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  1. Ureinwohnerin

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    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    Zitat Zitat von Anathema Beitrag anzeigen

    Ich habe gestern Abend die erste Tablette genommen und mir war richtig übel... im moment wären die Nebenwirkungen schlimmer als die Erkrankung
    leider normal


  2. Regular Client

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    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    Zitat Zitat von Anathema Beitrag anzeigen
    Danke für die ausführliche Antwort. Wie lange hast du zum Absetzen gebraucht?

    Ich habe gestern Abend die erste Tablette genommen und mir war richtig übel... im moment wären die Nebenwirkungen schlimmer als die Erkrankung
    Ich glaub ein Monat oder so, aber eigentlich wars wohl immer noch zu schnell. Bin von 150 auf 75 mg, das hat keinerlei Probleme gemacht, zwei Wochen später bin ich auf null, das ging gar nicht und hab wenige Tage später wieder auf 37,5 mg erhöht. Und zwei Wochen später dann wieder auf null. Hab dann aber ein, zwei Wochen mit Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel zu kämpfen gehabt. Aber ich wollts einfach los haben und war für einen weiteren Zwischenschritt zu ungeduldig und letztendlich hatte ich auch keine Lust Kügelchen zu zählen. ich würds dennoch nicht empfehlen so schnell abzusetzen!

  3. Addict

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    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    Zitat Zitat von rhabarber* Beitrag anzeigen

    Seit ihr denn zusätzlich auch in psychologischer beratung/behandlung (gewesen)?

    libido. Anfangs hat es länger gedauert zum orgasmus, aber das hat sich irgendwann wieder gegeben. Ansonsten ist es schwet für mich, da frage zu beantworten, weil ich in den letzten jahren auch verschiedene pillen genommen habe und eine gynäkologische op hatte und ich eh keinen partner für sexuelle akivitäten habe.
    Ich war und will mich wieder in psychologische Behandlung begeben.

    Wie lange hat es gedauert, bis sich das wieder gegeben hat?
    Und @snow: Wie gehst du damit um, seltener oder keinen Orgasmus zu haben? Wie lange ist das schon so?

  4. Ureinwohnerin

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    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    Zitat Zitat von ningun Beitrag anzeigen
    Ich war und will mich wieder in psychologische Behandlung begeben.

    Wie lange hat es gedauert, bis sich das wieder gegeben hat?
    Und @snow: Wie gehst du damit um, seltener oder keinen Orgasmus zu haben? Wie lange ist das schon so?
    Ich war etwa ein jahr in psychologischer behandlung. Aber jetzt, da ich wieder meistens "funktioniere" (wenn man es so nennen will), wird mir keinerlei therapie mehr angeboten. Hm.

    Ein halbes jahr bis ein jahr, denke ich.
    vi kysstes ivrigt. våra läppar blödde

  5. Ureinwohnerin

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    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    Ein Danke an Bine und Hamsterchen
    Just a dream away

  6. Ureinwohnerin

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    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    hui, für was?


  7. Senior Member

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    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    Zitat Zitat von ~snow06~ Beitrag anzeigen
    OT: Machst du eigentlich weiter mit der Promotion? Und ich finde, du klingst immer sehr reflektiert, erwachsen und ausgeglichen, wenn du hier schreibst, auch in Bezug auf die Depression.


    Ich mache immer noch eine Therapie. Schon ziemlich viele Jahre. Jetzt durch den Jobwechsel merke ich aber schon, dass es mir insgesamt wohl besser geht. Zufrieden bin ich aber noch nicht, habe noch nichts, worüber ich mich in Zukunft freuen kann. Ich muss mir langsam halt ein Leben neben der Arbeit aufbauen, was ich bisher durch Einarbeitungszeit und eigenen Umzug gut umgangen habe.
    Zur Therapie gehe ich im Moment alle 2 Wochen, aber das auch erst seit 2 Monaten. Und ich merke schon irgendwie, dass es vielleicht doch zu wenig ist. Ich weiß es nicht genau und diese Woche werden wir das noch mal genauer besprechen und dann sehen, wie es weiter geht.
    Als och aber vor zwei Monaten zu meinem Therapeuten sagte, dass ich denke, dass ich langsam "normal" werde und vielleicht nicht mehr so oft kommen brauche, hat er sich sehr gefreut und gesagt, dass wir das gerne ausprobieren können, immer aber auch mit der Option, es rückgängig zu machen, sollte ich der Meinung sein, dass das nötig ist.

