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  1. Alter Hase Avatar von stöckchen
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    Nasennebenhöhlen-OP

    Hat das hier schon mal jemand gemacht? Mit dem Laser oder ohne? War die OP sehr schlimm und habt Ihr danach eine deutliche Verbesserung bemerkt?
    Ich werde wohl nicht mehr drumherum kommen, bei mir ist fast alles mittlerweile zu. Auf dem Röntgenbild waren kaum noch Hohlräume erkennbar. Der HNO hat mir einen Operateur empfohlen, der mit der herkömmlichen Methode (Endoskop) arbeitet. Ich müsste drei Tage in der Klinik bleiben und wäre zwei Wochen krankgeschrieben. Dabei würde wohl auch meine S-Förmige Nasenscheidewand begradigt. Mein Hausarzt empfiehlt mir eine OP mit dem Laser, die ambulant gemacht wird. Alles andere wäre ganz ganz schrecklich schmerzhaft und furchtbar. Ich bin entsprechend verängstigt und verunsichert. Am 4.12. habe ich einen Termin mit dem ersten Operateur. Ich überlege aber noch, ob ich mir zusätzlich einen Termin für das Vorgespräch zur Laser-OP geben lasse.
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  2. V.I.P. Avatar von Bällabee
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    AW: Nasennebenhöhlen-OP

    da sonst noch keiner geantwortet hat, was genau ist denn mit der KH? Chronische sinusitis oder was anderes wie eine mukozele o.ä.? nasenschweidewand begradigen lassen ist laut meinem umfeld nicht so dramatisch, nur die tamponade ziehen ist wohl schlimm. aber ops in dem bereich können post-op schon echt unangenehm sein, das stimmt schon. je nachdem was genau gemacht wird, würde ich sagen.
    Ein Arzt für die Zähne? Was kommt als nächstes, ein Anwalt für Haare?

  3. Inaktiver User

    AW: Nasennebenhöhlen-OP

    Hier. Mir wurde es auf einer Seite erweitert. Ambulant von meinem HNO. Operiert donnerstags und dann die Woche danach noch zuhause (und darauf direkt wieder erkältet). Schmerzen fand ich gut auszuhalten, ich hatte lediglich ewig Probleme mit der krustenbildung. Da bleibt heute gerne noch was hängen
    Mir hat es gefühlt nix gebracht, ich bin weiterhin ganzjährig verschnupft und kurzatmig. Ich hatte aber im Vorfeld auch nicht das Gefühl, dass es da so übel ist. Ab und zu mal Schmerzen, aber das dauerproblem war einfach die schnottnase an sich.

    Achsp und von Laser weiß ich nix, schätze es war "normal".
    Und zu den Schmerzen: mein HNO geizt nicht. Als die Mandeln raus kamen hat er mir zusätzlich was mitgegeben, weil die im Krankenhaus nicht soviel geben. Bei der nnh war das nicht nötig (wenn werde ich normal Ibu genommen haben).

  4. Inaktiver User

    AW: Nasennebenhöhlen-OP

    Ging auch alles recht fix, mein op Termin war um 9 und um 11 saß ich wieder zuhause auf dem Sofa. Der längste Part war die aufwachphase da gab's dann erst mal Kakao und ein Brot und die haben wirklich gewartet, bis man wieder auf der höhe war.

  5. Alter Hase Avatar von stöckchen
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    AW: Nasennebenhöhlen-OP

    Danke für die Antworten! Bälla, was genau meinst Du mit „KH“? Ich vermute mal den Grund für die Op, oder? Also ich habe eine chronische Sinusitis und so langsam sind die Zahnwurzeln auch betroffen. Meine Zahnärztin war diejenige, die mich zum HNO schickte. Der Lungenarzt (ich hatte im September eine Lungenentzündung) meinte, dass ich meine jetzt folgenden Bronchitisse (äh, Plural?) vermutlich auch deshalb habe, weil alles immer direkt runterrutscht. Das Röntgenbild ist ziemlich eindeutig. Ich habe noch einen kleinen Hohlraum links und in den Stirnhöhlen, rechts ist alles zu. Da ich nur noch ein funktionierendes Auge habe und der Sehnerv ausregerechnet auf dem guten gefährdet ist, wäre es wohl schlauer. Ich habe das wegen der Kinder immer aufgeschoben. Die Nasenscheidewand ist S-förmig, ob das zwingend begradigt werden muss, weiß ich nicht.
    Sakura, hier sind die herkömmlichen OPs eigentlich immer mit einem Kkh-Aufenthalt verbunden. Hattest Du danach so eine Tamponaden? Das soll in der Tat ziemlich fies sein. Dass es sonst nicht so furchtbar ist, wie der Hausarzt beschreibt, beruhigt mich jetzt.
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  6. V.I.P. Avatar von Bällabee
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    AW: Nasennebenhöhlen-OP

    Sorry, kh=kieferhöhle
    Ein Arzt für die Zähne? Was kommt als nächstes, ein Anwalt für Haare?

