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  1. Inaktiver User

    parteiarbeit - wie anfangen?

    ist hier jemand in ner politischen partei engagiert? könnt ihr mir mal erzählen, wie man da zugang findet und wie die entwicklungsmöglichkeiten da aussehen? wie fang ich denn an? geh ich einfach mal beim parteibüro vorbei und sag hallo, hier bin ich? oder zu ner mitgliederversammlung? geht das nur im jeweiligen wohnort? mir ist die gruppe der nachbarstadt um einiges sympathischer, aber das macht ja irgendwie keinen sinn.

  2. Ureinwohnerin Avatar von feem
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    20.011

    AW: parteiarbeit - wie anfangen?

    *dazusetz

    das würde mich auch interessieren. bei mir ist das betreffende parteibüro auch nur 100 m entfernt, aber ich kann da ja nicht einfach so hingehen und sagen 'hallo, hier bin ich'.

    mit den verschiedenen ortsgruppen wird es halt sehr schwierig, wenn es um kandidaturen und kommunalpolitik geht.
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  3. V.I.P. Avatar von ichs
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    AW: parteiarbeit - wie anfangen?

    also ich kann nur sagen, wie es bei uns (grüne/b90) ist. da geht man tatsächlich einfach vorbei, ruft an, schreibt ne mail oder wird online mitglied und sagt: hier bin ich, was gibts zu tun. bzw. man sucht sich raus, auf was für themen man lust hat und die sagen einem dann, was es so gibt. inner großstadt ist es halt immer einfacher, als auf dem land, wo oft nicht alle themen im angebot sind. bei uns hier ist es grundsätzlich auch möglich zu nem anderen bezirksverband zu gehen, als jetzt die wohnadresse vorgeben würde. aber ich glaube andere parteien sind da formaler.
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  4. V.I.P. Avatar von ichs
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    AW: parteiarbeit - wie anfangen?

    ah: und man muss ja nicht immer gleich für nen amt kandidieren. in vielen parteien (nicht bei uns aber so spd und cdu) muss man sich ir auch erstmal ne weile hochdienen.
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  5. Inaktiver User

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    .
    Geändert von Inaktiver User (30.03.2011 um 00:44 Uhr)

  6. Addict Avatar von EffiBriest
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    AW: parteiarbeit - wie anfangen?

    Zitat Zitat von ichs Beitrag anzeigen
    ah: und man muss ja nicht immer gleich für nen amt kandidieren. in vielen parteien (nicht bei uns aber so spd und cdu) muss man sich ir auch erstmal ne weile hochdienen.
    bezüglich der spd totaler mist!

    man kann einfach hingehen und mitarbeiten. man muss nichts sein und muss auch nie was werden..
    bei jusos das gleiche.. einfach mitmachen, sich einbringen und spaß haben (ja geht da auch)

    wer bei anderen parteien noch nie war sollte darüber mal lieber den mund halten.. ich rede auch nich darüber wie es bei den grünen so is, weil ich da noch nie war und es nich weiß..

    also rede du über die grünen wenn du die kennst und verbreite nicht über andere parteien unwahrheiten..
    "We are all a little weird and life's a little weird, and when we find someone whose weirdness is compatible with ours, we join up with them and fall in mutual weirdness and call it love."

  7. Ureinwohnerin Avatar von feem
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    AW: parteiarbeit - wie anfangen?

    Zitat Zitat von ichs Beitrag anzeigen
    also ich kann nur sagen, wie es bei uns (grüne/b90) ist. da geht man tatsächlich einfach vorbei, ruft an, schreibt ne mail oder wird online mitglied und sagt: hier bin ich, was gibts zu tun. bzw. man sucht sich raus, auf was für themen man lust hat und die sagen einem dann, was es so gibt. inner großstadt ist es halt immer einfacher, als auf dem land, wo oft nicht alle themen im angebot sind. bei uns hier ist es grundsätzlich auch möglich zu nem anderen bezirksverband zu gehen, als jetzt die wohnadresse vorgeben würde. aber ich glaube andere parteien sind da formaler.
    das kenne ich von meinem heimatort auch so. und da ist es übrigens bei den grünen schon so, dass man eben für die gemeideratswahlen kandidiert, wenn man tatsächlich mitglied ist. habe ich auch schon ohne es zu sein getan.