    Mit meiner Psychiaterin habe ich noch nicht über den Kinderwunsch gesprochen. Ich glaube im Moment auch eher, dass ich, solle es soweit sein (in den nächsten zwei Jahren eher nicht), ich den Arzt noch wechseln würde. Ich halte nicht gerade viel von ihr und gehe halt eben hin, weil ich bei ihr nach kurzen, knappen Gesprächen das Rezept bekomme und fertig. Sie weiß so gut wie nichts von mir und ich hatte auch von Anfang an nicht das Bedürfnis, viel von mir zu erzählen.

    Bei Beginn der Einnahme und auch, wenn ich das Medikament mal vergesse, ist die erste Nebenwirkung Schwindel und Kopfschmerzen. Und davon wird mir natürlich auch übel. Beim Absetzen, dass ich langsam über 2 Monate gemacht habe, hatte ich auch die oft erwähnten Stromschläge zu Beginn, aber dann ging das Absetzen eigentlich ganz gut, soweit ich mich erinnere.
    Das nochmalige Starten mit Venlafaxin begann mit einer Verschreibung von meinem Hausarzt, quasi als Überbrückung, bis ich einen Termin beim Psychiater hatte. Und wir haben direkt mit 75 mg gestartet, was als Einstieg wohl zu viel ist, wie der Psychiater später meinen Schwindel und mein Durcheinandersein begründet hat.

    Die Nebenwirkung, die ich am stärksten spüre ich das Schwitzen. Das macht mich manchmal auch wahnsinnig. Bei der kleinsten Bewegung schwitze ich. Es wäre schön, wenn das nicht wäre. Aber es ist eben auch kein ausreichender Grund, das Medikament abzusetzen.
    Geändert von Marita (13.04.2014 um 18:27 Uhr) Grund: .


  8. Addict

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    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    @Langzeiteinnehmende:

    Denkt ihr grundsätzlich daran, das Medikament irgendwann abzusetzen? Meine Psychiaterin hatte gemeint, dass man nach der ersten depressiven Phase ein halbes Jahr, nach bereits mehreren erlittenen Phasen ein ganzes Jahr beschwerdefrei sein sollte, bevor man absetzt. Ich bin mir nicht so sicher, ob ich nach dem Absetzen wirklich auch beschwerdefrei bleibe, andererseits nimmt mir das Medi recht viel und ich mag es sicher nicht länger nehmen als nötig.

    Habt ihr euch also mit der langen Einnahme arrangiert oder würdet ihr euch nicht als beschwerdefrei beschreiben?
    Bym me up, Scotty.

    "Wir folgten einem Stern."
    - "Sternhagelvoll seid ihr, verpisst euch!"

  9. Ureinwohnerin

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    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    Lilaschaf: ich bin alles andere als beschwerdefrei. Ich kämpfe jeden tag (mit sehr wenigen ausnahmen evtl.).
    Bist du beschwerdefrei (durch die einnahme)?
    vi kysstes ivrigt. våra läppar blödde

  10. Addict

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    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    @rhabarber: Okay, klar, dann ist Absetzen sicher keine Option.

    Eigentlich bin ich schon beschwerdefrei. Also das hat nach Beginn der Einnahme gedauert, bis ich das Gefühl hatte, erstmals ohne Depression zu sein, dann hatte ich einige Rückfälle, aber seit einiger Zeit würde ich sagen, spielt die Depression bei mir keine Rolle mehr. Nur habe ich Angst, dass die ganze Depressionskacke einfach wieder da ist, wenn ich absetze.
    Durch meine emotionale Instabilität hab ich zwar immer wieder einige Stunden oder Tage, in denen es mir wie in der Depression geht, das ist aber was anderes. Da würde das Medikament auch gar nicht helfen.
    Bym me up, Scotty.

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  11. Urgestein

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    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    Bei mir ist die ständige Übelkeit ein paar Tage, nachdem ich die Einnahme wieder auf den Abend verlegt habe, zum Glück weggegangen, was auch dafür gesorgt hat, dass das ganze Thema nicht mehr so präsent ist. Der Gedanke, das Medikament ganz abzusetzen, ruht momentan.

    @ Marita: Ah, und bist du zufrieden mit der Entscheidung, mit der Promotion nicht weitergemacht zu haben? Welches Fach bzw. Thema war es denn?

