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  1. Addict Avatar von Graf_Zahl
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    AW: @endometriose-patientinnen

    Ich bin auch pro Laparoskopie, ich fand den Eingriff ziemlich harmlos und war froh, dass "das Zeug" weg war. Aber es war halt schon eine OP mit Vollnarkose, Intubation und Blasenkatheter, daher fände ich den Vergleich mit Zahnarztbesuch für mich nicht angemessen.
    Außerdem waren bei mir danach nicht wie versprochen die Schmerzen weg und ich wurde mit meinen Beschwerden dann nicht mehr besonders ernst genommen, weil ja angeblich alles entfernt wurde. Ein anderer Arzt hat dann drei Jahre später ohne OP festgestellt, dass ich eine Adenomyose habe. Die lässt sich aber operativ nicht behandeln, ohne die Gebärmutter zu gefährden.
    Wenn du die Bande zu mir kappen willst,
    werde ich nicht gewalttätig.


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  2. Member Avatar von pilzfee
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    AW: @endometriose-patientinnen

    So wie Kaffeetante sehe ich das mitlerweile auch. Das mit nem Blasenkatheter wusste ich nicht, oh je.
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  3. Ureinwohnerin Avatar von Anathema
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    AW: @endometriose-patientinnen

    Zitat Zitat von Graf_Zahl Beitrag anzeigen
    Ich bin auch pro Laparoskopie, ich fand den Eingriff ziemlich harmlos und war froh, dass "das Zeug" weg war. Aber es war halt schon eine OP mit Vollnarkose, Intubation und Blasenkatheter, daher fände ich den Vergleich mit Zahnarztbesuch für mich nicht angemessen.
    Außerdem waren bei mir danach nicht wie versprochen die Schmerzen weg und ich wurde mit meinen Beschwerden dann nicht mehr besonders ernst genommen, weil ja angeblich alles entfernt wurde. Ein anderer Arzt hat dann drei Jahre später ohne OP festgestellt, dass ich eine Adenomyose habe. Die lässt sich aber operativ nicht behandeln, ohne die Gebärmutter zu gefährden.
    Bei mir wurde letzte Woche auch ne Laparoskopie gemacht. Ich hab zwar keine Endometriose, dafür hatte ich ein schnell wachsendes Myom in der Gebärmutter. Mir ist klar, dass mein Eingriff vermutlich ein wenig problematischer war, da da in der Gebärmutter rumgeschnibbelt wurde. Trotzdem finde ich es teilweise unpassend, wenn hier Verwunderung geäußert wird, dass manche 2 Wochen krank geschrieben sind. Es ist ein Eingriff mit Vollnarkose (wovon mir tatsächlich ein Tag extrem schlecht war), ich hatte auch nen Blasenkatheter und konnte die ersten Tage nach der OP kaum laufen. Ich denke man kann kann bei so gesundheitlichen Geschichten nicht gut vergleichen.... Wie schlimm ist die Endometriose? Was wurde alles gemacht? Wie verheilen Wunden der Patientin?
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  4. Addict Avatar von Graf_Zahl
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    AW: @endometriose-patientinnen

    Zitat Zitat von pilzfee Beitrag anzeigen
    So wie Kaffeetante sehe ich das mitlerweile auch. Das mit nem Blasenkatheter wusste ich nicht, oh je.
    Wenn du Glück hast, kriegst du das aber nicht mit, er wird ja meist vor dem Aufwachen gezogen.
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  5. Member Avatar von geheimnisvoll
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    AW: @endometriose-patientinnen

    Ich habe von dem Blasenkatheter nichts mitbekommen, war aber auch so gut zehn Tage zuhause. Eine Freundin hat das ambulant machen lassen und später bereut. Sie war auch zehn Tage zuhause.

    Bei einem anderen Arzt hieß es dann auch, dass ein MRT nicht besonders hilfreich für die Diagnose sei. Ich war aber an einem Endo-Zentrum an einer Uniklinik. Wundert mich nach wie vor.

