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  1. V.I.P. Avatar von viole(n)t eyes
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    AW: PCOS und Inositol


    ich hab Studien mit und ohne Folsäure gefunden und bin naiv davon ausgegangen, dass es dabei um erwünschte Schwangerschaft geht und daher gar nicht auf die Idee gekommen, das zu nehmen.

  2. Fresher Avatar von blueberrymuffin
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    AW: PCOS und Inositol

    ich hatte halt auch gelesen, dass es in den studien in kombination gegeben wird. und hatte mich an diesen clavella beutelchen orientiert, über die ich überhaupt auf das ganze aufmerksam geworden bin. da ist auch folsäure mit drin... kann mich leider nicht mehr daran erinnern, wozu genau es in den studien gedient hat nehme aber an, dass es tatsächlich um verstoffwechselung ging und nicht nur um schwangerschaft, wurde ja als wirkstoff aufgeführt.

    nehmt ihr denn auch metformin? ich hoffe ja, dass ich das metformin dann (nach irgendwann hoffentlich eintretender schwangerschaft) nicht mehr nehmen muss und die werte mit inositol gut bleiben... sollen ja nen sehr ähnlichen effekt haben.

    achso, und noch zur wirkung: ich hab die pille abgesetzt und bin jetzt im 3. zyklus. und ich hatte bisher bilderbuchzyklen mit 14 tägigen hochlagen und rund 27 tagen länge! vor der pille ungefähr alle 3-6 monate nur meine periode bekommen... ich hoffe halt so sehr dass das am metformin und inositol liegt und nicht nur "nachwirkungen" der pille sind. das wird wohl erst im 4. monat deutlich, da meine gyn meinte, die pillenhormone wirken noch etwa 3 monate nach. habt ihr da schon beobachtungen gemacht? valar, du hattest um weihnachten von ner stabileren tieflage berichtet?

  3. Regular Client Avatar von valarmorghulis
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    AW: PCOS und Inositol

    Zitat Zitat von viole(n)t eyes Beitrag anzeigen

    ich hab Studien mit und ohne Folsäure gefunden und bin naiv davon ausgegangen, dass es dabei um erwünschte Schwangerschaft geht und daher gar nicht auf die Idee gekommen, das zu nehmen.
    Ich glaube ich hab auch bisher noch keine Begründung für die Folsäure gelesen, kann also sein dass deine Annahme doch richtig ist. Wirkung wurde immer auf Inositol mehr oder minder geschoben.

  4. Regular Client Avatar von valarmorghulis
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    AW: PCOS und Inositol

    Nein, ich nehme kein Metformin. Hatte überlegt, über Metformin oder doch wieder Pille/Nuvaring mit meinem FA zu reden, als ich auf Inositol so richtig aufmerksam wurde. Hatte vor Ewigkeiten schonmal davon gehört, da war ich aber unter dem Nuvaring noch von Symptomen wie unreiner Haut verschont geblieben.

    In den Studien schaut es ja so aus, als wäre Inositol noch wirksamer/bei mehr Frauen wirksam als Metformin, und das mit viel weniger (weil keinen) Nebenwirkungen.
    Was ja auch molekularbiologisch Sinn macht. Wenn Inositol als Ausgangsmolekül für IP3 in den Zellsignalkaskaden fehlt, wird ja nicht nur die Insulinresistenz, die von Metformin anvisiert wird, unter dem Mangel an Inositol leiden, sondern sicher auch eine Menge anderer Prozesse, in denen IP3 eine wichtige Signalfunktion übernimmt. So erklärt sich mein kleines Hirn zumindest die höhere Wirksamkeit von Inositol gegenüber Metformin.

  5. Alter Hase Avatar von stöckchen
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    AW: PCOS und Inositol

    Ah, oh Mann. Wenn ich Euch hier lese möchte ich es bitte auch ganz schnell ausprobieren! Nur bin ich "dummerweise" gerade schwanger. Jedenfalls werde ich Euch hier in den nächsten Monaten sehr genau beobachten

  6. Fresher Avatar von blueberrymuffin
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    AW: PCOS und Inositol

    Dummerweise, ja? ; D
    Mein diabetologe meinte mal, dass sich der hormonhaushalt durch ne schwangerschaft wieder normalisieren könnte, dass man danach nix mehr braucht. In pco Foren hab ich aber auch das Gegenteil gelesen. Kann man wohl auch nur abwarten und hoffen!