  7. Inaktiver User

    AW: Nasennebenhöhlen-OP

    Das hab ich überlegt, bin mir aber nicht mehr sicher. Ich glaube ich hatte eine, die aber entweder direkt nach der op oder am nächsten morgen gezogen wurde. Ich frag mal meine Mutter ob die das noch weiß.

  8. Member Avatar von mybmyb
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    AW: Nasennebenhöhlen-OP

    Hat das hier schon mal jemand gemacht?
    Ja, volles Programm (Entfernung Polypen, Entfernung Zyste Kieferhöhle, Begradigung Nasenscheidewand, Entfernung mehrerer Sporne der Nasenscheidewand).

    Mit dem Laser oder ohne?
    Ohne, also "richtige" OP.

    War die OP sehr schlimm und habt Ihr danach eine deutliche Verbesserung bemerkt?
    Die OP an sich gar nicht, man hat ja eine Vollnarkose. Danach hab ich 1 Tag normale Schmerzmittel genommen, danach brauchte ich keine mehr (und ich bin wirklich ängstlich/schmerzempfindlich).
    Verbesserung: Absolut. Die OP ist 3 Jahre her und ich hatte seitdem keine Probleme mehr mit den Nebenhöhlen, habe endlich wieder nur noch normale Erkältungen. Bei mir hat sich der Eingriff wirklich gelohnt bisher.
    Was blöd war (aber es muss nicht so ein): Ich hatte in der 1. oder 2. Nacht eine Nachblutung, bei der viel Blut in den Magen gelaufen ist, sodass mir unfassbar übel war. Dann hatte ich eine 2. Nachblutung nach dem Ziehen der Tamponade. Die war nervig, weil ich quasi 12 Stunden lang Nasenbluten hatte, das war aber nur ganz leicht und tat nicht weh.

    Ich müsste drei Tage in der Klinik bleiben und wäre zwei Wochen krankgeschrieben.
    Ich war fünf Tage da wegen den Nachblutungen. Danach musste ich 2 Wochen täglich zum Absaugen beim HNO, die 2 Wochen darauf ca. alle 3 Tage.

    "Alles andere wäre ganz ganz schrecklich schmerzhaft und furchtbar."
    Sowas finde ich unqualifiziert, es ist nämlich tatsächlich eine sehr schmerzarme OP, z. B. im Vergleich zum Entfernen der Mandeln o. ä.! Es ist definitiv unangenehm, weil du eben einige Zeit (3-4 Wochen) keine Luft durch die Nase bekommst. Dadurch ist das Essen und Trinken anstrengend (Luft holen und kauen gleichzeitig geht nämlich nicht) und die Zunge wird unangenehm trocken. Man hat aber wirklich keine Schmerzen. Das Absaugen beim HNO fand ich auch ziemlich doof, aber man übersteht es, zumal der HNO auf Wunsch ein mit Betäubungsmittel getränktes Tüchlein in die Nase legen und sie von innen betäuben kann, sodass du kaum was merkst. Und nach jedem Absaugen wird es besser und du bekommst wieder mehr Luft.

    Zur Tamponade: Mir wurde sie liegend gezogen (also ich lag im Bett), was für den Kreislauf am schonendsten ist. Das Ziehen tat NICHT weh, es fühlt sich lediglich komisch an und man fragt sich, wie zur Hölle so viel "Stoff" bitte in das Innere einer Nase passen kann. Die Tamponade ist übrigens nicht so wie beim Zahnarzt und steckt fest, sondern eher wie eine feine Mullbinde und entsprechend weich. Das Ziehen wird ganz vorsichtig gemacht und nicht in einem Ruck, wie man sich das vielleicht voller Angst ausmalt. Es geht auch sehr schnell, vielleicht 1 Minute, weil sie es eben langsam machen.

    Kurz: Es ist nicht schön, weil ein Eingriff im Kopfbereich wohl nie schön ist. Es ist aber sehr schmerzarm (Weisheitszähne entfernen z. B. fand ich schmerztechnisch viel viel viel viel viel schlimmer). Die verstopfte Nase und der Schmodder, der da 1, 2 oder auch 3 Monate immer mal wieder kommt, ist nervig, aber 100x besser als eine chronische Nebenhöhlenentzündung! Und wenn alles super läuft, hast du danach deine Ruhe. Wenn du noch Fragen hast, stell sie gerne.

