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  1. Inaktiver User

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  2. V.I.P. Avatar von Zoor
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    AW: "eine gesellschaft, die so mit ihren künstlern umgeht, ist nichts wert!"

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    Geändert von Zoor (11.06.2012 um 17:57 Uhr)
    Mein Name ist Mensch

    Ein Arbeitnehmer verliert mit dem Tod nicht seinen Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub. (EuGH 2014)

  3. Inaktiver User

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  4. V.I.P. Avatar von Zoor
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    AW: "eine gesellschaft, die so mit ihren künstlern umgeht, ist nichts wert!"

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    Geändert von Zoor (11.06.2012 um 18:00 Uhr)
    Mein Name ist Mensch

    Ein Arbeitnehmer verliert mit dem Tod nicht seinen Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub. (EuGH 2014)

  5. Inaktiver User

    AW: "eine gesellschaft, die so mit ihren künstlern umgeht, ist nichts wert!"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    was ist jetzt deine aussage? du stimmst nem beitrag zu, der deinen standpunkt kritisiert?
    äh ich habe im zitat geantwortet...
    und den solltest du vielleicht mal richtig lesen, dann siehst du, dass ich die schuld nicht bei den bösen grossen ketten sondern bei gratis-downloader und geiz ist geil-mentalität sehe.
    Geändert von Inaktiver User (26.03.2012 um 15:51 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: "eine gesellschaft, die so mit ihren künstlern umgeht, ist nichts wert!"

    Zitat Zitat von Zoor Beitrag anzeigen
    Nein, wir reden nicht aneinander vorbei, ich sehe es nur ganz anders.

    Die Ticketpreise steigen nicht, weil die armen Künstler mangels CD-Verkäufen verhungern, sondern die Ticketpreise steigen, weil mehr Leute (dank günstigerer Bezugsquellen) die Musik hören und damit Interesse an Liveauftritten entwickeln. Tickets sind aber nur begrenzt verfügbar, weshalb die Preise hochgeschraubt werden können. Dadurch wird doch offensichtlich, dass die Arbeit der Musiker sehr wohl geschätzt wird. Es verlagert sich lediglich die Wahrnehmung der "Arbeit" eines Musikers von der einmaligen Studioarbeit hin zum Liveauftritt.
    Warum findest du es angebracht, dass (nur ein Beispiel) Metallica mit dem Black Album (VÖ: 1991) immer noch Geld verdienen, obwohl sie seit über 20 Jahren nicht mehr daran gearbeitet haben? Wenn sie normale Arbeitnehmer wären, würden sie dafür keinen Cent mehr bekommen. Wäre es nicht viel fairer, wenn sie eine "The Black Album-Tour" machen und durch echte Arbeit auf der Bühne sich eine zweite, dritte oder vierte goldene Nase damit verdienen, falls genug Leute es sehen wollen?

    Das Bäckerbeispiel ist leider nicht passend, denn Musik ist ein immaterielles Gut, das nach Erstellung zu praktisch gar keinen Kosten beliebig oft vervielfältigt werden kann. Wenn du vom Bäckerbeispiel ausgehen willst, dann wäre die passende Analogie nicht das Kopieren digital verfügbarer Musik, sondern das heimliche Hereinschleichen bei einem Konzert, wodurch zahlende Kundschaft keinen Platz mehr findet. Das macht aber kaum einer. Und kopierbar ist ein Konzerterlebnis sowieso nicht.
    es wollen es noch genug leute hören - darum verdienen sie noch dran. wenn ich etwas kreiere dann ist es doch fair, dass immer dafür bezahlt wird, wenn es konsumiert wird. oder nicht?
    jeder "normale arbeitnehmer" erbringt dienstleistungen, die nur einmal "konsumiert" werden können, im normalfall. und der bekommt ja auch wie du schon sagtest für jeden tag, wo er die erbringt, geld.

    und zum bäckerbeispiel: ich produziere etwas, das von den leuten nicht mehr gekauft, sondern geklaut wird. also ist es doch schon ziemlich analog?
    ich bringe als künstler ein album heraus, das dann anstatt gekauft, illegal besorgt, also geklaut wird. darum steigen andere kosten. und nicht nur aus den von dir genannten gründen bezogen auf die konzerttickets jetzt.

    anders gefragt: ladet ihr denn runter? oder findet ihrs okay, gratis/illegal musik runterzuladen?

    und nochmal: ich will hier nichts in den himmel loben und gebe regener auch nicht in allen punkten recht (vielleicht auch interessant: die argumentation hier, auch in den kommentaren).

    alles, was ich sagen will, ist, dass mich eben diese geiz ist geil-mentalität gewaltig nervt. die leute gewöhnen sich an, für bestimmte sachen nix mehr bezahlen zu müssen, weil mans ja eben auch gratis bekommen kann.

