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  1. Enthusiast

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    Ich bin im Prinzip ein großer Freund von Vollnarkosen - ich bin so ein Weichei, ich hätte z.B. die Weisheitszahn-OP im Leben nicht bei Bewusstsein mitbekommen wollen, das wäre mein Horror gewesen, da war ich so so dankbar, dass die mir alle 4 auf einmal und dann aber mit Vollnarkose rausgenommen haben!! Je weniger ich mitbekomme, desto besser

    Klar, davor ist es immer ein bisschen ein mulmiges Gefühl...weil man eben so ausgeliefert ist...aber für mich immer die beste Alternative, bevor ich irgendwas von der OP mitbekomme!

    Dieses Erstickungsgefühl kenne ich von früher auch, in der Kindheit hatte ich mehrere OPs am Ohr, das fand ich auch immer furchtbar, aber letztlich ist es nur der Bruchteil einer Sekunde, dann ist man eh weg, von daher auch gar nicht schlimm.
    Die Vollnarkosen jetzt im Erwachsenenalter, bei denen bin ich immer schon nach der Spritze sofort weg gewesen, das war perfekt!

  2. Stranger

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    Schnönes Thema!
    Ich hatte auch schon zwei Vollnarkosen. Eine, als ich so 15 oder 16 war und eine erst kürzlich.
    Bei der ersten das war nunja, im nachhinein betrachtet auch nicht "schlimm" aber im Augenblick des Geschehens schon beklemmend und Angst einflössend. Ich kann da rhabarber auch gut verstehen. Lag wohl da wirklich mit angst geweiteten Augen da und bekam die Schlafspritze verpasst, was noch dazu schmerzte, also brannte und dann wurde es plötzlich warm und alles verschwamm und ich war dann schlagartig weg.
    Zwischendrin hab ich mal in der Anästhesie famuliert und hab so einiges mitgekriegt.
    Weil ich das so kannte, konnte ich auch etwas mitreden, und hatte das Gefühl, meine Narkose mitgestalten zu können und deshalb fand ich das auch besser so und mir hat das auch total gefallen.

    Ich bekam zuerst Schmerzmittel gespritzt, sogenannte Opioide, was mich schon etwas rauschig und schwindlig werden ließ und dann wurde mir auch die Maske aufgesetzt. Erst gab es reinen Sauerstoff, aber während ich einatmete, drehte der Anästhesist das Sevoflurane auf und so konnte ich mich auch nach einigen Atemzügen an nichts mehr erinnern. Ich war durch die Droge davor schon so enthemmt, dass ich nur noch tief und tiefer eingeatmet habe.

    Wie hat den phaenomenal das mit dem Lachgas empfunden? Wie alt warst du damals?


    Kann gerne noch mehr erzählen, wenn es gewünscht wird...

  3. V.I.P.

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    toll?

    ich hab von der richtigen narkose gar nichts mehr mitbekommen, weil ich schon von der beruhigungsspritze total weggedämmert bin und alles nur noch von ganz weit weg mitbekommen habe. auch den op-saal hab ich gar nicht mehr mitbekommen. von daher schon angenehm, weil es offenbar ziemlich schnell bei mir gewirkt hat. ich hatte auch ziemlich bammel vor alledem.

    an träume konnte ich mich aber nicht bewusst erinnern. das erste, was ich wahrgenommen hab, war, dass mich der narkosearzt im aufwachzimmer angeschrieen hat, dass die op vorbei ist. da hab ich aber wohl die augen noch nicht aufgemacht, hatte keine erinnerung an das zimmer. erst im zimmer dann wieder, da hab ich gezittert wie verrückt vor kälte, dann wurden mir decken gebracht und meine mutter war da. die augen aufgemacht hab ich erst später dann, glaub ich.

    mir gings recht schnell wieder gut, aber richtig scheiße wars in der nacht drauf, da hab ich dann gift und galle gespuckt.
    there is a crack in everything
    that's how the light gets in

  4. Stranger

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    Danke für die vielen Beiträge bisher...


