
    Danke
    Also ich dachte grade, eine Möglichkeit wäre ja auch, das auszuprobieren und im Zweifelsfall wieder zu lassen - dann würde ich die derzeitige Stelle zwar verlieren, ich bin aber auch nicht mehr scharf auf das einsame Sitzen und lange Pendeln.
    Wäre es denn schlimm, wenn du die andere stelle dann wieder kündigst? Also könntest du eine eventuelle Arbeitslosigkeit überbrücken? Wie stehen die jobchancen?
    So prickelnd klingt deine alte Stelle irgendwie ja nicht.

  7. Member

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    AW: Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    Ich bin nicht vom Fach, aber mein erster Impuls ist: wie gehen die Kolleg:innen bisher mit diesen schwierigen Situationen dort um? Gibt es vielleicht bereits Hilfestellungen, Austauschrunden um das zu begleiten (Supervision, Coaching, …)? Bzw würde dir so etwas vielleicht helfen und könntest du danach nochmal fragen?

  8. Get a life!

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    AW: Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    wie wären denn die betreuungsmöglichkeiten bei option 2? also, wie regelmäßig machen die supervision, gibts da leute, an die man sich für psychologische akut-betreuung wenden kann, so was meine ich.

  9. Regular Client

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    AW: Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wäre es denn schlimm, wenn du die andere stelle dann wieder kündigst? Also könntest du eine eventuelle Arbeitslosigkeit überbrücken? Wie stehen die jobchancen?
    So prickelnd klingt deine alte Stelle irgendwie ja nicht.
    Nein, schlimm nicht wirklich. Ich könnte das für eine Weile überbrücken.
    Im blödesten Fall müsste ich halt in eine ähnliche Situation zurück, also wieder weiter weg, inhaltlich nicht ganz mein Bereich - aber nochmal neu anfangen. Das wär natürlich schon doof, aber andererseits auch nicht furchtbar.

  10. Regular Client

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    AW: Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    Zitat Zitat von jacksgirl Beitrag anzeigen
    wie wären denn die betreuungsmöglichkeiten bei option 2? also, wie regelmäßig machen die supervision, gibts da leute, an die man sich für psychologische akut-betreuung wenden kann, so was meine ich.
    Das Team scheint mir da ziemlich fürsorglich. Man kann sich melden, wenn man eine Einzelsupervision braucht, man darf auch mal spontan einen Tag zuhause bleiben, nachdem man eine Sterbesituation oder andere besonders belastende Umstände begleitet hat.
    Die Kollegen sind sehr erfahren und es gibt bisher wenig Fluktuation im Team, also die Stelle ist nur frei weil der Inhaber in Rente geht.

    Das ist übrigens eine zweite Sorge, dass das schwer sein wird, mit derselben Souveränität diese Stelle auszufüllen. Der war halt sehr routiniert, das wäre ich gerade in diesem Bereich ja überhaupt nicht.

  11. Regular Client

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    AW: Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    Zitat Zitat von kava Beitrag anzeigen
    Ich bin nicht vom Fach, aber mein erster Impuls ist: wie gehen die Kolleg:innen bisher mit diesen schwierigen Situationen dort um? Gibt es vielleicht bereits Hilfestellungen, Austauschrunden um das zu begleiten (Supervision, Coaching, …)? Bzw würde dir so etwas vielleicht helfen und könntest du danach nochmal fragen?
    Genau, das gibt es schon. Auch regelmäßig Intervisionen 14tägig und eben Supervision bei Bedarf. Da die Kollegen so erfahren sind wäre das für mich eher Supervision, denk ich mal.

  12. Regular Client

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    AW: Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    Zitat Zitat von vanille Beitrag anzeigen
    Was hat dich unglücklich gemacht?
    Um andere unterstützen zu können versuche ich mich in sie reinzudenken (wie ich mich fühlen würde was mir helfen würde etc,) dadurch war ich aber schon zu sehr gefühlsmäßig drin als dass es mich nicht zu sehr berührt und traurig gemacht hätte und ich es nicht mit nach Hause genommen hätte.
    Kranke Kinder (bei mir war es Kinderonkologie) sind einfach mein wunder Punkt. Ich denke jeder im Klinikbereich hat so eine Abteilung in der er nicht arbeiten könnte

  13. Get a life!

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    AW: Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    finde, das klingt aber erstmal nach ner guten "auffang"-situation, also eher ein plus für die stelle.