  7. Get a life! Avatar von Delisha
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    AW: "eine gesellschaft, die so mit ihren künstlern umgeht, ist nichts wert!"

    Ich lade Musik nur noch runter. Aber ich mache das bei Amazon oder iTunes. Musik will ich einfach sofort und nicht erst in den Laden gehen und mich da durch unübersichtliche Regale wühlen und dann die CD zum Player schleppen, damit ich probehören kann. Online kann ich ziemlich schnell beurteilen, ob ich die Musik mag und ob sie mir den Preis wert ist.
    Seit Amazon am Wochenende immer die Neuerscheinungen für 5€ hat, kaufe ich sogar noch mehr Musik.
    Und zu Konzerten gehe ich auch noch.
    I will dance
    when I walk away

  8. V.I.P. Avatar von Zoor
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    AW: "eine gesellschaft, die so mit ihren künstlern umgeht, ist nichts wert!"

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    Geändert von Zoor (11.06.2012 um 17:59 Uhr)
    Mein Name ist Mensch

    Ein Arbeitnehmer verliert mit dem Tod nicht seinen Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub. (EuGH 2014)

  9. Inaktiver User

    AW: "eine gesellschaft, die so mit ihren künstlern umgeht, ist nichts wert!"

    opaque, ich verstehe deinen punkt ehrlich gesagt nicht so ganz. hier hat doch nie jemand behauptet, dass die künstler selbst nichts mehr an ihrer musik verdienen sollten (außer zoor in bezug auf das verfallsdatum des copyrights). hier waren doch genug links, anhand derer sich ablesen lässt, dass künstler aufgrund der indirekten distributionswege schon immer nur einen bruchteil der erlöse von verkauften platten erhalten haben. das hätte sich dank internet erstmals wirklich verändern können, die möglichkeiten sind vorhanden. itunes oder youtube ändern daran natürlich nichts, aber es existieren bereits modelle wie die kulturflatrate oder kulturwertmark. die vor allem dank dadurch überflüssig werdender unternehmen wie plattenlabels oder der gema verhindert werden. bis auf letztere könnten sowohl künstler als auch konsumenten davon profitieren, weshalb ich auch einfach nicht so ganz verstehe, weshalb man sich als künstler in zeiten des web 2.0 noch durch die gema vertreten lässt. und plattenläden waren auch schon ende der 90er eher ein nischenmarkt der auch als solcher bestehen bleiben wird.

  10. Inaktiver User

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  11. Inaktiver User

    AW: "eine gesellschaft, die so mit ihren künstlern umgeht, ist nichts wert!"

    das sage ich doch alles gar nicht. dann hab ich mich falsch / unverständlich ausgedrückt und da gebe ich euch auch recht.
    mich nervt einfach, dass viele leute heute so viele dinge gratis haben wollen, einfach weils geht. sei das musik oder bücher oder was weiss ich. und für mich ist einfach etwas, wofür ich nichts bezahle, obwohl man das eigentlich sollte = null wertschätzung plus schade ich damit den leuten, die ebendiese dinge kreiert haben, ob das jetzt zehn minuten oder hundert jahre her ist. und das nervt mich. das ist alles, was ich sagen will.

  12. Fresher Avatar von Hollee.
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    AW: "eine gesellschaft, die so mit ihren künstlern umgeht, ist nichts wert!"

    Zitat Zitat von Zoor Beitrag anzeigen
    Nein, wir reden nicht aneinander vorbei, ich sehe es nur ganz anders.