    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    naja, wie soll das "schlimm" sein?
    Ich dachte, einfach die Vorstellung, wie du sagst, dass man weiss, man ist gleich weg und man
    merkt noch, wie man einschläft und kann sich nicht dagegen wehren und kriegt Panik...
    oder man bekommt dieses Maske auf und man glaubt, man wird erstickt, so wie rhabarber das geschildert hat.

  5. Stranger

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    Zitat Zitat von StudMedIn Beitrag anzeigen
    Kann gerne noch mehr erzählen, wenn es gewünscht wird...
    ja gerne!

  6. Ureinwohnerin

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    bei mir war die die phase zwischen "noch bei vollem bewusstsein" und "komplett weg" vielleicht ein paar sekunden lang. man hat überhaupt keine zeit, zu realisieren, dass man sich dagegen jetzt nicht mehr wehren könnte, wenn man wollte;

  7. Stranger

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    und wie war das dazwischen zwischen "vollem bewusstsein" und "komplett weg"?

  8. Ureinwohnerin

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    Zitat Zitat von sternenauge Beitrag anzeigen
    und wie war das dazwischen zwischen "vollem bewusstsein" und "komplett weg"?
    ehrlich gesagt könnte ich es gar nicht beschreiben. es geht echt extrem schnell. viel passiert da aber nicht, ich glaube, es wird alles etwas verschwommener und dann wacht man wieder auf . und ab dann finde ich es eigentlich nicht mehr so geil. übelkeit wie gesagt, und dann hat man ja eine operierte körperstelle, vielleicht ist man da noch extra betäubt (das hasse ich, wenn man irgendwo komplett taub ist)... also bei mir kommt das große gejammer immer erst hinterher.

  9. Stranger

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    Also überhaupt sehe ich das auch so, dass ich lieber ganz weg bin bei einer OP. Darum auf alle Fälle immer lieber Vollnarkose.

    Wie einem der Übergang von ganz da bis ganz weg vorkommt, hängt davon ab, wie die Beruhigungspille wirkt und welche Medikamente in welcher Dosis und welcher Reihenfolge gegeben werden und wie schnell sie gespritzt werden.
    Oft wird das Wegtreten gar nicht wahrgenommen. Aber es kann auch zu Schwindelgefühlen und verschwommen Sehen kommen.

    Also zum Erstickungsgefühl:
    Ich persönlich hatte das nicht, ich liess mir auch die Maske aufsetzen, um einzuschlafen.
    Aber ich wusste ja, dass da auch Sauerstoff rauskommt, und zwar mehr als normalerweise in der Luft ist. In der Raumluft hat ja der Sauerstoff einen Anteil von nur 19 %. Der Rest ist ja überwiegend Stickstoff. Aus der Narkosemaske gibt es dann normalerweise 100 % Sauerstoff, wenn die Narkose mit der Spritze eingeleitet wird.
    Ich wollte das aber nicht, weil die Spritze so brennen kann, wie bei der ersten Narkose erfahren musste.

    Wenn man Narkosegas verwendet, dann mischt man entweder 50-75 % Lachgas bei. Lachgas wirkt zwar ziemlich schnell, aber es reicht nicht aus, um eine ausreichende Narkose herbeizuführen. Dabei wird man höchstens nur ziemlich belämmert oder schläft nur sehr flach.
    Deshalb nimmt man einen stärker wirkenden Narkosedampf dazu oder auch nur stattdessen. Zur Zeit wird dabei häufig Sevofluran verwendet. Wenn das zum Einschlafen auf 8 % hochdreht wird, ist man auch innerhalb von einer Minute weg. Dem Patienten kommt das viel kürzer vor, weil vor der wirklichen Bewusstlosigkeit verliert man die Erinnerung. Das kann schon nach einigen Atemzügen sein, aber auch schon beim ersten. Das ist insbesondere so, wenn man schon eine Beruhigungspille vorher bekommen hat, die wirkt verstärkend.

