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  1. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    Wie handhabt ihr das mit Klamotten, Accessoires etc., die ihr nicht so häufig tragt? Mistet ihr die gar nicht aus? Wonach geht ihr, wenn ihr ausmistet?

    Ich habe hier zb. ein paar Stiefel, die ich seit zwei Jahren nicht mehr getragen hab. Insgesamt hatte ich sie bestimmt auch höchstens 10x an. Ich kriege immer viele Komplimente für die und ich finde sie auch schön und sie sind seeehr warm. Aber gleichzeitig sind sie irgendwie nicht so richtig mein Stil. Verkaufen kann ich sie nicht, dafür kriege ich wohl kein Geld. Bevor ich sie spende, behalte ich sie lieber, aber sie nehmen Platz weg und machen mich schlechtgewissig. Was tun?

    Allgemein dachte ich, das ist vielleicht ein ganz netter Austausch-Thread für solcher Art "Probleme" und Pet peeves etc., die nicht so viel mit dem aktuell hippen Minimalismus zu tun haben. Hat jemand Interesse?
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  2. V.I.P. Avatar von maedchen
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    AW: Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    Mir gehts mit vielen Dingen ähnlich und ich habe sehr viel, was andere schon längst aussortiert hätten.

    Wenn es mir aber nicht wirklich gefällt, kann ich mich relativ leicht trennen. Geht nicht so gut bei Sachen, dir mir zur Zeit nicht passen oder für die ich keine passende Gelegenheit finde.

    Ich könnte sooo viel Platz haben, statt dessen hab ich einen riesigen Fundus. Das beruhigt mich einfach und gibt mir ein gutes Gefühl.
    Für mehr Wohlfühlatmosphäre!

  3. V.I.P. Avatar von maedchen
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    AW: Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    Oft wandern ausgemistete Sachen nur vom Kleider- in den Stoffschrank 🙈
    Für mehr Wohlfühlatmosphäre!

  4. Junior Member Avatar von meh
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    AW: Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    kommt drauf an bei mir, trendteile die ich gut loskriege auf kleiderkreisel miste ich recht schnell und erfolgreich aus.
    das führte zwischenzeitlich sogar mal zu engpässen (auf einmal fehlte mir z.b. ein schlichtes schwarzes kleid).

    allerdings, je länger ich ein teil besitze, destso schwieriger fällt es mir etwas wegzugeben.
    daher horte ich manchmal echt absurde sachen: eine mit katzen bedruckte bluse von zara, sicher 8 jahre alt - nie würde ich die aussortieren / verkaufen. der schnitt ist zeitlos, in das muster bin ich verliebt, aber naja, irgendwie bin ich nicht so der blusen-typ. also hängt sie seit jahren ungetragen auf dem bügel.

    oder auch hier ein paar stiefel: von meiner mutter vor ca. 40 jahren in russland gekauft, leder, fell innen, alles großartig - außer der 8cm absatz. kann an einer hand abzählen wie oft ich sie getragen habe. trotzdem nehme ich mir jeden winter aufs neue vor absätze und sohlen machen zu lassen.

    kurz: je größer der emotionale wert, destso unwahrscheinlicher dass ich mich von einem teil trenne.

    wie minimalisten das machen - keine ahnung.

  5. V.I.P. Avatar von maedchen
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    AW: Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    Ja, bei mir hat auch das meiste einen zu großen emotionalen Wert.
    Für mehr Wohlfühlatmosphäre!

  6. Senior Member Avatar von rubysoho
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    AW: Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    Ich bekomme ab und zu Anfälle von Ausmistwut, und dann sortiere ich radikal alles aus, was mir nur so bedingt gefällt, nicht mehr passt, oder was ich aus Mangel an Anlässen voraussichtlich nie anziehen werde.
    Das passiert nicht besonders oft, normalerweise nur dann, wenn ich wirklich nichts mehr in die Schränke gestopft bekomme. Und dann ist das eher so eine Hau-Ruck-Aktion, wo ich kurzentschlossen alles in Säcke stopfe und direkt wegschaffe. Ab und zu fliegen dabei auch Sachen raus um die es mir nachher echt leid tut, aber das sind wohl so unvermeidbare Kollateralschäden. Wenn ich bei jedem Teil abwäge oder erst noch eine Nacht drüber schlafe gebe ich überhaupt nichts weg.
    Ich bin im Herzen aber auch eigentlich Maximalistin. Ich habe nur leider nicht genug Platz um das angemessen auszuleben. Ich liebe es meine eigenen Schränke aufzumachen und davon überrascht zu werden, was da alles drin ist.
    i expect to find him laughing

