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  1. Member Avatar von sandpapertears
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    Bandscheibenvorfall

    Wer hatte einen? Wie habt ihr es gemerkt? Wie lange ist es her? Macht ihr Übunge? Welche? Wird man je wieder beschwerdefrei?
    Hab keine Angst vor den Schatten. Denn es bedeutet nur, dass irgendwo ein Licht brennt.

  2. Addict Avatar von hatschibuh
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Ich hatte vorletztes Jahr im Dezember einen in der Halswirbelsäule. Hab erst gedacht ich hätt mir einfach den Nacken verdreht, dann wurde es von Stunde zu Stunde schlimmer,so dass ich nachts nicht mehr aus dem Bett aufstehen konnte vor Schmerzen, weil mir schwarz vor Augen geworden ist. Am nächsten Morgen war es nicht mehr so krass...Schmerzen zogen bis in die Finger. Zunächst haben alle Ärzte es als normale Nackenschmerzen abgetan.
    Nach einer Woche MRT wegen keiner Besserung und da kam es raus.
    Hab Schmerztabletten genommen (Diclo, Novaminsulfon und zur Nacht teilweise noch Tilidin) und damit ging es. Richtig geholfen hat aber erst die Physio und die Übungen dort.
    Es hat gut ein Jahr gedauert bis es vollkommen ok war. Jetzt hab ich teilweise auch immer wieder mal Schmerzen, aber das krieg ich durch Übungen schnell wieder in den Griff.
    Rückblickend hätte ich mich vielleicht doch mal für eine CT gesteuerte Spritze entschieden, weil ich hinterher echt Magen Probleme bekommen hab von den Tabletten.
    Hast du grad einen? Oder vermutest du es?
    Ich bin eine Stepptanzballerinamärchenprinzessintierärztiiiin

  3. Member Avatar von sandpapertears
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Ich hatte vor 1 1/2 Jahren einen (Lendenwirbelsäule). Vor 4 Jahren einen vermuteten Hexenschuss (kann aber auch schon einer gewesen sein, wurde nicht genauer untersucht).
    Seitdem habe ich eigentlich durchgehend Schmerzen. Es war zwar mal ein paar Wochen besser, aber morgens beim Aufstehen hab ich immer Schmerzen. Ich fühle mich im Alltag oft so eingeschränkt... wenn es gerade akut ist natürlich extremer, aber auch so... ich kann nicht mehr richtig im Garten arbeiten, weil ich danach immer Schmerzen habe, auch bei richtiger Haltung, kann nichts schweres heben oder tragen, muss bei jeder Bewegung irgendwie aufpassen.
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  4. Foreninventar Avatar von Ally Mc Beal
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    AW: Bandscheibenvorfall

    mein freund hatte einen vor ein paar jahren (auch lws) und bei ihm hat wirklich gut geholfen, dass er muskelaufbau betrieben hat. seit die rückenmuskulatur wirklich gut ist, hat er echt wenig probleme. aufpassen wird man glaub ich bei bestimmten bewegungen immer müssen (so rotation unter belastung zb glaub ich hat der arzt gesagt), aber bei ihm ist gerade dieses unsichere gfühl nicht mehrso schlimm.


    bandscheibenvorfall ist echt scheiße
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  5. Alter Hase Avatar von ~snow06~
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Eine Freundin hatte schon mit Anfang 20 einen Bandscheibenvorfall, das ist fast zehn Jahre her. Sie ist immer noch nicht beschwerdefrei, sondern macht eben Yoga und Physiotherapie (wahrscheinlich nicht durchgehend seitdem, momentan aber gerade wieder) und bekommt alle paar Monate Schmerzspritzen, wenn es ganz schlimm ist. Sie war zu Zeit des Bandscheibenvorfalls Fitnesstrainerin und musste sich dann natürlich auch beruflich umorientieren.
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  6. Member Avatar von sandpapertears
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Zitat Zitat von Ally Mc Beal Beitrag anzeigen
    mein freund hatte einen vor ein paar jahren (auch lws) und bei ihm hat wirklich gut geholfen, dass er muskelaufbau betrieben hat. seit die rückenmuskulatur wirklich gut ist, hat er echt wenig probleme. aufpassen wird man glaub ich bei bestimmten bewegungen immer müssen (so rotation unter belastung zb glaub ich hat der arzt gesagt), aber bei ihm ist gerade dieses unsichere gfühl nicht mehrso schlimm.