    Also ich hab die Beruhigungspille bewusst weggelassen, weil ich zu neugierig war und klar sehen wollte, wie das alles aus Patientensicht ist und nix davon vergessen wollte. Die Pille, also Midazolam führt gelegentlich auch zu Erinnerungsverlust, also das wollte ich vorher nicht.
    Als ich mich dann auf den Tisch legte und festgeschnallt wurde, war ich aber dann doch ziemlich aufgeregt und hypernervös.
    Dann gab es aber das Opioid und einige Augenblicke später war Angst und Aufregung wie weggeblasen, ich kam mir wie schwebend vor
    und der Anästhesist muss wohl an meinem Grinsen bemerkt haben. "Aha, wirkt schon"

    Dann die Maske. Tief eingeatmet, ich merk noch nichts weiter. Sagt er: "Ich dreh jetzt langsam auf." Ich durch die Maske: "Ja machen Sie nur!" Ich merk immer noch nichts. Weiteratmen, tiefer atmen. Die Umgebung begann zu verschwimmen, Ich : "Wow, jetzt gehts los!" Dann merkte ich noch, wie sich alles auflöste...

    Ich werde dann im Aufwachraum wach und denk mir. "Was schon vorbei!" Bin verblüfft. War froh, dass mir nicht schlecht war. Erst dann merkte ich die Schmerzen, war aber froh, dass die OP vorbei war und dachte mir erst, die gehen auch vorbei...

  10. Get a life!

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    naja, so richtig "toll" findet man das auch nach ein paar malen nicht wirklich und ich hab eigtl auch immer ein wenig angst davor, wie man das bewusstsein einfach ausschalten kann. und man hat doch jedes mal wieder angst, dass man schmerzen empfinden könnte usw. v.a. im herbst bei meiner augen-op letztes jahr war mir da schon wieder mulmig zumute.
    zum glück lief es gut und ich mir war auch nicht übel danach, diesbezüglich hatte ich ja soo einen schiss, weil ich vor ein paar jahren bei ner nieren-op nach der vollnarkose 2 tage nur gekotzt hab und mir schlecht war. dieses mal haben sie scheinbar was besseres zu der narkose beigemischt, sodass mir nicht schlecht war und nur noch am narkosetag am nachmittag leicht schwindlig. sonst hab ichs aber gut vertragen.
    und klar, im normalfall merkt man davon nicht viel, es wird einem erst ne sauerstoffmaske aufgesetzt, dann sagt der nette narkosearzt, dass jetz was kaltes in den arm kommt,das merkt man dann eine sekunde lang oder so und dann ist man weg und wacht erst im aufwachraum wieder auf und hört als erstes alle möglichen stimmen und geräusche und checkt noch nicht wirklich was, fühlt sich aber im großen und ganzen "bewacht" was ja auch so ist
    also klar ist das irgendwo routine für anästhesisten, aber man hat doch immer weider ein wenig angst dabei, mir jedenfalls gehts so.


  11. Get a life!

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    Zitat Zitat von rhabarber* Beitrag anzeigen
    so runterzählen musste ich nicht. mir wurde eine maske aufgesetzt und gesagt, sie sei zur sauerstoffversorgung unter der op und ich solle tief einatmen und dann habe ich nur noch gemerkt, dass ich noch während des atemzugs weg war...ich hatte dabei sehr angst (trotz dormicum vorher) und kam mir vor, als wurde man mich umbringen/ersticken.
    ausserdem ist es wohl ein unding, dass ich so verarscht wurde

    hm, also mir haben sie auch im herbst gesagt, dass das lediglich sauerstoff sei von der maske und ich hab auch durch den iv-zugang meine betäubung bekommen. das ganze passierte aber zeitgleich, also die haben mir zuerst die maske übers gesicht, ich sollte tief einatmen und dann kam schon das kalte im arm und dann war ich weg. kann ja auch beides narkosemittel gewesen sein, keine ahnung. aber schlimm fand ich das nicht, weil die maske viell so 30 sek über mir war, so lang hatte ich da nur noch das bewusstsein und war dann weg. wie ersticken kam mir das gar nicht vor.