    Die Ticketpreise steigen nicht, weil die armen Künstler mangels CD-Verkäufen verhungern, sondern die Ticketpreise steigen, weil mehr Leute (dank günstigerer Bezugsquellen) die Musik hören und damit Interesse an Liveauftritten entwickeln. Tickets sind aber nur begrenzt verfügbar, weshalb die Preise hochgeschraubt werden können. Dadurch wird doch offensichtlich, dass die Arbeit der Musiker sehr wohl geschätzt wird. Es verlagert sich lediglich die Wahrnehmung der "Arbeit" eines Musikers von der einmaligen Studioarbeit hin zum Liveauftritt.
    Warum findest du es angebracht, dass (nur ein Beispiel) Metallica mit dem Black Album (VÖ: 1991) immer noch Geld verdienen, obwohl sie seit über 20 Jahren nicht mehr daran gearbeitet haben? Wenn sie normale Arbeitnehmer wären, würden sie dafür keinen Cent mehr bekommen. Wäre es nicht viel fairer, wenn sie eine "The Black Album-Tour" machen und durch echte Arbeit auf der Bühne sich eine zweite, dritte oder vierte goldene Nase damit verdienen, falls genug Leute es sehen wollen?

    Das Bäckerbeispiel ist leider nicht passend, denn Musik ist ein immaterielles Gut, das nach Erstellung zu praktisch gar keinen Kosten beliebig oft vervielfältigt werden kann. Wenn du vom Bäckerbeispiel ausgehen willst, dann wäre die passende Analogie nicht das Kopieren digital verfügbarer Musik, sondern das heimliche Hereinschleichen bei einem Konzert, wodurch zahlende Kundschaft keinen Platz mehr findet. Das macht aber kaum einer. Und kopierbar ist ein Konzerterlebnis sowieso nicht.
    kleiner einwurf: es gibt ja nun genügend beispiele für vergleichbare güter, an denen die eigentümer ohne daran weiterzuarbeiten geld vedienen, wie patente oder markenrechte, die nicht zwangsläufig einem ablauf des copyrights oder patentrechts unterworfen sein müssen, wie manche (oder alle?) medikamente. ist das dann auch nicht fair, wenn ein schlauer entwickler an seinem geistigen eigentum jahrzehntelang ohne die zusammensetzung oder den mechanismus zu verändern verdient, weil kein andrer kompetent genug war oder die richtigen einfälle hatte, genau das zu erfinden?

  13. Inaktiver User

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  14. Member Avatar von karara
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    AW: "eine gesellschaft, die so mit ihren künstlern umgeht, ist nichts wert!"

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    Geändert von karara (31.07.2012 um 10:02 Uhr)

  15. V.I.P. Avatar von Zoor
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    AW: "eine gesellschaft, die so mit ihren künstlern umgeht, ist nichts wert!"

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    Geändert von Zoor (11.06.2012 um 17:58 Uhr)
    Mein Name ist Mensch

    Ein Arbeitnehmer verliert mit dem Tod nicht seinen Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub. (EuGH 2014)

  16. Ureinwohnerin Avatar von Tinelli
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    AW: "eine gesellschaft, die so mit ihren künstlern umgeht, ist nichts wert!"

    Zitat Zitat von Hollee. Beitrag anzeigen
    kleiner einwurf: es gibt ja nun genügend beispiele für vergleichbare güter, an denen die eigentümer ohne daran weiterzuarbeiten geld vedienen, wie patente oder markenrechte, die nicht zwangsläufig einem ablauf des copyrights oder patentrechts unterworfen sein müssen, wie manche (oder alle?) medikamente. ist das dann auch nicht fair, wenn ein schlauer entwickler an seinem geistigen eigentum jahrzehntelang ohne die zusammensetzung oder den mechanismus zu verändern verdient, weil kein andrer kompetent genug war oder die richtigen einfälle hatte, genau das zu erfinden?
    Völlig falsch. Zum Patentrecht wurden die 20 Jahre ja schon erwähnt (Medikamente bekommen ggf. ein halbes Jahr noch oben drauf). Markenrechte laufen zwar nicht ab, können einem aber weggenommen werden, wenn man sie nich "pflegt". Per se lebenslänglich ist davon nichts, Urheberrecht aber schon.
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  17. Inaktiver User