    Valar, deine Theorie zur Wirksamkeit klingt plausibel aber ich hab zu wenig Ahnung von zellbiochemie als dass ich das beurteilen könnte ; )

    Manche Nebenwirkungen vom metformin sind ja sogar praktisch. ZB dass man weniger Appetit hat. Aber wenn es mir dafür die Leber zerfrisst, äh ja...

    Edit: du hast ja schon n Sohn, Stöckchen, oder? Hattest du denn n Unterschied bzgl pco festgestellt nach der Schwangerschaft?
    Geändert von blueberrymuffin (18.01.2015 um 09:55 Uhr)

  7. Urgestein
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    AW: PCOS und Inositol

    Mich würde mal interessieren, ob ihr alle bei einem Endokrinologen in Behandlung seid?
    Kommt ihr aus Deutschland? Metformin ist in Deutschland ja glaub ich gar nicht für die Behandlung des PCOS zugelassen, daher frage ich.

    @violent:Nimmst du das jetzt einfach eigenmächtig ohne Absprache mit deinem Arzt? Das klingt so nach ach ich hab mir das im Internet bestellt und versuch es jetzt einfach mal.

  8. Regular Client Avatar von valarmorghulis
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    AW: PCOS und Inositol

    Zitat Zitat von Sternchen8 Beitrag anzeigen
    Mich würde mal interessieren, ob ihr alle bei einem Endokrinologen in Behandlung seid?
    Kommt ihr aus Deutschland? Metformin ist in Deutschland ja glaub ich gar nicht für die Behandlung des PCOS zugelassen, daher frage ich.
    Nein, ich bin bei keinem Endokrinologen.

    Als off-label use ist Metformin aber schon recht gängig.

    Die Pille ist ja auch nicht zur Behandlung der PCOS-Symptome zugelassen in D, daher muss man sie auch ohne Verhütungswunsch selbst zahlen. Aber ohne Kinderwunsch durch die Bank weg in allen Studien als Behandlungsmethode erster Wahl genannt.

  9. Regular Client Avatar von valarmorghulis
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    AW: PCOS und Inositol

    Zitat Zitat von Sternchen8 Beitrag anzeigen
    @violent:Nimmst du das jetzt einfach eigenmächtig ohne Absprache mit deinem Arzt? Das klingt so nach ach ich hab mir das im Internet bestellt und versuch es jetzt einfach mal.
    Und ich bin zwar nicht vio, die da allein durch ihre Ausbildung noch mehr Souveränität bei solchen Entscheidungen an den Tag legen dürfte, mEn, aber das Problem seh ich bei Inositol nicht. Wenn man sich Metformin, Clomiphen, irgendwelche Hormone im Internet besorgen und schlucken würde, würd ich das Problem sehen. Aber bei einem Nahrungsergänzungsmittel, für das keinerlei Nebenwirkungen in Studien angezeigt werden?

    Ich habe nachgefragt, aber bei mir steht auch mittelfristig ein Kinderwunsch an - da hätte ich schon gerne, das mein Arzt Bescheid weiß, was ich so nehme und dass er mir auch mal ansonsten erzählen könnte, was er noch für Ideen hat, was man stattdessen grad noch so unternehmen könnte. Wenn das aber nicht vorliegen würde, ich ansonsten zufrieden mit der Behandlung wäre (als ich zb noch den Nuvaring nahm), man aber noch gegen die Restsymptome was machen mag, seh ich das Problem nicht so krass wie es in deinem Post dargestellt wird. "Einfach mal so im Internet bestellen und versuchen" klingt recht polemisch.

  10. Addict Avatar von rote_Baronin
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    AW: PCOS und Inositol

    Bei mir hat sich das PCOS nach der ersten Schwangerschaft verschlechtert. Ich bin jetzt wieder schwanger und nehme im Moment (noch) Metformin. Ich vertrage es aber auch sehr gut und die Leberwerte sind gut.
    Bei mir hilft das Metformin gut und ich bin bei einer Endokrinologin in Behandlung. Zahlen muss ich es selbst, kostet aber für 6 Wochen so 18€ und das finde ich nicht dramatisch.

  11. Member Avatar von raposinha
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    AW: PCOS und Inositol

    Wie lange hat es denn gedauert, bis ihr mit Metformin eine Verbesserung gemerkt habt? Und hattet ihr vorher überhaupt Eisprünge? Ich hatte 15 Monate keine Regelblutung und dann mit Metformin nach 3, 5 und 4 Monaten. Allerdings weiß ich nicht sicher, ob dann auch Eisprünge stattgefunden haben. Die Hormonwerte haben sich wohl verbessert, die Eibläschen nicht.. Und habt ihr Erfahrung mit natürlichen Methoden (Tees, Ernährungsumstellung etc.). Ich habe bisher Mönchspfeffer ausprobiert, ohne jeglichen Erfolg..
    O amor talvez seja uma coisa que até nem sei se precisa ser dita..