    Zitat Zitat von rhabarber*
    Ich war etwa ein jahr in psychologischer behandlung. Aber jetzt, da ich wieder meistens "funktioniere" (wenn man es so nennen will), wird mir keinerlei therapie mehr angeboten. Hm.
    Hast du schon mal über eine selbstfinanzierte Therapie nachgedacht?

    Zitat Zitat von ningun
    Und @snow: Wie gehst du damit um, seltener oder keinen Orgasmus zu haben? Wie lange ist das schon so?
    Hm... gute Frage. Lange. Wie ich damit umgehe... für mich ist es nicht so ein Drama, genießen kann ich Sex ja trotzdem. Es gab aber mal einen Partner, der mich ständig gefragt hat, was er falsch macht, weil ich keine Höhepunkte hatte, und der mir nicht abgenommen hat, dass das eine Nebenwirkung vom Venlafaxin ist.
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  12. Senior Member

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    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    Zitat Zitat von ~snow06~ Beitrag anzeigen

    @ Marita: Ah, und bist du zufrieden mit der Entscheidung, mit der Promotion nicht weitergemacht zu haben? Welches Fach bzw. Thema war es denn?
    Ja, ich denke schon. Es gibt zwar Momente, in denen ich die Arbeitsweise vermisse, in denen ich das Fach (Mathe) sehr vermisse und auch die Arbeit, die mit den Studenten zu tun hatte (Lehre und alles, was dazu gehört). Es ist immer noch komisch, dass ich mich wahrscheinlich nie wieder mit meinem Fach wirklich auseinandersetzen werde, zumindest eben nicht in dem Umfang, wie man es an der Uni macht.
    ABER: es war die richtige Entscheidung. Das merke ich immer wieder. Andere denken zwar, dass ich mich jetzt downgegraded habe, mich unter Wert verlaufe und mir damit die Zukunft verbaue (und in wenigen kurzen Momenten denke ich das auch schon mal), aber es geht mir so schon etwas besser ingesamt. Gut ist es zwar noch nicht, aber der ganze Wechsel war ja auch erst vor einem halben Jahr und bis jetzt bin ich schon etwas ruhiger, gelassener geworden, als ich es früher war.


  13. Inaktiver User

    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    Zitat Zitat von ~snow06~ Beitrag anzeigen
    Nein, zu einem Diabetiker sagt man nicht, dass er mal mit dem Insulin aufhören soll... Aber: Ich finde trotzdem, dass der Diabetes-Depressionen-Vergleich hinkt. Erstens hilft einem Diabetiker nur ein ganz bestimmter Stoff, nämlich Insulin (möglicherweise von verschiedenen Herstellern.) Dem gleichen Depressiven können aber unter Umständen ganz unterschiedliche Stoffe helfen (trizyklische Antidepressiva, SSRIs, MAO-Hemmer...). Und wenn man Depressionen schon mit Diabetes vergleicht, dann kommen ja auch noch ganz andere Aspekte hinzu: Als Diabetiker muss man richtig essen, Sport machen etc.
    Als Typ 1- Diabetiker muss man genauso viel/wenig auf Ernährung und Sport achten, wie als Depressiver Typ 2 lässt sich erheblich darüber steuern, bei Typ 1 hat es im Großen und Ganzen nur Auswirkungen auf das Wohlbefinden, wie vielleicht auch bei Depressionen.
    (Ich lebe seit 13 Jahren damit,weiss also, wovon ich spreche )

    Zitat Zitat von Lilaschaf Beitrag anzeigen
    @Langzeiteinnehmende:

    Denkt ihr grundsätzlich daran, das Medikament irgendwann abzusetzen? Meine Psychiaterin hatte gemeint, dass man nach der ersten depressiven Phase ein halbes Jahr, nach bereits mehreren erlittenen Phasen ein ganzes Jahr beschwerdefrei sein sollte, bevor man absetzt. Ich bin mir nicht so sicher, ob ich nach dem Absetzen wirklich auch beschwerdefrei bleibe, andererseits nimmt mir das Medi recht viel und ich mag es sicher nicht länger nehmen als nötig.