  14. Regular Client

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    AW: Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    Ich schaffe es grade einfach nicht, zuzusagen. Wie gesagt, kopfmäßig würde ich gern, und ich kann mir auch vorstellen, dass man da reinwächst - mit suizidalen Jugendlichen, Kindern nach Missbrauchssituationen etc. arbeite ich und das kann ich ganz gut für mich trennen.
    Ich weiß nicht, was es mir so schwer macht grade.

  15. V.I.P.

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    AW: Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    Zitat Zitat von vanille Beitrag anzeigen
    Das ist übrigens eine zweite Sorge, dass das schwer sein wird, mit derselben Souveränität diese Stelle auszufüllen. Der war halt sehr routiniert, das wäre ich gerade in diesem Bereich ja überhaupt nicht.
    Ich würde davon ausgehen, dass ihnen das bewusst ist und du wirst ja auch sicherlich in diese Stelle hineinwachsen

    Und ansonsten ist ja jeder Jobwechseln ein Sprung ins kalte Wasser. Die Gespräche vorher können ja noch so gut sein, es kann trotzdem passieren, dass es mit den Leuten und den Aufgaben dann doch nicht passt. Oder halt umgekehrt.

    Edit
    und es ist keine Entscheidung für den Rest deines Lebens! Du kannst ja immer noch einen anderen Weg einschlagen!

  16. Member

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    AW: Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    Ich möchte dir nahe legen, zu wechseln.

    Das Team erscheint mir eingespielt zu sein. Die geringe Fluktuation spricht für ein hervorragendes Klima. Man hat deine Bedenken ernst genommen. Ich bin mir daher sehr sicher, dass sie dich einführen und dir Rückhalt geben werden, auch abseits vom "organisiertem Rückhalt", wie Supervision.

  17. Inaktiver User

    AW: Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    Ich glaube ich würde auch zur zweiten Stelle tendieren. Die Angst kann ich verstehen, aber ich glaube, dass - wenn es dich trotz Angst/Bedenken interessiert - ein gutes Team und Austausch unter den Kollegen dann helfen wird da rein zuwachsen.
    Kannst du dir denn konkret Situationen vorstellen, die dir Angst machen?Oder ist es eher ein diffuses Gefühl wegen Kinder & Tod?

  18. Regular Client

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    AW: Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    Konkret habe ich Sorge, dass der Anblick schwerstverletzter Kinder mir zu sehr wehtun könnte. Oder dass ich schlicht überfordert sein werde damit, selbst die Fassung zu wahren, wenn Eltern ihr Kind verlieren. Also mit dieser Aufgabe, dann Rückhalt zu sein. Oder dass ich meine eigene Tochter nie mehr ins Wasser / auf den Spielplatz / ins Auto lassen kann vor lauter Sorge.

  19. Inaktiver User

    AW: Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    Gibt es denn die Möglichkeit, dass du zB auch sowas nochmal ansprechen könntest? Glaub jemand hatte ja auch schon die Idee zu hospitieren.
    Und würdest du von Anfang an allein arbeiten oder würdest du mit jemand zusammen dort eine Einarbeitung haben können?
    Und was würdest du brauchen, damit du dich da gestützt und den Aufgaben gewachsen fühlst?
    Kann mir vorstellen, dass sich das mit eigenen Kindern auch nochmal emotional “anders anfühlt“.

  20. Regular Client

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    AW: Mit schwerkranken Kindern arbeiten? (Entscheidung)

    Das hab ich angesprochen. Hospitieren auf Station habe ich angefragt, das ging aber leider derzeit nicht. Deswegen haben sie mir eben diesen Zusatztermin angeboten, wo der derzeitige Stelleninhaber auch nochmal beschrieben hat, welche Situationen es gibt und das mit den Supervisionsmöglichkeiten etc. war dann auch Thema.
    Es soll wohl eine Einarbeitung geben, gemeinsam mit derjenigen, mit der ich die Stelle teile.
    Ich bräuchte ein angenehmes und wertschätzendes Klima auch bei den anderen Berufsgruppen. Und eben Zeit, Fuß zu fassen. Ich hatte schon Stellen, in denen ich mehr oder weniger am ersten Tag meine Patientenakten vor mir liegen hatte und das wars. Und ich glaube, ich bräuchte eben einmal die Erfahrung, über so eine Kinderintensiv zu laufen. Das hätte ich dann eben erst bei der Einarbeitung. :/

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