  7. Member
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    AW: Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    Zitat Zitat von meh Beitrag anzeigen
    kommt drauf an bei mir, trendteile die ich gut loskriege auf kleiderkreisel miste ich recht schnell und erfolgreich aus.
    das führte zwischenzeitlich sogar mal zu engpässen (auf einmal fehlte mir z.b. ein schlichtes schwarzes kleid).

    allerdings, je länger ich ein teil besitze, destso schwieriger fällt es mir etwas wegzugeben.
    daher horte ich manchmal echt absurde sachen: eine mit katzen bedruckte bluse von zara, sicher 8 jahre alt - nie würde ich die aussortieren / verkaufen. der schnitt ist zeitlos, in das muster bin ich verliebt, aber naja, irgendwie bin ich nicht so der blusen-typ. also hängt sie seit jahren ungetragen auf dem bügel.
    Ich glaube ich weiß, von welcher Bluse du redest. Ich hab sie mal aussortiert und bereue das jetzt, also, falls dich doch mal der Minimalismus überkommt, wäre ich uU eine Abnehmerin

  8. Addict Avatar von Graf_Zahl
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    AW: Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    Ich kann mich hier auch gut wiederfinden.

    Als immer mehr über Minimalismus gesprochen wurde, hat mich das sehr fasziniert und ich habe es irgendwie (vermutlich aufgrund mangelnder Reflektion meinerseits, aber auch wegen der Art, wie darüber gesprochen wurde) als die einzig wahre Lösung verstanden - auch wenn es mir nie gelang, das umzusetzen.

    Mittlerweile ist mir auch klar warum: Weil es für mich definitiv nicht die richtige Lösung wäre. Ich mag es opulent und abwechslungsreich. Viele Minimalismus-Weisheiten treffen eben auch überhaupt nicht auf mich zu. Dieses "Wenn du etwas so und so lange nicht tragen wolltest, wirst du es auch nie wieder tragen wollen" stimmt für mich z.B. überhaupt nicht. Manche Teile trage ich eine Zeit lang sehr häufig, dann habe ich mich daran satt gesehen, aber nach dreieinhalb Jahren freue ich mich wieder richtig darüber. Oder es hat einfach die richtige Kombination gefehlt und wenn ich einen neuen Rock kaufe, ziehe ich auf einmal einen lange ungetragenen Pulli gerne aus dem Schrank.

    Was ich dennoch als für mich hilfreichen Gedanken aus dem Minimalismusdenken mitnehmen möchte, ist, dass ich Teile, die mir (derzeit) nicht gefallen, nicht auftragen "muss", sondern mich nur dem widme, was mir richtig gut gefällt.

    Als nicht hilfreichen Gedanken aus der Minimalismusblase bleibt leider für mich ein unterschwelliges schlechtes Gewissen, weil ich mehr als 5 Shirts besitze.

    Und tatsächlich bin ich mit meiner Aufbewahrungssituation unzufrieden. Ich hätte gerne eine Lösung, wo die Sachen, die mir derzeit gut gefallen und zur Saison passen, schnell griffbereit sind; aber auch für den Rest eine ordentliche Aufbewahrung, damit die Sachen nicht "für immer" verschwinden.
    Wenn du die Bande zu mir kappen willst,
    werde ich nicht gewalttätig.

  9. Ureinwohnerin Avatar von DieKathi
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    AW: Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    Ich wechsle zum Sommer und Winter immer einmal aus Kisten in den Schrank und zurück und dabei bleiben dann Dinge mal für eine Saison in der Kiste, sind in der nächsten Saison aber wieder da, dadurch, dass die Teile gemeinsam „überwintern/sommern“.
    Nina (08:22 PM) :
    als intoleranter mensch muss man nix erklären *find

  10. Get a life! Avatar von Delisha
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    AW: Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    Ich versuche dann immer mal wieder die Schränke neu/ordentlich einzuräumen. Und dann zuerst die Sachen reinzuhängen, die ich noch gut finde und dann erst die Sachen, wo ich unsicher bin. Da habe ich dann wieder einen guten Überblick, was ich alles noch habe und entdecke manches wieder.
    Und bei manchen Dingen denke ich dann direkt, dass ich das Teil zwar mag, aber eben nicht an mir.
    Solange es aber noch alles in den Schrank passt, bleibt es halt, wenn ich unsicher bin. Ich versuche dann eher nicht soviel neu zu kaufen und die Dinge dann eher mal abzutragen.