    bandscheibenvorfall ist echt scheiße
    Macht er das Zuhause oder im Studio, den Muskelaufbau meine ich?
    Hab keine Angst vor den Schatten. Denn es bedeutet nur, dass irgendwo ein Licht brennt.

  7. Foreninventar Avatar von Ally Mc Beal
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    AW: Bandscheibenvorfall

    im studio (da hat er sich glaub ich dann einen plan machen lassen für rücken und bauch, den muss man wohl gleichzeitig mit machen oder so) und parallel hat ihm der orthopäde zu diesem stromdings geraten, weil er meint, dass man da die tieferen schichten im muskel mit erreicht. jedenfalls ist es so, dass er wieder joggen kann, wo alle gesagt haben, dass das nicht klar ist, ob das je wieder gehen wird.

    am anfng war das echt zäh, in der allerersten zeit war auch an sport nicht zu denken, aber da hat er diese übungen gemacht, die man ihm gezeigt hatte.
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  8. Urgestein Avatar von lasol
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Ich hatte einen in den Lendenwirbeln. Gemerkt habe ich es daran, dass ich erst vor Schmerzen ohnmächtig geworden bin und dann vollkommen bewegungsunfähig Hilfe gerufen und mehr oder weniger in die Notaufnahme getragen wurde, da ich mich vor Schmerzen gar nicht mehr bewegen konnte. Akut habe ich dann Entzündungshemmer und Schmerzmittel bekommen und war praktisch 14 Tage mehr oder weniger handlungsunfähig. Mein Gott sei Dank recht schneller MRT-Termin hat den Bandscheibenvorfall gezeigt, woraufhin ich weitere Entzündungshemmer und Physio aufgeschrieben gekriegt habe. Dort haben wir allerlei Übungen gemacht, so dass die Schmerzen nach und nach weniger wurden. Im Anschluss habe ich 1,5 Jahre Reha-Sport gemacht. Mittlerweile (nach 2,5 Jahren) bin ich praktisch beschwerdefrei - nur bei starker Belastung wie sehr schwerem Heben oder sehr langem Stehen/Laufen merke ich die Stelle noch. Was sich bei mir ganz klar gezeigt hat: Je mehr Bewegung - desto besser wurde es. Natürlich unter professioneller Anleitung, damit man es - vor allem im Akutfall - nicht schlimmer macht. Mich hat es zum Sport gebracht. Ich habe vorher gar nicht gemacht, mittlerweile mache ich mind. 2x die Woche Rückenübungen und 1x die Woche Ausdauersport.

  9. Urgestein Avatar von lasol
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Achso: Und ich bin umsichtiger mit meinem Rücken geworden. Statt schwere Einkaufstaschen schleppen lieber Einkaufswagen oder Trolly. Statt beim Umzug überfordern lieber ehrlich sagen, dass man nicht heben kann oder Rollbretter nutzen. Statt das Kind dauern aus Zeitgründen zu heben, ihm beibringen selbst ins Bett/in den Autositz/etc zu klettern. Statt 4 Std. abends schief auf dem Sofa zu sitzen, mich gescheit mit Kissen im Rücken hinzusetzen. Pausen bei der Büroarbeit einlegen und kurz bewegen, ...
    Das hilft alles sehr. Ich habe an dem Bandscheibenvorfall mit Sicherheit zu 90% selbst Schuld gehabt durch vollkommende Sportvermeidung und permamente einseitige Rückenüberforderung.