  12. Senior Member

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    Zitat Zitat von Cinnamon Beitrag anzeigen
    hm, also mir haben sie auch im herbst gesagt, dass das lediglich sauerstoff sei von der maske und ich hab auch durch den iv-zugang meine betäubung bekommen. das ganze passierte aber zeitgleich, also die haben mir zuerst die maske übers gesicht, ich sollte tief einatmen und dann kam schon das kalte im arm und dann war ich weg. kann ja auch beides narkosemittel gewesen sein, keine ahnung. aber schlimm fand ich das nicht, weil die maske viell so 30 sek über mir war, so lang hatte ich da nur noch das bewusstsein und war dann weg. wie ersticken kam mir das gar nicht vor.
    ist auch so. die maske muss man dann dem pat ja wieder abnehmen, um dann zu intubieren und da würde man als anästhesist ja das gas dann selbst abkriegen. da verzcihte ich dankend drauf. mehr als 90% der narkosen werden intravenös eingeleitet und dann nach intubation mit gas weitergeführt, wobei lachgas verwendet heutzutage auch kaum noch jemand.

    die ausnahme sind manchmal kindernarkosen... die tatsächlich mit gas eingeleitet werden, wenn man ihnen vorher keinen zugang stechen kann/will.
    Remember .... to love means to live!

  13. Get a life!

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    echt, ich dachte da läuft die ganze zeit was durch die vene. okay, wieder was dazu gelernt.
    wie läuft das eigentlich, also der chirurg ist fertig mit operieren und dann wird die narkose-ration (oder wie nennt man es?) langsam runtergefahren und man beobachtet dann noch bissl aufm bildschirm, wie die werte vom patient so sind oder wie läuft das? weil im normalfall wacht man ja direkt nach der OP wieder auf, viell so nach 15 min oder so, oder?


  14. Senior Member

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    kann schon auch additiv was über die venen dazulaufen ja, aber das hängt von versch. faktoren und auch den vorlieben des anästhesisten ab. anästhesie ist so bissel wie kochen: es gibt grundrezepte, die man nach eigenem gusto abändern kann.
    Remember .... to love means to live!

  15. Get a life!

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    "rezeptesammlung für betäubungen"


  16. Senior Member

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    so in etwa.... um grunde geht's da dann um dinge wie "nehm ich bei den opiaten jetzt x oder doch y? welches gas? welches muskerelaxans?
    bei einem ansonsten gesunden patienten hat man sehr viele wahlmöglichkeiten, eingeschränkter wird man dann bei patienten mit vielen erkrankungen, weil da das nebenwirkungsprofil der einzelnen medis dann die wahl limitiert.
    ausserdem spielen immer auch kostengründe und auch umweltverträglichkeit (die gase stehen im verdacht ozonschädigend zu sein) eine rolle, in vielen häusern hat man auch oft nur ein gewisses spektrum an medikameten zur verfüguung.
    Remember .... to love means to live!

  17. Ureinwohnerin

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    Also ich hatte schon mehrere Vollnarkosen und be mir läufts immer gleich ab. Die spritzen mir irgendwas, ich merk direkt wie sich das im Körper verteilt, wie es den Arm hochläuft, wenn es da angekommen ist muss ich immer 1 husten und dann bin ich weg.
    Aufwachen find ich schlimmer. Man ist einfach nur sooooo müde und die Krankenschwestern wollen unbedingt irgendwas von einem hören, also sag ich einfach immer irgendwas, dann lassen sie einen wieder in Ruhe. Dann verpennt man den halben Tag, und wenn dann die Nacht kommt ist man hellwach und muss gefühlt alle zwei Minuten die Nachtschwester rufen weil man pinkeln muss und die Nacht zieht sich wie Kaugummi.


  18. Ureinwohnerin

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    Zitat Zitat von sternenauge Beitrag anzeigen
    D

    Ich dachte, einfach die Vorstellung, wie du sagst, dass man weiss, man ist gleich weg und man
    merkt noch, wie man einschläft und kann sich nicht dagegen wehren und kriegt Panik...
    oder man bekommt dieses Maske auf und man glaubt, man wird erstickt, so wie rhabarber das geschildert hat.
    Also ich leide ja generell unter Panikattacken, aber das geht so schnell, dass man da gar keine Zeit mehr für Panik hat.