    Habt ihr euch also mit der langen Einnahme arrangiert oder würdet ihr euch nicht als beschwerdefrei beschreiben?
    Ich habe mich damit abgefunden, höchstwahrscheinlich lebenslang ein AD zu nehmen, wenn auch nicht zwangsläufig Venlafaxin. Wobei ich das nun auch seit etwas mehr als drei Jahren nehme, 225 mg.

    Beschwerdefrei bin ich ganz und gar nicht, ich würde sagen, es hält Mund und Nase so eben über der Wasserlinie...

  14. Urgestein

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    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    Zitat Zitat von Marita Beitrag anzeigen
    Ja, ich denke schon. Es gibt zwar Momente, in denen ich die Arbeitsweise vermisse, in denen ich das Fach (Mathe) sehr vermisse und auch die Arbeit, die mit den Studenten zu tun hatte (Lehre und alles, was dazu gehört). Es ist immer noch komisch, dass ich mich wahrscheinlich nie wieder mit meinem Fach wirklich auseinandersetzen werde, zumindest eben nicht in dem Umfang, wie man es an der Uni macht.
    ABER: es war die richtige Entscheidung. Das merke ich immer wieder. Andere denken zwar, dass ich mich jetzt downgegraded habe, mich unter Wert verlaufe und mir damit die Zukunft verbaue (und in wenigen kurzen Momenten denke ich das auch schon mal), aber es geht mir so schon etwas besser ingesamt. Gut ist es zwar noch nicht, aber der ganze Wechsel war ja auch erst vor einem halben Jahr und bis jetzt bin ich schon etwas ruhiger, gelassener geworden, als ich es früher war.
    Mathe, wow, meine Bewunderung! Wenn du merkst, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast, können dir die anderen Leute ja auch egal sein.
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  15. Urgestein

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    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Als Typ 1- Diabetiker muss man genauso viel/wenig auf Ernährung und Sport achten, wie als Depressiver Typ 2 lässt sich erheblich darüber steuern, bei Typ 1 hat es im Großen und Ganzen nur Auswirkungen auf das Wohlbefinden, wie vielleicht auch bei Depressionen.
    (Ich lebe seit 13 Jahren damit,weiss also, wovon ich spreche )
    Ah, ok, danke für die Richtigstellung.


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich habe mich damit abgefunden, höchstwahrscheinlich lebenslang ein AD zu nehmen, wenn auch nicht zwangsläufig Venlafaxin. Wobei ich das nun auch seit etwas mehr als drei Jahren nehme, 225 mg.

    Beschwerdefrei bin ich ganz und gar nicht, ich würde sagen, es hält Mund und Nase so eben über der Wasserlinie...
    Super geht es mir mit dem AD auch nicht, aber wahrscheinlich besser als ohne... ich weiß, dass ich irgendwann einfach einen Weg finden muss, wie ich im Ausland leben kann, das hat bei mir eine viel stärkere Auswirkung auf das Vorhandensein/ Nichtvorhandensein der Depression als irgendetwas anderes (sorry, ein bisschen OT.)

    Und ich ärgere mich so über mich selbst... gestern Abend habe ich wahrscheinlich irgendwann gegen 22 oder 23 h das AD genommen, habe dann aber weiter E-Mails geschrieben und bin gegen 2 ins Bett... zu dem Zeitpunkt dachte ich, ich hätte das AD noch nicht genommen und habe dann eine zweite Tablette genommen, mit dem Resultat, dass ich heute total dösig bin. Es ist kindisch und undankbar, aber ich frage mich manchmal echt, was ich hätte erreichen können, wenn mir all die Zeit und Energie, die in die Behandlung/ das Aushalten der Depression geflossen sind, zur Verfügung gestanden hätte. Nicht, dass ich ein Überflieger bin oder so, das bin ich auch ohne Depression nicht, aber vllt hätte ich mir das Leben schon mehr so einrichten können, wie ich es mir vorstelle.
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  16. Inaktiver User

    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    Mhh. Aus Unzufriedenheit an der aktuellen Situation (?) in "was wäre wenn"-Gedanken zu verfallen halte ich für sehr unproduktiv

    Ich nehme seit 3 Jahren 225mg und bin bis auf diverse Nebenwirkungen (teils auch schon im Thread thematisiert worden) sehr zufrieden damit. Vorher habe ich 3 andere ausprobiert. In den letzten Jahren ist ziemlich viel bei mir passiert, sodass ich mir die Frage des Absetzens noch gar nicht gestellt habe.