    AW: "eine gesellschaft, die so mit ihren künstlern umgeht, ist nichts wert!"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    was grundsätzlich zu kritisieren ist (und regener ja auch anschneided von wegen "ins gesicht pissen"), ist einfach diese scheiss-einstellung, alles gratis bekommen zu wollen. also nicht mehr für musik bezahlen zu wollen, weil man ja eh alles irgendwie irgendwo gratis downloaden / streamen kann. bei spotify hat man ja auch noch ein reines gewissen, weil die künstler ja geld verdienen damit. mhm.

    das ist, was mich vor allem nervt. und dann motzen, dass die konzerttickets so teuer werden. irgendwie müssen musiker ja ihr geld verdienen wenn nicht mehr mit album-verkäufen.
    Ich schließe mich komplett dieser Meinung an. Ich kenne massenhaft Leute die keine 20 Cds/Vinyls im Regal stehen haben, aber immer alle Alben von allen Künstlern. Und nein die wurden nicht legal downgeloaded. Es ist diese "Geiz ist geil/Kostet ja nichts" Mentalität.

  18. Ureinwohnerin Avatar von S.Less
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    AW: "eine gesellschaft, die so mit ihren künstlern umgeht, ist nichts wert!"

    um das nochmal hochzuholen: klar ist illegales downloaden / klauen für die künstler scheisse. aber es passiert nunmal abermillionenfach. und es ist nicht zu verhindern; da muss man sich einfach anpassen. und eine anpassung ist nicht, sich einen dinosaurier wie die gema zu klammern.

    gäbe es nicht so viele selbstverliebte arschlochkünstler wie den um den es hier eingangs ging und wären nicht so viele davon auf die erste million im zweiten jahr aus und auf einer augen- und vor allem verständnishöhe mit den fans (es gibt ja mittlerweile künstler die mit abmahnungen mehr verdienen als mit normalen verkäufern) dann würden die sich hinter forderungen wie denen nach einer kulturflatrate stellen, würden systeme unterstützen die künstler letzten endes nach ihrer realen beliebtheit bezahlen würden, würden nicht youtube verteufeln sondern es besser nutzen. ein kauf- und download link für einen euro auf der offiziellen youtube seite im offiziellen und nicht zerhackstückeltem lied wäre doch wenigstens mal nen versuch wert, bei gleichzeitigem mitnehmen der youtube-prozente die auch der gema angeboten wurden. das machen aber diese arschlochkünstler nicht sondern finden es auch noch geil von der gema vertreten zu werden. sie versuchen es nichtmal; sie bleiben im mittelalter stehen und finden alles andere dumm.

    ich weiß auch gar nicht wie regener drauf kommt, dass youtube oder sonstwer keine plattenfirmen mehr will, viele musiker die dank youtube erfolgreich sind gründen irgendwann sogar ihr eigenes label und verdienen gut damit und bescheren youtube viele klicks. oder auch die aussage, es gäbe nur noch rockmusik für die älteren und schlager. der typ ist nicht ernstzunehmen, genauso wie jeder der solche (w)irren aussagen irgendwie für bare münze nimmt.

  19. Ureinwohnerin Avatar von Softball-girl
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    AW: "eine gesellschaft, die so mit ihren künstlern umgeht, ist nichts wert!"

    mhm, ich weiss nicht, welche position so 'das richtige' ist. ich sehe, dass viele musiker durch die gema geld verdienen, dass sie gut gebrauchen können, denn die allerwenigsten musiker sind so erfolgreich wie sven regner noch werden se wie adele durch youtube berühmt.
    ich weiss auch nicht, warum musiker, die geld für ihre arbeit fordern, man als arschlochkünstler bezeichnen muss, nur weil sie eine andere meinung als die konsumenten haben.

    andererseits finde ich die idee der flatrate spannend, nur warte ich noch auf die genaue vorgehensweise zu diesem konzept. schließlich müssen hinterher alle davon geld bekommen.
    Denn ich bin total gegen Sekten!

  20. Ureinwohnerin Avatar von S.Less
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    AW: "eine gesellschaft, die so mit ihren künstlern umgeht, ist nichts wert!"

    ich meinte ja auch nicht alle sondern ganz bewußt die wie den typ der hier genannt wurde. der nämlich selbst jeden der nicht seiner meinung ist als pisser bezeichnet. den und alle die ähnlich ticken darf man dann ruhig bei soner egozentrischen einstellung für arsch befinden denke ich.

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