  10. Member Avatar von Anin
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Ebenso einen recht schweren in der Lendenwirbelsäule vor ein paar Jahren. Bin grundsätzlich beschwerdefrei. Gemerkt: hatte wie Muskelkater im Bein, beständig ignoriert, da es mal besser, schlechter war. Bei meeting im Ausland konnte ich auf einmal nicht mehr sitzen, weil es so im Bein geschmerzt hat. Stehen/Liegen ging. Nachts krasse Schmerzen, Arzt, Orthopäde, MRT, Physio, Neurologe: OP stand im Raum, (Fuss etwas taub) aber zum Glück hat sich das erholt. Habe monatelang damit zu tun gehabt. Seitdem Yoga, achte sehr auf Rücken, hab immer mal wieder Ziehen/es verrenkt sich was, aber wenn es so bleibt zufrieden. Gehe ab u zu zur Osteopathin u davor öfter zum Chiropraktiker. Hab seitdem Stehpult (Bürojob) versuche das tägl mind 2 h zu nutzen u hab so ein Luftsitzkissen (hat Physio empfohlen)

  11. Junior Member Avatar von Hoffnungsvoll
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Ich hatte mit 25 (nach der ersten Entbindung) den ersten Bandscheibenvorfall in der LWS und mit 32 (kurz nach der zweiten Entbindung) wieder einen, ebenfalls LWS.

    Beim ersten 2010 bin ich mit Schmerzmitteln, Infusionen, Physiotherapie und letztendlich einer PRT (Spritze im CT direkt an die Nervenwurzel) behandelt worden. Im Anschluss habe ich versucht die Übungen der Physio zu Hause weiterzumachen, habe es aber relativ schnell schleifen lassen und nur immer mal wieder sporadisch angefangen, wenn es im Rücken geziept hat.


    Beim zweiten 2016 habe ich es zunächst mit Osteopathie versucht, weil ich diesmal nicht vorzeitig abstillen wollte. Da sich die Beschwerden nach 6 Monaten leider nicht besserten habe ich mich wieder mit Schmerzmitteln, Infusionen und Physio behandeln lassen, aber auch dadurch keinerlei Besserung gespürt. Es wurden mehrere PRTs gesetzt und ich habe insgesamt drei Orthopäden aufgesucht, die alle als letzte Möglichkeit nur noch die Bandscheiben OP gesehen haben. Letztendlich habe ich mich im Sommer 2017 nach 16 Monaten dauerhaften Schmerzen und am Ende fast völliger Bewegungsunfähigkeit zur OP entschieden.
    Rückblickend bereue ich sehr, es nicht früher gemacht zu haben. Es war eine sehr sehr starke Einschränkung meiner Lebensqualität.
    Das Gefühl nach der OP, nach solch einer langen Zeit wieder schmerzfrei zu sein war überwältigend. Im Anschluss absolvierte ich ein halbes Jahr Physiotherapie und Muskelaufbautraining unter physiotherapeutischer Anleitung.


    Für meinen Bürojob habe ich einen elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch und habe mich inzwischen so daran gewöhnt, dass ich im Büro fast nur noch stehend arbeite. Ich bin im Fitnessstudio angemeldet und versuche zwei Mal pro Woche Ausdauer- und Krafttraining zu machen.


    Beide Bandscheibenvorfälle wurden zunächst durch den Hausarzt vermutet, die Vermutung durch den Orthopäden bestärkt und letztendlich beide Male durch MRTs gesichert. Beim zweiten habe ich beim Husten oder Nießen gedacht es zerreißt mich, zudem konnte ich mich bei beiden Bandscheibenvorfällen nicht vornüber beugen.