  12. Fresher Avatar von blueberrymuffin
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    AW: PCOS und Inositol

    ich war im dezember zum ersten mal bei einer endokrinologin (davor die 10 jahre nur bei diabetologe und FÄ). das inositol kannte sie gar nicht, meine hausärztin auch nicht. sie meinte, dass meine werte alle grad gut ausschauen (bis halt auf die leber), und da grad eisprung war, konnte sie über die männlichen hormone nix sagen, weil die dann sowieso stark erhöht sind.

    direkten effekt vom metformin hatte ich vor allem bezüglich des gewichts. ich hab so 15kg langfristig abgenommen und dann recht gut das gewicht gehalten. appetit war so ziemlich direkt weniger, da am anfang die übelkeit ja gerne mal zuschlägt...
    da ich direkt die pille verschrieben bekommen habe, kann ich über einen einfluss auf den zyklus nichts sagen... hatte vorher jedenfalls nur alle 3-6 monate meine tage, weiß nicht ob mit eisprung, hab jedenfalls nie was gefühlt. und bei meinen drei post-pill zyklen spüre ich nun SEHR deutlich meinen eisprung ; )

    das inositol hab ich übrigens auch "einfach im netz bestellt und probiert". aber ich hab vorher auch die studien angeschaut und so, und weiß auch ausm studium wie ich sowas zu lesen hab... das risiko dachte ich, könnte ich eingehen : ) eben weil es kein medikament mit nebenwirkungen ist.

    wäre es nicht eine möglichkeit die temperatur zu messen @raposinha? dann wüsstest du (zumindest im nachhinein) ob du einen eisprung hast.

  13. Addict Avatar von rote_Baronin
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    AW: PCOS und Inositol

    Ich habe ohne Metformin gar keine Eisprünge. Auf Metformin reagiere ich sehr schnell. Beide Male hatte ich 6 Wochen nach der ersten Einnahme einen Eisprung und ab da mehr oder weniger regelmäßig (etwas verlängerte Zyklen mit zu kurzer Hochlage wegen einer Gelbkörperschwäche). Ernährungsumstellung, Tees, Mönchspfeffer etc. habe ich alles probiert. Gebracht hat die Ernährungsumstellung was, aber eben nicht soviel, dass ich Eisprünge bekommen habe.

  14. Member Avatar von raposinha
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    AW: PCOS und Inositol

    Danke, ja, Temperaturmessen habe ich vor etwa einer Woche angefangen Bisher sehe ich aber noch kein Muster..
    Ende des Monats habe ich auch wieder einen Termin beim Endokrinologen, da werde ich Inositol mal ansprechen.. @Baronin Was hast du zur Ernährungsumstellung denn genau gemacht? Ich habe mit Metformin nicht abgenommen, habe allerdings auch "nur" einen bmi von 24,8. Glukoseintolerant bin ich auch nicht..
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  15. Fresher Avatar von blueberrymuffin
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    AW: PCOS und Inositol

    hehe, ja gut, da ist abnehmen ja auch nicht unbedingt angesagt. ich hatte n bmi von 31 und jetzt ist er so bei 27... aber diabetologe sagt, es wäre total okay und super und ich soll so bleiben. das find ich mal gut, könnte der rest der gesellschaft sich ne scheibe von abschneiden ; P

    und wegen insulinresistenz versuch cih eben auch vollwertig ohne zu viel einfache kohlenhydrate mich zu ernähren, aber grad ess ich zB lecker schoki aber außer niedriegem glykämischen index kenn ich auch keine ernährungstipps bei PCO, das wäre mal interessant!

    cool, dass du die temperatur schon misst! das dauert ja echt ne weile, bis man da muster drin sieht. vor allem wenn deine zyklen 3-4 monate dauern... nicht aufgeben : D

  16. Urgestein
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    AW: PCOS und Inositol

    Zitat Zitat von valarmorghulis Beitrag anzeigen
    Und ich bin zwar nicht vio, die da allein durch ihre Ausbildung noch mehr Souveränität bei solchen Entscheidungen an den Tag legen dürfte, mEn, aber das Problem seh ich bei Inositol nicht. Wenn man sich Metformin, Clomiphen, irgendwelche Hormone im Internet besorgen und schlucken würde, würd ich das Problem sehen. Aber bei einem Nahrungsergänzungsmittel, für das keinerlei Nebenwirkungen in Studien angezeigt werden?