  19. Ureinwohnerin

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    feli, es gibt aber "rezepte", die etwas teurer sind, aber meistens besser vertragen werden (zb mit weniger übelkeit danach verbunden sind) oder ist das vollkommen individuell?
    mir wurde damals nach der op gesagt, dass sie nicht gedacht hätten, dass mir danach so schlecht werden wuerde und ich solle es dann auf jeden fall sagen, falls ich noch mal operiert werden wuerde, damit man eine andere narkose machen kann. was wäre das dann fuer ein anderes "rezept"?
    und gibt es immer opioide?

    du bist anästhesistin oder? bleibst du während der kompletten op bei einem patienten im raum oder bist du zeitgleich fuer mehrere op-räume bzw patienten zuständig?


    bei mir war es wohl so, dass die op unerwarteterweise viel länger war als geplant...1,5 h etwa fuer einen blinddarm (sowas geht doch im normalfall viel schneller oder?)
    jedenfalls ging es mir dann nach dem aufwachen furchtbar (was aber sicher auch mit meiner entzuendung zu tun hatte) und die schwester im aufwachraum dachte dann, mir bekäme es besser auf der normalen station zu liegen...abet dem war gar nicht so leider. ich erinner mich nur, dass ich nicht richtig da war, immer wieder eingepennt bin, dann wieder gespuckt habe, dann standen ein, zwei ratlose ärzte am bett, wenn ich wieder kurz zum spucken aufgewacht bin und haben mein herzrasen kritisch beäugt und dann hab ich wieder geschlafen. drei tagelang dachte ich wirklich, es wuerde nie wieder besser werden

  20. Stranger

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    AW: Vollnarkose - wirklich so toll?

    Zitat Zitat von rhabarber* Beitrag anzeigen
    drei tagelang dachte ich wirklich, es wuerde nie wieder besser werden
    Ohje, das war aber wirklich krass!!
    Also wenn es dich so schwer erwischt hat, dann würde ich dir raten, eine Kopie vom Narkoseprotokoll machen zu lassen, das du dann einem möglichen zukünftigen Anästhesisten vorlegen kannst. Weil ansonsten ist das im Trüben fischen,also reine Spekulation.

    Zitat Zitat von rhabarber* Beitrag anzeigen
    feli, es gibt aber "rezepte", die etwas teurer sind, aber meistens besser vertragen werden (zb mit weniger übelkeit danach verbunden sind) oder ist das vollkommen individuell?
    Wie lange liegt denn die OP zurück?
    Im allgemeinen werden heutzutage die Standardnarkosen oft mit Propofol gemacht, was ja eigentlich weniger häufig zu Postoperativer Übelkeit und Erbrechen führt. Im Gegensatz zum Verwenden von Narkosegasen. Die sollen nämlich häufiger Übelkeit hervorrufen. Aber auch das Verwenden von Opioiden kann da reinspielen.
    Und Opioide werden eben benötigt, um die Schmerzen während der OP zu unterdrücken. Also gibts die eigentlich auch in der Regel.
    Es kann aber auch sein, dass mit reingespielt hat, dass deine OP etwas länger gedauert hat.

    Es können aber auch zusätzlich Medis vorbeugend gegeben werden. Meiner Meinung nach ist die Gabe oder Nichtgabe eines entprechenden Medikamentes keine Frage der Wirtschaftlichkeit, weil wenn dann die Patienten spucken müssen, ist der Aufwand hinterher auch hoch...

    Man kann aber auch im Vorhinein das Risiko einer Postoperativen Übelkeit abschätzen. Die Risikofaktoren sind weibliches Geschlecht und Nichtraucher, also Raucher haben ein geringeres Risiko. Ein Indikator ist auch, ob man an Reiseübelkeit leidet.

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