  12. Alter Hase Avatar von ~snow06~
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Also, ich habe keinen Bandscheibenvorfall, aber auch eine sehr unangenehme Rückensymptomatik... am 13.4. (ein Samstag, aber es ging mir so schlecht, dass es mir egal war, dass ich deshalb selbst bezahlen musste) war ich bei einem Orthopäden (mit einer Überweisung einer Allgemeinärztin vom Tag vorher) und er schrieb als Diagnose
    Muskuläre Dysbalance
    Cervicobrachiales-Syndrom
    Migräne
    Verdacht auf Atlasdislokation


    auf. Ich habe Vimovo und Ortoton verordnet bekommen und mit den Medikamenten geht es mir echt besser. Der früheste Termin, den ich für ein MRT bekommen konnte, ist der 17.5. Der Arzt schrieb als "Procedere"
    krankengymnastische Übungsbehandlung
    Diagnostische Abklärung mittels MRT


    auf. Was habt ihr denn so für krankengymnastische Übungen gemacht, die euch geholfen haben? Ich war vor ca. einem Jahr schon mal bei einer ganz schlechten Physiotherapie-Praxis, da wurden mir kaum Übungen gezeigt und ein großer Teil der Behandlung bestand einfach darin, dass mir Wärmepacks auf den Rücken gelegt wurden.
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  13. Addict Avatar von hatschibuh
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Cervicobrachiales Syndrom hatte ich auch bis zum MRT, wo dann Bandscheibenvorfall rauskam. Ich war auch beim Notdienst Samstags (der war total Banane) und Montags beim Orthopäden...aber auch der hatte nicht auf Bandscheibe getippt, weil er meinte, dass wäre so untypisch in meinem Alter..bewege mich auch viel, mach Sport etc.
    So wie ich das verstanden habe, ist die Behandlung aber ähnlich, weil auch Muskeln (oder Wirbelsäulenfehlstellung) auf Nerven drücken und ähnliche Symptome verursachen können. Bei der Physio wird drauf geachtet, dass du nichts machst, was die Bandscheiben belasten könnte. Ich hatte den Vorfall in der HWS und sollte dann nicht den Kopf nach vorn machen, weil dann der Nerv noch mehr gequetscht wird.
    Übungen habe ich mehrere gezeigt bekommen (z.B. Kopf in den Nacken ganz langsam) und später dann halt auch Aufbauübungen (Unterarmstütz, Seitstütz und sowas, was die gesamten Rückenmuskeln aufbaut). Die Übungen, die ich gezeigt bekommen habe, hab ich konsequent täglich gemacht und dadurch wurde es auch zügig besser.
    Gute Besserung
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  14. Alter Hase Avatar von ~snow06~
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Zitat Zitat von hatschibuh Beitrag anzeigen
    Cervicobrachiales Syndrom hatte ich auch bis zum MRT, wo dann Bandscheibenvorfall rauskam. Ich war auch beim Notdienst Samstags (der war total Banane) und Montags beim Orthopäden...aber auch der hatte nicht auf Bandscheibe getippt, weil er meinte, dass wäre so untypisch in meinem Alter..bewege mich auch viel, mach Sport etc.
    So wie ich das verstanden habe, ist die Behandlung aber ähnlich, weil auch Muskeln (oder Wirbelsäulenfehlstellung) auf Nerven drücken und ähnliche Symptome verursachen können. Bei der Physio wird drauf geachtet, dass du nichts machst, was die Bandscheiben belasten könnte. Ich hatte den Vorfall in der HWS und sollte dann nicht den Kopf nach vorn machen, weil dann der Nerv noch mehr gequetscht wird.
    Übungen habe ich mehrere gezeigt bekommen (z.B. Kopf in den Nacken ganz langsam) und später dann halt auch Aufbauübungen (Unterarmstütz, Seitstütz und sowas, was die gesamten Rückenmuskeln aufbaut). Die Übungen, die ich gezeigt bekommen habe, hab ich konsequent täglich gemacht und dadurch wurde es auch zügig besser.
    Gute Besserung
    Vielen Dank dir, das hilft mir total weiter!
    Donnerstag soll eigentlich erst mal eine Korrektur meines Atlaswirbels stattfinden (weil ich so häufig Migräne hatte und der Atlaswirbel laut Physiotherapeut verschoben ist)... ich hoffe, es kommt dazu, trotz der dazugekommenen Symptome. Und hoffentlich bringt das schon eine gewisse Linderung.
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  15. Addict Avatar von hatschibuh
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Sag auf jeden Fall dazu, dass das MRT noch aussteht. Physio hat mir auf jeden Fall von allen Sachen am meisten geholfen.
    Ich bin eine Stepptanzballerinamärchenprinzessintierärztiiiin