    Aber ich hab genauso wie du Sachen, die ich seit Jahren nicht getragen habe, die aber einen emotionalen Wert für mich haben.
    I will dance
    when I walk away

  11. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    Schön, dass der Thread gut ankommt

    Zitat Zitat von Graf_Zahl Beitrag anzeigen
    Mittlerweile ist mir auch klar warum: Weil es für mich definitiv nicht die richtige Lösung wäre. Ich mag es opulent und abwechslungsreich. Viele Minimalismus-Weisheiten treffen eben auch überhaupt nicht auf mich zu. Dieses "Wenn du etwas so und so lange nicht tragen wolltest, wirst du es auch nie wieder tragen wollen" stimmt für mich z.B. überhaupt nicht. Manche Teile trage ich eine Zeit lang sehr häufig, dann habe ich mich daran satt gesehen, aber nach dreieinhalb Jahren freue ich mich wieder richtig darüber. Oder es hat einfach die richtige Kombination gefehlt und wenn ich einen neuen Rock kaufe, ziehe ich auf einmal einen lange ungetragenen Pulli gerne aus dem Schrank.
    Ja, das geht mir auch so. Ich habe zB. min. 1x im Jahr eine Phase, wo ich extrem gerne große, auffällige Ohrringe trage. Das ist meist im Sommer, wo ich die Haare hochstecke und keine Schals etc. trage, was ja auch total Sinn macht. Aber den Rest des Jahres liegt der Schmuck natürlich rum und ich kann dem total zustimmen:

    Zitat Zitat von Graf_Zahl Beitrag anzeigen
    Als nicht hilfreichen Gedanken aus der Minimalismusblase bleibt leider für mich ein unterschwelliges schlechtes Gewissen, weil ich mehr als 5 Shirts besitze.
    Bei den Stiefeln, die ich im Eingangspost beschrieb, ist es halt ähnlich. Die sind super schön, gut verarbeitet,in gutem Zustand. Und ich denke mir, dass ich sie eventuell schon irgendwann richtig heiß und innig lieben könnte. Nur aktuell nicht. Deswegen mag ich sie nicht wegtun. Emotional sind sie aber total unwichtig für mich.

    Was ich bei diesem ganzen Minimalismusding immer wirklich verstörend finde, ist, wenn ich mir überlege, wie meine Urgroßmutter, die in der Nachkriegszeit geflüchtet ist, das wohl finden würde.
    Also wie die früheren Generationen, für die es Ziel und Aufgabe war, zB. ein gutes Service zu besitzen oder einen tollen, wärmenden Mantel o.ä., und die diese Dinge in Kriegszeiten zB. nicht mitnehmen konnten und deren beraubt worden sind in irgendeiner Form, es wohl finden würden, wenn sie wüssten, wie viel man heutzutage hortet und dass sich Leute "befreit" fühlen, wenn sie ihr ganzes Zeug weggeben. Dass sie das überhaupt freiwillig tun.
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  12. Get a life! Avatar von Delisha
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    AW: Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    Ich find das teilweise auch zu krass. Ich kenn das eben durch meine Oma auch noch so, dass da gehortet wurde, weils einfach nicht viel gab und durch den Krieg/Flucht viel verloren wurde. Für mich versuche ich da einen Mittelweg zu finden.
    Ich habe zB auch gutes Geschirr, was ich teilweise noch nie benutzt habe, aber deswegen würde ich es nie verkaufen oder entsorgen.
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  13. Member Avatar von schokosalami
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    AW: Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    Zitat Zitat von Delisha Beitrag anzeigen
    Ich habe zB auch gutes Geschirr, was ich teilweise noch nie benutzt habe, aber deswegen würde ich es nie verkaufen oder entsorgen.
    der sinnvollste weg wäre ja, es zu benutzen.
    formerly known as virgin.suicides

  14. Get a life! Avatar von Delisha
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    AW: Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    Zitat Zitat von schokosalami Beitrag anzeigen
    der sinnvollste weg wäre ja, es zu benutzen.
    Ich hab da aber zB ne Kaffeekanne dabei, obwohl ich eben nen Kaffeevollautomaten habe. Und da sind auch nur so Mini-Tassen dabei, wo kein Cappuccino reinpasst.
    Aber wegschmeißen würde ich es halt eben nicht, weil man ja vielleicht doch irgendwann mal in die Situation kommt ne Kaffeekanne zu brauchen Und dann passt zumindest alles zusammen.
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  15. Addict
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    AW: Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    Ich hebe solche Sachen auch auf und trage sie ggf eine Weile einfach nicht. Da geht es mir ähnlich wie Graf Zahl. Sind doch meine Sachen, da kann ich ja wohl selbst entscheiden, was ich wann warum anziehe, ausmiste oder eben auch nicht.
    Dinge, die ich bestimmt nicht wieder anziehe, aber weder verkaufen noch spenden will/kann, nehme ich zu Kleidertauschpartys mit.