    aber hier in der stadt bin ich ein bisschen skeptisch. vor allem, weil ich von den vielen kommunalpolitischen dingen in meiner stadt wenig ahnung habe, weil ich erst ein jahr dort wohne.
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  8. Inaktiver User

    AW: parteiarbeit - wie anfangen?

    ich wohne ja jetzt sehr ländlich. in einem ortsteil -eigentlich eher dorf- der zu einer stadt gehört, deren wohl mich nicht so interessiert wie das der nachbarstadt, in der ich 10 jahre gewohnt hab. also ich werd hier eh nur ein oder zwei jahre bleiben. und die ortsgruppe hier ist wohl auch zerstritten und nicht so organisiert und hach, einfach irgendwie unsympathisch. ich hab echt blöde sachen über die gelesen und hab angst, dass die mir dann die lust auf parteiarbeit vermiesen. wenn ich mich doch schon endlich mal dazu aufraffen will.
    also ich glaub ich geh jetzt einfach mal zu denen im nachbarort und schildere denen das genauso. oder doch erstmal zu denen hier, viellicht ists ja gar nicht so schlimm. ich bin von mir selbst genervt

  9. Senior Member Avatar von Pepparmint
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    AW: parteiarbeit - wie anfangen?

    .
    Geändert von Pepparmint (06.10.2011 um 13:20 Uhr)

  10. V.I.P. Avatar von ichs
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    AW: parteiarbeit - wie anfangen?

    Zitat Zitat von EffiBriest Beitrag anzeigen
    bezüglich der spd totaler mist!

    man kann einfach hingehen und mitarbeiten. man muss nichts sein und muss auch nie was werden..
    bei jusos das gleiche.. einfach mitmachen, sich einbringen und spaß haben (ja geht da auch)

    wer bei anderen parteien noch nie war sollte darüber mal lieber den mund halten.. ich rede auch nich darüber wie es bei den grünen so is, weil ich da noch nie war und es nich weiß..

    also rede du über die grünen wenn du die kennst und verbreite nicht über andere parteien unwahrheiten..
    ich sage ja nicht das man nicht mitarbeiten darf, aber die aufstiegschancen z.b. zu nem landtagsmandat sind einfach bei den grünen v.a. wenn man ne frau ist am besten. und ich kenne mich glaube ich mit anderen parteien gut genug aus, um es zumindest auf höherem level beurteilen zu können, da ich auf täglicher basis mit mdbs aller parteien zu tun habe.
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  11. Inaktiver User

    AW: parteiarbeit - wie anfangen?

    Zitat Zitat von ichs Beitrag anzeigen
    ich sage ja nicht das man nicht mitarbeiten darf, aber die aufstiegschancen z.b. zu nem landtagsmandat sind einfach bei den grünen v.a. wenn man ne frau ist am besten. und ich kenne mich glaube ich mit anderen parteien gut genug aus, um es zumindest auf höherem level beurteilen zu können, da ich auf täglicher basis mit mdbs aller parteien zu tun habe.
    das ergibt sich ja darüberhinaus auch im grunde schon allein aus der mitgliederzahl. wenn der fdp-ortsverband wermelskirchen acht mitglieder hat, hat man da schon mal schnell ein amt.

  12. V.I.P. Avatar von ichs
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    AW: parteiarbeit - wie anfangen?

    ja genau damit hat es viel zu tun. dann natürlich auch mit den guten wahlergebnissen in vielen bundesländern. für frauen mit der quote noch. und aber eben auch ein bißchen mit der organisationskultur.
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  13. Urgestein Avatar von durga
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    AW: parteiarbeit - wie anfangen?