  16. Addict Avatar von Irmchen
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Ich muss mich auch einreihen....
    Letztes Jahr um diese Zeit ganz Akut mit Notaufnahme. LWS L5/S1 mit Nervenwurzelkompression und ne Arthrose in zwei Lendenwirbeln kommt auch noch dazu. Hatte das volle Programm, inklusive 3 Wochen stationärer Rehaklinik und hatte einen Entzug wegen der Opiate (Tramadol hat nicht mehr geholfen, mein Höhepunkt war dann Oxycodon). 8 Wochen war sitzen unmöglich. Die Nervenschmerzen im Bein, die schlimmsten meines Lebens. Ich habe noch nicht mal eine Decke\Hose auf der Haut ertragen. Laufen ging nicht, ich habe mich auf dem Boden mit dem linken Knie auf einem Kissen ins Bad gezogen und musste auf die Toilette gesetzt werden.

    Ich habe immer Schmerzen in der LWS. Gehe 3 mal die Woche zum Sport, habe ein TENS gerät zu Hause und versuche, nach dem Tablette Konsum nach Möglichkeit ohne auszukommen. Dehnen, Wärme und gehen hilft zur ersten Hilfe ein kleines bisschen. Ich hatte in der Klinik eine tolle Physiotherapeutin, sie hat immer „McKenzie“ mit mir gemacht. In der ersten Woche war das gar nicht möglich, da ich weder auf dem Rücken noch auf dem Bauch mit ausgestreckten Beinen liegen konnte. Viel Gehtraining vor dem Spiegel, ich hatte extrem Muskelabbau, dünne Beinchen und einen platten Po davon getragen.

    Ich bin mittlerweile sehr, sehr achtsam mit meinem Rücken\Körper geworden.
    Geändert von Irmchen (23.04.2019 um 15:36 Uhr)

    Ohne Fotografie ist der Moment für immer verloren, so als ob es ihn nie gegeben hätte.


    *Richard Avedon*

  17. Alter Hase Avatar von ~snow06~
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Ok, also die Atlaswirbelkorrektur habe ich jetzt hinter mir. Mal schauen, ob sie gegen die Migräne wirkt oder nicht. Bisher habe ich ein gutes Gefühl.

    Nachdem ich ziemliches Glück mit dem Orthopäden hatte, war ich gestern wegen des cervicobrachialen Syndroms das erste Mal bei der (von ihm empfohlenen) Physiotherapiepraxis. Meine Physiotherapeutin ist erst 23, im März mit ihrem Bachelor fertig geworden und total unerfahren. Ich bin definitiv viel motivierter als sie. Wir haben gestern auch noch gar keine Übungen gemacht, sondern sie hat mich nur "untersucht", was sie irgendwie auf 40 min ausgedehnt hat... Ich bin echt enttäuscht, ich wollte gerne Übungen zum Aufbau der Rückenmuskulatur lernen. Ist es normal, dass man in der ersten Physiotherapie-Stunde noch gar keine Übungen macht?