    Zur Ernährung: Ich habe Milchprodukte weggelassen und mehr grünes Gemüse gegessen. Das war es glaube ich schon (fand ich aber schon schwer genug). Da mein Mann einige Allergien hat, die zu der Zeit entdeckt wurden, und ich Fleisch schon vorher kaum gegessen habe, ist es damit auch schon fast auf eine vegane Ernährung hinausgelaufen. Hat mir aber geholfen.
    The expected is just the beginning.
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  6. Member Avatar von pilzfee
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    AW: @endometriose-patientinnen

    Na dann, ich lebe bereits seit vier Jahren vegan.
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  7. Addict Avatar von kaffeetante
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    AW: @endometriose-patientinnen

    Also bei mir waren so manche Zahnarztbehandlungen wirklich weitaus schlimmer, als die Laparoskopie. Vom Blasenkatheter habe ich auch nichts mitbekommen und das einzig unangenehme waren die Schmerzen in den Schultern danach aufgrund des Gases.
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  8. Member Avatar von pilzfee
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    AW: @endometriose-patientinnen

    Meine Gyn hat mir jetzt trotz des Verdachts auf Endometriose nicht zur Bauchspiegelung geraten, sondern dazu eine rein gestagenhaltige Pille zu nehmen und in nem halbenJahr danach nochmals zu schauen. Ich hab jetzt n Termin in ner Endometriosesprechstunde (Ende Juli) würdet ihr jetzt denoch damit beginnen?
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  9. Regular Client Avatar von shine.on.
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    AW: @endometriose-patientinnen

    das ding ist halt, dass du es erst erfahren wirst, wenn du die bauchspiegelung gemacht hast. die pille verschiebt das problem ja auch eigentlich nur.

    (ich stehe auch gerade vor dieser entscheidung. es ist wohl ziemlich wahrscheinlich, dass ich endo habe, aber ich habe im moment noch keine nerven für die bauchspiegelung gehabt und dazu noch panische angst vor vollnarkosen -.-)

  10. Member Avatar von pilzfee
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    AW: @endometriose-patientinnen

    Ja, da hast du schon recht, das Problem lösen tut ja aber auch beides nicht, lindern könnt es das halt doch. Geht mir genauso. Hinzu kommt noch, dass ich eigentlich auch was am Rücken machen lassen müsste und auch Angst vor de Narkose hab, auch wegen meinem Untergewicht.
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  11. Regular Client
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    AW: @endometriose-patientinnen

    Wenn es dir (erstmal) nicht so viel bringt, die Diagnose durch die Bauchspiegelung bestätigt zu bekommen und du einfach ne schnelle Maßnahme gegen die Schmerzen möchtest, kann die Pille dir helfen. Ich weiß nicht, wie schlimm deine Schmerzen sind und wie "schlimm" die Wucherungen der Endo bei dir schon sein könnten (Organbefall?/ möglicher Kinderwunsch), aber hinsichtlich einer möglichen Ausbreitung würde ich soo lang mit der Bauchspiegelung auch nicht warten.
    Hattest du schon einmal eine Narkose? Meine bisherigen Erfahrungen mit Anästhesisten waren ziemlich gut (am Donnerstag habe ich eine neue Begegnung ), sie sind extrem darauf bedacht, alles aufzunehmen und festzustellen, was sich auf die Dosierung auswirken könnte. Ich denke, wenn du da in einigermaßen kompetente Hände gerätst, bekommen die auch für Untergewicht ne gescheite Dosierung hin.

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  12. Urgestein Avatar von Wiesgart
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    AW: @endometriose-patientinnen

    Ich hab seit einer Weile inner mal wiederkehrend Atemprobleme. Mir ist dann irgendwann aufgefallen, dass das immer einmal im Zyklus vorkommt. Kann das damit zusammen hängen? Die Ärztin meinte ist psychosomatisch und hat mich nach Haus geschickt. Huste aber kein Blut und habe keine Schmerzen. Nur Atemnot und starke Geräusche beim Atmen, Rasseln, als wäre Flüssigkeit in der Lunge. Und Pfeifen. Dachte ne ganze Weile das sind Panikattacken, aber das ist wohl eher die Folge davon. Seit ich weiß es passiert nix wildes, bin ich dabei auch viel ruhiger, aber es nervt, weil ich davon wach werde und nachts dann allein bin. Kennt das jemand?

  13. Addict Avatar von Graf_Zahl
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    AW: @endometriose-patientinnen

    Zitat Zitat von Wiesgart Beitrag anzeigen
    Die Ärztin meinte ist psychosomatisch und hat mich nach Haus geschickt. Huste aber kein Blut und habe keine Schmerzen. Nur Atemnot und starke Geräusche beim Atmen, Rasseln, als wäre Flüssigkeit in der Lunge.
    Das mit der Flüssigkeit - sagst du das oder die Ärztin?
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  14. Urgestein Avatar von Wiesgart
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    AW: @endometriose-patientinnen

    Das sind halt typische Geräusche für Flüssigkeit. Es blubbert und rasselt. Google sagt das.
    Geändert von Wiesgart (09.06.2017 um 21:19 Uhr)

  15. Member Avatar von geheimnisvoll
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    AW: @endometriose-patientinnen

    Es gibt wohl Endometriose-Befall an der Lunge, das ist aber extrem selten. Und wenn du sonst keine Schmerzen hast, halte ich das auch für extremst unwahrscheinlich bei dir.
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  16. Inaktiver User

    AW: @endometriose-patientinnen

    sacht ma, ist von euch von mal jemand in der Notaufnahme gelandet wegen Endometriose?