    Ich überleg auch gerade, tatsächlich mal Parteimitglied zu werden (bei den Grünen), bin mir aber noch nicht so ganz schlüssig... Groß was machen würd ich eher zumindest in näherer Zeit nicht, bin in einigen Unigruppen (Menschenrechte, Flüchtlingsarbeit) aktiv und das reicht mir an unbefriedigend strukturierter Gremienarbeit gerade, nächstes Semester ist eh Durchlernen angesagt.
    Aber trotzdem mal ne generelle Frage an die Parteimitglieder hier (egal, in welcher Partei) welche Ansprüche stellt Ihr an Euch und Eure Parteigenossen bezüglich... na, wie soll ich sagen, Loyalität oder so? Es wird ja kaum jemand in ALLEN Punkten mit der offiziellen Linie seiner Partei übereinstimmen, wie geht man damit um?
    Was sind für Euch Berufe, die generell mit einer Parteimitgliedschaft nicht/schlecht vereinbar sind?

  14. Ureinwohnerin Avatar von Trottel
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    AW: parteiarbeit - wie anfangen?

    Da hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Die Parteien geben sich wesentlich mehr Mühe neue Mitglieder zu integrieren. Vor ein paar Jahren mußt man sich auch Pöstchen und Aufgabe regelrecht freikämpfen. Heutzutage geht das alles wesentlich schneller und einfacher. Es kommt da aber auch viel auf die Ortsvereine an.

    Ich kann jetzt mal für die SPD sprechen. Ich bin 1994 der SPD beigetreten. Johannes Rau hat das erste Mal die absolute Mehrheit in NRW verloren und das war für mich ein passender Zeitpunkt. Die Partei war etwas am Boden und hat sich die Wunden gelegt. Dann kam ein junger Mensch zum Parteibüro und wollte Mitglied werden. Ich bin sehr herzlich aufgenommen worden. Es mußte Papierkram erledigt werden, dann gab es eine Probezeit und ein paar Wochen später kam einer bei mir vorbei mit einem Buch über die Geschichte der SPD und wollte mich persönlich willkommen heißen. Leider hatte ich gerade Besuch und ich mußte ihn wieder fortschicken, was aber kein Problem war. Später gab es noch ein Seminar am Wochenende mit anderen Neumitgliedern. Mitarbeit in der Partei oder bei den Jusos war aber nicht so einfach.

    In Heidelberg war das alles wesentlich einfacher. Da könnte man viel schneller Arbeit, aber auch Verantwortung übernehmen.

    Heute würde ich den Einstieg über die Jusos nehmen. Wenn man studiert vielleicht auch über die Juso Hochschulgruppe. Die Jusos momentan kenne ich nur aus der Ferne, weil ich mittlerweile zu alt bin, aber in Heidelberg sind sie sehr aktiv und sind sehr nett. Da kann man auch erstmal mitmachen ohne Parteimitgliedschaft. Die treffen sich auch öfters zu einem Stammtisch.
    Und der Ortsverein bei dem ich bin ist auch prima. Leider bin ich nur etappenweise da und schaffe es nicht so richtig regelmäßig dabei zu sein. Das ist aber eine Voraussetzung, wenn man aktiv werden will. Klar kann man in Klausurzeiten aussetzen und Druck gibt es auch nicht, aber wenn man beispielsweise in der Kommunalpolitik aktiv wird, dann geht es nur regelmäßig.

    Tja, eigentlich müßte ich mehr tun. Gerade Kommunalpolitik interessiert mich. Da kann es recht schnell passieren, daß vom eigenen Einsatz etwas zu sehen ist. Die Stadt in der man lebt aktiv mitgestalten, auch wenn es eher kleine Dinge sind.
    Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist.

  15. Ureinwohnerin Avatar von Trottel
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    AW: parteiarbeit - wie anfangen?

    Freut mich zu lesen, daß auch ein paar SPDler/Jusos hier rumschwirren. Die SPD ist ja nicht so hip wie die Grünen. Aber die müssen sich jetzt auch ertsmal in BaWü bewehren, wenn sie in der ersten Reihe stehen. Wobei der Kretschmann bei mir einen guten Eindruck hinterlassen hat. Wenn ich mir vorstelle Claudia Ro ... oh, ne, das will ich nicht weiter denken.
    Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist.

  16. gesperrt
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    AW: parteiarbeit - wie anfangen?