    Ich habe jedenfalls Montag meinen zweiten Termin dort und gebe ihr noch eine Chance. Wenn sie wieder so rumeiert, werde ich die Physiotherapeutin/ die Physiotherapiepraxis wechseln (hoffentlich geht das).
    Geändert von ~snow06~ (27.04.2019 um 06:15 Uhr)
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  18. Addict Avatar von hatschibuh
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Ich hab als erste Übung nur bekommen, dass ich den Kopf gaaanz langsam von oben nach unten bewegen sollte; ansonsten nichts. Das war aber auch in der akuten Phase. Als die Schmerzen besser waren, hab ich dann mehr Übungen bekommen.
    Die erste Stunde war bei mir auch mit Untersuchen und gucken...allerdings trotzdem auch mit Behandlung. Hab nur gelegen und die Frau hat ganz leicht neben meinen Wirbeln rumgedrückt.
    Aber ich glaub, wenn du da schon kein gutes Gefühl hast, würd ich es das nächste Mal direkt ansprechen...wär ja blöd die Termine zu 'verschwenden'.
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  19. Alter Hase Avatar von ~snow06~
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Zitat Zitat von hatschibuh Beitrag anzeigen
    Ich hab als erste Übung nur bekommen, dass ich den Kopf gaaanz langsam von oben nach unten bewegen sollte; ansonsten nichts. Das war aber auch in der akuten Phase. Als die Schmerzen besser waren, hab ich dann mehr Übungen bekommen.
    Ah, wow. Das klingt sehr heftig. Ich hatte gestern tatsächlich den ersten fast schmerzfreien Tag seit dem 11. April. Das ist einerseits super, andererseits hat es möglicherweise dazu geführt, dass die Physiotherapeutin mich nicht so ernst genommen hat. Ich schreibe eine längere Arbeit und bin im Winter jeden Tag mit meinem Laptop durch die Gegend gelaufen (also in erster Linie zur Bibliothek und zurück, aber ich musste auf dem Rückweg oft noch Besorgungen machen etc.) und mein Rücken hat, bzw. meine Schultern haben immer spätestens am Freitag, manchmal schon am Donnerstag, wahnsinnig weh getan. Seit ich diesen Tag hatte, an dem es mir so schlecht ging, dass ich in die Samstagssprechstunde gegangen bin, habe ich den Laptop fast gar nicht mehr mit außer Haus genommen (mit einer einmaligen Ausnahme) und versucht, irgendwie aus der Wohnung zu arbeiten. Das hat offensichtlich zu einer Verbesserung meines Rückenzustandes geführt, aber letztendlich kann es nicht das Ziel sein, mich nur zu schonen, sondern ich würde wirklich gerne meine Rückenmuskulatur verbessern, so dass ich wieder mit dem Laptop unterwegs sein kann...
    Zitat Zitat von hatschibuh
    Die erste Stunde war bei mir auch mit Untersuchen und gucken...allerdings trotzdem auch mit Behandlung. Hab nur gelegen und die Frau hat ganz leicht neben meinen Wirbeln rumgedrückt.
    So war es bei mir auch... dann scheint das normal zu sein.
    Zitat Zitat von hatschibuh
    Aber ich glaub, wenn du da schon kein gutes Gefühl hast, würd ich es das nächste Mal direkt ansprechen...wär ja blöd die Termine zu 'verschwenden'.
    Ja. Die Chemie zwischen ihr und mir war... nicht so toll. Sie meinte auch, ich würde älter aussehen als ich bin (33) und dann hat sie das so halb wieder zurückgezogen. War aber nicht so toll. Und sie hat mir davon erzählt, dass sie in Peru gelebt hat und dass sie wieder dorthin möchte. Vllt hätte ich tatsächlich mal unhöflich fragen sollen, warum sie ihre Zeit dann in einer Physiotherapie-Praxis in Berlin verschwendet.
    Geändert von ~snow06~ (27.04.2019 um 07:05 Uhr)
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  20. Addict Avatar von hatschibuh
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Ich bin da vielleicht auch was eigen, aber ich find, wenn man jemanden so nah an seinen Körper ranlässt, dann sollte die Chemie auch irgendwie stimmen. Wenn du da kein gutes Gefühl hast, arbeiten ja bestimmt auch noch andere da in der Praxis. Ist auf jeden Fall nicht so ne Sympathieschleuder
    Trägst du denn den Laptop mit ner Schultertasche? Oder mit Rucksack? Ich bin (für schwere Sachen) komplett auf Rucksack umgestiegen und das geht deutlich besser.
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