    Ich habe nachgefragt, aber bei mir steht auch mittelfristig ein Kinderwunsch an - da hätte ich schon gerne, das mein Arzt Bescheid weiß, was ich so nehme und dass er mir auch mal ansonsten erzählen könnte, was er noch für Ideen hat, was man stattdessen grad noch so unternehmen könnte. Wenn das aber nicht vorliegen würde, ich ansonsten zufrieden mit der Behandlung wäre (als ich zb noch den Nuvaring nahm), man aber noch gegen die Restsymptome was machen mag, seh ich das Problem nicht so krass wie es in deinem Post dargestellt wird. "Einfach mal so im Internet bestellen und versuchen" klingt recht polemisch.
    Das war keinesfalls als Angriff oder Vorwurf von mir gemeint. Dafür kenne ich mich auch viel zu wenig aus, vielleicht hätte ich mich vor meinem Post auch besser einlesen sollen. Aber selbst Nahrungsergänzungsmittel soll man ja meines Wissens nach nicht dauerhaft zu sich nehmen. Hat mich nur interessiert, wie andere damit umgehen und wie sich auch einfach selbst helfen(können), weil ich ebenfalls betroffen bin und meine Ärztin außer der Pille keine Behandlungsmöglichkeiten in Erwägung gezogen hat.

  17. Regular Client Avatar von valarmorghulis
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    AW: PCOS und Inositol

    Ok, dann hab ich es wahrscheinlich angriffslustiger empfunden als es gemeint war.

    Alternative:
    *Abnahme und Ernährungsumstellung: Keine Wirkung (außer dass ich anders nicht abnehme - nur Kalorienreduktion und Sport haben null Wirkung) - hab mit einem BMI von 22 und low carb Ernährung denselben Hormonschrott zumindest in den Symptomen (keine Periode, keine Eisprünge, unreine Haut) wie mit einem BMI von >25 und high carb Ernährung.
    *Tees: Keine Wirkung, habe ich aber auch nur unregelmäßig getrunken.
    *Mönchspfeffer: Keine Wirkung.
    *Post-Pill-Zyklen: 1-2 Eisprünge in den ersten drei Monaten nach der Pille. Danach finito.

    Ernährung: Ich ernähre mich nicht nach glykämischem Index sondern generell low carb. Im Grunde kann man meinen alltäglichen Speiseplan grad so grob umreißen:
    Fisch, Fleisch, Eier, Gemüse, Obst, Nüsse und Saaten. Als Getränke nur Wasser und Tee. Selten (alle 2 Wochen) Stärke in Form von Bohnen, Mais, Süßkartoffeln, Kartoffeln. Ca. einmal im Monat gibt es einen Anlass, für den ich nicht drauf achte. Das muss dann aber auch wirklich ein Anlass und gutes Essen sein, nicht nur Pizza vor dem Fernseher.
    Bin von Dukan (damit habe ich mein Übergewicht abgespeckt) über Simple Science of Slim, Paleo und Whole30 zu meinem eigenen "low carb low crap" Stil angelangt. Bekommt mir nicht nur von der Figur sondern auch von der Verdauung, dem Gemüt und sowas wie Konzentration und Heißhungerattacken am besten so.
    Geändert von valarmorghulis (18.01.2015 um 20:06 Uhr)

  18. Alter Hase Avatar von stöckchen
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    AW: PCOS und Inositol

    Zitat Zitat von blueberrymuffin Beitrag anzeigen
    Dummerweise, ja? ; D
    Mein diabetologe meinte mal, dass sich der hormonhaushalt durch ne schwangerschaft wieder normalisieren könnte, dass man danach nix mehr braucht. In pco Foren hab ich aber auch das Gegenteil gelesen. Kann man wohl auch nur abwarten und hoffen!

    Valar, deine Theorie zur Wirksamkeit klingt plausibel aber ich hab zu wenig Ahnung von zellbiochemie als dass ich das beurteilen könnte ; )

    Manche Nebenwirkungen vom metformin sind ja sogar praktisch. ZB dass man weniger Appetit hat. Aber wenn es mir dafür die Leber zerfrisst, äh ja...