    Mir ist das gestern passiert, ich bin irgendwann ohne Kreislauf, mit Schmerzen, mich übergebend in der Öffentlichkeit mitten in der Stadt rumgelegen (die Leute haben mich angewidert gemustert und dann ignoriert) und hab' den Notarzt angerufen weil ich mir echt nicht mehr anders zu helfen wusste. Konnte nicht aufstehen und heimgehen, ich hatte echt keine Wahl. Aber mir war's soo peinlich...

    Ich habe dann im Krankenhaus auch die gynäkologische Untersuchung verweigert, weil ich eh wusste was ich hatte und ich einfach nicht wollte... ich fand mich auch gerade zu eklig.

    Daraufhin durfte ich mir Vorwürfe anhören, warum ich überhaupt in's Krankenhaus "gegangen" bin..

    Das war aber überhaupt nicht meine Entscheidung, ich dachte ein Notarzt kommt auch einfach mal und jagt einem eine Schmerzspritze rein und tut irgendwas um den Kreislauf wieder zu stabilisieren..

  17. Addict Avatar von kaffeetante
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    AW: @endometriose-patientinnen

    Ich kann die Reaktion des KH-Personals verstehen, denn Du hättest ja vorher dem Notarzt mitteilen können, dass Du nicht ins KH möchtest. Von demher finde ich die Frage schon berechtigt, warum Du Dich dann überhaupt hast einliefern lassen.

    Per Notfall war ich deswegen noch nicht im KH und halte das eher für ungewöhnlich. Bist Du sicher, dass nicht doch was anderes dahintersteckt?
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  18. Member Avatar von geheimnisvoll
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    AW: @endometriose-patientinnen

    Zitat Zitat von kaffeetante Beitrag anzeigen
    Ich kann die Reaktion des KH-Personals verstehen, denn Du hättest ja vorher dem Notarzt mitteilen können, dass Du nicht ins KH möchtest. Von demher finde ich die Frage schon berechtigt, warum Du Dich dann überhaupt hast einliefern lassen.

    Per Notfall war ich deswegen noch nicht im KH und halte das eher für ungewöhnlich. Bist Du sicher, dass nicht doch was anderes dahintersteckt?
    Naja, bei solchen Schmerzen wäre ich auch nicht zu Diskussionen in der Lage gewesen. Oder vielleicht hat der Notarzt das ja auch so entschieden, entweder weil er es für nötig befunden hat oder weil es für ihn schneller geht, sie im KTW zu behandeln als in der Stadt.

    Von wem kamen denn die Vorwürfe?

    Ich bin schon einmal in der Notaufnahme gelandet. Ich bin vor Schmerzen ohnmächtig geworden und mein Mann wusste sich nicht anders zu helfen als den Notarzt zu rufen. Da wurde ich dann zwar gynäkologisch untersucht, aber es wurde nichts gefunden. Die Episode war dann der Anlass, mich mit dem Thema intensiver auseinanderzusetzen.

    Ein anderes Mal ist mir der Kreislauf auf dem Weg zur Arbeit weggesackt und Kollegen haben dann den Betriebsarzt (sitzt bei uns im Unternehmen) angerufen und ich wurde mit dem Rollstuhl durch die Flure gebracht. Das war mir unangenehm.

    Bei beiden Malen hatte ich übrigens schon Schmerztabletten genommen, die haben aber nicht schnell genug geholfen.
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  19. Regular Client Avatar von shine.on.
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    AW: @endometriose-patientinnen

    ich war im Januar per RTW im Krankenhaus wegen endo. wohne alleine und bin im Bad durch die schmerzen umgekippt und im erbrochenen wieder aufgewacht. schmerztabletten hatte ich auch schon genommen. mir wurde dann in der Notaufnahme was gespritzt und danach ging es einigermaßen.

    aber ernst genommen wurde ich damit nicht wirklich, war mir in dem Moment aber auch egal.

  20. Addict Avatar von Graf_Zahl
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    AW: @endometriose-patientinnen

    Bei mir war einmal der hausärztliche Notdienst da, Notarzt noch nie. Ich kriege die krassen Schmerzattacken mit Ohnmacht, Erbrechen und vor Schmerzen schreien "zum Glück" nachts oder frühmorgens, wenn ich zu Hause bin. Wenn ich nach der Ohnmacht es endlich schaffe, meinen Freund zu wecken, kann er mir Novalgin einflößen.
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