    Zitat Zitat von Trottel Beitrag anzeigen
    Freut mich zu lesen, daß auch ein paar SPDler/Jusos hier rumschwirren. Die SPD ist ja nicht so hip wie die Grünen. Aber die müssen sich jetzt auch ertsmal in BaWü bewehren, wenn sie in der ersten Reihe stehen. Wobei der Kretschmann bei mir einen guten Eindruck hinterlassen hat. Wenn ich mir vorstelle Claudia Ro ... oh, ne, das will ich nicht weiter denken.
    schlimmer als kurt beck kann claudia roth auch nicht sein

  17. Fresher
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    AW: parteiarbeit - wie anfangen?

    Ich habe mich online eingetragen und habe dann auch alle möglichen E-Mails zu Veranstaltungen bekommen. Da bin ich dann einfach mal hingegangen und habe schnell Kontakt gefunden. Ich habe aber auch sehr viel Glück mit meinem Ortsverein.

    Bei den Jusos wiederum, fand ich es ganz schrecklich. Da ging es nur darum, andere zu hintergehen und sie dann zu denunzieren. Das ist ein einziges Ellenbogengeschubse. Da werde ich auch nicht wieder hingehen. Aber unsere Jusos sind auch über die Landesgrenzen hinaus unbeliebt.

  18. Ureinwohnerin Avatar von Tinelli
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    AW: parteiarbeit - wie anfangen?

    Zitat Zitat von durga Beitrag anzeigen
    Aber trotzdem mal ne generelle Frage an die Parteimitglieder hier (egal, in welcher Partei) welche Ansprüche stellt Ihr an Euch und Eure Parteigenossen bezüglich... na, wie soll ich sagen, Loyalität oder so? Es wird ja kaum jemand in ALLEN Punkten mit der offiziellen Linie seiner Partei übereinstimmen, wie geht man damit um?
    Ich bin in keiner Partei, aber ich hab immer mal wieder mit mit einer parteinahen Gruppe zu tun. Und da wird sehr viel diskutiert und man ist zum Teil einer sehr anderen Meinung als die "offizielle" Parteimeinung.
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  19. Regular Client
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    AW: parteiarbeit - wie anfangen?

    Zitat Zitat von durga Beitrag anzeigen
    Aber trotzdem mal ne generelle Frage an die Parteimitglieder hier (egal, in welcher Partei) welche Ansprüche stellt Ihr an Euch und Eure Parteigenossen bezüglich... na, wie soll ich sagen, Loyalität oder so? Es wird ja kaum jemand in ALLEN Punkten mit der offiziellen Linie seiner Partei übereinstimmen, wie geht man damit um?
    Was sind für Euch Berufe, die generell mit einer Parteimitgliedschaft nicht/schlecht vereinbar sind?
    Ich bin in einer Partei und stimme in mehreren wesentlichen Punkten nicht mit der offiziellen Linie überein. Und ich kenne auch ganz viele denen es genauso geht. Da ist doch kein blinder Gehorsam verlangt von der Parteibasis. Anders sieht es natürlich aus, wenn Du ein höheres Amt hast oder ein Mandat in einem Parlament. Da musst Du schon in wesentlichen Punkten zur offiziellen Linie stehen, sonst ließe sich auch keine vernünftige, geschlossene Arbeit organisieren. Aber selbst da gibt es ja sehr regelmäßig abweichende Meinungen.

    Mir fällt als Beruf, der mit einer Parteimitgliedschaft unvereinbar wäre eigentlich nur Bundepräsident ein. Natürlich darfst Du in relativ vielen Berufen in Ausübung deiner Tätigkeit keine Parteiwerbung machen, aber Mitglied in einer Partei sein schon.

    Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.

  20. V.I.P. Avatar von augenweide
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    AW: parteiarbeit - wie anfangen?

    ach, da gäbs schon noch so einige berufe.
    als journalist z.b. wäre es extrem ungünstig. es ist nicht offiziell unmöglich, aber schon sehr schlecht vereinbar mit der arbeit. besonders diese gründe halten mich bisher davon ab.

    und als richter würd ich wohl auch nicht parteimitglied sein wollen.

    und unser bundespräsident ist ja wohl mal alles andere als partei-unabhängig.

    Deine Rede sei: Ja, ja; nein, nein.

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