    Edit: du hast ja schon n Sohn, Stöckchen, oder? Hattest du denn n Unterschied bzgl pco festgestellt nach der Schwangerschaft?
    Ich hatte nach dem Abstillen 6 Monate lang keine Eisprünge und bin dann wieder in die Behandlung. Anders als beim ersten Mal ließ sich auch nicht "mal eben" mit Puregon einer erzeugen. Ich musste letztlich einige Zyklen abbrechen und im letzten von der Versicherung bezahlten Zyklus (es wurde dann ziemlich teuer, da ich so hoch stimuliert habe und die wollten wegen der Erfolgsaussichten nur noch ICSI) hat es dann die Assistenzärztin hinbekommen.

    Meine Schwester hat/te auch PCOS und nach der ersten Schwangerschaft brauchte sie keine Behandlung mehr. Sie hat dann ganz zackig vier Kinder im 1,5-2 Jahres-Abstand bekommen. Vielleicht hätte es hier auch irgendwann geklappt. Aber darauf wollte ich es nicht ankommen lassen, so jung bin ich nicht mehr und hätte gerne die Option auf ein drittes. Dann aber wohl ohne Behandlung, die letzte reicht mir.

  19. Addict Avatar von rote_Baronin
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    AW: PCOS und Inositol

    Also Ernährungstechnisch habe ich mich mit weniger Kohlenhydraten ernährt und vor allem ab Mittags dann gar keine Kohlenhydrate mehr zu mir genommen. Mir hilft das und ich werde mich auch weiter so ernähren. Ich habe allerdings auch eine sehr deutliche Insulinresistenz und hatte auch schon in der 1. Schwangerschaft einen Gestationsdiabetes und jetzt wohl auch wieder. Morgen ist der 1. Termin bei der Diabetologin mal wieder...

    Ansonsten war es bei mir sehr ähnlich, wie bei Stöckchen. Bereits gegen Ende der Stillzeit habe ich mich ganz schrecklich gefühlt (ich habe in der Schwangerschaft kaum zugenommen, aber gegen Ende der Stillzeit habe ich 3-4 kg jeden Monat zugenommen). Danach ging es so weiter und ich fühlte mich immer schlechter und habe dann wieder Metformin verschrieben bekommen. Damit habe ich dann auch wieder Eisprünge bekommen, allerdings hatte ich bereits in der Stillzeit wieder sehr viele Zysten bekommen. Meine Frauenärztin hat dann alles, was sie in ihrer Praxis kann mit mir angestellt (ich hatte bei Kind 1 ganz fürchterliche Erfahrungen in einer Kinderwunschklinik gemacht und ich kann da nicht wieder hin, weil ich mich dort fürchterlich schlecht behandelt gefühlt habe). Schließlich hat es jetzt geklappt ohne IVF. Die Option auf ein drittes Kind wollen wir uns auch noch offenhalten, allerdings würde ich dafür auch nicht mehr soviel Behandlung auf mich nehmen, wie jetzt. Mich hat die Behandlung ganz schrecklich gestresst, sowohl körperlich, als auch psychisch.

    Meine Mutter hat auch PCOS und hat kein Kind ohne Behandlung bekommen. Bei ihr reicht die Palette von Stimulationsbehandlung bis zu IVF, die hat über 15 Jahre wirklich alles, damals gab ausprobiert. Das PCOS ist auch bei ihr durch keine Schwangerschaft verbessert worden. Noch heute hat sie wirklich Probleme mit ihrer Insulinresistenz und achtet extrem auf ihre Ernährung, sonst geht es ihr wieder schecht.
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  20. Fresher Avatar von blueberrymuffin
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    AW: PCOS und Inositol

    oh je, wie krass. was ihr alles schon hinter euch habt total toll, dass ihr das so durchgezogen habt und dann auch wirklich schwanger geworden seid. aber dass man das nicht zig mal miterleben will, glaub ich gerne.

    da flackert die angst, dass bei mir nach den 3 monaten post-pill alles zusammenbricht auch wieder auf oh man... aber wir haben die drei monate alles getan was wir konnten ; ) aber ich will noch nicht so recht glauben, dass nach 3 bilderbuch zyklen mit 14 tagen hochlage dann mit einem schlag alles anders ist?! ...nächster schritt wäre bei uns erst mal, dass mein freund n spermiogramm macht.

    sagt mal, mit dem low carb, machen da eure partner/kinder dann mit oder kocht ihr doppelt oder wie macht ihr das? ich glaub ich muss da echt noch mal mehr einsteigen, wenn euch das so gut tut.

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