  17. Urgestein

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    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mhh. Aus Unzufriedenheit an der aktuellen Situation (?)
    Ja, mehr ist es tatsächlich nicht.
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    in "was wäre wenn"-Gedanken zu verfallen halte ich für sehr unproduktiv
    damit hast du Recht, danke dir. Ich bin nur gerade auf der Suche nach einer Langzeit-Wohnung nach x Übergangs-WGs und wenn ich bis Dienstag nichts "Besseres" finde, wird es wahrscheinlich eine Wohnung in einem Stadtteil, den ich von der Lage her nicht attraktiv finde. Aber in dieser Stadt kann man andererseits froh sein, überhaupt eine bezahlbare Wohnung zu finden, ich bin das WG-Vagabundieren satt... Ich habe heute zwar einiges im Haushalt geschafft, aber mir keine einzige Wohnung angeschaut und auch nur einen Besichtigungstermin für morgen abgemacht und der Tag kommt mir etwas vergeudet vor. Also sorry für das Abschweifen auf das andere Thema, ich kann mich noch nicht ganz so damit abfinden, dass es wahrscheinlich diese Wohnung wird, die ich nicht 100%ig optimal finde. Und irgendwie sehe ich aufgrund der Tatsache, dass meine Wohnsituation wahrscheinlich nicht überragend sein wird, mein ganzes Leben gerade sehr kritisch... aber es ist ein typisches depressives Grübeln eigentlich.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich nehme seit 3 Jahren 225mg und bin bis auf diverse Nebenwirkungen (teils auch schon im Thread thematisiert worden) sehr zufrieden damit. Vorher habe ich 3 andere ausprobiert. In den letzten Jahren ist ziemlich viel bei mir passiert, sodass ich mir die Frage des Absetzens noch gar nicht gestellt habe.
    Das klingt gut.
    כל המקומות שבהם היית
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    אורות מהבהבים
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  18. Addict

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    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    Sagt mal, wie wichtig ist es eigentlich, die Medikamente stets vom gleichen Hersteller zu nutzen? In der Apotheke verkauften sie mir meist das, was vorrätig war. Nur letztes mal wars schwerer, weil der Arzt das entsprechende Feld angekreuzt hat, dass es nur dieser eine Hersteller sein soll.

    Irgendwie gehts mir seit geraumer Zeit wieder schlechter. Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Schlappheit, Weinen :/

  19. Senior Member

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    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    ich nehme venlafaxin seit ca. 7 jahren und überlege immer mal wieder es abzusetzen.
    vor ca. einem halben jahr bin ich mit der dosis von 150 auf 75 mg runtergegangen und bisher dabei geblieben.
    hab hier im thread zum ersten mal gelesen, dass es evtl. problematisch ist, das selbe ad nach dem absetzen irgendwann nochmal zu nehmen. wieso ist das so?
    ich hatte seit meinen frühen teenie-zeiten mit depressionen zu kämpfen, in den schlimmsten zeiten kamen noch andere sachen wie svv dazu. in den letzten jahren geht es mir recht gut, ich fühle mich stabil.
    allerdings ist meine angst, dass es mir wieder schlechter geht wirklich groß. ich bin nicht mehr in therapie und möchte auch keine mehr machen. halte also noch sehr an dem ad fest.
    libido ist bei mir sehr sehr abgeflacht, an träume erinnere ich mich so gut wie nie und das mit dem starken schwitzen kenne ich auch nur zu gut.

  20. Senior Member

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    AW: Langzeiteinnahme Venlafaxin

    Zitat Zitat von ningun Beitrag anzeigen
    Sagt mal, wie wichtig ist es eigentlich, die Medikamente stets vom gleichen Hersteller zu nutzen? In der Apotheke verkauften sie mir meist das, was vorrätig war. Nur letztes mal wars schwerer, weil der Arzt das entsprechende Feld angekreuzt hat, dass es nur dieser eine Hersteller sein soll.

    Irgendwie gehts mir seit geraumer Zeit wieder schlechter. Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Schlappheit, Weinen :/

    hat sich denn bei dir was an den äußeren umständen verändert, oder hast du keine richtige erklärung dafür, dass es dir schlechter geht?
    das mit den herstellern hab ich mich auch schon gefragt. ich soll immer vom selben hersteller nehmen, also bei mir wird dann auch immer dieses feld angekreuzt beim rezept. wieso weiß ich aber auch nicht...

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