    Wegen sakura: Das gibt es auch, wenn die OP nicht so blutig ist, dass die Tamponade noch entfernt wird, bevor man aufwacht. Kann also gut sein! In der Regel (gerade, wenn Polypen etc. im Spiel sind), muss sie aber leider einige Tage drinnen bleiben.
    Geändert von mybmyb (16.11.2017 um 18:13 Uhr)
    Da ich Laktose und Gluten hervorragend vertrage, nehme ich mir ausgleichend im zwischenmenschlichen Bereich einige Intoleranzen heraus.

  9. Inaktiver User

    AW: Nasennebenhöhlen-OP

    Myb, ja, das wollte ich noch sagen, mir wurde ja nur auf einer Seite etwas erweitert, nix mit nasenscheidewand Und so.
    Polypen hab ich mit ca 10 raus bekommen, da hab ich gar nix von gemerkt außer Schleim spucken direkt nach dem Aufwachen (fanden die da etwas komisch, aber so hab ich im Gegensatz zu vielen anderen Kindern nicht kotzen müssen)

  10. Alter Hase Avatar von stöckchen
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    AW: Nasennebenhöhlen-OP

    Danke myb! Ich finde das wirklich interessant und sehr ermutigend! Ich denke, das wird auch in etwa meine OP sein, denn ich habe auch Polypen in den Nebenhöhlen. Das dürften auch andere sein, als die, die Du, Sakura, mit 10 entfernt bekommen hat. Diese Polypen (bzw. es sind strenggenommen Rachenmandeln) hat mein Sohn gerade entfernt bekommen und das war echt ein Minieingriff.
    Jedenfalls bin ich jetzt nicht mehr ganz so verängstigt! Die Weisheitszähne fand ich ganz ganz schlimm und ich habe es mir in etwa vergleichbar oder noch schlimmer vorgestellt. Mittlerweile kann ich sogar den drei Tagen im Krankenhaus was abgewinnen :netflix:

  11. Member Avatar von mybmyb
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    AW: Nasennebenhöhlen-OP

    Gerne! Ich finde, "nervig" umschreibt die ganze Prozedur am besten, weil es einfach eine Zeit dauert, bis alles ausgeheilt und wieder normal ist.
    Aber mich hat die ganze Sache wirklich eingeschränkt (4x Jahr Antibiotikum, das im Endeffekt auch nicht geholfen hat) und die Zyste in der Kieferhöhle, die aller Wahrscheinlichkeit nach aufgrund der krummen Nasenscheidewand und somit mangelnden Belüftung entstanden ist, hat dafür gesorgt, dass ich nicht rennen oder durch Schlaglöcher/über Kopfsteinpflaster fahren konnte, ohne Zahnschmerzen zu bekommen. Deswegen war die OP bei mir absolut die richtige Entscheidung. Es ist unangenehm, aber nichts, wovor man Angst haben muss. Alles Gute dir!
    Da ich Laktose und Gluten hervorragend vertrage, nehme ich mir ausgleichend im zwischenmenschlichen Bereich einige Intoleranzen heraus.

  12. gesperrt
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    AW: Nasennebenhöhlen-OP

    Also mir hat damals auch jeder Arzt der kein Geld dran verdient hätte von so einer OP abgeraten. Es wurde dann auch gesagt, wenn dann Lasern. Habe aber weder das eine noch das andere machen lassen.

  13. Member Avatar von mybmyb
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    AW: Nasennebenhöhlen-OP

    Das empfehlen doch wenn niedergelassene Ärzte und operiert wird im Krankenhaus, die verdienen doch daran sowieso nichts (außer an der Nachsorge, aber da gibt's extrem wenig für).
    Ich war bei 2 HNOs und die haben beide unabhängig zu dieser OP geraten. Es kommt eben auch immer auf die Schwere an! Bei einem Mini-Polypen muss man nicht operieren, aber wenn alles zu ist und der Patient chronisch krank ist, hilft eben nichts anderes.
    Da ich Laktose und Gluten hervorragend vertrage, nehme ich mir ausgleichend im zwischenmenschlichen Bereich einige Intoleranzen heraus.

  14. Alter Hase Avatar von stöckchen
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    AW: Nasennebenhöhlen-OP

    Bei mir operiert auch nicht der niedergelassene HNO. Dass etwas gemacht werden muss, steht außer Frage. Es haben mittlerweile genug Ärzte auf die Röntgenbilder geschaut und ich merke das ja auch. Gar nichts zu machen wäre keine Option. Ich frage mich nur, ob eine Laser OP ausreicht. Das kann hier natürlich keiner beantworten. Mir geht es um Erfahrungsberichte zu den beiden OPs.
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  15. Fresher
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    AW: Nasennebenhöhlen-OP

    Hast du es machen lassen, stöckchen?

    Gibt es neue Erfahrungsberichte?
    BauchSagtZuKopfJa

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