  16. Junior Member Avatar von meh
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    AW: Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    Zitat Zitat von l'impératrice Beitrag anzeigen
    Ich glaube ich weiß, von welcher Bluse du redest. Ich hab sie mal aussortiert und bereue das jetzt, also, falls dich doch mal der Minimalismus überkommt, wäre ich uU eine Abnehmerin
    hihi



    wie ist es bei euch denn mit sachen die euch nicht mehr passen?

    bei mir sind es aktuell 2 teile: eine levis jeans und ein enger wildlederrock. die möchte ich aufgrund des geldes was ich dafür ausgegeben habe schon nicht weggeben. aber naja...es ist auch nicht wirklich realistisch dass ich jemals wieder reinpassen werde.

  17. V.I.P. Avatar von GuteMiene
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    AW: Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    Ich muss wütig sein beim Ausmisten, und dann fliegt auch echt alles raus was ich nicht benutze. Tage an denen ich frustriert bin wegen irgendwas sind am besten
    The true north

    Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
    mit der ich euch gegenüberstehe.

    You're not going to hotbox my office, no way!

  18. Addict Avatar von Graf_Zahl
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    AW: Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    Zitat Zitat von GuteMiene Beitrag anzeigen
    Ich muss wütig sein beim Ausmisten, und dann fliegt auch echt alles raus was ich nicht benutze. Tage an denen ich frustriert bin wegen irgendwas sind am besten
    Ich dachte, in diesem Thread wäre aber gar nicht das Ziel, möglichst viel auszumisten?
    Wenn du die Bande zu mir kappen willst,
    werde ich nicht gewalttätig.

  19. V.I.P. Avatar von felissi
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    AW: Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    ich bin da sehr bei graf zahl. ich kann mich mit dem minimalismus gedanken nicht ganz anfreunden.

    bei den klamotten habe ich heuer tatsächlich viel ausgemistet, auch sachen aus meinen teenagerjahren. mir war danach und ich brauchte platz. das zeug war einfach lange genug bei mir. sonst wechsel ich zwischen sommer und winterklamotten und trenne mich da von wirklichen fehlkäufen oder gewand, dass ich fertig getragen habe. viel ist das normalerweise nicht. denn ich bin auhc en fan davon, gewisse teile jahre später wiedre anzuziehen.
    so geht es mir auch bei schmuck, taschen, schals. die liegen oft jahrelang ungetragen herum um dann wieder ständig getragen zu werden. immer vorausgesetzt die teile sind in ordnung.
    turnschuhe/schuhe wechsel ich schnell aus, sobald die ansatzweise abgetragen sind, werf ich sie weg. anders bei hohen schuhen, stiefeln...die sind auch nicht so schnell abgetragen ich hab noch immer meine stiefel, die ich mir zu 30er geleistet habe, die würd ich never ever weggeben. das war mein erstes eigenes geschenk zum geburtstag, emotionaler wert also ganz hoch.

    ich hab ja auch wirklich viel geschirr gläser. das ist aktuell ein bissi ein drama. da trenne ich mich nur ganz schwer, brauche allerdings platz.
    da lass ich die gläser lange lange heraussen stehen und schaue sie immer wieder an. nerven sie mich weiterhin nicht, dürfen sie bleiben.

    ich bin da in einer ausnahmesitutation, einfach weil ich sehr viel geerbt habe mit sehr hoem emotionalem wert und das allermeiste ist auch noch so hübsch und toll, dass ich mir gar nie vorstellen kann, es wegzugeben. das kollidiert etwas mit der wohnsituation *hust*

    prinzipiell horte ich allerdings nichts mehr für besondere anlässe. das hab ich mir abgewöhnt.
    das einzig beständige im leben ist die veränderung

  20. V.I.P. Avatar von maedchen
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    AW: Ausmistgedanken und -fragen an Nicht-Minimalisten

    Ivh besitze eine wirklich riesige Kiste mit Schals und Tüchern. Das ist wirklich Blödsinn. Due müsste ich wegtun. Aber nööö...
    Geschirr haben wir auch zu viel. 3 Services. Aber 2 davon sind alt und toll und besonders. Und das dritte ist halt das für jeden Tag. Was auch in die Spülmaschine darf
    Für mehr Wohlfühlatmosphäre!

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